The Beginning

Befiehl dem HERRN deine Werke, so wird dein Vorhaben gelingen.


Zombie March hits Hamburg
ahead of G20 summit

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Jüngerschaft Jesu


European Ecovillage Gathering 2020

Das Buch der Wahrheit
Ich wählte zwölf einfache Männer, ungebildet
und unkundig der Heiligen Schrift, arme Fischer.

Ist da jemand – Adel Tawil – Aus Gottes Perspektive
Klaus Renft – Irgendwann werd ich mal
Familia Dei at Facebook
HUMAN CONNECTION – DEIN NETZWERK
Geschenktes Land in Russlands Fernem Osten
Nicht so einfach Notizen aus einem Leben ohne Technologie
Catharina Roland Awake 2 Paradise
ERWACHE AWAKE
AWAKE – Ein Reiseführer ins Erwachen – Trailer Deutsch
AWAKE 2 PARADISE (2018) – Der offizielle deutsche Trailer
Awake – Reiseführer ins Erwachen Part 1
Awake – Reiseführer ins Erwachen Teil 2
New Culture Community Project
Like start-ups most intentional communities fail – why?
„Das Buch der Wahrheit“ – Botschaften
Das Jesusrätsel – Petra Gerster auf Spurensuche im Heiligen Land
GEGEN DEN STROM – ABGETAUCHT IN VENEZUELA
Wir Sind Helden – Guten Tag (Official Video)
Zeit, aufzuwachen!
Erwartung und Erfüllung von Eberhard Arnold
Die drei Fragen von Leo Tolstoi

Joanna Macy Active Hope
Finding an Ecovillage / Sacred Activism
Starting an Ecovillage with Few Resources

“Of all the dangers we face, from climate chaos to nuclear war, none is so great as the
deadening of our response.”
“Active Hope is waking up to the beauty of life on whose behalf we can act.
We belong to this world.”
“To be alive in this beautiful, self-organizing universe – to participate in the dance of life with senses to perceive it, lungs that breathe it, organs that draw nourishment from it –
is a wonder beyond words.”
Joanna Macy



Dawn of Peace WELCOME
Henna Maria Student of Natural Law and the Essene Way.


Antoine de Saint-Exupery (Die Stadt in der Wüste):  Wenn Du ein Schiff bauen willst,      so weise die Menschen nicht an, in den Wald zu gehen, Bäume zu suchen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen Meer.

Für einen grundsätzlichen Wandel in der Gesellschaft braucht es jedoch mehr als Proteste, besonders Visionen, die von vielen Menschen umgesetzt werden. Der Künstler Joseph Beuys sagte: „Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir
eine, die wir nicht wollen.“ Es kommt auf uns selbst an.

In dem Maß, wie wir die Anliegen des Reiches Gottes zu den unsrigen machen,
macht Gott unsere Anliegen zu den seinen. Walter Hümmer (1909–1972)

Unser Ziel ist es, als Nachfolger Jesu zu leben – alles aufzugeben für das Reich Gottes.
Wir wollen Zeugen sein, Leute, die nicht sich selbst verkünden, sondern Christus.
—Eberhard Arnold, Mitbegründer des Bruderhofs

Hautnah-Konzert – Heinz Rudolf Kunze
mit „Dein ist mein ganzes Herz“

Dein ist mein ganzes Herz
Dein ist mein ganzes Herz
Led Zeppelin – Whole Lotta Love (Official Music Video)

Umkehr von Phillip Britts
Unser freier Wille gibt uns die Wahl zu entscheiden, welcher Macht wir dienen wollen.
Mit all unseren glänzenden Gaben, unseren Einsichten, all unseren geistigen und körperlichen Kräften können wir nur einer Sache dienen. Wir können uns nur für eine von zwei Mächten entscheiden. Die Mächte, um die es geht, sind einander entgegengesetzt.
Die eine Macht ist der Geist des Guten, die andere ist der Geist des Bösen. Zum Geist des Bösen gehören Hass, Gleichgültigkeit, Habsucht, Ehrgeiz und Stolz – alles, was Menschen voneinander trennt.

Zum Geist des Guten gehören Liebe, Herzlichkeit, Selbstlosigkeit, Offenheit, Demut – alles, was Menschen vereint und sie zusammenführt. Jesus warnt: „Ihr könnt nicht zwei Herren dienen; ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ Hüten wir uns vor Halbherzigkeit. Hüten wir uns vor dem Versuch, beide Wege gehen zu wollen, denn sie führen in entgegengesetzte Richtungen. Die Wahl ist frei und muss zu allen Zeiten freiwillig und von ganzem Herzen getroffen werden.

Der Geist der Welt scheint viel weniger von uns zu verlangen. Er sagt: „Wenn du niederfällst und mich anbetest…“. Er gestattet uns, als „gute“ Menschen auch gute Werke zu tun,
weiterzumachen und das verrottete System notdürftig zusammenzuhalten. Wir dürfen die Ideale der Brüderlichkeit predigen, solange wir noch den kleinen Finger reichen, mit dem wir uns an das ganze System anbinden lassen. Das Böse toleriert eine ganze Menge Gutes, aber das wirklich Gute sucht nach radikaler Klarheit.

Deshalb ruft uns der Geist des Guten dazu auf, mit allem zu brechen, was böse oder
Menschenwerk ist. Es muss ganz klar sein, dass dieser Bruch vollständig und eine Entscheidung für das ganze Leben ist. Es geht nicht um eine kleine Verbesserung unseres Lebensstils; es geht um eine Kehrtwendung auf unserem Lebensweg, der von nun an in die
entgegengesetzte Richtung führt. Wahre Umkehr ist ein Bruch mit dem Vergangenen
und eine Verpflichtung an das Neue.

Die Menschheit muss umkehren! Was nützen alle ihre Religionsübungen, was nützen alle ihre Gottesdienste, welchen Sinn haben alle frommen Gesänge, wenn der Wille Gottes nicht getan wird? Eberhard Arnold

Sich endgültig einer Aufgabe verschreiben
In dem Augenblick, 
in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, 
bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, 
 die sonst nie geschehen wären, geschehen 
um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt 
durch diese Entscheidung 
 und sie sorgt zu den eigenen Gunsten 
für zahlreiche unvorhergesehene
Zufälle, 
 Begegnungen und materielle Hilfen, 
die sich kein Mensch vorher je erträumt
haben könnte. Was immer du kannst oder Dir vorstellst, 
dass Du es kannst, 
beginne es.
Kühnheit trägt Genie, 
Macht und Magie in sich. Beginne jetzt!
Johann Wolfgang von Goethe

Die Sache Gottes steht oft im A u g e n b l i c k. Im Augenblick muss die Entscheidung
fallen. Im Augenblick muss der Entschluss gefasst werden. J e t z t öffnet sich ein neuer Weg. J e t z t kann er betreten werden. Wenn man aber jetzt zaudert, wenn man jetzt zuwarten will, dann geht dieser entscheidende Augenblick vorüber. Das ist die ungeheure
Bedeutung der Zeit und Stunde im Reiche Gottes. Zweifler und Zauderer haben noch
nie das Reich Gottes vorwärts gebracht. 1935
Eva Rosen Freiheit wird aus Mut gemacht!!!!…

Mit Herz und Seele müssen wir diesen Jesus erfahren. Und noch mehr: Wir müssen ihn
erfahren als den Herrn über alle Dinge, König über alle Welten Gottes. Mit unserer ganzen Konzentration müssen wir uns auf ihn, den Kommenden und auf die Erscheinung seines Reiches richten. Heinrich Arnold (1913- 23. Juli 1982)

Viele Christen sind politisch engagiert. Ich frage mich manchmal, ob sie ihre Energien nicht besser in die Schaffung christlicher Lebensgemeinschaften investieren sollten, die zum Sauerteig der Gesellschaft werden könnten. Sie würden die Herzen und den Geist der Menschen wandeln, indem sie ihnen eine neue Dimension des menschlichen Lebens aufzeigen, nämlich jene der Liebe, des Staunens und des Teilens. Weder Arme noch Schwache würden beiseite geschoben werden, sondern hätten im Herzen dieser neuen Gesellschaft ihren Platz. Wenn sich der Geist der Gemeinschaft wirklich verbreitet, werden sich die
gesellschaftlichen Verhältnisse von selbst ändern. Jean Vanier

Gepredigt ist genug. Lasst uns miteinander leben! Wir steigen gleichsam von den geistigen Höhen herunter auf den ganz einfachen Boden des Lebens, wo wir versuchen wollen, Wahrhaftiges und Richtiges zu gewinnen, damit man uns nicht mehr an den Worten
fromm und gottesfürchtig heißt, sondern an den Taten.
Mehr zum Thema: Helft mir! Stürmt das Himmelreich!
Ihr seid also Gottes Kinder, weil ihr zum Vertrauen gefunden habt und mit Christus verbunden seid. Als ihr in der Taufe Christus übereignet wurdet, habt ihr Christus angezogen wie ein Gewand. Es hat darum nichts mehr zu sagen, ob einer Jude ist oder Nichtjude, ob er Sklave ist oder frei, ob Mann oder Frau. Durch eure Verbindung zu Jesus Christus seid ihr alle zu einem Menschen geworden. (Galater 3, 26 ff)
Welche Menschen fordert Jesus zur Nachfolge, zur Hilfe auf? Er fordert die geistig Armen auf, die, die nicht befriedigt sind, die dürsten nach Gerechtigkeit. Das sind seine Leute.
Bei  Ihnen setzt er ein und sagt: Helft mir! Stürmt das Himmelreich! Kämpft dafür und habt
den Mut, die Wahrheit zu sagen und die Missstände aufzudecken! Habt den Mut zu sagen,
da und dort tu ich nicht mit! Krieg? Nein, nein! Christus will keinen Krieg.

In der Kapelle der Kallistus-Katakomben in Rom hatte ich den Eindruck:
Die frühe Christenheit, die frühen Märtyrer, bilden ein starkes, allen Christen gemeinsames Fundament! Walter Hümmer

Keine neues Gesetz Die Bergpredigt von Eberhard Arnold
Wie stehen wir zur Bergpredigt? Ist das wirklich der Weg, zu dem wir berufen sind?
Es war mir so entscheidend, dass die Gemeinde sich auf diesen ersten Schritt des Weges besinnt; denn die Bergpredigt ist der erste Schritt des Weges. Dann können wir durch nichts erschreckt werden, weder durch eigene Selbsterkenntnis noch durch finanzielle
Bedrohungen, noch durch die Schwäche der Gemeinschaft oder durch die Schwäche ihrer Zusammensetzung, wenn wir die Bergpredigt wirklich ganz erfassen und wirklich glauben.
Dann sind wir der Situation gewachsen, ganz wie wir sind, mitten in unserer Schwäche.

Die Bergpredigt ist kein neues Gesetz, das die Hingabe in Form einer neuen moralischen Aufgabe fordert. Hier ist Christus, die Essenz der Salzkraft, das Licht und die Wärme des Heiligen Geistes. Hier ist das innerliche Licht, die Klarheit des inneren Auges, die Lebenskraft des Baumes, der gute Frucht trägt. Hier ist der Charakter der Stadtgemeinde als ein Licht für die ganze Welt.

Wir müssen erfassen, dass das keine moralistische Hochspannung, sondern es ist die
Offenbarung der wirklichen Gotteskraft im menschlichen Leben. Wenn das menschliche Leben mit der Hingabe an Gott ernst macht , wenn Gott eintritt als die Lichtkraft, die
elementare Energie, die allein das neue Leben ermöglicht, nur dann werden wir das
neue Leben leben.

Wenn wir wie die Tolstoianer, dies als fünf neue Gebote auffassten, dann wären wir
vollständig hereingefallen. [Leo Tostoi beschreibt in seinem Buch „Meine Religion“ die Bergrede Jesu als 5 neue Gesetze: Frieden mit anderen, sexuelle Reinheit und Treue in der Ehe, keinen Eid schwören, dem Bösen nicht widerstehen und die Feindesliebe] Jesus zeigt, die Forderungen sind durch seinen Eintritt in die Weltgeschichte, nicht schwächer geworden sondern sind unendlich verschärft. Das sind natürlich nur fünf Beispiele – es könnten ebenso gut fünfhundert oder fünftausend gegeben werden –, fünf Beispiele dieser gewaltigen Wirkung dieser Lichtessenz, der Lebensenergie, an denen offenbar wird, wie Gott wirkt in Christus.

Diese Gerechtigkeit ist besser als die aller Gelehrten und Theologen.
Die Gerechtigkeit, die hier gegeben ist, ist absolut anders; sie kann auf dem Weg der moralischen Vorsätze und Gedanken und Begriffe überhaupt nicht gewonnen werden, sondern es ist eine vollkommen andere Art, diese Forderungen zu erfüllen: die wachstümliche Art. Es ist einfach das lebendige Leben. Wie das Licht lodert, wie das Salz ätzt, wie die Flamme leuchtet und der Saft im Baum pulsiert, so ist dieses Leben aus Gott. Es ist Leben, Leben, Leben!

Ursprünglich aus einer Ansprache Eberhard Arnolds im Jahr 1935, nun als Auszug aus
dem Buch „Salz & Licht: Über die Bergpredigt“ mit einem Vorwort von Jürgen Moltmann.

Manchmal
wünsche ich mir
da kommt einer
und weckt uns
polternd auf
aus dem Schlaf der
Mittelmäßigkeit.
Erinnert uns an
unseren Auftrag
fröhlich, beharrlich
Gottes Wort weiterzutragen,
ernst zu machen mit
seiner Verheißung
und an seinem Reich mitzubauen
Ursula Sänger-Strüder

Mehr zum Thema: Auswege aus den Höllen des Lebens

Die nicht gewählte Berufung
Das elfte Gebot: Seid gut gelaunt.
Berufung – von Gott gerufen sein – ist ein Begriff, den kaum noch jemand verwendet.
Die Kraft der Berufung, sagte Hermann Hesse, zeigt sich, wenn „die Seele dadurch erweckt“ wird, dass „statt der Träume und Ahnungen von innen plötzlich ein Anruf von außen,
ein Stück Wirklichkeit dasteht und eingreift.“
Der Gedanke einer ungewählten Berufung
erscheint uns merkwürdig, weil wir uns an die Illusion gewöhnt haben, unser Leben sei
unser exklusiver Besitz, von dem wir nach unserem Belieben Gebrauch machen können.

Wir können berufen sein zum „ewigen Leben“ (1. Timotheus 6,12) oder in die Gemeinschaft mit Christus (1. Korinther 1,9), aus der Dunkelheit ins Licht (1. Petrus 2,9) und in die richtige Beziehung zu Gott (Römer 8,30), aber nicht zu einer Erwerbstätigkeit. Paulus war ein Zeltmacher (Apostelgeschichte 18,3), aber nirgends wird Paulus dazu „berufen“, ein Zeltmacher zu sein. Er verdiente seine Brötchen damit, dass er Zelte machte, und das reichte ihm als Rechtfertigung, sein Bestes dabei zu geben. Menschen haben Berufe; eine Berufung ist etwas, was Gott tut.

Eine Berufung entsteht nicht aus Ihrem Bündel von Bedürfnissen und Wünschen.
Berufung ist das, was Gott von Ihnen will, wodurch Ihr Leben in eine Konsequenz von
Gottes Erlösung der Welt verwandelt wird. Schauen Sie nur die Jünger Jesu an – bemerkenswerte mittelmäßige, untalentierte, glanzlose Landburschen –, und Sie werden sehen, dass Berufung weniger mit angeborenem Talent oder innerer Sehnsucht zu tun hat als mit Gottes Streben, Leben zu retten, indem er uns etwas für ihn zu tun gibt.
Ohne einen Christus, der beruft, ist unsere nette innere Stimme das Beste, was wir
zustande bringen. Aber wer würde, wenn er oder sie aufmerksam auf die eigene Subjektivität hört, so aufopfernde und verrückte Dinge riskieren, wie Gott sie regelmäßig verlangt? „Maria, wie bist du, indem du auf dein eigenes Leben hörtest, zu dem Entschluss gekommen, unverheiratet schwanger zu werden, deine Seele von einem Schwert durchbohren zu lassen und den gekreuzigten Sohn Gottes auf die Welt zu bringen?“ Verstehen Sie, was ich meine? Berufung ist keine innere Neigung, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden, indem wir in den entlegenen Winkeln unseres Ichs forschen. Wie Jesus so treffend sagt:
„Nicht ihr habt mich
erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt,
dass ihr hingeht und Frucht bringt“ (Johannes 15,16).

Gott hat für jeden Menschen irgendeine Form von Jüngerschaft im Sinn. Jeder kann mit
einer Berufung rechnen – mit dieser eigenartigen Methode Gottes, Sie, ein Geschöpf
Gottes, bei Gottes Errettung der Welt zu gebrauchen. Einer der schönsten Aspekte meines glücklichen Pastorenlebens ist, zu sehen, auf welch unterschiedliche Weisen Gott beruft – dazu, Briefe an Häftlinge zu schreiben, im Finanzausschuss der Gemeinde mitzuarbeiten, die Bettpfannen bedürftiger Menschen auszuleeren, gläubige Kinder großzuziehen, den
Hungrigen einen reichlichen Tisch zu decken oder Lehrerin oder Lehrer zu werden.

So ist Gemeinde. Gemeinde zwingt uns, hereinzumarschieren und zu singen, auch wenn wir gar nicht in Stimmung zum Singen sind, uns nicht besonders gläubig fühlen und auch nicht „fröhlich triumphieren“. Die Gemeinde wartet nicht darauf, dass Sie die richtige Motivation zum Gottesdienst haben, ehe sie Sie zum Gottesdienst ruft. Und wenn Sie berufen sind,
Pastor zu sein, dann gibt es unzählige Tage, an denen Ihnen überhaupt nicht danach ist,
Pastor zu sein, und dennoch müssen Sie so tun, als ob. Sie haben vielleicht Schmerzen, sind vielleicht emotional und theologisch überfordert. Eigentlich sollten Sie ein Experte darin sein, anderen beim Trauern zu helfen, dabei wissen Sie vielleicht selbst nicht, wie Sie ihren eigenen Verlust öffentlich machen sollen. Als Pastor sind Ihre persönlichen Probleme nachrangig gegenüber den Bedürfnissen anderer. Sie sind der einzige Pastor, den die Leute haben, und Weihnachten ist nur einmal im Jahr. Also ziehen Sie den Gurt straff und beten:
„Gott, der du mir das eingebrockt hast, gib mir die hartnäckige Entschlossenheit, es durch-
zuziehen.“
Dann gehen Sie hinaus zu den Leuten und benehmen sich wie ihr Pastor, auch wenn Sie keine Lust dazu haben.

Gotteslobvideo (GL 219): Mache dich auf und werde Licht
„Steh auf und werde Licht! Denn dein Leben kommt und die Herrlichkeit des Herrn strahlt auf über dir. Denn siehe Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, aber über dir strahlt auf der Herr, und seine Herrlichkeit scheint über dir und Völker strömen zu deinem Lichte und Könige zu dem Glanz, der über dir aufstrahlt.“
aus „Zürcher Bibel“ Jesaja 60,1-3

Der Aufbruch am 21. Juni 1920 kam dann sehr plötzlich. …
Wir wollten alle Brücken hinter uns abbrechen, um uns ganz und gar in das Vertrauen auf Gott zu stellen, wie die Vögel unter dem Himmel, wie die Blumen auf dem Felde.
Das sollte das Fundament für die Zukunft werden, das sicherste Fundament.
Darauf wollten wir bauen. Quelle: Gegen den Strom

Das falsche Christentum ist an den Früchten zu erkennen. Es drängelt sich jedermann auf, es schlägt die Leute nieder und macht sie ängstlich. Es hat immer etwas Drohendes in sich. Sie halten alle Welt für immer noch nicht bekehrt, während sie es schon längst sind.
Es stößt die anderen Leute mit lauter Frömmigkeit ab. Gott aber will Leute, die etwas tun und ihr ganzes Wesen auf das Reich Gottes richten. Christoph Friedrich Blumhardt

Vater im Himmel, die Sehnsucht ist Deine Gabe; niemand kann sie sich selber geben,
niemand kann sie kaufen, wenn sie nicht gegeben wird, auch wenn er alles dafür hergeben wollte – aber, wenn Du sie gibst dann kann er doch alles für sie verkaufen um sie zu kaufen. So bitten wir denn, daß jeder mit herzlicher Sehnsucht zum Tisch des Herrn gehen möge, und daß sie, wenn sie von dort weggehen, von dort weggehen möchten, mit immer
größerer Sehnsucht nach Ihm unserm Erlöser und Versöhner. Sören Kierkegaard

Die Gnade Gottes ist dir nahe, schenkt dir Freigebigkeit und will dich.
Vertreibe sie nicht von dir! Denn der finstere Vogel eilt von Mitternacht auf dich zu und treibt sein Spiel mit dir. Er entreißt deinem Herzen das Ganzopfer, das du Gott schuldest. Hildegard von Bingen

Wenn du wissen möchtest, wer ich bin, so frage mich nicht, wo ich wohne, was ich gern
esse oder wie ich meine Haare trage. Frage mich lieber genau nach dem Sinn und Ziel
meines Lebens und frage, was mich noch davon abhält, diesen Weg mit aller Konsequenz zu beschreiten. Thomas Merton

Terra Universales
Albert Einstein hat die Kraft des Mitgefühls in unserem Leben und ihr Potential, Leiden zu lindern, gekannt. “ Unser Ziel muss darin liegen“ hatte er gesagt, „uns selbst zu befreien, indem wir unseren Kreis des Mitgefühls auf alle lebenden Geschöpfe und die ganze Natur in ihrer Schönheit erweitern“. Der vierzehnte Dalai-Lama übertrug dieses Verständnis von der persönlichen Heilung auf das globale Überleben und erklärte:
Ich glaube, dass Mitgefühl die Grundlage des menschlichen Überlebens bildet.
Die Anerkennung der Rolle des Mitgefühls in unserem Leben öffnet die Tür zu den Tiefen unserer größten Selbstmeisterung und den außergewöhnlichen Erfahrungen, die uns zu Menschen machen.“ Als eine Wingmakergemeinschaft, die Terra Universalis beherbergt, gehört es zur Aufgabe der Gemeinschaftler, Mitgefühl im Leben zu entwickeln, denn
Mitgefühl bildet den einen Flügel des neuen Menschen, des Homo Universalis, aus.
Der andere Flügel beruht auf dem Flügel der Weisheit. Beide sind gleichrangig
und notwendig, wenn wir die Welt transformieren wollen.

Vision – Terra Universalis
“Der nächste Buddha wird nicht in der Form eines Individuums erscheinen.
Der nächste Buddha könnte die Form einer Gemeinschaft annehmen,
einer Gemeinschaft, welche Mitgefühl und liebevolle Zuwendung übt,
einer Gemeinschaft, welche ein achtsames Leben übt.
Dies könnte unser wichtigster Beitrag sein
für das Überleben auf der Erde.”
Thich Nhat Hanh


Greta Thunberg warnt die Welt am WEF …
Greta Thunberg




The Bounty (1984)
THE BOUNTY (1984)

Predigt zu Jeremia 9, 22-23
22 Der Herr sagt: »Der Weise soll sich nicht wegen seiner Weisheit rühmen, der Starke
nicht wegen seiner Stärke und der Reiche nicht wegen seines Reichtums.
23 Grund sich zu rühmen hat nur, wer mich erkennt und begreift, was ich will.
Denn ich bin der Herr, der Liebe, Recht und Treue auf der Erde schafft!
An Menschen, die sich danach richten, habe ich Freude.«

Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten die Letzten. (Mt 20,16).

1 Kor 1,26-28 Seht doch eure Berufung an, Geschwister: Es sind nämlich nicht viele Weise von ihrer Herkunft her, nicht viele Mächtige, nicht viele aus den Elitefamilien unter euch.
Vielmehr hat Gott die Ungebildeten der Welt erwählt, um die Weisen zu beschämen; und die Schwachen der Welt hat Gott erwählt, um die Starken zu beschämen. Und die Geringen und die Verachteten der Welt (in Rom die Proletarier) hat Gott erwählt, die nichts gelten,
um denen, die etwas sind, die Macht zu nehmen.

Glauben heisst: Ergriffen sein. 1922

Nicht die „Reichen“, die materiell und „geistlich“ Reichen, in ihrem Hochmut, ihrer Sicherheit, ihrer Herzverfettung verstehen Gott, sondern bloss die Armen. 1945

Das Beste, was von Menschen getan worden ist, ist in hoffnungslosen Lagen geschehen, und die Not ist oft genug die Mutter guter Dinge gewesen. 1918

„Gute Ideen erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen scheint“. Albert Einstein

Wir brauchen freunde
vielleicht haben wir sie schon
viele menschen lassen sich verlocken zum frieden
mehr als wir denken und sehen
laßt uns dem alten ruf folgen
und menschen fischen

Ohne Vorbehalt
von Edith Stein

Ohne Vorbehalt und ohne Sorgen
leg ich meinen Tag in deine Hand.
Sei mein Heute, sei mein gläubig Morgen,
sei mein Gestern, das ich überwand.

Frag mich nicht nach meinen Sehnsuchtswegen,
bin aus deinem Mosaik ein Stein.
Wirst mich an die rechte Stelle legen.
Deinen Händen bette ich mich ein.

Meine Vergangenheit kümmert mich nicht mehr, sie gehört dem göttlichen Erbarmen.
Meine Zukunft kümmert mich noch nicht, sie gehört der göttlichen Vorsehung. Was mich kümmert und fordert, ist das Heute. Das aber gehört der Gnade Gottes und der Hingabe meines guten Willens. Franz von Sales

Gemeinschaftsleben in der Kirchengeschichte
Wie der Heilige Geist Einheit bewirkt
Wir müssen in Gemeinschaft leben, weil der gleiche Geist der seit den Zeiten der biblischen Propheten und der ersten Christen immer wieder Menschen zum Gemeinschaftsleben gesammelt hat, auch uns dazu drängt. Eberhard Arnold

Heilige Gebundenheit an die Gemeinschaft ist eine tiefe Quelle der Freiheit.
Keiner ist so unfrei wie der Egoist. 1925

Ohne starke Seelen keine rechte Gemeinschaft unter den Menschen. Starke Seelen haben wir nötig. Sie allein können das Gute tragen. Denn ein rechtes Gutsein gibt es nicht ohne Kraft. Starke Menschen, an Herz und Charakter starke Menschen müssen Mittelpunkte werden, an die andere sich angliedern, Kraftzentren, um die die Schwächeren sich sammeln können. 1907







Master & Commander: Bis ans Ende der Welt – Trailer Deutsch

Gemeinschaftsleben ein Glaubenswagnis
So werden in einem solchen Gemeinschaftsleben die Menschen immer wieder vor die
Entscheidung gestellt, wie und wozu sie berufen sind und ob sie dem Ruf folgen werden.
Es werden immer nur Einige sein, die auf den besonderen Weg unserer Lebensarbeit gerufen sind; aber eine kleine, kampferprobte, sich immer neu opfernde Schar wird an dieser Lebensaufgabe als an dem ihnen von Gott gewiesenen, gemeinsamen Weg bis ans Ende festhalten. Sie wird bereit sein, für die Gemeinsamkeit des Lebens das Leben selbst zu
opfern. Wie man sich für die Heirat aus Elternhaus und beruflicher Laufbahn losreißt, wie man für Ehepartner und Kind das Leben wagt, so bedeutet der Ruf auf diesen Weg auch den Ruf, alles andere abzubrechen und das ganze Leben an diesen einen Weg zu geben. Das öffentliche Zeugnis freiwilliger Arbeitsgemeinschaft und Gütergemeinschaft, das
Zeugnis des Friedens und der Liebe hat nur beim Einsatz des ganzen Lebens seinen Sinn.

Die Erneuerung der Schweiz
Ebensowenig als eine Theokratie im Sinne einer religiösen Zwangsherrschaft ist das was wir wollen eine B i b l i o k r a t i e in dem Sinne, als ob wir die Neugestaltung der Welt aus Gott aus Bibelstellen ableiten und daraus ein Programm machen wollten. Nur aus dem
G e i s t e der Bibel kann das geschehen, der aber ist der Geist des l e b e n d i g e n Gottes und seiner F r e i h e i t.

Überall ist dem Trank des Lebens der Tod als stärkste Würze beigemischt. Warum ist jede Stunde so wichtig? Weil sie nur einmal kommt und so nie wieder. Warum sind die Aufgaben, die uns gestellt werden, so bedeutungsvoll? Weil sie Entscheidungen fordern, die nicht wiederholt werden können. Warum ist das Leben überhaupt so ernst?
Weil wir eilen müssen. So gibt der Hintergrund des Todes dem Leben seine Tiefe. 1908

Unser Geschlecht muss wieder von einer Macht der Wahrheit erfasst werden, die aus dem Unbedingten stammt und ihm die Sicherheit und Freudigkeit des Unbedingten verleiht. Aus dem Relativen kann man nicht leben und sterben, nur aus dem Unbedingten,
– aus der Welt nicht, nur aus dem Reiche Gottes. 1935

In der Kapelle der Kallistus-Katakomben in Rom hatte ich den Eindruck:
Die frühe Christenheit, die frühen Märtyrer, bilden ein starkes, allen Christen gemeinsames Fundament! Walter Hümmer

Mehr zum Thema: Die ersten Christen

Es gibt Dinge des Gottesreiches, die heute noch nicht reif sind.
Aber sie werden gerade dadurch reif, dass wir die heutigen Möglichkeiten
verwirklichen. 1919

Hochschule Heiligenkreuz, Pater Karl, Unterschied von Kairos und Chronos:
In hoc signo. Ein Reich muß organisiert sein und braucht eine Religion. Gott hat die Macht in die Geschichte einzudringen. Kairos = die erfüllte Zeit, der günstige Augenblick, die Zeit die gereinigt wird, alle Sakramente, alles geklärt, die günstige Gelegenheit beim Schopfe packen.

Passionszeit – Zeit der Umkehr von J. Heinrich Arnold
Das Evangelium beginnt mit dem Aufruf zur Buße. Buße bedeutet, dass alles verändert werden muss. Was oben ist, muss erniedrigt werden; was unten ist, muss erhöht werden. Alles muss mit den Augen Gottes gesehen werden. Unser ganzes Wesen muss erneuert
werden, all unser menschliches Denken muss aufhören. Gott muss der Mittelpunkt
unseres Denkens und Fühlens werden.

Kloster Lluc Mallorca: An den Pilger

Brich auf! Du bist für den Weg geboren.
Brich auf. Du hast ein Treffen einzuhalten.
Wo? Mit wem? Vielleicht mit dir selbst.
Brich auf! Deine Schritte werden deine Worte sein,
der Weg dein Lied, die Müdigkeit deine Gebete.
Und am Ende wird deine Stille zu dir sprechen.

Brich auf! Alleine oder mit anderen.
Aber komm heraus aus dir selbst!
Du wirst Begleiter finden, Brüder oder Schwestern.

Brich auf! Dein Kopf weiß nicht, wohin deine Füße dein Herz führen.

Brich auf! Jemand ist unterwegs, dich zu treffen,
sucht dich im Heiligtum am Ende des Weges,
im Heiligtum in der Tiefe deines Herzens.

Er ist dein Friede. Er ist deine Freude.

Mehr zum Thema: In Gemeinschaft leben: Warum eigentlich?

Willst Du…

… eine lebendige Gemeinde? Dann bilde eine Gemeinschaft! Wachse nach innen
(Qualität) und nach außen (Quantität). Und lass den Geist Jesu wehen:
Das bringt Freude und gute Energie, trotz Schwierigkeiten und Hindernissen.
Denn wir kochen auch nur mit Wasser, und manchmal ist es schmutzig, aber wir kochen. Lerne uns kennen…
ST. CHRISTOPHORUS

Gerhard Schöne
Spar deinen Wein nicht auf für morgen.
Sind Freunde da, so schenke ein!
Leg, was du hast, in ihre Mitte.
Durchs Schenken wird man reich allein.

Spar deinen Mut nicht auf für später,
wenn du mal „was ganz Großes“ bist.
Dein kleiner Mut hilft allen weiter,
weil täglich Mut vonnöten ist.

Mehr zum Thema: Warum gemeinsames Leben?

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