Bionik

evolutionsmanagement

Spielende Löwen
Spielende Löwen

PETER KROPOTKIN Gegenseitige Hilfe in der Tier-und Menschenwelt
BIOKON – Bionik
Evolutionsmanagement
Was Unternehmen von Fischen lernen können
Wie Unternehmen sich an Natur und Evolution orientieren können
forum Nachhaltig Wirtschaften 2010: Evolutionsmanagement
Manuskript: Weniger dumm im Kollektiv
Zeit Online 2010: Wirtschaftsbionik. Manager sind wie Ameisen
Hypnotisierte Massen – DEIN EXPERIMENT

Management mit Nachhaltigkeit
Evolutionsmanagement überträgt die Erfolgsmuster des „Nachhaltigkeitsprofis Natur“ systematisch und innovativ auf das Management von Organisationen und Teams. Der Blick auf die evolutionären Entwicklungslinien der Vergangenheit unterstützt die Suche nach dem besten Weg für die Zukunft, das Verständnis von ökologischen Nischen fördert das Entdecken von wirtschaftlichen Chancen und neuen Geschäftsfeldern.
Nachhaltigkeit in Managementprozesse implementieren
Unternehmen managen im Dreiklang von Mensch, Organisation und Natur: Wir beraten Sie, was Sie in Ihrem direkten Umfeld umsetzen können, um Nachhaltigkeit als Chance zu nutzen. Sie werden sehen, dass es gelingt, Nachhaltigkeit in der konkreten Umsetzung in den Kernprozessen ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation zu integrieren.
Konkurrenz & Kooperation: Von Zebras, Gnus und Löwen lernen
In den Savannen Afrikas lässt sich beobachten, dass Gnus und Zebras in gemischten Herden durch ihren Lebensraum streifen. Die beiden unterschiedlichen Arten haben unterschiedliche Wahrnehmungen von Gefahren. Während die einen besser hören, sehen die anderen besser. Wenn beide Arten sich zu einer Herde vereinen, profitieren sie von ihren vereinten Fähigkeiten und erkennen frühzeitig Gefahren, z.B. durch nahende Löwen. Kooperation ist neben der Konkurrenz das entscheidende Momentum für die Entwicklung der Evolution. Über die Hälfte der Biomasse der Erde lebt in symbiotischen Beziehungen. In der Regel verbrauchen symbiotische Beziehungen weniger Energie als Konkurrenzbeziehungen. Lufthansa hat in der Luftfahrtkrise der 90er Jahre die StarAlliance gegründet und durch ein Zusammenrücken mit Konkurrenten in schwierigen Zeiten die Krise überwunden. Wer also gut kooperiert kann seine Geschäfte ausweiten.
Aber auch die Konkurrenz ist wichtig für die Weiterentwicklung des Lebens und der Wirtschaft. Man darf sie nur nicht überbetonen, wie es viele Wirtschaftsliberale und Sozialdarwinisten tun. Eine starke positive Konkurrenzkompetenz steigert die Kooperationskompetenz. Nur wer konkurrieren kann, kooperiert mit Souveränität. Konkurrenz dient so nicht der Vernichtung des Gegners, sondern ist Ansporn, Innovationen und Verbesserungen des Status quo zu erreichen. Es geht um eine Weiterentwicklung des Konkurrenz- Begriffes. „Konkurrenz“ entstammt dem lateinischen concurrere: Zusammenlaufen. In diesem Sinne unterscheidet das Evolutionsmanagement in Konkurrenz und Antikurrenz, einer produktiven und einer destruktiven Konkurrenz. Wer sehr „erfolgreich“ im destruktiven Sinne konkurriert, kommt nicht weiter. Gregory Bateson fasste dies klug zusammen: „Das Lebewesen, das im Kampf gegen seine Umwelt siegt, zerstört sich selbst.“

Das Spiel bietet einen geschützten Rahmen, in dem neue Verhaltensweisen ausprobiert, geübt und trainiert werden können. Spielen ist sowohl in der Tierwelt als auch beim Menschen ein wichtiger Bestandteil der motorischen, kognitiven und sozialen Entwicklung und somit die Grundlage von Lernen. In der Natur – zum Beispiel bei den Walen – zeigt sich, dass nicht nur die Kleinen, sondern auch ausgewachsene Tiere miteinander spielen und sich so stetig weiterentwickeln.

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