Geburt Jesu

 

Martin Luther
Es sollte uns fürwahr nichts fröhlicher sein in der Schrift als dies, dass Christus geboren ist von der Jungfrau Maria. Martin Luther

 

Maria Valtorta – Der Gottmensch
Das Geheimnis von Johannes Chrysostomus
Johannes von Antiochia, gest. 407, war Erzbischof von Konstantinopel. Im 6. Jahrhundert wurde ihm der Beiname „Chrysostomus“ (=Goldmund) gegeben. Für das westliche Christentum ist er einer der vier Kirchenlehrer des Ostens.
Was soll ich euch sagen? Was soll ich euch erzählen? Ich sehe eine Mutter, der neues Leben geschenkt wurde; ich sehe ein Kind, das ins Licht der Welt geboren wurde. Ich kann nicht verstehen, wie sich seine Empfängnis zugetragen hat. Die Natur hat geruht, während Gottes Wille am Werk war. Oh, unaussprechliche Gnade!
Der Einziggeborene, vor aller Zeit erschienen, unfassbar und unerkannt, einfach,
ohne Gestalt, hat nun meinen Leib angenommen, der sichtbar ist und sterblich.

Was ist sein Sinn? Dieses sein Kommen mag er uns deuten und uns bei der Hand nehmen und Dinge zeigen, die wir Sterblichen nicht sehen können. Denn seit wir glauben, dass wir uns mehr auf unsere Augen als auf unsere Ohren verlassen können, bezweifeln wir alles, was wir nicht sehen; und so hat er sich dazu herabgelassen, sich in leiblicher Gestalt zu zeigen, um alle Zweifel zu beseitigen. Er wurde geboren von einer Jungfrau, die nichts wusste von seiner Bedeutung; weder hatte sie sich bemüht, es von ihm herauszufinden, noch hatte sie sich an seinem Dienst beteiligt. Sie war nichts als das Instrument seiner verborgenen Macht. Alles was sie wusste hatte sie aus der Antwort Gabriels gehört als sie ihn fragte:
„Wie soll das geschehen, da ich doch von keinem Manne weiß?“ Darauf sagte dieser zu ihr: „Der Heilige Geist wird auf dich kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.“ Und wie kam dieser Allerhöchste zu ihr, den sie gebar? Er war wie der Handwerker, der geeignetes Material verwendet, um sich ein schönes Gefäß zu schaffen; als Christus den heiligen Leib und die Seele der Jungfrau fand, erbaute er sich einen heiligen Tempel und erschuf sich einen Menschen aus der Jungfrau, und schämte sich nicht der Niedrigkeit unserer Natur. Was soll ich sagen? Und wie soll ich euch diese Geburt erklären?
Dieses Wunder füllt mich mit Ehrfurcht. Der Erste der Zeit wird zum Kind. Er, der auf dem Thron des Höchsten sitzt, liegt in einer Krippe. Und er, der Unberührbare, Unfassbare ist nun den Menschen ausgeliefert. Er, der die Fesseln der Sünder gelöst hat, ist nun nichts weiter mehr als ein Kind. Aber er hat gezeigt, dass Schande zur Ehre wird, dass Schmach in Ruhm gekleidet und schmähliche Erniedrigung zum Maßstab seiner Göttlichkeit wird. Dazu hat er meinen Leib angenommen, damit ich seines Wortes würdig werde. Indem er mein Fleisch annimmt, gibt er mir seinen Geist.
Und so, indem er schenkt und ich empfange, macht er mein Leben lebenswert.
Er benutzt mein Fleisch, um mich zu heiligen; er gibt mir seinen Geist, um mich zu retten.

Die ganze Geschichte dieser Geburt ist ein Wunder. Denn an diesem Tag wurde die alte Sklaverei beendet, der Teufel entmachtet, die Dämonen in die Flucht geschlagen, die Macht des Todes gebrochen. An diesem Tag wurden die Tore des Paradieses wieder
geöffnet, der Fluch wurde hinweggenommen, der Irrtum verjagt, der Makel vertrieben,
die Wahrheit zurück gebracht, die Sprache der Liebe wieder entdeckt und nach allen Seiten verbreitet – ein himmlisches Leben wurde der Erde eingepflanzt, Engel sprechen mit Menschen ohne Angst, und wir können nun wieder ohne Angst mit Engeln Zwiesprache halten. Warum das? Weil Gott nun auf Erden ist und der Mensch im Himmel; alle Dinge
sind verwandelt. Er ist zur Erde gekommen, und ist zugleich völlig im Himmel.
Und dass er im Himmel vollkommen ist, bedeutet keine Schmälerung auf Erden.            
Obwohl er Gott war, wurde er Mensch; doch er verleugnete nicht seine Göttlichkeit. Obwohl er das unveränderliche Wort ist, wurde er Fleisch und wohnt unter uns.

Was soll ich sagen? Was soll ich erzählen? „Siehe, ein Kind, gewickelt in Windeln und in
einer Krippe liegend.“ Maria ist da, zugleich Jungfrau und Mutter. Joseph ist dabei, der
Vater genannt wird. Sie sind Mann und Frau und tragen ihren Namen, wie das Gesetz es
bestimmt, doch es gibt kein anderes Band. Wir sprechen hier von Worten, nicht von
„Realitäten“. Doch ihm, der aus der Unordnung einen klaren Weg gewiesen hat; ihm, dem Vater und dem Heiligen Geist, entbieten wir Lob und Dank – jetzt und immerdar.

TESOURO DE JESUS PARA NOSSA VIDA Evangelho (Lc 1,39-45)
Maria enthüllt Elisabet den Namen

Das Evangelium nach Lukas (Lk 1,26-56)
Die Ankündigung der Geburt Jesu
26 Und im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in
Galiläa, die heißt Nazareth, 27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen
Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. 28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! 29 Sie aber erschrak über die Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? 30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Du hast Gnade bei Gott gefunden. 31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben. 32 Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines
Vaters David geben, 33 und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr:
Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter, und ist jetzt im sechsten Monat, sie, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. 37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. 38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

Marias Besuch bei Elisabeth (Mariä Heimsuchung)
39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und ging eilends in das Gebirge zu einer Stadt in Juda 40 und kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth. 41 Und es
begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe. Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt 42 und rief laut und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! 43 Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44 Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leibe. 45 Ja, selig ist, die da geglaubt hat! Denn es wird vollendet werden, was ihr gesagt ist von dem Herrn.

Marias Lobgesang
46 Und Maria sprach:
Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes;
48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen.
Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
49 Denn er hat große Dinge an mir getan,
der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
50 Und seine Barmherzigkeit währet für und für
bei denen, die ihn fürchten.
51 Er übt Gewalt mit seinem Arm
und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
52 Er stößt die Gewaltigen vom Thron
und erhebt die Niedrigen.
53 Die Hungrigen füllt er mit Gütern
und lässt die Reichen leer ausgehen.
54 Er gedenkt der Barmherzigkeit
und hilft seinem Diener Israel auf,
55 wie er geredet hat zu unsern Vätern,
Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.
56 Und Maria blieb bei ihr etwa drei Monate; danach kehrte sie wieder heim.

Wie das katholische Internetmagazin kath.net berichtet verweigert der Vatikan der verfolgten pakistanischen Katholikin Asia Bibi und ihrer Familie Asyl. Der Staatssekretär des Vatikan, Parolin ließ die Medien wissen, es handle sich um eine „rein innerpakistanische Angelegenheit“. Der Vatikan habe auch nicht vor, sich diplomatisch für Asia Bibi einzusetzen,
so Paolin gegenüber den Journalisten am Rande einer Konferenz zum Thema Migration in Rom. Papst Franziskus hat sich wiederholt für Flüchtlinge, die aus dem Nahen Osten nach Europa fliehen stark gemacht und gilt als Verfechter des Migrationspaktes. Allerdings handelt es sich hier zu fast 100 % um muslimische Immigranten. Zu Bibi schreibt „Bibi war jahrelang davon bedroht, wegen einem Todesurteil nach angeblicher „Blasphemie“ tatsächlich hingerichtet zu werden. Nachdem der Oberste Gerichtshof Pakistans das Urteil wegen schlechter Beweislage aufgehoben hatte, kam es im Land zu erheblichen Unruhen.
Asia Bibi (die sich derzeit an einem unbekannten Ort aufhält), ihre Familie, ihr muslimischer Rechtsanwalt (der sich aus Sicherheitsgründen nach Europa geflüchtet hat), aber auch die Richter, die das Urteil aufhoben, können ihres Lebens nicht sicher sein.“
Den ganzen Beitrag hier: KATH.NET

Ihr Kinderlein kommet …
Zum 3. Advent etwas Weihnachtliches: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche
Unversehrtheit. → Hilf uns, Leben zu retten: Sea-Watch e.V.
Zwei Tage vor Weihnachten sind 22 Freunde von mir im Mittelmeer und haben heute 33 Personen das Leben gerettet. Nun stellt sich die Frage welcher Staat sich bereit erklärt
unsere Gäste aufzunehmen? Erinnert mich irgendwie wie an die Situation von Maria
und Joseph, die auch niemand aufnehmen wollte…
Ich denke an meine 22 Freunde im Mittelmeer mit ihren 33 Gästen an Bord, die an heilig Abend wie ausgestoßene einen sicheren Hafen suchen müssen, während die meisten von uns vor der Gans sitzen oder Erlösung in der Kirche suchen. Dabei ist die wahre Nächstenliebe so einfach zu haben….. Marcus Berger  FB

Jesus kam nicht als ein großer König oder Staatsmann, sondern als ein kleines Kind.
Das haben die Menschen noch nicht begriffen. Er verkündete das Kommen des Gottes-
reiches. Vielleicht hat es noch nie eine Zeit gegeben, in der dieses Kommen nötiger war,
als die unsere. Heute besitzen die Menschen mehr Macht als je zuvor, und die Macht ihrer Waffen ist beängstigend. Die Beziehungen der Menschen, Rassen und Nationen untereinander sind ungelöst, und die Herrschaft ist in der Hand derer, die das Geld haben.
Jesus sagt, wir müssen arm werden. Wenn wir auf ihn hören und weltliche Privilegien und Macht über Menschen aufgeben, dann werden unsere Herzen für Gottes Reich geöffnet.
Ach hätten wir doch nur eine Ahnung davon, was dieses Reich bedeutet: Buße, glühende Liebe und, vor allem, die Herrschaft Gottes. Heinrich Arnold (23. Dez. 1913 – 1982)

Euch allen …. Friede,💥 Glaube,💥 Hoffnung 💥und Liebe 💥 zum 4 Advent

Sehr starkes Bild, es bewegt die Seele!
Jesus war ganz Mensch und ist ganz Gott, ER regiert in Ewigkeit…

Dein bestätiges Opfer aber müssen sein: die Werke der Liebe-dies ist das Gold; beständiges Gebet-das ist der Weihrauch; und ruhige Ertragung der Leiden und wahre Abtötung in alle Stücken-das ist die Myrrhe. Übrigens musst du alles, was du für den Herrn tust, mit feuriger Liebe und bereitwilligem Herzen darbringen, ohne Lauigkeit und Zagen;denn nachlässig verrichtete oder tote Werke sind kein wohlgefälliges Opfer in den Augen des Herrn.
Maria von Agreda-lehre die Königin Maria

Der christliche Relotius in Düsseldorf
Zum (fast) Jahrestag dieser SPIEGEL-Story und einem erhaltenen Weihnachtsgruß
Our „dictator“ and the first lady visiting the convent of Sednaya and the orphanage