Der Glaube 2



Das Flehen des Aussätzigen von Gerhard Lohfink
Wir wagen es nicht, Gott in eigener Sache um Hilfe zu bitten. Dürfen wir denn Gott mit
unseren persönlichen Nöten, mit unseren Krankheiten, mit unseren Unfällen, mit unseren Problemen, mit unseren Angelegenheiten und Vertracktheiten um Hilfe anflehen?
Muss es bei unserem Beten nicht um das Große und Ganze gehen, um die Not der Welt,
um das Elend der Gesellschaft, um die Sache der Kirche – eben um das Reich Gottes?
So könnte gerade ein frommer und gläubiger Mensch denken, und dann wagt er es nicht mehr, Jesus in seiner persönlichen Not anzuflehen.

Hat er recht? Ich meine nicht. Er hätte nur dann recht, wenn seine persönliche Not und wenn seine persönlichen Lasten gar nichts mit dem Reich Gottes zu tun hätten. Und das wäre tatsächlich der Fall, wenn er nur für sich selbst leben würde, nur sich selbst im Blick hätte, nur an sein eigenes Glück und Wohlbefinden denken würde.

Lebt er hingegen im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe – ist sein Leben grundsätzlich ausgerichtet auf Gott und den Willen Gottes – dann darf er alles erbitten, dann darf er Großes für sich erbitten und selbst um die Überwindung der kleinen Nöte seines Lebens Jesus anflehen. Denn er sucht ja zuerst das Reich Gottes. Und dann darf er erwarten,
dass ihm „alles andere dazugegeben wird“ (Mt 6,33).

—from my book (with Brandon McGinley) “It Is Right and Just” at bit.ly/2GtpyVq

Wenn es keine Möglichkeit des Zweifelns mehr gibt, gibt es auch keine Möglichkeit mehr
zu glauben. Gesunde Zweifel bringen uns voran, sie werfen uns nicht zurück – wenn,
aber auch nur wenn – wir aus Liebe zur Wahrheit zweifeln. Paul Tournier

Gott ist nicht das Resultat logischer Schlussfolgerungen,
ebenso wenig wie sich am Ende einer Diskussion
der Seelenfrieden einstellt. Warren Wiersbe

First Comes Love: Finding Your Family in the Church and the Trinity
The classic definition describes sin as a turning away from God and toward creatures, toward a lesser good. Adam is not alone in making this choice. It’s the choice we have all made. The Bible tells us that even the just man falls seven times a day (see Prv 24:16).
And all our sins, whether great or small, further weaken us, disposing us to commit ever more sins. This is the madness of our fall from grace. We choose trifles instead of the Trinity, fleeting pleasure rather than eternal life. It’s completely irrational, but such is the state of people who follow their glandular promptings instead of reason aided by grace.
-from my book “First Comes Love“

12 große Feste, die die russisch-orthodoxe Kirche begeht
Die ungewöhnlichsten Ikonen, die Sie je gesehen haben

Das Wort Glück hat bei jedem, der es benutzt, einen anderen Sinn. Aber was ist wirklich der Sinn von Glück, was gibt einem im höchsten Sinne Glück? Und wieder ist die Antwort: Die Nähe Gottes, denn das ist für mich der Schlüssel zu allem und dieses Glück kann man auch im Leiden erfahren. Jehuda Bacon

“Attitude is a choice. Happiness is a choice. Optimism is a choice. Kindness is a choice.
Giving is a choice. Respect is a choice. Whatever choice you make makes you.            
Choose wisely.” Roy T. Bennett
Berthe Morisot – The Bowl of Milk.

„I always think that the best way to know God
is to love many things. ”
– Vincent Van Gogh
Art by Alireza Karimi Moghaddam

Gott gibt den Menschen, die gegen Ihn gesündigt haben, die Möglichkeit, seiner Strafe
zu entgehen. Er bietet ihnen in seinem Sohn Jesus Christus eine ewige Errettung an.
Alle, die persönlich an den Herrn Jesus glauben und das Erlösungswerk annehmen, das Er am Kreuz vollbracht hat, werden nicht gerichtet. Stattdessen bekommen sie ewiges Leben und lernen Gott als ihren Vater kennen, der sie liebt. Ist das nicht eine grosse Errettung, wenn verlorene Sünder glückliche Kinder Gottes werden, wenn sie statt der ewigen
Strafe in der Hölle, der ewigen Herrlichkeit im Himmel entgegengehen?
– Viele Menschen, die von diesem Gnadenangebot hören, kümmern sich nicht um ihre
ewige Errettung. Sie nehmen die Botschaft nicht ernst oder sind so beschäftigt, dass sie sich keine Zeit für diese wichtige Entscheidung nehmen wollen. Sie verschieben das
Thema auf später. Wie oft wird aus dem Später ein Nie!
– Andere lehnen das Evangelium der rettenden Gnade ab, weil sie sich zu gut fühlen oder auf einem anderen Weg zu Gott kommen wollen. Sie meinen, durch eigene Anstrengung seine Gunst zu erlangen, obwohl Er in der Bibel klar sagt: «Alle haben gesündigt und
erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes» (Römer 3,23).
Wie folgenschwer ist es, wenn Menschen die Gnade Gottes ausschlagen, wenn sie die
Möglichkeit der Errettung vernachlässigen und unversöhnt mit ihrem Schöpfer sterben.
Sie gehen ewig verloren. Beröa.ch