Heiliger Geist

torrey

Syrisch-Orthodoxe Kirche
Syrisch-Orthodoxe Kirche

geist2

kapelle


hidd2

http://www.kirche-hiddensee.de/

hid4

hid3

hid

geist

image nouvelles 2015

P29-09-13_15-12[1]

 

kurrende

Hildegard von Bingen Universität Theologie
Watch as this precious blind and autistic girl plays the guitar for the first time
Komm, Du Schöpfer Geist!
Veni creator spiritus
„Ruhe im Geist“
George Winston: December – Full Album
George Winston: Autumn – Full Album
http://kurrende.blogspot.de/p/der-chor.html
Eberhard Arnold Revolution Gottes
Die Gemeinde des Reiches
In einem Meer von Licht
Torrey, Reuben Archer – Über den Heiligen Geist
Das Wesen und Wirken des Heiligen Geistes
Die christliche Wiedergeburt
Botschaft an das Volk Gottes – Sterbt, wenn ihr leben wollt.
Torrey, Reuben Archer – Über den Heiligen Geist
Unser Leib – der Tempel des Heiligen Geistes
The Power of Prayer

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. (Joh. 16,13)


Novene zum Heiligen Geist
Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit führen
Die Novene zum Heiligen Geist ist die erste Novene der Kirche
GNADENREICHE HEILIG-GEIST-NOVENE
Novene zum Heiligen Geist
Die Heilig-Geist-Novene
Novene zum Heiligen Geist 1. Tag
Pfingstnovene
NOVENE ZUM HEILIGEN GEIST
Sammlung von Novenen

Cantalamessa wählt den Hymnus “Veni, creator spiritus“, als Gerüst, in das er seine Betrachtungen über den Heiligen Geist einfügt. Die im Hymnus angesprochenen Themen werden in den einzelnen Kapitel abgehandelt: Komm, o Geist, Schöpfer, Größte Gabe Gottes, Lebendiges Wasser, Feuer, Liebe, Finger der Rechten Gottes, Halte den Feind von uns fern, Schenke uns bald den Frieden…, um nur einige zu nennen.

Er hat sich jeweils in der einen und in der anderen Form offenbart, und auch wir erfahren ihn einmal in der einen, einmal in der anderen Weise, je nach dem Bedürfnis, der Verfassung und der Gnade des Augenblicks. Mose nahm Gott auf dem Sinai im Donner und im heftigen Sturm wahr (vgl. Ex 19,18-19); Elisas spürte ihn auf demselben Berg, dem Horeb,
in der sanften, leisen Brise (vgl. 1 Kön 19,12).
Augustinus, Bekenntnisse,1,1,1; XIII, 9, 10.


Im Neuen Testament wird der Heilige Geist mit einer Taube verglichen. Eine Taube ist sanft, sie will niemandem etwas antun, sie wird sich niemandem aufzwingen. Sie flieht vor den Raubvögeln. Durch den Sündenfall sind wir alle Raubvögel, und wir alle haben den Heiligen Geist vertrieben, ohne es zu wissen. Wird dem Geist Widerstand geleistet, so flieht er. Er kommt nur zu den Niedrigen, den Gebrochenen, und zu denen, die ihn suchen.
Quelle: Leben in der Nachfolge /J. Heinrich Arnold

Der Heilige Geist ist Person
Der Heilige Geist ist eine Person. Viele Christen haben mit der Vorstellung Probleme,
dass der Heilige Geist eine Person sein soll. Sie denken bei dem Wort »Geist« eher an eine anonyme Macht oder an eine unsichtbare Kraft, an ein nebulöses Etwas, das in uns wohnt. Doch der Heilige Geist lässt sich nicht einfach als eine Art »Spiritual Power« missbrauchen, als eine Alternative zu Astro-TV oder Zen-Buddhismus und esoterischer Lebenshilfe.
Manche sind auf so einer Art »spirituell-psychischem Trip« wie Simon der Zauberer, von dem in Apostelgeschichte 8 berichtet wird. Aber Gottes Geist ist Person und darum für uns ein Gegenüber. Johannes verleiht dem Geist unübersehbar personale Züge und nennt ihn »Paraklet«, d. h. er ist ein Tröster (im Sinne eines Beistandes), Berater, Helfer,
Unterstützer, Fürsprecher, Verbündeter, väterlicher Freund. All das sind Aufgaben,
die nur eine Person erfüllen kann. Bei Philipp Yancey fand ich den interessanten
Gedanken, dass all diese Namen, die man dem Geist gegeben hat, »besagen, dass es
Probleme geben wird«; dass unsere Nachfolge nicht ohne Schwierigkeiten verläuft, dass wir Beratung, Unterstützung und Fürsprache brauchen werden.

Der Heilige Geist ist nicht nur eine Kraft, das ist er zweifelsohne auch – »ein Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit«, so beschreibt Paulus ihn, aber er ist auch eine Person.
Eine Person, die in uns wohnt und sich fiir uns einsetzt. Der Autor des Hebräerbriefes sagt, dass wir »des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind« (6,4). Da ist die Schwierigkeit, dass er unsichtbar ist, und alles, was unsichtbar ist, können wir schwer fassen. Und doch lehrt das NT Erstaunliches über den Heiligen Geist: Der Heilige Geist besitzt Wissen (1. Kor 2,11).
Er hat einen Willen (1. Kor 12,11), mit dem er beispielsweise der Gemeinde Gottes Gaben zur Verfugung stellt. Er hat einen Verstand (Röm 8,27). Er hat Gefühle (Röm 15,30), die von uns Menschen erfreut oder betrübt werden können (Eph 4,30). Man kann ihn belügen
(Apg 5 ,3f), wie Ananias und Saphira ihn belogen haben.
Man kann ihn schmähen/beleidigen (Hebr 10,29). Er handelt und reagiert als Person, er liebt als Person, und er will aufgenommen werden als Person. Nach dem NT ist Person jemand, der im Miteinander eine bestimmte Stelle ausfüllt, und entscheidend ist, dass eine Person kommuniziert.
Der Heilige Geist hält Menschen zusammen und spricht zu ihnen. Eine Person kann
sprechen und hat einen bestimmten Eigenwillen, der nicht vorausgesagt werden kann.
Zum Personsein gehört nicht Leiblichkeit oder Leidensfähigkeit oder Herkunft von Menschen, sondern das verbale und kommunikative Element ist das Entscheidende.
Darum ist der Heilige Geist mindestens so etwas wie Person.

Er ist kein Geist der Furcht
In seinem Brief an Timotheus erinnert Paulus an die lebensverändernden Ressourcen des Heiligen Geistes. 2. Timotheus 1,7: Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Es gibt »Knackpunkte« in unserer Nachfolge, die müssen wir knacken, sonst brechen sie uns das Rückgrat.
Einer davon ist der Geist der Resignation. Ein treffendes Beispiel dafür sind die zwölf
Jünger: Der harte Kern, der drei Jahre mit Jesus sein Leben geteilt hatte, weichte nach
der Kreuzigung ihres Meisters auf. Schon als Jesus im Garten Gethsemane gefangen genommen wurde, flohen die Jünger in alle Richtungen. Warum? Ein Geist der Furcht hatte sie ergriffen. Sie hatten Angst. Wird ein Team von einem furchtsamen Geist bestimmt, lassen Auflösungserscheinungen nicht lange auf sich warten. Wenn unser Leben von einem Geist der Furchtsamkeit dominiert wird, drehen wir uns um die eigene Achse, unser Radius bleibt begrenzt und wir sind blockiert fur neue Erfahrungen. Paulus sagt, wir haben keinen Geist der Verzagtheit/Furchtsamkeit bekommen. Das verwendete Wort »Verzagtheit« wird nur an dieser Stelle im NT als Substantiv gebraucht und es bedeutet: Verzagtheit, Feigheit, Furchtsamkeit, Zaghaftigkeit. Wo also Verzagtheit, Pessimismus und Furchtsamkeit regiert und uns unterschwellig oder sogar offensichtlich steuert, kann nicht der Heilige Geist am Wirken sein, denn er ist kein Geist der Verzagtheit.

Resignation und Rückzug?
Jeder kann also nun in sein Leben schauen und prüfen, welcher Geist ihn bestimmt.
Ein Geist der Resignation? Ein Geist der ihn aufgeben lässt? Ein Geist, der zum Rückzug bläst, der mich immer alles schwarz sehen lässt? Dann hat der Heilige Geist zu wenig Platz.
Denn er ist ein Geist, der Mut gibt; ein Geist, der motiviert, gegen den Strom zu schwimmen; ein Geist, der mich aufbrechen lässt, ja trotzdem aufbrechen lässt.
Aufbrechen, wie ein Abraham in ein unbekanntes Land. Pfingsten erinnert uns daran, dass der Geist der Furchtsamkeit besiegt ist und ein neuer Geist von uns Besitz ergriffen hat.
Und deshalb kann das Jammern aufhören. Ein Christ sollte weder in seinem Leben noch in seiner Gemeinde eine Kultur des Jammerns hinnehmen. Sie müsste ihm zuwider sein. Doch solange uns die Furcht bestimmt und Resignation herrscht, wird sich der Geist des Jammerns behaupten. Von welchem Geist sind wir infiziert? Von einem Geist der Furchtsamkeit? Das ist kein guter Geist. Denn Angst macht kurzsichtig und fängt uns in dem berüchtigten Tunnelblick. Dann haben wir nur noch eine Perspektive. Und wer nur eine Ansicht sieht, erkennt nie das Ganze, dem fehlen wichtige Seiten.
Angst fördert nur eine geistliche Dürre und Enge in der Nachfolge.

Als damals die Wellen ins Boot schlugen, auf dem See Genezareth, fragte Jesus seine Jünger: »Warum seid ihr so furchtsam?« (Mk 4,40) Wenn Jesus in unserem Boot ist, braucht nicht die Furcht zu regieren. Der Heilige Geist entmutigt nicht, er ermutigt.
Eine Atmosphäre der Ermutigung lässt Hoffnung aufkeimen und Freude.

Frauenaussendung
LUISE SCHOTTROFF : Jesus sagt: Ihr Frauen! Geht zu meinen Schwestern
und Brüdern und sagt ihnen: Ich gehe zu meinem Gott und zu eurem Gott.
Ich bin als Auferstandener bei euch und gebe euch den Heiligen Geist. Der Geist wird euch helfen, wenn ihr mutlos seid, er wird euch die Wahrheit sagen, wenn ihr von der Lüge eingewickelt werdet, er wird euch neues Leben  einhauchen, wenn die Todesmacht euch gefangen hat (nach Johannes 20,18). Weißt du es nicht, oder hast du es nicht gehört: Gott ist ewig, der die Enden der Erde geschaffen hat, der die Holunderbüsche geschaffen hat, der uns fihig macht zur Liebe. Er hat uns nicht als menschenmörderische, gierige, gefräßige Ungeheuer geschaffen. Gott wird nicht müde noch matt, unerforschlich ist seine Einsicht. Er gibt den Müden Kraft, und den Ohnmächtigen mehrt er die Stärke. Jünglinge werden müde und matt, Krieger straucheln und fallen; aber die auf Gott hoffen, empfangen immer neue Kraft, daß ihnen Schwingen wachsen wie Adlern, daß sie laufen und nicht ermatten, daß sie wandeln und nicht müde werden (nach Jesaja 40,28-30). Liebe Schwestern, ihr werdet neue Kraft empfangen, eure Füße werden wie von selbst laufen, und euch werden Flügel wachsen wie den Adlern. Ihr werdet die Männer mitreißen. Wenn ihr mutlos werdet und euch in die Gräber hinabbeugt, dann dreht euch um und seht auf Christus, den Auferstandenen. Er ist bei euch.

Aufblühen – Entdecke Gottes Pläne für dein Leben
Joyce Meyer, Magazin September 2017

Als Christ arbeitest du mit Gott daran, die Träume und Pläne umzusetzen, die er dir ins
Herz gelegt hat. In Philipper 1,6 werden wir dazu ermutigt, uns diesem Prozess zu stellen:
„Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein gutes Werk in euch angefangen hat, damit weiter-
machen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Christus Jesus wiederkommt.“

In den 40 Jahren, in denen ich die Bibel studiere und über ihre Inhalte lehre, habe ich schon viel erlebt, aber ich lerne immer noch dazu! Manchmal werde ich in bestimmten
Bereichen etwas schwach – doch der Heilige Geist macht mich dann darauf aufmerksam.
Er ist der beste Helfer und Ratgeber, den wir haben können!

Der Heilige Geist ist unser Tröster, Berater, Helfer, Fürsprecher, Anwalt, Ermutiger
und Beistand. Er lehrt uns und führt uns zur Wahrheit.
Er erinnert uns sogar an die
Dinge, die wir bereits gelernt haben, wenn es nötig ist (siehe Johannes 14,26).

Sobald wir versuchen, geistlich voranzukommen, werden wir auf Widerstand stoßen.
Wir haben einen Feind, der uns in Angst und Zweifel gefangen halten will. Er will, dass wir Gottes Liebe zu uns und die Autorität, die wir durch Jesus haben, immer wieder infrage stellen. Aber das musst du nicht zulassen! Denke daran, dass Jesus dir die Autorität über den Feind gegeben hat (siehe Lukas 10,19) und dass du aus einer Siegesposition heraus kämpfst und nicht erst siegen musst (siehe Johannes 16,33).

In Jesaja 54,17 steht: „Doch keine Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, wird erfolgreich sein. Und wer dich vor Gericht verklagt, den wirst du widerlegen. Alle diese Dinge werden den Dienern des Herrn zu Gute kommen…“

Es wird nicht immer einfach sein, Gottes Willen zu tun, aber es wird es immer wert sein. Gott wird dich außerdem dafür ausrüsten (siehe Philipper 4,13).

Ganz gleich welchen Wunsch Gott dir ins Herz legt – wage es und setze ihn um!
Und sollte es einen Bereich in deinem Leben geben, den du Gott noch nicht ganz unterstellt hast, dann überlasse ihm diesen. Sei entschlossen, dich im Gebet und durch dein
Bibelstudium so lange an Gott zu wenden, bis die Veränderung geschehen ist, die du dir wünschst. Aber eines darfst du dabei nicht vergessen:

Versuche es nicht aus eigener Kraft. Ich war viele Jahre lang sehr frustriert, weil ich versuchte, mich selbst zu ändern – aber es wurde immer schlimmer! Schließlich schenkte Gott mir diese kleine Gleichung, die ich bei mir zu Hause aufhängte: Werke aus eigener Kraft = Frustration. Jedes Mal, wenn ich frustriert bin, weiß ich, dass ich wieder in die Werke aus eigener Kraft hineingerutscht bin und versuche, etwas zu tun, das nur Gott tun kann.

In Galater 3,2-3 werden wir ermutigt, uns in allen guten Werken stets auf Gott zu verlassen: „Sagt mir: Habt ihr den Heiligen Geist etwa durch das Befolgen des Gesetzes empfangen?
Natürlich nicht. Der Heilige Geist kam auf euch herab, nachdem ihr die Botschaft von Christus gehört und ihr geglaubt habt. Versteht ihr das denn wirklich nicht?
Ihr habt begonnen, ein Leben mit dem Heiligen Geist zu führen. Warum wollt ihr jetzt auf einmal versuchen, es aus eigener Kraft zu vollenden?

Der Heilige Geist ist dein Helfer und er lebt in dir! Vertraue auf ihn, statt dich selbst zu bemühen. Dein Leben wird spannend, wenn du auf Gott vertraust und zulässt, dass der Heilige Geist dir zeigt, wo du Hilfe benötigst und er Veränderungen in dir bewirkt.
Solltest du vom Weg abkommen, dann knüpfe einfach dort wieder an, wo du aufgehört hast. Mit der Zeit kannst du alles werden, wozu Gott dich geschaffen hat!

Gesichter der Hoffnung „Jetzt lebe ich schon seit sieben Jahren hier und bin viel kräftiger, weil ich gesundes Essen bekomme. Ich kann außerdem zur Schule gehen. Ich spüre die Liebe Gottes durch die Menschen, die sich um mich kümmern und habe mich vor Kurzem entschieden, Christ zu werden. Vorher – als Buddhist – hatte ich eine Statue, die man sehen konnte und anbeten sollte. Aber unseren Gott kann ich spüren, auch wenn ich ihn nicht
sehe.
Crist, 11 Jahre alt (Thailand)

Joyce Meyer, Magazin September 2018

REDE ANDERS
In Sprüche 18,21 (HFA) lesen wir: Worte haben Macht: Sie können über Leben und Tod
entscheiden ..
. Unsere Worte sind wie Samen, die entweder Freude oder Traurigkeit hervorrufen, Frieden oder Unfrieden. Alles hängt davon ab, was wir sagen. Deshalb ermutige ich dich, auf deine Worte zu achten. Hör auf, dir Sorgen zu machen. Hör auf, dich zu beschweren. Fang an, innerlich mit dem übereinzustimmen, was Gott sagt. Sprich glaubensvolle Worte aus, die Dankbarkeit und LOB enthalten. Ich bin davon überzeugt, dass wir die Welt verändern können, indem wir die Wahrheit aussprechen. In folgenden Bereichen werden wir echte Veränderungen erleben, wenn wir unsere Worte bewusst wählen:

Ein JA zu dem, was Gott über dich sagt
Gott liebt dich. Er hat einen guten Plan für dein Leben. Das möchte er in deinem Herzen verankern. Sollte es dir schwerfallen, dazu Ja zu sagen, dann fang an, diese Wahrheiten laut auszusprechen. Sprich zu dir selbst: Durch Jesus bin ich gerecht vor Gott. Durch seinen geliebten Sohn bin ich angenommen. Er liebt mich und Gott macht keine Fehler.
Gott möchte auf gar keinen Fall, dass du dich weniger wertvoll fühlst als andere.
Er möchte, dass du all das Gute entdeckst, das er in dich hineingelegt hat, und die
Chancen wahrnimmst, die er dir präsentiert.


Ein JA zu anderen Menschen

Wusstest du, dass du Einfluss hast? Gott hat dich an einen bestimmten Ort gestellt und
dich begabt, anderen auf deine Art das Evangelium mitzuteilen. Der Heilige Geist spricht
dir jeden Tag Mut zu auszuleben, was Gott in dich hineingelegt hat. Genauso kannst auch du die Menschen um dich herum ermutigen. Ein paar aufrichtige Komplimente kosten dich nichts. Es braucht nicht viele Worte, um das Leben eines Menschen etwas schöner zu
machen (siehe Sprüche 15,23). Bitte den Heiligen Geist, dir dabei zu helfen, anderen
mit Wertschätzung zu begegnen.

Ein JA zu deiner Zukunft
Gott hält eine großartige Zukunft für dich bereit! In 1. Korinther 2,9 (NGÜ) lesen wir:
Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben. Wir sollten die Ewigkeit immer im Blick behalten und nicht vergessen, was Gott für uns getan hat. Außerdem sollten wir all unser Gemecker gegen Dankbarkeit eintauschen und Gott LOBEN. Selbst über unsere
Probleme können wir in einer zuversichtlichen Weise reden. Du kannst zum Beispiel sagen:
„Es ist für mich gerade nicht leicht und ziemlich herausfordernd, aber ich glaube, dass Gott sich um mich kümmert. Was er tut, hat einen Sinn.“

Joyce Meyer, Magazin Dezember 2018

GOTT SPRICHT … uns will dich bei allen Lebensfragen anleiten

Ich bin so dankbar für meine Beziehung zum Heiligen Geist. In meinen Vorträgen spreche ich sehr gerne über die wichtige Rolle, die er bei allem spielt, was wir tun. Wenn wir Jesus als unseren Retter angenommen haben, zieht der Heilige Geist in unser Innerstes ein.
Gott gibt jedem von uns buchstäblich etwas von sich selbst. Damit stehen uns seine Kraft, sein Trost, seine Kreativität und seine Hilfe jederzeit zur Verfügung. Der Heilige Geist möchte uns außerdem leiten, damit sich Gottes vollkommener Plan in unserem Leben
entfalten kann.
Jesus sagte in Johannes 16,13 (NGÜ) zu seinen Jüngern:
Doch wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zum vollen Verständnis der Wahrheit führen. Denn was er sagen wird, wird er nicht aus sich selbst heraus sagen; er wird das sagen, was er hört. Und er wird euch die zukünftigen Dinge verkünden.
Genau darum geht es, wenn wir davon sprechen, dass der Heilige Geist uns leitet. Ich weiß, dass diese Redewendung sehr geistlich klingt. Dabei geht es um einen ganz praktischen Teil des christlichen Lebens. Einfach ausgedrückt: Sich vom Heiligen Geist leiten zu lassen bedeutet, sensibel zu werden, um seine Stimme zu hören, dem, was er sagt, zu folgen und sein Leben nach ihm auszurichten. Es ist nicht so, dass der Heilige Geist ständig hörbar mit uns reden würde, auch wenn Gott auf diese Weise zu uns sprechen kann. Die Stimme des Heiligen Geistes gleicht vielmehr einer inneren Gewissheit.

Der Heilige Geist will uns so leiten, dass sich Gottes persönlicher Plan mit jedem Einzelnen von uns erfüllen kann. Unsere Aufgabe ist es, zu beten, die Bibel zu studieren und dem Heiligen Geist gegenüber sensibler zu werden und seiner Wegweisung zu vertrauen.
Je mehr Zeit wir mit ihm verbringen, desto sensibler werden wir.

A-HA – STAY ON THESE ROADS

In Hesekiel 11,19 (HFA/Amplified Bible) gibt uns Gott ein wunderbares Versprechen:
Ich will ihnen ein
ungeteiltes Herz und einen neuen Geist geben. Ja, ich nehme das versteinerte Herz aus ihrer Brust und gebe ihnen ein lebendiges Herz [das sensibel auf Gott reagieren kann]. Was für ein großartiges Geschenk macht Gott uns hier! Wir erhalten nicht nur seinen Heiligen Geist, der uns durch das Leben führt und leitet, sondern auch die Fähigkeit, sensibel auf Gott zu reagieren. Wenn du dich schon mal gefragt hast, ob der Heilige Geist dich überhaupt leiten kann, dann ist die Antwort ein klares Ja.

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des HERRN immerdar.
Psalm 23

Psalm 23 Der HERR ist mein Hirte

augustinus
14064059_762413807233639_7795352652492201950_n

Thomas Müntzer
Weil sie den bitteren Christus nicht will, frißt sie sich am Honig ihrer süßlichen Frömmigkeit tot. Ihr fehlt der ganze Christus, weil ihr das bittere Kreuz abhanden gekommen ist.
Die Lehre vom bitteren Christus, das Zeugnis von dem alles umwälzenden Ernst des Kreuzes Christi steht im schärfsten Gegensatz zu dem erdichteten Glauben der allgemeinen
Frömmigkeit.

Die Universitäten sind die größte Verwirrung des Bibelwortes und werden es bleiben bis ans Ende der Tage. Sie machen aus den äußeren Dingen allerlei Wesens, aber das Wesen erkennen sie nicht. Sie können zu keinem Glauben kommen, weil sie noch in sich selbst geistreich sind. Sie sind noch nicht in die tiefste Dunkelheit eingehüllt, deshalb singt ihnen die Nachtigall des Heiligen Geistes auch nicht. Es fehlt ihnen das innerliche Wort in dem Abgrund ihrer Seele, weil sie sich einbilden, schon genug große Bücher zu haben.
Sie denken, sie können den Glauben mit menschlicher Theologie lehren, und sie haben noch nicht erkannt, daß der Glaube nur in dem Kreuz der äußersten Armut des Geistes
gegeben werden kann. Ihnen kann die Morgenröte nicht aufgehen, weil sie die Nacht verleugnen. Der Tag kann nicht anbrechen in ihren Herzen, weil sie sich mitten in der Nacht
einbilden, schon am Tage zu sein.

Bach – Cantate BWV 131 – Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir
J. S. Bach – “ Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“ BWV 131
Johann Sebastian Bach. Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir, BWV 131
Bach – „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ BWV 131/ Jos van Veldhoven

The Journey
Dolores O’Riordan | The Journey (Official Video)
Dolores O’Riordan was glad when The Cranberries broke up
When I was lost
I saw you pointing towards the sun
I know I am not the only one standing here
and in the darkness I was walking through the night
I could see your guiding light, very clear

This is your life
This is your moment
This is your life
This is your moment

When I was weak we both went walking on the sand

We were walking hand in hand it appeared
Once set our footprints when you carried me along
It was then that I abandoned my fears

This is your life
This is your moment
This is your life
This is your moment

This is your life
This is your moment
This is your life
This is your moment

This is your moment
This is your life
your life
This is your time

Hildegard von Bingen Universität Theologie
Die sieben Gaben des Hl. Geistes – Die Siebengestirne bedeuten die sieben Segensgaben des Hl. Geistes. Die Sonne im Schattenfeuerkreis symbolisiert Gott, den Allmächtigen.
Die sieben Gaben des Hl. Geistes helfen dem Menschen zum Seelenheil und spornen ihn
zu guten Taten an:

Frömmigkeit – spiritus pietas
Stärke – spiritus fortitudinis
Einsicht – spiritus intellectus
Weisheit – spiritus sapientie
Rat – spiritus concilii
Wissenschaft – spiritus scientia
Gottesfurcht – timor Domini

Die sieben Planeten senden Strahlen aus, um die sieben Gaben des Hl. Geistes auf den Menschen zu übertragen.

Hildegard von Bingen Der Mensch in der Verantwortung
Das Buch der Lebensverdienste – Liber Vitae Meritorum
Die verkehrten Menschen behaupten, man könne Gott nicht zu Gesicht bekommen
Daher ist in diesen Menschen, in denen die Grünkraft herrschen sollte, keinerlei Leben,
vielmehr nur noch dürre Trockenheit, und zwar wegen der durchaus nichtsnützigen Wahnhaftigkeit jener diabolischen Künste, die sich in der Verderbtheit der Menschen spiegelt.
Alles, was sie tun, richten sie auf ihre Begehrlichkeit und Lüsternheit aus, wobei sie in ihren Herzen und mit ihren Zungen sprechen, wer wohl jener Gott sei, und was jener Gott könne, und welche Macht Er wohl habe, den man doch nie zu sehen kriege, der vielmehr immer
im Verborgenen weile.
Die Menschen erblicken Gott in der Schöpfung
Ihnen gibt der Herr Antwort, wenn Er sie fragt: Ob sie Ihn denn nicht in der Erleuchtung
des guten Gewissens gleicherweise gesehen hätten wie beim Leuchten der irdischen Sonne, als sie das Gute tun sollten? Ob sie Ihn nicht geschaut hätten in der Trübung des Herzens gleicherweise wie im Dunkel der Nacht, als sie Schlechtes zu meiden hatten?
Ob sie Ihn denn nie erfahren hätten auf den Wegen der Gerechtigkeit, die im Heiligen Geiste zu immer größeren Fortschritten geleitet würde? Oder ob sie ihn nicht geschaut hätten, als der irdische Samen in die Erde fiel und mit Tau und Regen durchtränkt wurde, um auf diese Weise zum Wachstum zu kommen? Und ob das alles durch einen anderen geschehen könnte als durch den Schöpfer aller Dinge?

»lch wage auch von Heiden Entlehntes göttlich zu nennen. Die Wahrheit stammt immer vom heiligen Geist, einerlei, wo und durch wen sie beigebracht wlrd!« Huldrych Zwingli

»GOTT ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist
und in der Wahrheit anbeten!« Joh.4,24
«Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch
in die ganze Wahrheit führen» Joh 16,13

Der Geist wird euch in die ganze Wahrheit führen
«Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.» Joh. 6,68

DESHALB SEI DIR LOB GESAGT – (Hl. Hildegard von Bingen)

O du Feuergeist und Tröstergeist,
Leben des Lebens von allen Geschöpfen,
heilig bist du, der du lebendig machst die Gestalten.
Du Heiliger, mit deiner Salbe rettest du die Verletzten,
heilig bist du, durch deine Reinigung heilst du die eitrigen Wunden.

O du Hauch der Heiligkeit, o du Feuer der Liebe,
du süßer Geschmack in der Brust,
du hauchst in die Herzen
den Wohlgeruch deiner Kräfte.O du lauterster Brunnen, in dem wir erkennen,
wie Gott die Fremden versammelt
und die Verlorenen sucht.O du Schutzwall des Lebens,
du Hoffnung auf Vereinigung aller Glieder,
du Gürtel der Ehrbarkeit, heile die Seligen.
Beschütze alle, die vom Feind in die Kerker geworfen wurden,
befreie, die in Banden liegen,
mit göttlicher Kraft willst du sie ja retten.O du machtvoller Weg, der alles durchdringt,
der in die Höhen, in die Erdtiefen, in die Abgründe verstößt,
füge und führe alles zusammen.Durch dich ziehen die Wolken, fliegen die Lüfte,
haben die Steine ihren Saft,
treiben die Quellen das Wasser hervor,
durch dich fördert die Erde die Grünkraft zutage.Du bringst auch immer wieder die Menschen zur Einsicht,
beglückst sie durch den Anhauch der Weisheit.
Deshalb sei dir Lob gesagt, du bist ja der Lobklang,
du Freude des Lebens, du Hoffnung und mächtige Ehre,
du Schenker des Lichts.

P. Richstätter schrieb schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts,
dass diese typische Sprache der Mystiker für moderne Ohren eigenartig klingt, dass es aber leider nur zeige, wie sehr die Liebe der heutigen Katholiken zu Christus erkaltet ist.

Das Manna, die Kraft von oben, gibt es nur für einen Tag. Du brauchst nur den heutigen oder morgigen Tag im Glauben zu bestehen. Weiter hinaus mache dir über deine Kraft keine Sorgen. Kein Tag ist wie der andere. Auch du bist jeden Tag anders, deine Lebensfreude und deine Kraft sind nicht jeden Tag gleich. Aber seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen neu. Das Manna, der Tau des Heiligen Geistes, kommt jeden Morgen neu zu dir und
erquickt deine Seele. Walter Hümmer Quelle: Denn er hatte seinem Gott vertraut

Anna Maria Karpa FB
Du, Meine Tochter, wirst die Einzige sein, die in dieser Zeit das Wahre Wort Gottes sprechen wird, hörbar für die ganze Welt. Es gibt auch noch andere Propheten Gottes, aber ihre Missionen sind anders. Von dir wird verlangt werden, die Wahrheit zu sagen, aber die Wahrheit wird schockieren, genauso wie sie Seelen retten wird.

Glauben jene unter euch, die verkünden, Mich zu kennen, nicht, dass Mein Vater einen
letzten Propheten senden würde, um euch durch die Kraft des Heiligen Geistes vor Meinem Zweiten Kommen vorzubereiten? Kennt ihr Ihn denn nicht? Wisst ihr denn nicht, wie groß Seine Liebe ist? Kennt ihr denn nicht das Ausmaß Seines großen Erbarmens?
Wenn ja, dann werdet ihr auf diese Botschaften vom Himmel hören. Diese Botschaften
werden die letzten sein, die euch vor dem Großen Tag gegeben werden, an dem Ich
kommen werde, um zu richten.

Diejenigen, die ihr Leben im Einklang mit dem Wort Gottes leben und die nichts von
diesen Botschaften wissen, haben nichts zu befürchten. Diejenigen, die diese Botschaften und Warnungen annehmen, keine anderen Lehren zu akzeptieren, die sich von der Lehre, die von Mir, Jesus Christus, der Welt gegeben ist, unterscheiden, haben nichts zu fürchten, denn ihnen wird das Königreich Meines Neuen Paradieses gehören.

Denjenigen, die Meine Hand der Barmherzigkeit zurückweisen werden, die sich von Mir entfernen und die ihre Seele zerstören, indem sie Satan und alle seine leeren Versprechungen ehren, anstelle ihres Gottes und Schöpfers, diesen wird das ewige Leben verweigert werden, es sei denn, sie flehen um Meine Barmherzigkeit.

Es ist noch Zeit, euer Leben neu auszurichten. Es ist sehr einfach. Kommt zu Mir, und Ich werde euch beschützen. Diese Prophezeiungen beziehen sich auf die Zukunft, und sie
werden realisiert werden. Lehnt sie als Unsinn ab — und ihr werdet den Tag bereuen,
an dem ihr der Wahrheit den Rücken gekehrt habt, der Wahrheit, die euch als den
geliebten Kindern Gottes verheißen ist.

Euer Jesus

Erbsünde und persönliche Sünde
Das Wesen der Sünde
Das ist also die erste Unterscheidung der Sünde, die Unterscheidung in formelle und materielle Sünden. Ich muß nun einer andern, nämlich der zwischen der Erb- und der persönlichen Sünde Erwähnung tun.

Die Erbsünde
Was versteht man unter Erbsünde? Es ist die durch das Haupt des Menschengeschlechtes vollzogene Übertretung des Gesetzes, wodurch alle Menschen, die das Licht der Welt erblicken, vor Gott Sünder sind und in einem Zustande des Mangels geboren werden. Die Übertretung des Gesetzes durch unsern Stammvater ist unsere Sünde, da Gott mit der Erschaffung des ersten Menschen auch das Menschengeschlecht erschuf. In jenem Menschen war das ganze Menschengeschlecht eingeschlossen; dasselbe verdankt seinen Ursprung dem Einen Haupt, welches der Erbe aller Segnungen des Reiches Gottes sowohl zu seinem eigenen, als auch zu unserm Wohle war. Hätte Adam, der Träger unsers Erbteiles, die Probe bestanden, wir würden von ihm das Reich Gottes empfangen haben: aber er fiel und in Folge dieses Falles ward das ganze Menschengeschlecht enterbt. Wohl kann man heut zu Tage bisweilen die Frage vernehmen: Gibt es etwas Törichteres, als zu glauben, das Menschengeschlecht sei gefallen, weil Adam von einem Apfel gegessen? Eine solche Frage erlaubt sich der anmaßende Dünkel der Weltkinder. Wie, sollten vielleicht die Wege Gottes einer Rechtfertigung bedürfen? Gott erschuf den Adam, setzte ihn in das Paradies, in die Mitte
eines herrlichen Lustgartens und verlieh ihm die Herrschaft über alle Bäume jenes Gartens mit Ausnahme eines Einzigen. Die Freigebigkeit Gottes bekundete sich also in großartiger Weise. Er sagte nicht etwa: „Von der Frucht jenes Einen Baumes darfst du essen, aber von den zehn tausend anderen fruchttragenden Bäumen ist es dir nicht gestattet, zu essen und an welchem Tage du immer von ihnen essen wirst, sollst du des Todes sein.“ Gott verlieh dem Adam nicht mit menschlicher Engherzigkeit die Erlaubnis, nur von dem Einen Baume zu essen und verbot ihm nicht den Genuß von den zehntausend anderen Bäumen. Nein!
Er gewährte ihm vielmehr den freien und vollen Genuß von jenen zehntausend Bäumen und verbot ihm nur, zu essen von dem Einen Baume. Kann es etwas Vernünſtigeres geben, als dieses Verbot? Würdet ihr nicht ein Gleiches tun, wenn ihr den Gehorsam eines Menschen auf die Probe stellen wolltet ?- Würdet ihr nicht in derselben Weise verfahren haben ? Verfahren nicht heut zu Tage noch diejenigen ebenso, welche ihre Ländereien aus purer Freigebigkeit Anderen gegen die Entrichtung einer Rente, die kaum des Namens wert ist, überlassen? Wie, und die Welt entblödet sich nicht, eine so freche und anmaßende Sprache zu führen? Wird nicht der Gutsherr, welcher sein Besitztum einem Anderen überträgt und sich mit einer bloßen schriftlichen Anerkennung seines Eigentums begnügt, von allen Menschen als ein hochedler, freigebiger und liebenswürdiger Charakter geehrt?
Er handelt wie ein Freund, ohne Rücksicht auf sein eigenes Interesse, wenn er einem
Andern den Genuß seines Besitztums und die hierdurch verursachte Annehmlichkeit überläßt und zwar einzig und allein auf die bloße Anerkennung hin, daß das Besitztum ihm verbleibe. Er wahrte sich damit nur sein gutes Recht. Und was tat der allmächtige Gott, als er jenes Verbot erteilte? Er wahrte Sich Seine Rechte als Oberherr; Er wahrte Sich Seine Rechte über den Gehorsam des Menschen, welchen Er erschaffen und offenbarte dadurch zugleich, daß Ihm über den Garten sowohl, als über den Menschen, welchem er die freie
Benutzung des Gartens überlassen, die Herrschaft zukomme.

Er stellte ihn auf die Probe: es handelte sich um die Prüfung seiner Treue. Noch mehr!
Diese Prüfung erscheint als eine so leichte, wie sie leichter gar nicht erdacht werden kann. Hätte Gott verboten, von allen Bäumen des Paradieses mit Ausnahme eines Einzigen essen, so würde Adam bei jedem Gang durch den Garten versucht worden sein. Jeder Baum, welchen er anblickte, würde ihm eine neue Versuchung bereitet haben; die Versuchung hätte ihn verfolgt und gequält auf allen Schritten und Tritten. So verfuhr aber Gott nicht mit ihm: Er verbot den Genuß von Einem und nur von Einem Baume, so daß der Mensch vollkommene Freiheit besaß, hierhin und dorthin zu gehen und von allen Bäumen des Gartens
mit alleiniger Ausnahme des Einen Baumes zu essen. Wo war also da die Versuchung?

Wie auf Seiten Gottes sich eine wahrhaft großartige Freigebigkeit äußerte, so gab es auf Seiten des Menschen die Freiheit der Übertretung. Es mag diese freilich einen Mangel bezeichnen, aber ich kann hierin nichts erblicken, was nur irgend wie der göttlichen Weisheit und Güte, der göttlichen Oberherrschaft und Barmherzigkeitwiderspräche. Ich sehe nichts, was auch nur in etwa die Anmaßung der Welt entschuldigen könnte. Das Verbot Gottes war leicht; gleichwohl verletzte Adam dasselbe ohne jegliche innere Versuchung. Er empfing den Genuß seiner Vollkommenheit, sowie die Verheißung des ewigen Lebens und des Reiches Gottes gegen die Entrichtung einer höchst unbedeutenden Rente, gegen eine bloße Anerkennung der Oberherrschaft seines Schöpfers und selbst hierzu wollte sich Adam nicht verstehen.

Was war die Folge? Der Mensch besaß, wie Gott ihn erschaffen, drei Vollkommenheiten. Er war zunächst vollkommen seinem Leibe und seiner Seele nach; ferner erfreute er sich des Besitzes des in seinem Herzen thronenden hl. Geistes, wodurch die Seele geordnet und geheiligt und das Heer der Leidenschaften in vollkommener Botmäßigkeit unter Vernunft und Willen gehalten wurde: er war endlich noch mit einem andern, aus einer höheren Vollkommenheit entspringenden Vorzug ausgestattet, nämlich der
Unsterblichkeit seines Leibes und der vollkommenen Unversehrtheit seiner Seele.
So sehen wir ihn also geschmückt mit drei Vollkommenheiten; einer natürlichen
Vollkommenheit nämlich des Leibes und der Seele, einer übernatürlichen Vollkommenheit in Folge der Innewohnung des hl. Geistes und einer außernatürlichen Vollkommenheit, nämlich der Unsterblichkeit. Aller dieser Vorzüge ging er verlustig
durch den einen Akt des Ungehorsams. Da er sündigte, wich der Geist Gottes von ihm;
die Seele starb dahin, weil getrennt von Gott; die Unsterblichkeit büßte er ein und in gleicher Weise die Unversehrtheit oder die Harmonie der Seele.
Die Leidenschaften erhoben nunmehr ihr übermütiges Haupt, der Wille wurde geschwächt, der Verstand verdunkelt und die Natur des Menschen ihrer übernatürlichen Vollkommenheit, sowie aller Wirkungen derselben beraubt. Das ist der Sinn der Worte: „An welchem Tage du immer davon essen wirst, sollst du des Todes sterben.“ Es war ein geistiger und ein zeitlicher Tod, dem ein ewiger Tod würde gefolgt sein, hätte Adam keine Bußegetan.

Wir sehen also die Bedeutung der Erbsünde in uns. Sie besteht darin, daß wir in Folge
unserer Abstammung von Adam jener drei Vollkommenheiten beraubt sind, welche wir in ihm wegen seines Ungehorsams verloren haben. Wir sind geboren worden, ohne den uns erst bei der Taufe, unsrer zweiten Geburt, zu Teil gewordenen Geist Gottes. Bei unserer
ersten Geburt ist das vom Fleisch Geborene Fleisch. Von Adam erbten wir drei Wunden,
die Unwissenheit des Verstandes, die Schwäche des Willens und den Ungestüm der Leidenschaften. Das ist der Zustand, in welchem wir das Licht der Welt erblickten;
deshalb erscheinen wir vor Gott geistig tot. Ich finde hierin, wie ich schon zuvor bemerkte,
nur göttliche Weisheit: und die Weisheit wird gerechtfertigt von ihren Kindern.

Die persönliche Sünde
Wir gelangen endlich zur persönlichen Sünde. Um das Wesen derselben zu verstehen,
müssen wir uns der gleich anfänglich näher erklärten Grundsätze erinnern. Die aktuelle oder die persönliche Sünde bezeichnet den bewußten Widerspruch eines Geschöpfes
gegen den erkannten Willen seines Schöpfers, einen Widerspruch, welcher das Licht des
Verstandes, die Zustimmung des Willens, die Erkenntnis desjenigen, was wir tun wollen,
in sich schließt. Die wesentliche Bosheit der Sünde beruht im Willen und es läßt sich bei
einer jeden, von einem Christen begangenen persönlichen Sünde eine dreifache Bosheit unterscheiden. Zunächst begegnet uns hier eine Bosheit gegen Gott den Vater, welcher den Menschen nach Seinem Bilde und Gleichnis erschuf, auf daß Er der Gegenstand seiner Liebe sein sollte, daß er Ihn erkenne und liebe, Ihm diene und Ihn verehre, Ihm gleichförmig werde und mit Ihm alle Ewigkeit hindurch herrsche. Der Christ, welcher sündigt gegen Gott, sündigt gegen seinen Erschaffer und verehrt das Geschöpf mehr, als den Schöpfer:
er verehrt die Welt, ihre Vergnügungen und sich selbst. Die Selbstverehrung setzt er an die Stelle der Gottesverehrung und macht sich dadurch einer unendlichen Beleidigung Gottes schuldig. Ich sage „einer unendlichen Beleidigung“, weil, obwohl er selbst endlich ist, die Person, gegen welche die Beleidigung sich richtet, der unendliche Gott ist. Wir treffen hier ferner eine Bosheit gegen unsern Herrn Jesum Christum, den Erlöser der Welt.
Der Apostel nennt jeden schweren Sünder einen Feind des Kreuzes Christi, indem er sagt: „Diejenigen, welche solche Dinge vollbringen, sind, wie ich euch schon oft bemerkt habe und wie ihr es jetzt mit tränenvollem Auge wiederhole, Feinde des Kreuzes Christi.“
(Phil. 3, 18) Und weshalb ? Weil Jesus Christus am Kreuz für alle jene Sünden litt, welche solche Menschen begehen. Der Sünder heftet Ihn von neuem ans Kreuz. Die Nägel und der Hammer waren nur die sinnlichen Werkzeuge der Kreuzigung: die eigentliche sittliche Ursache der Kreuzigung des Gottessohnes war aber die Sünde, welche wir, ihr und ich, begangen haben. Wenn wir nun solche Sünden wiederholen, so erneuern wir mit Überlegung die Ursachen, welche Ihn an’s Kreuz geheftet. Mit Recht schreibt daher der Apostel:
„Wenn diejenigen, welche das Gesetz des Moses verachtet hatten, verurteilt wurden, um wie viel mehr verdient derjenige härtere Strafen, welcher den Sohn Gottes mit Füßen getreten, welcher Ihn offen beschämt und das Blut des Bundes, durch welches er geheiligt wurde, unrein erachtet und welcher dieses aus Verhöhnung des Geistes der Gnade getan hat?“ (Hebr. 10, 29) Der Christ, welcher mit Überlegung eine Sünde begeht, verwundet unsern göttlichen Heiland; er öffnet Seine hl. fünf Wunden und macht sie von neuem bluten.
Mit kaltem, undankbaren Herzen erneuert er die unaussprechlichen Leiden, so die Todesangst im Gethsemane hervor riefen und bewirkt, daß Er noch einmal Seinen Blutschweiß vergießt. Noch mehr.

Bosheit gegen den Heiligen Geist
Jede Sünde eines Christen birgt auch eine Bosheit gegen den hl. Geist in sich.
Eine jede Sünde, welche man begeht, wird gegen das Licht und die Gnade des hl.
Geistes im Gewissen begangen.
In dieser Beziehung unterscheiden wir drei Grade.
Wir können den hl. Geist betrüben, wir können Ihm Widerstand bereiten und Ihn völlig
auslöschen. Unser göttlicher Heiland hat gesagt: „Eine jede Sünde und jede Lästerung soll dem Menschen vergeben werden mit Ausnahme der Lästerung des hl. Geistes; und wenn Jemand ein Wort gegen den Menschensohn sagen wird, so soll er Verzeihung erlangen:
wer aber immer gegen den hl. Geist spricht, der soll nimmer Verzeihung finden, weder in dieser noch in der andern Welt.“ (Matth. 12, 31) Ein Mensch kann also gegen Jesum Christum sprechen; ja er ist im Stande, seinen Herrn zu verspotten: aber der hl. Geiſt, welcher ihn der Sünde überführt, vermag ihn auch zur Reue zurück zu führen, ihn zu Gott wieder zu bekehren und auf diese Weise die Seele zu retten. Derjenige hingegen, welcher den hl. Geist lästert, den Geist der Buße, den Geist des Nachlasses, verwirft das ganze Gnadenwerk, und deshalb ist die Sünde, welche niemals Verzeihung finden kann, die Sünde der Unbußfertigkeit. Eine jede, von den Menschen bereute Sünde, wird vergeben werden; aber die Sünde, welche nicht bereut wird, soll nie Verzeihung erlangen weder in
dieser, noch in der zukünftigen Welt.

aus: Heinrich Eduard Kardinal Manning, Die Sünde und ihre Folgen, 1876, S. 14-22
katholischglauben.info/erbsuende-und-persoenliche-suende

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.