Hildegard Medizin 3

Wilder Thymian
Quendel / Wilder Thymian (Thymus pulegioides)

Die Hl.Hildegard von Bingen schreibt:

„Wilder Thymian ist warm und gemäßigt. Ein Mann mit krankem Fleisch bis zu dem Punkt, dass sein Fleisch (Haut) blüht, als wäre es räudig, isst oft Thymian gekocht
mit Fleisch oder in einer Suppe und sein Fleisch wird innerlich geheilt und gereinigt.

„Wer Juckreiz hat, berühre den wilden Thymian mit frischem Fett und mache eine
Salbe, mit der er gesalbt wird, um geheilt zu werden“.

Viele Menschen wünschen sich eine gesunde und schöne Haut, werden aber leider nicht von Hautkrankheiten wie Unreinheiten, Ekzemen und Allergien verschont.
Hildegard verwendet wilden Thymian als Heilmittel für gesunde Haut.
Sie empfiehlt die regelmäßige Anwendung dieses Gewürzes, das sich problemlos im eigenen Kräutergarten anbauen lässt, entweder eingekocht in Speisen oder als Salbe. Wilder Thymian duftet dank seiner ätherischen Öle angenehm würzig und ist
geschmacklich nicht aufdringlich.

Besonders beliebt ist die Dinkelgrießsuppe mit Thymian, sowie der mit Thymian
gekochte Rote-Bete-Salat. Das ist nicht nur für die Haut, sondern auch für den
Gaumen eine wahre Delikatesse.
Das Kraut und die wilden Thymianblüten werden in gekochtem Pulver gegessen
oder in Form von Salben verwendet.
bei
  • Hautausschläge,
  • Akne,
  • Neurodermitis,
  • Als Gewürz gegessen hilft es, das Blut zu reinigen.
Rezept für Wildthymiansalbe
  • 30 gr. frisches wildes Thymiankraut
  • 70 g Ziegen-, Schafs- oder Kalbsfett
Den Thymian soweit wie möglich pressen und mit dem im Wasserbad erhitzten Fett
mischen. Es wird über Nacht abkühlen und ruhen gelassen. Am nächsten Tag wird
die Mischung immer im Wasserbad erhitzt, das Kraut filtriert und abkühlen gelassen.
Die Salbe sollte nach Bedarf auf der Haut verteilt werden.

LUNGEN

Pulmonaria officinalis
„Lungenkraut ist kalt und etwas trocken und nützt dem Menschen nicht viel.
Aber ein Mensch mit geschwollenen Lungen, der nur schwer hustet und atmet,
das Lungenkraut in Wein kocht und es oft auf nüchternen Magen trinkt, wird geheilt.“
( Hl. Hildegard von Bingen )

Lungenkrautwein ist eine Wohltat für Menschen mit Lungenproblemen.
Kurzatmigkeit,
Lungenödem,
Husten.

REZEPT
Lungenkrautwein
1 lt. Wein
3 Esslöffel Lungenkraut

Den Wein mit dem Kraut 5 Minuten kochen, filtrieren und noch warm in Flaschen abfüllen. Trinken Sie vor den Mahlzeiten ein LikörGlas lauwarmen Wein (ein wenig erwärmen),
setzen Sie die Behandlung einige Monate fort, um gute Ergebnisse zu erzielen.

DIE HEILIGE HILDEGARD SCHREIBT:

„Die Rose ist kalt, eine Kälte, die ein nützliches Temperament in sich trägt.
Nehmen Sie morgens oder wenn die Sonne gerade aufgegangen ist, ein taufrisches
Rosenblatt und legen Sie es auf Ihre Augen: Es löst den Schleim und klärt sie auf.
„Wer kleine Wunden am Körper hat, legt Rosenblätter drauf und das bringt die
angeschlagene Stimmung zum Vorschein.“
„Die Rose wird vor allem als Ergänzung zu Salben, Getränken und allen Arten von
Heilmitteln verwendet und verbessert deren Wirkung dank ihrer wohltuenden Kräfte.“
„Wenn Sie an Gicht leiden, legen Sie Rosen in Olivenöl, massieren Sie die schmerzenden
Stellen mit dieser Salbe und sie werden sich besser fühlen.“
„Nehmt die Rosen und fügt die halbe Menge Salbei und frisches Fett (Schmalz) hinzu
und kocht sie zusammen in Wasser zu einer Salbe. Und wo der Mann unter Krämpfen
oder rheumatischen Lähmungen leidet, streicht diese Salbe und es wird besser“


Rosensaft

Wir verwenden den gepressten Saft von Blättern und Blüten frischer Rosen,
die noch feucht vom Tau gesammelt wurden.

Rosenöl

10 gr. Olivenöl mit zwei Tropfen reinem ätherischem Rosenöl oder
Sie können es einfach zu Hause nach dem folgenden Rezept machen.

Reines Rosenöl

Sammeln Sie die Rosenblätter am frühen Morgen frisch vom Tau
und legen Sie sie in ein dunkles Glasgefäß.
Fügen Sie kaltgepresstes Olivenöl hinzu, um die Blätter gut zu bedecken
Stellen Sie das Glas etwa zwei Wochen lang in die Sonne und schütteln Sie es täglich
Filtern Sie alles und lagern Sie das Öl an einem kühlen, dunklen Ort.

Rosenblätter
Tränende oder trübe Augen: Legen Sie die Blütenblätter morgens auf die Augen
und lassen Sie sie 15 Minuten einwirken.
Krämpfe oder Schmerzen durch Rheuma, sogar Lähmungen:
Massieren Sie die Salbeisalbe oft ein.

Rosenöl
Es hat eine beruhigende und heilende Wirkung bei Rheuma, Muskelkrämpfen, Nieren-
oder Gallenkoliken, kalten Füßen: Gut einmassieren, bis der kalte Teil aufgewärmt ist.
Auch hilfreich bei Juckreiz, Erythem, Ekzem, Neuralgie: Massieren Sie die betroffenen
Stellen, in kurzer Zeit profitieren Sie von der heilenden Wirkung.

Rosensaft kann Herzwein
zugesetzt werden, um seine Wirksamkeit zu verstärken.
30 Tropfen in einem Likörglas Herzwein genügen.

Süße Mandeln – füllen das leere Gehirn
Mandeln verleihen nicht nur den Nerven, sondern auch den Lungen, der Leber und
der Gesichtshaut neue Energie und Lebenskraft. Sie enthalten wertvolle Eiweiße zur
Regeneration gestresster und überbelasteter Nerven. Sie können MS, Demenz und Alzheimer verhüten, weil sie die adulte Neurogenese unterstützen – die sogenannte Neubildung von Gehirnzellen: „Aber wer ein leeres Gehirn hat und eine schlechte Gesichtsfarbe und
daher Kopfweh, esse oft die Mandelfrucht, und es füllt das Gehirn und gibt ihm die richtige Farbe. Auch wer lungenkrank ist und einen Leberschaden hat, esse oft die Mandeln roh oder gekocht, und sie bringen der Lunge Kräfte, weil sie den Menschen in keiner Weise
belasten oder austrocknen, sondern ihn stärken.“
Die süßen Mandeln enthalten wertvolle Eiweiße und Fette und nur wenig Zucker, so dass sie auch für Diabetiker besonders gut geeignet sind.
100 g süße Mandeln enthalten: 20,8 g Eiweiß, 54 g Mandelöl und Mandelfett, 10,5 g Faserstoffe, 230 mg Kalzium, 4,5 g Eisen und die Vitamine B1, B2 und Vitamin C.
Süße Mandeln gehören in die Diät von Patienten mit Nerven-, Lungen- und Leberleiden
sowie ins tägliche Habermus zum Frühstück.
Auszug aus „St. Hildegard Brief 105-Dezember 2019“
Weitere Informationen: https://www.st-hildegard.com/de/

POLEIMINZE / MENTHA PULEGIUM L.
– WIRKKRAFT VON 15 KRÄUTERN

DIE POLEIMINZE HAT MIT FOLGENDEN FÜNFZEHN KRÄUTERN
NACH HILDEGARD VON BINGEN EINE BESTIMMTE WIRKKRAFT IN SICH:

  1. Zitwer
  2. Schafgarbe
  3. Galgant
  4. Gewürznelke
  5. Ingwer
  6. Balsilikum
  7. Beinwell
  8. Lungenkraut
  9. Fieberwurz (oder Osterluzei)
  10. Eberraute
  11. Engelsüß
  12. Odermennig
  13. stur
  14. Storchschnabel
  15. Bachminze

    Hildegard schreibt, dass alle diese Kräuter gegen Fieber wirken.

    „Polei hat eine sanfte Wärme und ist doch feucht.“

    Magen

    „Auch wer oft Poleiblätter roh mit Salz isst oder wer oft Polei mit Fleisch gekocht isst, (natürlich als einzige Würze dem Fleisch beigegeben), dem macht er den Magen warm, wenn er einen kalten Magen hat, und wenn der Magen voller Gift oder Eiter ist,
    dann reinigt und heilt er ihn.“

    Es ist die frische oder getrocknete Poleiminze zu verwenden. Das gemahlene Poleiminzenpulver wird über Wurst, Schinken oder andere Fleischgerichte gestreut oder bereits beim Kochen oder Braten als Gewürz zu gegeben. Dieses Gewürz schmeckt wunderbar und ist für die Verdauung besonders von Fett geeignet.
    Bei Übersäuerung des Magens, Sodbrennen und Gastritis ist ein Verdauungsgewürz sehr hilfreich. So kann die Poleiminze einen durch Helicobacter infizierten Magen
    reinigen und heilen.(Die Heilkunde der Hildegard von Bingen, W. Strehlow)
    Denn das Bakterium Helicobacter pylori ist die häufigste Ursache für Geschwüre
    in Magen und Darm.

    „Zerstoße ferner Polei und schütte dieses Pulver in eine Mischung aus Essig und Honig zu gleichen Teilen und trink das oft nüchtern, und es reinigt deinen Magen und macht deine Augen klar, weil die kombinierte Wärme von alledem die Kälte des Magens und die kalten Säfte der Augen vertreibt.“

    Dieser Poleiminzenhonig soll sich sehr bewährt haben, besonders bei Durchblutungsstörungen der Augen, Harnwegsinfektionen oder Harndrang, in Folge schlechter Magendurchblutung und Verbesserung der Körperausdünstung. Ein Mittel für
    einen verschleimten Magen, der keine Säure mehr produziert.
    (Große Hildegard-Apotheke)
    Die Herstellung des Poleiminzenhonigs ist ganz einfach: Man erwärme leicht 100ml Weinessig, füge 3 EL leicht erwärmten Honig hinzu, verrühre alles ordentlich und
    gebe noch einen halben gestrichenen Esslöffel gemahlener Poleiminze hinzu.
    Für eine Kuranwendung wird davon täglich ein EL vor dem Mittag- und Abendessen in etwas z.B. Fencheltee eingenommen.

    Wahnsinn

    „Ein Mensch, der am Gehirn krank ist, so dass er davon wahnsinnig ist, soll Polei in Wein kochen und ihn so warm um seinen ganzen Kopf auftragen und darüber ein Tuch binden, und das Gehirn wird warm und der Wahnsinn in ihm wird unterdrückt, weil die mit der Wärme des Weines aktivierte Wärme des Poleis die gestockten Säfte, die das Hirn schädigen, vertreibt.“
    Dr. Hertzka deutete dies so, dass es sich hier um Cerebralsklerose oder um enzephalitische Folgen handelt und die Poleiminze hier eine krampflösende Wirkung hat.
    _____________________________________
    Die Polei-Minze / Mentha pulegium ist eine Staude und gehört zu den
    Lippenblütengewächsen.

    Diese Pflanze ist sehr aromatisch duftend und ist an feuchten Ufern zu finden.
    Ihr Vorkommen ist im Mittelmeergebiet, Europa, Südwestasien und Nord-
    afrika. Die Blütezeit ist von Juni bis September.
    In der Volksheilkunde diente dieses Kraut bei Verdauungsbeschwerden,
    Leber- und Gallenleiden und Menstruationsbeschwerden.
    In höheren Konzentrationen wurde es als Abtreibungsmittel benutzt. Aufgrund des hohen Pulegon Gehaltes (Ätherisches Öl) kam es dabei auch zu Todesfällen.
    Autorin: Diplom-Biologin Lydia Keller, Konstanz, 2015



    Meerrettich-Galgant-Mischung

    Bei Kurzatmigkeit, Stauungsbronchitis, Atemnot und hartnäckigem Husten empfiehlt Hildegard eine Meerrettich-Galgant-Mischung.
    »Wenn der Meerrettich grün ist, soll man ihn in der Sonne trock­nen und eine gleich
    große Menge gepulverten Galgant beimischen. Wer Herzschmerzen hat, esse dieses
    Pulver nach dem Essen auf Brot, auch vor dem Essen, und es wird ihm besser gehen.«

    Mandeln als Universalmittel
    Ganz allgemein empfiehlt Hildegard, täglich 5–10 süße Mandeln zu essen:
    »Die Rinde, die Blätter und der Saft des Mandelbaumes sind nicht gut für Heilmittel, weil sich die ganze Kraft in der Frucht befindet. Wer ein leeres Gehirn hat, eine blasse Gesichtsfarbe und Kopfschmerzen, sollte oft die Früchte essen, und sie füllen sein lee­res Gehirn und geben ihm die rechte Gesichtsfarbe. Auch wer lun­genkrank ist und eine kranke Leber hat, sollte oft Mandeln essen, entweder roh, gebacken oder gekocht, und sie bringen der Lunge neue Kräfte, weil sie den Patienten nicht austrocknen, sondern ihn nur stärken.«
    Chronische Erkältungen, Virusinfektionen, Herpes, Abwehrschwäche und Präkanzerose
    Grippe und Erkältung mit Hildegard natürlich behandeln


    Cerevisiam bibat!
    „Man trinke Bier!“ schrieb Hildegard von Bingen
    in ihrem Werk Causae et Curae.

    Hildegard-Tafel: Wasser und Bier
    Zum Anfang der Bildgalerie springen Hildegard Dinkel Bier, naturtrüb, bio 330ml
    Obwohl das Bier im Mittelalter deutlich weniger Alkohol enthielt als unser heutiges Bier, riet Hildegard zu einem maßvollen Genuss zu den Mahlzeiten. Sie ging davon aus, dass es im Übermaß genossen dazu führe, die guten Säfte im Körper zu sehr zu verdünnen. Auch sollten die Menschen Bier und Wein im Winter trinken und möglichst auf Wasser verzichten, denn die Gewässer seien dann wegen der Erdfeuchtigkeit nicht gesund. Im Sommer hingegen empfahl sie eher lauwarmes Wasser zum Trinken, denn dieses schade wegen der Trockenheit der Erde weniger als im Winter. Körperlich geschwächte Menschen sollten allerdings im Sommer mit Wasser
    gemischtes Bier oder Wein zu sich nehmen.
    „Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz
    eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides.“

    Rainfarn-Trank
    Prostata – Rainfarn Elixier – Männersache
    Rainfarn

    „Und wenn gar jemand von Krankheit so geschwächt ist, dass er vor Schwäche nicht einmal mehr beißen kann, dann nimm die ganzen Dinkelkörner und koche sie in Wasser, füge Butter oder Eidotter (und etwas Salz) hinzu. Das gibt dem Kranken
    zu essen und es heilt ihn von innen heraus wie eine gute und heilsame Salbe.“
    Zitat Hildegard von Bingen
    Siehe www.hildegard-universum.de im Artikel „Der Dinkel als Heilmittel“

    Rezept Bio-Dinkelzopf

    Fenchel ist ein Wundermittel für Frauen. Er enthält Phytohormone und powert die Frauen im Klimakterium auf. Weil Fenchel die Milchproduktion anregt, hilft er den Müttern, ihre Säuglinge satt zu bekommen. Er ist das beste Deodorant gegen
    Körper- und Mundgeruch.
    1 l Fencheltee pro Tag ist besser als jedes chemische Deo. Fenchel ist in jeder Form gut: Fenchelgemüse, Fencheltee, Fenchelöl oder noch wirksamer, Fencheltabletten. In der Hildegard-Medizin ist Fenchel das Universalheilmittel, ein Karminativum, d. h., ein Sanierungsmittel für alle Magen-/Darmleiden. Wenn die Verdauung zu lange im Magen-Darmtrakt liegen bleibt, geht sie in Fäulnis über und es entstehen neben den Fäulnisstoffen die lästigen Darmgase. Diese werden vom Blut in die Lungen transportiert und ausgeatmet. Genau das verhindert der Fenchel, denn er räumt mit den Fäulnisstoffen im Darm auf. Seine krampflösenden Eigenschaften sorgen dafür, dass sich unterdrückte Winde lösen. Daher wird er nicht nur in der Kinderheilkunde bei Krämpfen angewendet, sondern besonders auch bei Magen-Darmkoliken.
    Die Wirksamkeit des Fenchels kann durch Galgant verstärkt werden.
    Hildegard beschreibt in ihrer einfachen Sprache deutlich, was von der modernen Phytotherapie bestätigt wird: „Wie auch immer Fenchel gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm gute Durchblutung, guten Körpergeruch und gute Verdauung … denn wer Fenchel oder seinen Samen täglich nüchtern isst, vermindert den üblen Schleim oder die Fäulnisse in ihm und er unterdrückt den üblen Geruch seines Atems …“ Fenchel hilft bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen, gegen Übersäuerung des Magens und Sodbrennen nach Ernährungsfehlern und zu fetten Speisen.
    Aus „Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen“
    Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen

    Dinkel-Bratlinge – das Beste!
    2 Zwiebeln
    3 EL Butter
    Tasse Dinkelschrot, grob (250 ml)
    500 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
    1 Dose Bio Kichererbsen, abgetropft
    150 gekochte Kastanien
    2 Eier
    Gewürze: Bertram, Muskat
    Kräuter: Majoran, Petersilie, Knoblauch
    Dinkel-Semmelmehl
    Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In Butter dünsten. Dinkelschrot
    zugeben und 5 Minuten unter Rühren mitrösten. Mit Brühe unter Rühren ablöschen.
    15 Minuten köcheln und bei geschlossenem Topf 15 Minuten ausquellen lassen.
    Kichererbsen und Kastanien zerdrücken und unter die Dinkelmasse mit den Eiern, Gewürzen, Kräutern und Knoblauch (nach Belieben) sehr gut mischen.          
    Bratlinge formen, eventuell mit Hilfe etwas Dinkel-Semmelmehl, damit die Masse nicht zu feucht ist. Mit etwas flüssigem Kokosöl bepinseln und grillen oder in der Bratpfanne braten.
    Weitere leckere Rezepte unter Ernährung

    Schafgarbe als „Psychopharmakon“
    Heilanzeige: Universalmittel zur Unterstützung der inneren Wiederherstellung und psychischen Stabilisierung vor und nach Verletzungen und Krisen, beispielsweise seelischen Wunden, Gemeinheiten, Beleidigungen, Traumata, lang zurückliegende Verletzungen aus der Kindheit, der Pubertät, seelische Schocks und Traumata nach Überfällen, Kämpfen, Krieg, Folter und Gefangenschaft.
    Bis heute gibt es kein einziges Psychopharmakon, das in der Lage wäre, eine innere Verletzung abzuschließen oder auszuheilen. Die Schafgarbe hingegen hat das Potenzial, mit der traumatischen Vergangenheit Schluss zu machen. Darüber hinaus wirkt die Heilkraft der Schafgarbe so tief in den seelischen Bereich hinein, dass von dort keine Störungen mehr auftreten können.
    Aus „Verletzungen heilen mit Hildegard von Bingen“
    von Wighard Strehlow und Matthias Krieger

    Nervenkekse oder Energieplätzchen
    400 g Dinkelmehl (fein)
    250 g Butter
    150 g Rohrzucker
    200 g gemahlene süße Mandeln
    2 ganze Eier
    20 g Zimt
    20 g Muskat
    5 g Nelken
    1 Prise Salz
    Das Mehl auf die Arbeitsplatte häufen, die Butter in Stückchen darauf verteilen.
    Zucker, Mandeln, Eier und Gewürze zufügen. Alles mit einem großen Messer od. einer Teigkarte durchhacken, rasch zusammenkneten und kalt stellen. Nach ca. 30 Min.
    2-3 mm dick auswellen, beliebige Plätzchen ausstechen und auf einem mit
    Backpapier ausgelegten Blech bei 180° C zu goldener Farbe backen.
    Guten Appetit!

    In ihrem medizinischen Lehrbuch „Causae et Curae“ beschreibt Hildegard v. Bingen erstaunlicherweise bereits vor 800 Jahren nicht nur die Ursache der Migräne,
    sondern auch das Heilmittel. Danach wird die Migräne durch eine gestörte Darm-
    funktion ausgelöst und eine Mischung aus Bärwurz, Birnen und Honig (2) – kurmäßig
    genommen – ist das Heilmittel. Hildegard nennt dieses Mittel „ihr bestes Mittel,
    wertvoller als Gold“ und in der Tat hat dieses Heilmittel bei vielen Patienten mit
    schulmedizinisch „unheilbarer“ Migräne mit einer Erfolgsrate von 70–80 Prozent
    geholfen.

    Leberfunktionsstörungen:
    Kann man an erhöhten Leberenzym-Werten feststellen. Beim Aderlass zeigt sich nun, dass die anfangs erhöhten GGT- oder GOT-Werte nach dem Aderlass innerhalb von
    30 Minuten erheblich in Richtung Normalwert fallen oder sich sogar normalisieren.
    Anschließend wird mit Edelkastanien-Honig, Maulbeeren und Lavendeltee weiter-
    behandelt. Spätestens nach 4-8 Wochen sind die Leberenzymwerte wieder normal, soweit die Leber noch regenerierbar ist.

    St. Hildegard Immun-Kraft Kräuter Bitter 100 ml.
    Mit Galgant, Bertram, Ingwer und Cylon-Zimt