Hildegard Medizin 3

Wilder Thymian
Quendel / Wilder Thymian (Thymus pulegioides)

Die Hl.Hildegard von Bingen schreibt:

„Wilder Thymian ist warm und gemäßigt. Ein Mann mit krankem Fleisch bis zu dem Punkt, dass sein Fleisch (Haut) blüht, als wäre es räudig, isst oft Thymian gekocht
mit Fleisch oder in einer Suppe und sein Fleisch wird innerlich geheilt und gereinigt.

„Wer Juckreiz hat, berühre den wilden Thymian mit frischem Fett und mache eine
Salbe, mit der er gesalbt wird, um geheilt zu werden“.

Viele Menschen wünschen sich eine gesunde und schöne Haut, werden aber leider nicht von Hautkrankheiten wie Unreinheiten, Ekzemen und Allergien verschont.
Hildegard verwendet wilden Thymian als Heilmittel für gesunde Haut.
Sie empfiehlt die regelmäßige Anwendung dieses Gewürzes, das sich problemlos im eigenen Kräutergarten anbauen lässt, entweder eingekocht in Speisen oder als Salbe. Wilder Thymian duftet dank seiner ätherischen Öle angenehm würzig und ist
geschmacklich nicht aufdringlich.

Besonders beliebt ist die Dinkelgrießsuppe mit Thymian, sowie der mit Thymian
gekochte Rote-Bete-Salat. Das ist nicht nur für die Haut, sondern auch für den
Gaumen eine wahre Delikatesse.
Das Kraut und die wilden Thymianblüten werden in gekochtem Pulver gegessen
oder in Form von Salben verwendet.
bei
  • Hautausschläge,
  • Akne,
  • Neurodermitis,
  • Als Gewürz gegessen hilft es, das Blut zu reinigen.
Rezept für Wildthymiansalbe
  • 30 gr. frisches wildes Thymiankraut
  • 70 g Ziegen-, Schafs- oder Kalbsfett
Den Thymian soweit wie möglich pressen und mit dem im Wasserbad erhitzten Fett
mischen. Es wird über Nacht abkühlen und ruhen gelassen. Am nächsten Tag wird
die Mischung immer im Wasserbad erhitzt, das Kraut filtriert und abkühlen gelassen.
Die Salbe sollte nach Bedarf auf der Haut verteilt werden.

LUNGEN

Pulmonaria officinalis
„Lungenkraut ist kalt und etwas trocken und nützt dem Menschen nicht viel.
Aber ein Mensch mit geschwollenen Lungen, der nur schwer hustet und atmet,
das Lungenkraut in Wein kocht und es oft auf nüchternen Magen trinkt, wird geheilt.“
( Hl. Hildegard von Bingen )

Lungenkrautwein ist eine Wohltat für Menschen mit Lungenproblemen.
Kurzatmigkeit,
Lungenödem,
Husten.

REZEPT
Lungenkrautwein
1 lt. Wein
3 Esslöffel Lungenkraut

Den Wein mit dem Kraut 5 Minuten kochen, filtrieren und noch warm in Flaschen abfüllen. Trinken Sie vor den Mahlzeiten ein LikörGlas lauwarmen Wein (ein wenig erwärmen),
setzen Sie die Behandlung einige Monate fort, um gute Ergebnisse zu erzielen.

DIE HEILIGE HILDEGARD SCHREIBT:

„Die Rose ist kalt, eine Kälte, die ein nützliches Temperament in sich trägt.
Nehmen Sie morgens oder wenn die Sonne gerade aufgegangen ist, ein taufrisches
Rosenblatt und legen Sie es auf Ihre Augen: Es löst den Schleim und klärt sie auf.
„Wer kleine Wunden am Körper hat, legt Rosenblätter drauf und das bringt die
angeschlagene Stimmung zum Vorschein.“
„Die Rose wird vor allem als Ergänzung zu Salben, Getränken und allen Arten von
Heilmitteln verwendet und verbessert deren Wirkung dank ihrer wohltuenden Kräfte.“
„Wenn Sie an Gicht leiden, legen Sie Rosen in Olivenöl, massieren Sie die schmerzenden
Stellen mit dieser Salbe und sie werden sich besser fühlen.“
„Nehmt die Rosen und fügt die halbe Menge Salbei und frisches Fett (Schmalz) hinzu
und kocht sie zusammen in Wasser zu einer Salbe. Und wo der Mann unter Krämpfen
oder rheumatischen Lähmungen leidet, streicht diese Salbe und es wird besser“


Rosensaft

Wir verwenden den gepressten Saft von Blättern und Blüten frischer Rosen,
die noch feucht vom Tau gesammelt wurden.

Rosenöl

10 gr. Olivenöl mit zwei Tropfen reinem ätherischem Rosenöl oder
Sie können es einfach zu Hause nach dem folgenden Rezept machen.

Reines Rosenöl

Sammeln Sie die Rosenblätter am frühen Morgen frisch vom Tau
und legen Sie sie in ein dunkles Glasgefäß.
Fügen Sie kaltgepresstes Olivenöl hinzu, um die Blätter gut zu bedecken
Stellen Sie das Glas etwa zwei Wochen lang in die Sonne und schütteln Sie es täglich
Filtern Sie alles und lagern Sie das Öl an einem kühlen, dunklen Ort.

Rosenblätter
Tränende oder trübe Augen: Legen Sie die Blütenblätter morgens auf die Augen
und lassen Sie sie 15 Minuten einwirken.
Krämpfe oder Schmerzen durch Rheuma, sogar Lähmungen:
Massieren Sie die Salbeisalbe oft ein.

Rosenöl
Es hat eine beruhigende und heilende Wirkung bei Rheuma, Muskelkrämpfen, Nieren-
oder Gallenkoliken, kalten Füßen: Gut einmassieren, bis der kalte Teil aufgewärmt ist.
Auch hilfreich bei Juckreiz, Erythem, Ekzem, Neuralgie: Massieren Sie die betroffenen
Stellen, in kurzer Zeit profitieren Sie von der heilenden Wirkung.

Rosensaft kann Herzwein
zugesetzt werden, um seine Wirksamkeit zu verstärken.
30 Tropfen in einem Likörglas Herzwein genügen.

Süße Mandeln – füllen das leere Gehirn
Mandeln verleihen nicht nur den Nerven, sondern auch den Lungen, der Leber und
der Gesichtshaut neue Energie und Lebenskraft. Sie enthalten wertvolle Eiweiße zur
Regeneration gestresster und überbelasteter Nerven. Sie können MS, Demenz und Alzheimer verhüten, weil sie die adulte Neurogenese unterstützen – die sogenannte Neubildung von Gehirnzellen: „Aber wer ein leeres Gehirn hat und eine schlechte Gesichtsfarbe und
daher Kopfweh, esse oft die Mandelfrucht, und es füllt das Gehirn und gibt ihm die richtige Farbe. Auch wer lungenkrank ist und einen Leberschaden hat, esse oft die Mandeln roh oder gekocht, und sie bringen der Lunge Kräfte, weil sie den Menschen in keiner Weise
belasten oder austrocknen, sondern ihn stärken.“
Die süßen Mandeln enthalten wertvolle Eiweiße und Fette und nur wenig Zucker, so dass sie auch für Diabetiker besonders gut geeignet sind.
100 g süße Mandeln enthalten: 20,8 g Eiweiß, 54 g Mandelöl und Mandelfett, 10,5 g Faserstoffe, 230 mg Kalzium, 4,5 g Eisen und die Vitamine B1, B2 und Vitamin C.
Süße Mandeln gehören in die Diät von Patienten mit Nerven-, Lungen- und Leberleiden
sowie ins tägliche Habermus zum Frühstück.
Auszug aus „St. Hildegard Brief 105-Dezember 2019“
Weitere Informationen: https://www.st-hildegard.com/de/

POLEIMINZE / MENTHA PULEGIUM L.
– WIRKKRAFT VON 15 KRÄUTERN

DIE POLEIMINZE HAT MIT FOLGENDEN FÜNFZEHN KRÄUTERN
NACH HILDEGARD VON BINGEN EINE BESTIMMTE WIRKKRAFT IN SICH:

  1. Zitwer
  2. Schafgarbe
  3. Galgant
  4. Gewürznelke
  5. Ingwer
  6. Balsilikum
  7. Beinwell
  8. Lungenkraut
  9. Fieberwurz (oder Osterluzei)
  10. Eberraute
  11. Engelsüß
  12. Odermennig
  13. stur
  14. Storchschnabel
  15. Bachminze

    Hildegard schreibt, dass alle diese Kräuter gegen Fieber wirken.

    „Polei hat eine sanfte Wärme und ist doch feucht.“

    Magen

    „Auch wer oft Poleiblätter roh mit Salz isst oder wer oft Polei mit Fleisch gekocht isst, (natürlich als einzige Würze dem Fleisch beigegeben), dem macht er den Magen warm, wenn er einen kalten Magen hat, und wenn der Magen voller Gift oder Eiter ist,
    dann reinigt und heilt er ihn.“

    Es ist die frische oder getrocknete Poleiminze zu verwenden. Das gemahlene Poleiminzenpulver wird über Wurst, Schinken oder andere Fleischgerichte gestreut oder bereits beim Kochen oder Braten als Gewürz zu gegeben. Dieses Gewürz schmeckt wunderbar und ist für die Verdauung besonders von Fett geeignet.
    Bei Übersäuerung des Magens, Sodbrennen und Gastritis ist ein Verdauungsgewürz sehr hilfreich. So kann die Poleiminze einen durch Helicobacter infizierten Magen
    reinigen und heilen.(Die Heilkunde der Hildegard von Bingen, W. Strehlow)
    Denn das Bakterium Helicobacter pylori ist die häufigste Ursache für Geschwüre
    in Magen und Darm.

    „Zerstoße ferner Polei und schütte dieses Pulver in eine Mischung aus Essig und Honig zu gleichen Teilen und trink das oft nüchtern, und es reinigt deinen Magen und macht deine Augen klar, weil die kombinierte Wärme von alledem die Kälte des Magens und die kalten Säfte der Augen vertreibt.“

    Dieser Poleiminzenhonig soll sich sehr bewährt haben, besonders bei Durchblutungsstörungen der Augen, Harnwegsinfektionen oder Harndrang, in Folge schlechter Magendurchblutung und Verbesserung der Körperausdünstung. Ein Mittel für
    einen verschleimten Magen, der keine Säure mehr produziert.
    (Große Hildegard-Apotheke)
    Die Herstellung des Poleiminzenhonigs ist ganz einfach: Man erwärme leicht 100ml Weinessig, füge 3 EL leicht erwärmten Honig hinzu, verrühre alles ordentlich und
    gebe noch einen halben gestrichenen Esslöffel gemahlener Poleiminze hinzu.
    Für eine Kuranwendung wird davon täglich ein EL vor dem Mittag- und Abendessen in etwas z.B. Fencheltee eingenommen.

    Wahnsinn

    „Ein Mensch, der am Gehirn krank ist, so dass er davon wahnsinnig ist, soll Polei in Wein kochen und ihn so warm um seinen ganzen Kopf auftragen und darüber ein Tuch binden, und das Gehirn wird warm und der Wahnsinn in ihm wird unterdrückt, weil die mit der Wärme des Weines aktivierte Wärme des Poleis die gestockten Säfte, die das Hirn schädigen, vertreibt.“
    Dr. Hertzka deutete dies so, dass es sich hier um Cerebralsklerose oder um enzephalitische Folgen handelt und die Poleiminze hier eine krampflösende Wirkung hat.
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    Die Polei-Minze / Mentha pulegium ist eine Staude und gehört zu den
    Lippenblütengewächsen.

    Diese Pflanze ist sehr aromatisch duftend und ist an feuchten Ufern zu finden.
    Ihr Vorkommen ist im Mittelmeergebiet, Europa, Südwestasien und Nord-
    afrika. Die Blütezeit ist von Juni bis September.
    In der Volksheilkunde diente dieses Kraut bei Verdauungsbeschwerden,
    Leber- und Gallenleiden und Menstruationsbeschwerden.
    In höheren Konzentrationen wurde es als Abtreibungsmittel benutzt. Aufgrund des hohen Pulegon Gehaltes (Ätherisches Öl) kam es dabei auch zu Todesfällen.
    Autorin: Diplom-Biologin Lydia Keller, Konstanz, 2015



    Meerrettich-Galgant-Mischung

    Bei Kurzatmigkeit, Stauungsbronchitis, Atemnot und hartnäckigem Husten empfiehlt Hildegard eine Meerrettich-Galgant-Mischung.
    »Wenn der Meerrettich grün ist, soll man ihn in der Sonne trock­nen und eine gleich
    große Menge gepulverten Galgant beimischen. Wer Herzschmerzen hat, esse dieses
    Pulver nach dem Essen auf Brot, auch vor dem Essen, und es wird ihm besser gehen.«

    Mandeln als Universalmittel
    Ganz allgemein empfiehlt Hildegard, täglich 5–10 süße Mandeln zu essen:
    »Die Rinde, die Blätter und der Saft des Mandelbaumes sind nicht gut für Heilmittel, weil sich die ganze Kraft in der Frucht befindet. Wer ein leeres Gehirn hat, eine blasse Gesichtsfarbe und Kopfschmerzen, sollte oft die Früchte essen, und sie füllen sein lee­res Gehirn und geben ihm die rechte Gesichtsfarbe. Auch wer lun­genkrank ist und eine kranke Leber hat, sollte oft Mandeln essen, entweder roh, gebacken oder gekocht, und sie bringen der Lunge neue Kräfte, weil sie den Patienten nicht austrocknen, sondern ihn nur stärken.«
    Chronische Erkältungen, Virusinfektionen, Herpes, Abwehrschwäche und Präkanzerose
    Grippe und Erkältung mit Hildegard natürlich behandeln


    Cerevisiam bibat!
    „Man trinke Bier!“ schrieb Hildegard von Bingen
    in ihrem Werk Causae et Curae.

    Hildegard-Tafel: Wasser und Bier
    Zum Anfang der Bildgalerie springen Hildegard Dinkel Bier, naturtrüb, bio 330ml
    Obwohl das Bier im Mittelalter deutlich weniger Alkohol enthielt als unser heutiges Bier, riet Hildegard zu einem maßvollen Genuss zu den Mahlzeiten. Sie ging davon aus, dass es im Übermaß genossen dazu führe, die guten Säfte im Körper zu sehr zu verdünnen. Auch sollten die Menschen Bier und Wein im Winter trinken und möglichst auf Wasser verzichten, denn die Gewässer seien dann wegen der Erdfeuchtigkeit nicht gesund. Im Sommer hingegen empfahl sie eher lauwarmes Wasser zum Trinken, denn dieses schade wegen der Trockenheit der Erde weniger als im Winter. Körperlich geschwächte Menschen sollten allerdings im Sommer mit Wasser
    gemischtes Bier oder Wein zu sich nehmen.
    „Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz
    eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides.“

    Rainfarn-Trank
    Prostata – Rainfarn Elixier – Männersache
    Rainfarn

    „Und wenn gar jemand von Krankheit so geschwächt ist, dass er vor Schwäche nicht einmal mehr beißen kann, dann nimm die ganzen Dinkelkörner und koche sie in Wasser, füge Butter oder Eidotter (und etwas Salz) hinzu. Das gibt dem Kranken
    zu essen und es heilt ihn von innen heraus wie eine gute und heilsame Salbe.“
    Zitat Hildegard von Bingen
    Siehe www.hildegard-universum.de im Artikel „Der Dinkel als Heilmittel“

    Rezept Bio-Dinkelzopf

    Fenchel ist ein Wundermittel für Frauen. Er enthält Phytohormone und powert die Frauen im Klimakterium auf. Weil Fenchel die Milchproduktion anregt, hilft er den Müttern, ihre Säuglinge satt zu bekommen. Er ist das beste Deodorant gegen
    Körper- und Mundgeruch.
    1 l Fencheltee pro Tag ist besser als jedes chemische Deo. Fenchel ist in jeder Form gut: Fenchelgemüse, Fencheltee, Fenchelöl oder noch wirksamer, Fencheltabletten. In der Hildegard-Medizin ist Fenchel das Universalheilmittel, ein Karminativum, d. h., ein Sanierungsmittel für alle Magen-/Darmleiden. Wenn die Verdauung zu lange im Magen-Darmtrakt liegen bleibt, geht sie in Fäulnis über und es entstehen neben den Fäulnisstoffen die lästigen Darmgase. Diese werden vom Blut in die Lungen transportiert und ausgeatmet. Genau das verhindert der Fenchel, denn er räumt mit den Fäulnisstoffen im Darm auf. Seine krampflösenden Eigenschaften sorgen dafür, dass sich unterdrückte Winde lösen. Daher wird er nicht nur in der Kinderheilkunde bei Krämpfen angewendet, sondern besonders auch bei Magen-Darmkoliken.
    Die Wirksamkeit des Fenchels kann durch Galgant verstärkt werden.
    Hildegard beschreibt in ihrer einfachen Sprache deutlich, was von der modernen Phytotherapie bestätigt wird: „Wie auch immer Fenchel gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm gute Durchblutung, guten Körpergeruch und gute Verdauung … denn wer Fenchel oder seinen Samen täglich nüchtern isst, vermindert den üblen Schleim oder die Fäulnisse in ihm und er unterdrückt den üblen Geruch seines Atems …“ Fenchel hilft bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen, gegen Übersäuerung des Magens und Sodbrennen nach Ernährungsfehlern und zu fetten Speisen.
    Aus „Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen“
    Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen

    Dinkel-Bratlinge – das Beste!
    2 Zwiebeln
    3 EL Butter
    Tasse Dinkelschrot, grob (250 ml)
    500 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
    1 Dose Bio Kichererbsen, abgetropft
    150 gekochte Kastanien
    2 Eier
    Gewürze: Bertram, Muskat
    Kräuter: Majoran, Petersilie, Knoblauch
    Dinkel-Semmelmehl
    Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In Butter dünsten. Dinkelschrot
    zugeben und 5 Minuten unter Rühren mitrösten. Mit Brühe unter Rühren ablöschen.
    15 Minuten köcheln und bei geschlossenem Topf 15 Minuten ausquellen lassen.
    Kichererbsen und Kastanien zerdrücken und unter die Dinkelmasse mit den Eiern, Gewürzen, Kräutern und Knoblauch (nach Belieben) sehr gut mischen.
    Bratlinge formen, eventuell mit Hilfe etwas Dinkel-Semmelmehl, damit die Masse nicht zu feucht ist. Mit etwas flüssigem Kokosöl bepinseln und grillen oder in der Bratpfanne braten.
    Weitere leckere Rezepte unter Ernährung

    Schafgarbe als „Psychopharmakon“
    Heilanzeige: Universalmittel zur Unterstützung der inneren Wiederherstellung und psychischen Stabilisierung vor und nach Verletzungen und Krisen, beispielsweise seelischen Wunden, Gemeinheiten, Beleidigungen, Traumata, lang zurückliegende Verletzungen aus der Kindheit, der Pubertät, seelische Schocks und Traumata nach Überfällen, Kämpfen, Krieg, Folter und Gefangenschaft.
    Bis heute gibt es kein einziges Psychopharmakon, das in der Lage wäre, eine innere Verletzung abzuschließen oder auszuheilen. Die Schafgarbe hingegen hat das Potenzial, mit der traumatischen Vergangenheit Schluss zu machen. Darüber hinaus wirkt die Heilkraft der Schafgarbe so tief in den seelischen Bereich hinein, dass von dort keine Störungen mehr auftreten können.
    Aus „Verletzungen heilen mit Hildegard von Bingen“
    von Wighard Strehlow und Matthias Krieger

    Nervenkekse oder Energieplätzchen
    400 g Dinkelmehl (fein)
    250 g Butter
    150 g Rohrzucker
    200 g gemahlene süße Mandeln
    2 ganze Eier
    20 g Zimt
    20 g Muskat
    5 g Nelken
    1 Prise Salz
    Das Mehl auf die Arbeitsplatte häufen, die Butter in Stückchen darauf verteilen.
    Zucker, Mandeln, Eier und Gewürze zufügen. Alles mit einem großen Messer od. einer Teigkarte durchhacken, rasch zusammenkneten und kalt stellen. Nach ca. 30 Min.
    2-3 mm dick auswellen, beliebige Plätzchen ausstechen und auf einem mit
    Backpapier ausgelegten Blech bei 180° C zu goldener Farbe backen.
    Guten Appetit!

    In ihrem medizinischen Lehrbuch „Causae et Curae“ beschreibt Hildegard v. Bingen erstaunlicherweise bereits vor 800 Jahren nicht nur die Ursache der Migräne,
    sondern auch das Heilmittel. Danach wird die Migräne durch eine gestörte Darm-
    funktion ausgelöst und eine Mischung aus Bärwurz, Birnen und Honig (2) – kurmäßig
    genommen – ist das Heilmittel. Hildegard nennt dieses Mittel „ihr bestes Mittel,
    wertvoller als Gold“ und in der Tat hat dieses Heilmittel bei vielen Patienten mit
    schulmedizinisch „unheilbarer“ Migräne mit einer Erfolgsrate von 70–80 Prozent
    geholfen.

    Leberfunktionsstörungen:
    Kann man an erhöhten Leberenzym-Werten feststellen. Beim Aderlass zeigt sich nun, dass die anfangs erhöhten GGT- oder GOT-Werte nach dem Aderlass innerhalb von
    30 Minuten erheblich in Richtung Normalwert fallen oder sich sogar normalisieren.
    Anschließend wird mit Edelkastanien-Honig, Maulbeeren und Lavendeltee weiter-
    behandelt. Spätestens nach 4-8 Wochen sind die Leberenzymwerte wieder normal, soweit die Leber noch regenerierbar ist.

    St. Hildegard Immun-Kraft Kräuter Bitter 100 ml.
    Mit Galgant, Bertram, Ingwer und Cylon-Zimt



    Dinkelpfannkuchen mit Brennnessel-Spinat Füllung

    Aus Dinkelmehl, Milch, Salz und Eiern stellen Sie einen Pfannkuchenteig her und
    geben zuletzt viel gehackten Kerbel u. Dill zu. Daraus backen Sie einige Pfannkuchen.
    Blanchieren Sie ein Pfund Spinat und drei Handvoll Brennnesseln in reichlich Salzwasser, schütten es durch ein Sieb, machen es ganz kalt und drücken das ganze
    Wasser heraus. Schneiden Sie es dann klein und geben Sie es in eine Pfanne in der Sie vorher eine kleingeschnittene Zwiebel mit Knoblauch in Butter gedünstet haben. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat ab, fügen noch etwas Sahne hinzu und füllen Sie damit die Pfannkuchen. Die gerollten Pfannkuchen geben Sie in eine
    gebutterte feuerfeste Form und schieben Sie bei 180°C 15 Min. in den Backofen.

    Fenchelcremesuppe
    2 Fenchelknollen
    1 l Gemüsebrühe
    2 EL Butter
    2 EL Dinkelmehl
    100 ml Sahne

    Gewürze: Fenchelkörner gemahlen, Salz, Galgant, Garam Marsala
    Fenchel waschen, in Scheiben schneiden, in der Gemüsebrühe weich kochen und pürieren. Mit Butter und Mehl eine Mehlschwitze herstellen und den Fenchel einrühren. Die Fenchelbrühe zugeben und mit der Sahne verfeinern. Mit den Gewürzen
    abschmecken. Guten Appetit!

    Kastanienkuchen – Castagnaccio
    Von: Paolo Petroni, „Il libro della vera cucina fiorenti na“
    (Das Buch der echten florentinischen Küche), 1974
    Zutaten:
    300g Kastanienmehl
    40g Pinienkerne
    40g Walnüsse
    70g Rosinen
    Rosmarin
    Salz
    Olivenöl
    Das gesiebte Mehl in eine große Schüssel geben und kaltes Wasser dazugeben, bis es einen ziemlich flüssigen Teig gibt (ca. 1/2 Wasser). 2 Esslöffel Olivenöl, eine Prise Salz und die vorher eingeweichten Rosinen dazu geben. Die gut gemischte Masse in eine mit Olivenöl eingefettete Backform (rechteckig) verteilen, sodass es eine fingerdicke Schicht gibt. Die Oberfläche mit Pinienkernen, Walnüssen und einigen Rosmarinblättern bedecken. Öl darüber giessen und im vorgeheizten Backofen bei 200° C backen. Es dauert ca. 30 Minuten, bis sich eine braune Kruste bildet.

    Kastanien-Aufstrich
    500g Kastanien kochen. 2 Zwiebeln schälen, schneiden und mit 500g fein        
    geschnittenem Gemüse (Karotten, Fenchel, Sellerie) in 4 El. Kokosfett dünsten.
    Mit einem Handvoll frisch gehackte Kräuter (Kerbel, Petersilie, Ysop, Majoran),
    4 große gehackte Knoblauchzehen und 4 El. Saure Sahne mit den Kastanien mischen und alles pürieren. (Es gibt auch vorgekochte Kastanien Vakuum verpackt zum sofortigen Gebrauch.) Mit Bertram, Galgant, Muskat, Poleiminze, Griechenkleemisch-
    pulver, Salz und Pfeffer abschmecken.

    Brennnesselhonig-Kur
    Indikation: Darmparasiten, Würmer, Spülwürmer. Werden bei der mikrobiologischen Untersuchung Parasiten gefunden, dann muss der Darm zunächst mit der Brennnesselhonig-Kur entwurmt werden.
    Brennnesselhonig
    10 ml Brennnesselsaft
    10 ml Königskerzensaft
    20 ml Walnussblättersaft (ersatzweise Urtinktur Walnuss: Junglans regia)
    2 EL Weinessig
    150 g Honig
    1 L Wein
    Alle Zutaten mischen und fünf Minuten aufkochen,
    abschäumen und in die Originalflasche zurückfüllen.
    Anwendung: Zwei Wochen lang täglich einen Esslöffel vor
    und ein Likörglas nach dem Essen.

    Heilpflanze: Zypresse
    “Auch wer schwach ist, oder sogar am ganzen Körper ermattet, der koche die Zweige mit den Blättern in Wasser, und er nehme in diesem Wasser ein Bad, und er nehme es oft, und er wird geheilt werden und seine Kräfte wiedererlangen.“
    Zitat Hildegard von Bingen
    Die Zypresse symbolisiert bei Hildegard die Stärke. Die Zypressenblätter werden klein geschnitten (ca. 7 Blätter auf 1 Liter Wasser), gut ausgekocht und abgeseiht.
    Ein Liter dieses braunroten Absudes, dessen Duft allein schon an Natur, Erde, Luft, Wachstum erinnert, wird für ein Vollbad verwendet.

    Hildegards Aussagen sind zeitlos gültig, heute wie morgen und ganz bestimmt auch in der Zukunft. Für Hildegard gilt: „Dinkel, Obst und Gemüse, Fleisch gelegentlich als Beilage sowie die richtigen Gewürze sollen deine Heilmittel sein.“ In diesen kerngesunden Lebensmitteln steckt die ganze Kraft, um unsere Gesundheit zu erhalten
    oder wiederherzustellen. Vollständiger Artikel: https://www.hildegard-universum.de/

    Brennnessel-Cremesuppe
    1 El. Butter
    1 Zwiebel gewürfelt
    4 El. Dinkelmehl
    1l Gemüsebrühe
    5 Handvoll frische Brennnesselblätter
    125 g Sahne
    1 El. Zitronensaft
    2 Eier
    1-3 Msp. Bertram, Griechenklee-Mischpulver & Salz
    Zwiebeln in Butter andünsten, Mehl dazugeben und unter Rühren anschwitzen.
    Mit Gemüsebrühe ablöschen. Brennnesselblätter dazugeben, 10 Minuten kochen.
    Im Mixer pürieren, durch ein Sieb pressen. Sahne und Eier verquirlen, zwei Tassen
    Brennnesselpüree mit Schneebesen darunter rühren, abschmecken.



    Hildegards Fasten-Gemüsesuppe

    Mit Buchensprossen
    Mengen für 1,5 l Wasser.
    Einige Brunnenkressestiele, Buchensprosse, 100g junge Brennesseln, 100g grüne Bohnen, 1 Fenchelknolle und 2 Knoblauchzehen kleinschneiden und mit 50g Butter im Schnellkochtopf leicht anbräunen. 1,5 l Wasser und 1 El. Weinessig sowie 0,5
    Tasse Dinkelkörner dazugeben. Mit Muskat und Galgantpulver würzen. Je 1 Stengel Petersilie, Beifuß und Ysop hacken und ebenfalls dazugeben. 15 Minuten im Dampftopf garen (es kann ein Kalbsfuß mitgekocht werden). Abseihen (klare Brühe) oder durchpassieren (passierte Brühe). Suppe mit frisch gehackter Petersilie,
    Brennnessel und Brunnenkresse bestreut servieren.

    Wie der Dinkel die gute Stimmung und die Heilung beeinflussen
    �Dinkel enthält Tryptophan, das Ausgangsmaterial für die Glücks- und Heilungs-
    hormone Serotonin, Dopamin, Phenylalanin. Diese Hormone und Neurotransmitter werden durch den Einfluss der 35 seelischen Charakterstärken im menschlichen
    Mikrobiom produziert. Glücks- und Heilungshormone gelangen über den Vagusnerv an sämtliche Organe und Körperzellen, wo sie Regeneration und Heilung verursachen.� Insbesondere das menschliche Mikrobiom wird aktiviert, wodurch die Hormon- und Neurotransmitterproduktion, die Selbstheilung und die Abwehrkräfte angeregt und gestärkt werden. Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Fusarien bedrohen die Fruchtbarkeit der Männer
    Eine Bombe tickt im Getreide. Bereits 1991 hat Prof. H. M. Müller auf dem Dinkel-
    symposium in Hohenheim darauf hingewiesen, dass besonders in Weizen und Roggen Fusarien enthalten sind, die Mykotoxine produzieren. Diese Toxine, zu denen z.B.
    das hochgiftige Aflatoxin gehört, können nicht nur Krebs auslösen, sondern auch die Fruchtbarkeit von Männern senken. 20% aller jung verheirateten Männer in Deutschland sind bereits kinderlos. Der Dinkel ist wegen seines schützenden Spelzes und seines hohen Wuchses weit von den Bodenpilzen entfernt und damit auch weitgehend frei von Mykotoxinen. (2. Hohenheimer Dinkelkolloquium, Mai 1991, S. 407)

    Hildegard beschreibt 35 seelische spirituelle Kräfte, die „inniglich in Ihrem Körper verborgen sind und sämtliche Körperfunktionen steuern. Diese Seele weht durch den Leib wie der Wind durch das Universum… sie ist die grüne Lebenskraft des
    Körpers und das ist das Wesen des Menschens.“
    Während des Hildegard Fastens können Sie diese Transformation am besten am
    eigenen Leib erfahren, denn 27 von 35 Konflikten lassen sich im Hildegard Fasten
    lösen. Die menschliche Seele verfügt über 35 Eigenschaften, positive spirit. Kräfte und wenn diese fehlen, werden die 35 negative stressauslösende Konflikte stark.
    Diese negativen Kräfte zerstören das Wachstum neuer Gehirnzellen (Neurogenese) u. verursachen im Gehirn ein toxisches Chaos mit allen ihren Folgen an Körper, Seele und Geist. Jeder kann sich selber entscheiden, wie und womit er sein Leben gestalten will. Die 35 positiven Kräfte von der Fähigkeit zur göttlichen Liebe Nr.1 bis zur
    Lebensfreude Nr.35 heilen, helfen, trösten, regenerieren und ermöglichen eine
    „herrliche Freiheit“ und die Möglichkeit, unser Leben selber zu gestalten.
    Die negativen Belastungen machen krank, abhängig, zornig, hoffnungslos und miserabel. Die 35 Wirbel der Wirbelsäule sind die Verbindungspunkte für die Psychosomatischen Steuerung von Leib und Seele. Eine ganzheitliche Heilung nach der Hildegard Heilkunde ist ohne die Beseitigung der krankheitsauslösenden Belastungen nicht möglich. Die Transformation der Laster in die Tugenden gelingt mit der Hildegard Psychotherapie am besten im Fasten. „Auszug aus „St. Hildegard Brief 107 – Juli 2020“ Weitere Informationen: https://www.st-hildegard.com/de

    Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine Krankheit, die sich oft schnell entwickelt, ohne viele Symptome zu zeigen. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist ein sehr häufiger, unheil-
    barer Krebs und hat die niedrigsten 5-Jahres-Überlebenschancen. Dieser Krebs wird
    oft spät diagnostiziert und gehört daher zu den am schwierigsten zu behandelnden Krebsarten: Diese wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2017 zeigt, wie Galgant die Vermehrung von Krebszellen auch in der Bauchspeicheldrüse unterdrücken kann.
    Es ist notwendig, wirksamere Medikamente gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln, um die schnelle Metastasierung und Resistenz gegenüber Operationen, Strahlentherapie, Chemotherapie zu verhüten. Die Diarylheptanoide des Galgants aus Alpinia officinarum unterdrückten die Zellproliferation u. induzierten den Zelltod von Bauchspeicheldrüsenkrebszellen. Aus diesem Grund ist Galgant ein potenzieller Kandidat für die Entwicklung von Medikamenten gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Galangin ist ein aktives Flavonoid, das aus der Wurzel der Alpinia officinarum Hance gewonnen wird. Die antimetastatische Funktion von Galangin wird weiterhin durch die Tatsache unterstützt, dass es die Bildung von Tumorkolonien im Lungengewebe beim Lungenmetastasierungsmodell hemmen könnte.
    Darüber hinaus schützt Galangin signifikant das Gen p58, das die Krebsbildung überwacht und verhütet. Zusammengefasst deutet diese Arbeit darauf hin, dass Galgant ein vielversprechender Wirkstoff gegen die Melanombildung ist.
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    In den letzten drei Jahren wurden zahlreiche Naturheilmittel zur Stärkung des
    Immunsystems, unter ihnen eine Kombination aus Ingwer, Galgant, Zimtrinde und Bertram mit einer anti-viralen, entzündungshemmenden und einer Wirksamkeit
    gegen Auto– Aggressionskrankheiten entdeckt.
    Dabei haben sich folgende Anwendungen bewährt:
    Hildegard-Immun-Kraft®(Galgant, Ingwer, Zimt und Bertram)
    1. als Gewürz ins Essen, z.B. im Habermus
    2. als Galgant-Mischpulver-Blütenhonig:
    1 TL mit 100 g Blütenhonig verrühren und als Brotaufstrich.
    Die Mischung kann auf 2 bis 3 TL erhöht werden. Achtung: sehr scharf
    3. als alkoholischer Extrakt täglich 1 TL auf 100 ml Flüssigkeit oder Wein.
    Der Alkoholgehalt kann reduziert werden, indem man die weinhaltige Mischung
    eine Minute kräftig aufkocht.
    4. als Schweizer Bitterschokolade 85%
    5. als Keks 3 bis 5 täglich
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“
    Hildegard-Immun-Kraft® finden Sie unter:
    https://virita.de/products/hildegard-immun-kraft-bio

    Aufgrund seiner Inhaltsstoffe hat der Galgant ebenfalls die oben beschriebenen
    Eigenschaften. Das Rhizom vom kleinerem Galgant wurde ausgiebig zur Behandlung von Magen- Darm-Erkrankungen wie Magenschmerzen, Dyspepsie und Erbrechen verwendet. Daher kann Galgant als Antioxidans in der Präventivmedizin gegen
    kardiovaskuläre, chronisch entzündliche und neurodegenerative Erkrankungen eingesetzt werden, die durch freie Sauerstoff Radikale ausgelöst werden: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Demenz. Zusätzlich kann Galgant die Prostaglandin-Synthese hemmen und somit ebenfalls Entzündungen beseitigen. Zur Abwehr gegen Fremdeiweiß, z.B. Speik-Proteinen von Covid-19, Krankheitserregern, Toxine oder Tumorzellen, lösen Zytokine der humoralen Abwehr Entzündungen aus, um diese Krankheitserreger zu beseitigen. Andernfalls kann der Zytokin-Sturm unkontrollierte oder chronische Entzündungen auslösen bis zu lebensbedrohliche Krankheitszuständen. In der oben stehenden Grafik sind die pharmakologischen Eigenschaften
    zusammengefasst. Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Zusammenfassung der pharmakologischen und klinischen Eigenschaften
    von den Scharfstoffen – Diarylheptanoide – aus Curcuma, Ingwer und Galgant
    (Alpinia officinarum):
    -tumorhemmend
    -anti-oxidativ
    -entzündungshemmend
    -leberschützend
    -anti-hyperlipidämisch �(lipidsenkend)
    -hypoglykämischen (Schutz vor �Unterzuckerung)
    -anti-arthritisch, d. h. als Schutz �gegen rheumatoide Arthritis
    -anti-viral
    -antibakteriell
    -antimykotisch
    -antiemetisch (gegen Brechreiz) �anti-angiogenese Wirkung
    (zerstören die Versorgungsleitungen der Krebszellen)
    -neuroprotektive Eigenschaften
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Durch den Zorn verwandelt sich die wunderbare Menschengestalt der Geduld in ein klappriges Skelett mit Menschenkopf, einem Mund wie ein Skorpion und hervorquellenden Augen. Die Hände sind verkrüppelt und haben lange Krallen. Mühsam hält er sich an einem kaputten Hamsterrad fest und spricht: “Ich vernichte und zerschmettere alles, was sich mir in den Weg stellt. Sollte ich etwa Unrecht erdulden?
    Wenn einer seine Ruhe haben will, soll er mir lieber aus dem Weg gehen…. denn ich haue mit dem Schwert drein und schlage alles mit dem Knüppel kurz und klein, wenn mir einer ein Unrecht tut!“
    Heilende Worte der Geduld
    “Ich aber bin für alle die heilende Lebenskraft. Ich baue des Menschen Herz
    und Verstand zu einer starken Festung aus. Was ich beginne, führe ich auch zu Ende. Ich ermutige alle und vernichte keinen. So lebe ich mit jedem in Frieden und Harmonie. Niemand ist mein Feind. Deinen Turm werde ich jedoch mit meinem Worten
    zerstören, damit du fliehst. Ich aber bleibe bis in alle Ewigkeit.“
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Die Mikro-Tuboli der Zirbeldrüse sind Quantenprozessoren und mit der kosmischen Energie verbunden.� Das Magnetfeld der Erde, die kosmische Energie (Schumann-Frequenz) und die gesamte Energieproduktion mit den Mitochondrien in jeder Körperzelle, sind mit der Zirbeldrüse verbunden. Künstliches Licht (LED und Blaulicht), Elektrosmog, Fluor in der Zahnpasta und im Stadtwasser, Schweinefleisch und GMO-Lebensmittel, aber auch pulsierende Elektromagnetische Felder EMF, besonders 5G, zerstören die Zirbeldrüse und lösen lebensgefährliche Krankheiten aus.
    Die Entgiftung der Zirbeldrüse erfolgt durch den Hildegard-Aderlass, das Diamantenwasser, die Bittermittel in der Gewürzmischung Ingwer, Galgant, Zimt, Bertram und mit der Hildegard-Wermut-Kur, zusätzlich weniger Zucker und Zuckerersatz
    (Aspartam, Sucrola) sowie spirit. Heilkräfte mit Gebet, Meditation, und Kreativität, zusätzlich positive Freundschaften pflegen und unterstützen, wie die Vagus-Meditation mit der Saigon-Hocke.
    Alle von Hildegard beschriebenen Edelsteine können Stress und diabolische Einflüsse beseitigen, in dem sie das elektromagnet. Feld der Zirbeldrüse harmonisieren. Ganz speziell hilft das große Kulturgut der Musik, speziell Choralkantaten von
    Johann Sebastian Bach, die in der Lage sind, durch Musik die Angst und Panik –
    speziell die vor dem Tod – zu nehmen u. eine sofortige wohltuende Gottesß
    beziehung herzustellen. Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Die Zirbeldrüse hat ihren Namen von der Zirbelkiefer, die in höchster Höhe
    an der Baumgrenze wächst. Ihre Kiefernzapfen haben die Form der Zirbeldrüse.
    Sie sitzt genau in der Mitte des Zwischenhirns u. wurde v. Hildegard in ihrer Scivias visionär als Sitz der Seele dargestellt. Als Tor zur Seele öffnet sie uns den Zugang zu 35 spirituellen seelischen Charaktereigenschaften, von denen Liebe, Glückseligkeit, Lebensfreude abhängen. 500 Jahre nach Hildegard schrieb der französischen Philosoph René Descartes über die Zirbeldrüse: „Es gibt eine kleine Drüse im Gehirn,
    in der die Seele ihre Funktion spezieller ausübt als in jedem anderen Teil des
    Körpers“. Er glaubte, dass sich in diesem Organ Leib und Seele vereinen.
    Heute bestätigen die Neurowissenschaftler, dass die Zirbeldrüse das wichtigste
    Gesundheitszentrum ist und über 100 körperliche und seelische Funktionen steuert.
    Vor allen Dingen produziert sie aus Tryptothphan das Glückshormon Serotonin, das bei Dunkelheit abends und nachts in Melatonin, N-Acetyl-5-metho- xy Trypthamin
    umgewandelt wird. Melatonin ist die innere Uhr und steuert den Tag- und Nacht-Rhythmus. Dieser, auch Circadiane-Rhythmus genannt, steuert die Regeneration sämtlicher Organe in der Nacht, besonders die Regeneration der Nerven, den physischen, mentalen und seelischen Zustand. Die Zirbeldrüse kontrolliert außerdem die Reproduktionsfähigkeit, die Körpertemperatur, ist mit der Sehfähigkeit, der Retina und den optischen Nerven verbunden. Melatonin kann Tumorzellen in die Phago-
    zytose zum Auflösen bringen. Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    „Wir Menschen haben von Gott eine Seele erhalten, die von Natur aus voller Liebe und Lebensfreude ist und über 35 spirituelle charakteristische Eigenschaften verfügt: liebevoll, einfühlsam, barmherzig, geduldig, mit Gott verbunden, durch die Liebe zur Wahrheit und zum Frieden auf dem Weg zur Glückseligkeit.
    Weitere spirituelle Charaktereigenschaften finden Sie auf der Tabelle der Tugenden. Wenn die von der Liebe angeführten Tugenden fehlen, leben wir ein menschenfeindliches und miserables Leben, das uns in einen brutalen Wilden verwandelt, in ein barbarisches Monster mit aggressivem Verhalten, unerträglich und egoistisch, dem Untergang geweiht: Durch dieses aggressive, zynische und unmenschliche Verhalten verwandelt sich der Körper in 35 wilde, raubtierartige, destruktive Gestalten und
    Dämonen. Gierig nach Geld u. Macht, Chaoten, unbarmherzige, frustrierte Egoisten, zornige, wütende und aggressive Typen, bereit für Mord und Totschlag, Menschen, die lügen und betrügen, arrogante Hochstapler, unglücklich, maßlos, arrogant, neidisch, verzweifelt, drogensüchtig, ungerecht, sorgenvoll, unharmonisch, Menschen ohne Gottesbeziehung, satanistisch und habsüchtig, depressiv und weltverachtend. Das Ganze endet im Weltschmerz, Depression und Selbstmordgedanken, in einer Kultur des Todes und des Weltuntergangs. Alle diese Charaktereigenschaften
    können Stress und das Krankheits- und Todeshormon Cortisol auslösen.“
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    „Dieser Frage, ist bereits der griechische Philosoph Sokrates (469 – 399 v. Chr.)
    mit seinem Gleichnis vom Höhlenmenschen nachgegangen. Die Menschen sitzen
    angekettet wie Gefangene in einer Höhle und starren auf eine schwarze Wand,
    wo sie Schattenbilder ansehen und sie für die Wirklichkeit halten.
    Einer von ihnen wird gezwungen, aus der Höhle heraus, ans Tageslicht zu gehen.
    Von den Ketten befreit, kommt er in die grenzenlose herrliche Freiheit. Zunächst ist er vom Sonnenlicht wie geblendet, doch dann sieht er zum ersten Mal die Schönheiten der Welt. Würde er in die Höhle zurückkehren, um den ehemaligen Mitgefangenen von seinen Erlebnissen zu berichten, würden sie ihn auslachen, für verrückt erklären, für einen Verschwörer halten oder sogar umbringen. Die Gefangenen lieben ihr Gefängnis, ihre Fleischtöpfe, ihre Scheuklappen und ihre Ignoranz.
    Sie wollen vom guten und schönen Leben gar nichts wissen. Würde man ihnen die Augen öffnen, so würde ihre Schattenwelt wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Sie würden sehen, dass ihre Welt eine Illusion ist und das wirkliche Leben ungleich schöner. Das Höhlenexperiment beweist – wie Hildegard schreibt – dass es im Leben 35 falsche Ziele gibt, wie Geld, Macht und Erfolg, Gewalt, Mord und Totschlag, Lügen und Betrügen, Weltschmerz u. Weltuntergang. Hildegard war eine der wenigen, der es durch ihrer Psychosynthese gelungen war, die Folgen und Konsequenzen dieser negativen Laster als Krankheiten sichtbar zu machen und die Menschen durch eine tief greifende Einsicht von ihren Ketten zu befreien.“
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 115-Juli 2022“

    Heilmittel: Andorn-Kräutermischung
    Zusammensetzung: Andornkraut, Fenchelsamen, Dillkraut, Königskerzenblüten
    Hilft bei: Virusgrippe, Erkältung, Halsweh, Heiserkeit, Stimmverlust, Husten.
    Das Andorn-Grippe-Elixier „putzt“ die schlimmsten Folgen einer Virusgrippe weg.

    Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems: Galgant-Himbeerwasser
    Gegen Grippefieber, Virusfieber Rezept: Galgant-Himbeerwasser, zwei Galgant-
    tabletten oder 2–3 Msp. Galgantpulver in einem Glas kalten Wasser mit einem
    Schuss Himbeersaft, einer frisch ausgepressten Zitrone auflösen.
    Auszug aus „St. Hildegard Brief 106-März 2020“

    Aus den Kornelkirschen lässt sich eine ganz feine, aromatische
    und erfrischende-säuerliche Gesundheitsmarmelade herstellen.
    „Die Kornelkirsche verletzt keinen Menschen, denn sie reinigt und stärkt
    den schwachen und auch gesunden Magen und fördert so die Gesundheit.“

    Zitat Hildegard von Bingen.
    Die knallroten Fruchtfarbstoffe aus der Vitamin-P-Reihe üben eine ausgezeichnete Schutz- und Heilwirkung auf die entzündeten Schleimhäute des ganzen Verdauungsapparates aus. Aufgrund dieser entzündungshemmenden und gefässchützenden
    Eigenschaft normalisieren die Bioflavonoide die gesteigerte Gefässbrüchigkeit bei
    Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut und stimulieren die Wundheilung
    bei Gastritis, Magen- und Darmgeschwüren und verbessern die Kapillarbrüchigkeit
    bei der chronischen Veneninsuffizienz (CVI) infolge Diabetes mellitus,
    Arteriosklerose oder Bluthochdruck.
    Aus „Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen“
    https://virita.de/…/die-ernahrungstherapie-der…

    Fenchel ist ein Wundermittel für Frauen. Er enthält Phytohormone und powert die Frauen im Klimakterium auf. Weil Fenchel die Milchproduktion anregt, hilft er den Müttern, ihre Säuglinge satt zu bekommen. Er ist das beste Deodorant gegen Kör-
    per- und Mundgeruch. 1 l Fencheltee pro Tag ist besser als jedes chemische Deo.
    Fenchel ist in jeder Form gut: Fenchelgemüse, Fencheltee, Fenchelöl oder noch
    wirksamer, Fencheltabletten. In der Hildegard-Medizin ist Fenchel das Universal-
    heilmittel, ein Karminativum, d. h., ein Sanierungsmittel für alle Magen-/Darmleiden.
    Wenn die Verdauung zu lange im Magen-Darmtrakt liegen bleibt, geht sie in Fäulnis über und es entstehen neben den Fäulnisstoffen die lästigen Darmgase.
    Diese werden vom Blut in die Lungen transportiert und ausgeatmet. Genau das
    verhindert der Fenchel, denn er räumt mit den Fäulnisstoffen im Darm auf.
    Seine krampflösenden Eigenschaften sorgen dafür, dass sich unterdrückte Winde
    lösen. Daher wird er nicht nur in der Kinderheilkunde bei Krämpfen angewendet,
    sondern besond. auch bei Magen-Darmkoliken. Die Wirksamkeit des Fenchels kann durch Galgant verstärkt werden. Hildegard beschreibt in ihrer einfachen Sprache deutlich, was von der modernen Phytotherapie bestätigt wird: „Wie auch immer
    Fenchel gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich u. vermittelt ihm gute Durchblutung, guten Körpergeruch und gute Verdauung … denn wer Fenchel oder seinen Samen täglich nüchtern isst, vermindert den üblen Schleim oder die Fäulnisse in ihm und er unterdrückt den üblen Geruch seines Atems …“ Fenchel hilft bei
    Verdauungsbeschwerden und Blähungen, gegen Übersäuerung des Magens und
    Sodbrennen nach Ernährungsfehlern und zu fetten Speisen.
    Aus „Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen“

    Heilmittel: Apfelknospenöl
    Hilft bei: Migräne und Kopfschmerzen durch Leber-,
    Milz-, Magen- und Darmleiden.

    Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems: Edelpelargonienmischpulver
    Zur Vorbeugung gegen Virusgrippe, Schnupfen, Husten, Heiserkeit. Zusammenß
    setzung: Edelpelargonium-Mischpulver, Bertramwurzelpulver, Muskatnusspulver.
    Im Herbst und Winter wird das Edelpelargonien-Mischpulver bei den allerersten
    Anzeichen einer Erkältung eingesetzt. Durch den angenehmen Geruch wird die
    Nasenschleimhaut zur Sekretion angeregt, so dass die Viren keine Chance haben u. sogleich ausgeschieden werden. Alle drei Heilpflanzen enthalten wertvolle, ätherische Öle mit einer Wirkung gegen Viren, Bakterien und Pilze. Darüber hinaus stärken diese Heilpflanzen das körpereigene Immunsystem zur Verhütung von Virusinfektionen und Erkältungskrankheiten. Bertram reinigt nicht nur das Blut von Giftstoffen und Toxinen, die von Viren, Bakterien und Pilzen ausgeschieden werden u. schützt auch wirksam vor Infektionskrankheiten. Es empfiehlt sich, das Pelagonien-Mischpulver auch noch vier Wochen nach der Grippe einzusetzen, um die Toxine
    der Viren auszuscheiden. Auszug aus „St. Hildegard Brief 106-März 2020“

    Die Hildegard­-Kosmetik unterscheidet sich wohltuend von der herkömmlichen Fabrikkos­metik, deren Inhaltsstoffe die Haut nicht nur schädigen, sondern sie auch daran hindern, zu atmen und zu transpirieren; zusätzlich haben diese Schmiermittel zum Teil lebensge­fährliche Nebenwirkungen. Sie bestehen aus viel Wasser, das man mit dem Erdölfett und Emulgatoren zu einer weißen Salbe zusam­men rührt und mit Parabenen vor bakteriel­lem Befall schützen muss.
    Diese Erdölkosmetik liegt wie ein Plastik­film über der Haut und behindert nicht nur die natürliche Hautatmung, sondern auch den Feuchtigkeitsaustausch. Die Parabene durchdringen die Haut und verursachen schwere Nerven­, Leber­ und Nierenschäden. Wenn das Lymphsystem sich von diese Giften befreit, schwellen die Lymphknoten an. Dar­über hinaus können die synthetischen Duft­stoffe, meistens Nitroverbindungen, das Erb­gut verändern und Krebs auslösen. Selbst die „Deutsche Krebsgesellschaft“ warnt vor Deo­dorants und Kosmetika, die krebsauslösende Parabene enthalten. Im Gegensatz dazu dringt die Hildegard­Kos­metik, hergestellt aus allen Anteilen der Pflanzen (Blüten, Blätter und Wurzeln), in sämtliche Schichten der Haut ein.
    Die äthe­rischen Öle der Blüten schützen und ernähren die Oberhaut, die Wirkstoffe in den Blättern und die Pflanzenharze ernähren die Lederhaut und die Wurzelstoffe
    die Unterhaut. Alle Cre­mes enthalten Dinkel mit seinem Mineralien­reichtum und
    mindestens 50 % essenzielle ungesättigte Fettsäuren (Vitamin F), überwiegend
    aus Sonnenblumenöl biologischer Herkunft.
    https://virita.de/…/hildegard-von-bingen-naturkosmetik-1

    Hildegard nennt den schwarzen Johannisbeerstrauch auch den Gichtbaum, denn seine Früchte schützen gegen Rheuma und vor allem vor Vergichtung des Gehirns (Alzheimersche Krankheit, Parkinson). Die in den Früchten enthaltenen Antioxidanß
    tien beseitigen freie Radikale, die die Autoaggressionskrankheit Rheuma auslösen.

    Oster Abendessen – Dinkel Sauerteig Brot
    Dinkelbrot mit Sauerteig
    Sauerteigansatz:
    300 g Dinkelschrotmehl
    500 ml lauwarmes Wasser
    20 g Hefe
    300 g Dinkelmehl Type 1050
    300 g Dinkelmehl Type 405
    2 TL Salz
    400 ml lauwarmes Wasser
    Evtl. Gewürze zur Verfeinerung: Fenchel, Bertram, Galgant, Mutterkümmel, Quendel.
    Die Hefe in eine Schüssel bröseln und in lauwarmes Wasser auflösen. Dinkelschrotmehl hinzugeben und innig verkneten, bis ein glatter, zusammenhängender Teig
    entsteht. Diesen Sauerteigansatz 3 Tage abgedeckt an einem warmen Platz bei Raumtemperatur stehenlassen. Dann die restlichen Mehlsorten in eine Schüssel
    sieben. Den Sauerteigansatz u. das Wasser hinzufügen und gründlich durchkneten.
    Die Schüssel mit dem Teig mindestens 3 Stunden an einem warmen Ort oder über Nacht um die Hälfte aufgehen lassen. Den Teig nochmals durchkneten, die Arbeitsplatte mit Mehl bestreuen, damit der Teig nicht kleben bleibt. Zugedeckt 3-4 Stunden an einem warmen Ort auf das Doppelte aufgehen lassen. In gefettete Form verteilen. Nochmals 3 Stunden gehen lassen. Oberfläche mit Messer einschneiden, mit Glasur bestreichen. Im Backofen bei 220 °C 45 Minuten braun backen. Ein kleines feuerfestes Gefäß voll Wasser mit in den Backofen stellen – das bewahrt das Brot vor dem
    Austrocknen. (Rezept Seite 263 in: Die Ernährungstherapie der Hildegard von
    Bingen, Dr. Wighard Strehlow)

    Rosen Lakritzsaft – für eine klare Stimme
    und gute Stimmung

    Süßholzwurzelsaft mit Rosen Urtinktur wird von Hildegard für eine klare Stimme u. eine gute Stimmung empfohlen: „Die Stimme wird klar und es hebt die Stimmung, klärt die Augen und bereitet eine gute Verdauung. Aber es hilft auch dem tobenden Menschen, weil es seine „Wut (Stress und Zorn) auslöscht, was in seinem Gehirn tobt.“ siehe: https://virita.de/…/rosen-lakritzsaft-fur-eine-klare…

    Virita Blue Bio – Universal Salbe für verletzte, rissige und juckende Haut
    Durch die Kombination von Schafgarbe mit Kokosöl entsteht ein Spitzenprodukt für eine schöne, gesunde und gepflegte Haut. Aufgrund seiner einzigartigen Wirkung,
    ist der Virita Schafgarbe Balm das beste Wundheilmittel, selbst bei infi­zierten Wundinfektionen, die sich mit keinem Antibiotikum mehr beseitigen lassen. Zusätzlich ist das Kokosöl in der Lage, die Zellwände von Bakterien, Viren und Pilzen aufzu­lösen und die Haut vor Infektionen sogar vor Hautkrebs zu schützen.
    Ideal:
    – als Universalheilmittel bei schlecht heilenden infizierten Wunden und Geschwüren, Bestrahlungsschäden, Ver­letzungen durch Operationen, offene infizierte Bein-
    ge­schwüre
    – für Ekzemen, Geschwüre, Schuppenflechte, Sonnenbrand – für Anti­Aging,
    vorzeitige Faltenbildung
    – als Infektionsschutz der Haut und Schleimhaut gegen Bak­terien, Pilze und Viren
    – als starker Schutz gegen Krebs, Tumor Rezidiv Prophylaxe, Rehabilitation nach Hautkrebs.

    Heilerfolg mit Edelsteintherapie gegen Zungentumor
    Patient H. M.: weiblich, Alter 53 Jahre
    Behandlung: Tumor auf der Zunge
    Krankengeschichte: „Der Hausarzt Dr. L. überwies mich sofort zum Hals-Nasen-Ohren Arzt, der sich dafür entschied, die Veränderungen der Zunge zwei Tage lang
    zu beobachten. Der Tumor, oder wie man es noch nennen mag, war innerhalb von
    wenigen Tagen zu einem schmerzhaften Gebilde geworden, so dass mir sogar das Trinken Mühe bereitete. Nach ihrem Edelsteinbuch habe ich mich in meiner Not für den Saphir entschieden. Täglich hatte ich den Stein stundenlang unter der Zunge. Nach einer Woche war das bohnengroße Gebilde nur noch halb so groß, Schmerzen hatte ich keine mehr. Zwei Wochen später war die Verdickung in der Zunge nicht mehr fühlbar.

    Einem gesunden Menschen ist es gut, Bertram zu essen, weil er die Fäulnis in ihm vermindert, und das gute Blut vermehrt und im Menschen den Intellekt reinigt.
    Einen Kranken, der körperlich fast ganz heruntergekommen ist, bringt er (wieder)
    zu Kräften. Er lässt im Menschen nichts unverdaut, sondern bereitet gute Verdauung, wenn man ihn fleißig isst.

    Bärwurzgewürzmischung
    Der Bärwurz ­Birnenhonig ist das wichtigste Universalheil­mittel für den Darm und
    damit ein Universalmittel, um Krankheitsursachen zu beseitigen und Krankheiten
    zu ver­hüten. Hildegard bezeichnet diese Mittel wertvoller als Gold, weil es den Darm von seinem „Schimmel“, Darmpilzen, Krankheitserregern und deren Giftstoffen
    befreit, die für die Auslösung von schweren Autoimmunkrankheiten verantwortlich sind. Dieses „Hildegard­Gold“ hat sich für die Darmsanierung und zur Regeneration der natürlichen Darmflora bei bisher über 20.000 Patienten bewährt.
    Die Sanierungsrate beträgt 70 bis 80 Prozent.

    Dinkelcreme-Suppe
    5 Eßlöffel Dinkelmehl, 70 g Butter, 1 I Wasser, Salz, Muskatnuß, Basilikum, frische
    Petersilie oder andere Kräuter. In einem Topf das Dinkelmehl in der Butter leicht anbräunen und unter ständigem Rühren Wasser oder Brühe zugießen. Mit Salz, Muskat und Basilikum abschmecken und unter weiterem Rühren 5 Minuten leicht kochen. Mit Petersilie bestreut serνieren. Gut zum Einbrocken geeignet ist altbackenes
    Dinkelbrot. Diese Dinkelcreme Suppe empfiehlt sich bei Durchfällen!

    Geschmorte Edelkastanien:
    Vorgekochte Edelkastanien, etwas Sellerie, Fleischbrühe, Salz, Galgant (Pfeffer).
    Würfelig geschnittenen Sellerie in wenig Fleischbrühe weich kochen, Kastanien
    dazugeben und nochmals gut erhitzen. Salz, Galgant (oder Pfeffer) dazugeben.
    Als Beilage auch mit Fond (abgeseihte Kochflüssigkeit) servierbar.

    Veilchensirup
    1 Handvoll frische Veilchenblüten
    300g Zucker
    300ml Wasser
    Man nehme die Veilchenblüten und lasse sie 1 Tag lang im Zuckerwasser ziehen. Dann werden die Blüten abgeseiht, und das „aromatisierte Zuckerwasser“ wird ca.
    1 Stunde lang im Wasserbad verkocht und eingedickt. Der entstandene Sirup wird
    anschliessend in eine Flasche gegossen und gut verschlossen im Kühlschrank
    aufgehoben. Der Sirup eignet sich für Husten bei Kindern.
    Aus „Verletzungen heilen mit Hildegard von Bingen“
    von Wighard Strehlow und Matthias Krieger

    Erbsen sind nicht für Lungenkranke geeignet, da sie verschleimen, und auch nicht für Menschen mit Kreislaufschwäche. Dafür helfen sie bei schwachem Bindegewebe und bei Eingeweideschwäche: Hämorrhoiden, Bruchleiden, Krampfadern, Senkniere oder Senkmagen.
    „Die Erbsen wirken durch ihren Inhaltsstoff kühlend und auch etwas verschleimend. Die Lunge wird davon beengt. Ein hitziger Mensch kann normalerweise Erbsen essen und wird dadurch draufgängerisch. Einem Menschen von kalter Veranlagung ebenso wie einem kreislaufschwachen Kranken bekommen Erbsen nicht gut, weil solches Essen in ihm zu viel Speichelwasser erzeugt. Bei Krankheiten, wie immer sie heißen mögen, schaden Erbsen. Sie haben nicht die Fähigkeit, das Krankmachende auszutreiben. Nur den Menschen, die schwache Eingeweide (Bruchleiden, Hämorrhoiden, Krampfadern) haben, wird es besser gehen, wenn sie oft eine warme Erbsensuppe schlürfen.“
    Aus „Die Ernährungstherapie der Hildegard von Bingen,
    Dr. Wighard Strehlow, Lüchow

    Allensbacher Quittenkuchen
    4 Eidotter
    150 g brauner Zucker
    200 g Butter
    350 g Dinkelmehl
    1 Päckchen Weinstein-Backpulver
    3 roh geraspelte Quitten
    3 geraspelte Äpfel
    4 Eiweiß
    Eigelb, Zucker und Butter mit dem Schneebesen schaumig rühren, Dinkelmehl mit dem Backpulver dazugeben und durchkneten. Die geraspelten Quitten und Äpfel
    untermischen. Das Eiweiß sehr steif schlagen und unter den Teig heben.
    Die Masse auf einem gefetteten Kuchenblech verteilen und im vorgeheizten Ofen
    bei 180°C ca. 35–40 Minuten backen.
    (Entnommen aus: “Das Hildegard von Bingen Kochbuch“ Heyne Verlag, München)
    https://virita.de/…/das-hildegard-von-bingen-kochbuch



    Mutterkümmelgewürzmischung

    Zutaten: Mutterkümmel 85%, weisser Pfeffer. Originalpackung mit 40g
    Berühmt war das von Dr. Hertzka in seinem ersten Standardwerk. „So heilt Gott“ 1970 als „Durchfall-Ei“ bezeichnete Gemisch aus weißem Pfeffer und Mutterkümmel, das unter Zugabe von Eigelb vorsichtig über einer Kerzenflamme in der Eischale gebacken wurde. Bei Durchfall wurden diese Mutterkümmel-Eiflocken mit altbackenem Dinkelbrot gegessen. Heute benötigt man zur Herstellung der Eiflocken mit Mutterkümmel 6 Eier, die vorsichtig aufgeschlagen werden; das Eiweiß wird abgetrennt.
    Die Eidotter werden schaumig geschlagen und dabei 0,5 TL Mutterkümmel-Gewürzmischung eingerührt. Backofen auf 100°C vorheizen, Eidottermasse
    dünn auf ein Backblech streichen, 30–40 Minuten vollkommen trocknen lassen.
    Mit einem Spatel vom Blech lösen, in kleine Stücke teilen und gut auskühlen lassen. Die fertigen Eiflocken sind gut verschlossen mindestens halbes Jahr haltbar.



    Pfefferkraut

    „Wenn ein Mensch ein schwach gewordenes Herz hat und einen kranken Magen,
    der esse dieses Kraut roh, und es macht ihn wieder kräftig. Auch wer ein trauriges
    Gemüt hat, den macht es froh, wenn er es isst. Gegessen heilt und klärt es
    außerdem die Augen des Menschen.“

    Verwendung:
    Pfefferkraut hat blutdrucksenkende Eigenschaften und wird auch bei Magen- und Darmbeschwerden empfohlen. Zu allen Bohnengerichten.
    Kultur:
    Heimisch in Europa, Gartengewürzpflanze
    Rezeptbeispiel:
    Dinkel-Kopfsalat
    1 Kopfsalat
    2 EL Weinessig
    4 EL Sonnenblumenöl
    2-3 EL weich gekochte Dinkelkörner
    1 Prise Salz
    ca. 1 TL (Rohr-) Zucker
    Gewürze: Bertram, Pfeffer
    Kräuter (nach Belieben): Dill, Petersilie, Knoblauch, Ysop, Schnittlauch, Pfefferkraut, Brennnessel, Melde, Minze (Acker-, Bach-, Polei-), gedünstete Zwiebel
    Den gewaschenen Salat zerschneiden und mit den gekochten Dinkelkörnern vermischen. Essig mit Salz und Zucker verrühren, Gewürze und Kräuter beigeben und alles abschmecken. Öl über den Salat gießen und leicht unterheben. Die Salatsoße an das Kopfsalat-Dinkelgemisch geben und einwirken lassen. Blattsalate jeder Art, wie Kopfsalat (oder Lattich), Eisbergsalat (Krachsalat, Eissalat), Romanasalat, Schnittsalat, Bataviasalat, Eichblattsalat, Feldsalat, sind die bevorzugten Salatarten. Endivie und Eskariol sind ebenso wie Chicorée und Radicchio Abkömmlinge der Zichorie oder Sonnenwirbel, über deren Essbarkeit Hildegard nichts berichtet.
    Strehlow W. „Wie Hildegard-Medizin vorbeugt und heilt“ Herder Verlag Freiburg.



    Rainfarn ohne Blüten

    Apothekenpflichtig „Rainfarn nützt gegen alle überflüssigen u. ausfließenden Säfte. Wenn nämlich jemand Schnupfen (Katarrh) hat und dabei (auch) hustet, der esse Rainfarn, entweder in Suppen oder in (Pfann-)Kuchen oder mit Fleischgerichten oder auf eine andere Weise. Das räumt mit den Säften auf, dass sie in ihm nicht überhand nehmen, und so vergehen sie.“
    Anwendung:
    Bei Erkältung, chronischen Katarrhen, Familienschnupfen, Polypen, Adenoiden, Lymphatismus, Fluor.
    Verwendung:
    Wir verwenden Rainfarn (der kein Farnkraut ist, sondern nur so heißt und mit den Margeriten verwandt ist) immer ohne Blüten. Wer das Heilkraut im Garten hat, kann die frischen Blätter wie angegeben kochen. Wenn man die Blüten weglässt, ist das Kraut in diesen kleinen Mengen ungiftig. Gegen chronischen Familienkatarrh, wenn also die ganze Familie immer wieder an Schnupfen erkrankt, wirkt es bei regelmäßiger Verwendung in kleinen Mengen (eine Messerspitze pro Person täglich als Gewürz in allen Speisen mitgekocht) sehr sicher, wenn man es lang genug anwendet (einige Monate). Die Suppe hilft rasch bei Husten (Dinkelgrieß- oder dünne Dinkelmehlsuppe mit Rainfarn gewürzt). Eine Wirkung gegen Fluor (Weißfluß) ist auch möglich, vor
    allem wenn keine spezifische Infektion vorliegt. Dazu mischt man eine Messerspitze Rainfarnpulver mit einem Esslöffel Dinkelmehlsuppe. Wenn man diese Suppe täglich isst, verschwindet der Ausfluss normalerweise nach 14 Tagen. Bei der angegebenen Dosierung und Verwendung der Rainfarnblätter ist keine Giftwirkung zu befürchten, zumal Rainfarn immer mitgekocht wird und sich eventuelle Mengen Thujon über dem Wasserdampf verflüchtigen.