Joyce Meyer

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Vergiss nicht: Es ist nie zu spät, um Neues zu beginnen!
Vergiss nicht: Es ist nie zu spät, um Neues zu beginnen!

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JOYCE MEYER MINISTRIES
TV JOYCE MEYER
HAND OF HOPE
JOYCE MEYER MINISTRIES DEUTSCH

Einzigartig. Individuell. Anders. Diese Worte werden in der Bibel verwendet, um Sie zu beschreiben! Gott hat Sie nicht erschaffen, damit Sie aussehen oder handeln wie alle anderen. Sie müssen sich nicht anpassen, indem Sie tun, was der Rest der Welt tut. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Gott möchte, dass Sie zu dem Menschen werden, den er im Sinn hatte, als er Sie erschuf. Und damit Ihnen das gelingt, will er Ihnen die Zuversicht und den Mut geben, anders zu sein! Sie sind nicht dazu berufen, Menschen zu gefallen.
Sie wurden nicht dazu erschaffen, in der Menge unterzugehen. Nein, Gott hat Sie für etwas Größeres bestimmt – etwas anderes! Für viele Christen ist „anders“ ein erschreckendes Wort, weil sie glauben, es bedeute, dass sie etwas versäumen, das alle anderen erfahren. Aber für einen Christen, der in einer gefallenen Welt lebt, ist es etwas Gutes, anders zu sein!

Die Welt ist zerbrochen und in ihrer Funktion gestört – aber Sie sind es nicht!
Die Welt ist finster und deprimiert – aber Sie sind es nicht!
Die Welt ist voller Angst und Frustration – aber Sie sind es nicht!

Gott ist bei Ihnen, er ist auf Ihrer Seite und deshalb leuchtet Ihr Licht in der Finsternis.
Sie sind eine Hoffnung für die Hoffnungslosen.
Sie wurden dafür erschaffen und ausgestattet, in einer gottlosen Welt ein Leben zu leben, das Gottes Wohlgefallen findet.

Sie brauchen nicht zu leben wie der Rest der Welt und Sie brauchen sich nicht davor zu fürchten, was in der Welt um Sie herum vor sich geht, weil Gott größer ist (s. 1. Joh 4,4)! Seine Heilung ist größer als jede Krankheit. Sein Frieden ist größer als alle Furcht.
Seine Versorgung ist größer als jeder Mangel. Seine Gnade ist größer als jede Sünde.
Wenn Sie an Jesus Christus glauben, lebt der Geist Gottes in Ihnen und deshalb können
Sie in der Welt einen entscheidenden Unterschied machen!

Aufblühen – Entdecke Gottes Pläne für dein Leben
Joyce Meyer, Magazin September 2017

Als Christ arbeitest du mit Gott daran, die Träume und Pläne umzusetzen, die er dir ins
Herz gelegt hat. In Philipper 1,6 werden wir dazu ermutigt, uns diesem Prozess zu stellen:
„Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein gutes Werk in euch angefangen hat, damit weiter-
machen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Christus Jesus wiederkommt.“

In den 40 Jahren, in denen ich die Bibel studiere und über ihre Inhalte lehre, habe ich schon viel erlebt, aber ich lerne immer noch dazu! Manchmal werde ich in bestimmten
Bereichen etwas schwach – doch der Heilige Geist macht mich dann darauf aufmerksam.
Er ist der beste Helfer und Ratgeber, den wir haben können!

Der Heilige Geist ist unser Tröster, Berater, Helfer, Fürsprecher, Anwalt, Ermutiger und Beistand. Er lehrt uns und führt uns zur Wahrheit. Er erinnert uns sogar an die Dinge,
die wir bereits gelernt haben, wenn es nötig ist (siehe Johannes 14,26).

Sobald wir versuchen, geistlich voranzukommen, werden wir auf Widerstand stoßen.
Wir haben einen Feind, der uns in Angst und Zweifel gefangen halten will. Er will, dass wir Gottes Liebe zu uns und die Autorität, die wir durch Jesus haben, immer wieder infrage stellen. Aber das musst du nicht zulassen! Denke daran, dass Jesus dir die Autorität über den Feind gegeben hat (siehe Lukas 10,19) und dass du aus einer Siegesposition heraus kämpfst und nicht erst siegen musst (siehe Johannes 16,33).

In Jesaja 54,17 steht: „Doch keine Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, wird erfolgreich sein. Und wer dich vor Gericht verklagt, den wirst du widerlegen. Alle diese Dinge werden den Dienern des Herrn zu Gute kommen…“

Es wird nicht immer einfach sein, Gottes Willen zu tun, aber es wird es immer wert sein. Gott wird dich außerdem dafür ausrüsten (siehe Philipper 4,13).

Ganz gleich welchen Wunsch Gott dir ins Herz legt – wage es und setze ihn um! Und sollte es einen Bereich in deinem Leben geben, den du Gott noch nicht ganz unterstellt hast, dann überlasse ihm diesen. Sei entschlossen, dich im Gebet und durch dein Bibelstudium so lange an Gott zu wenden, bis die Veränderung geschehen ist, die du dir wünschst.
Aber eines darfst du dabei nicht vergessen:

Versuche es nicht aus eigener Kraft. Ich war viele Jahre lang sehr frustriert, weil ich versuchte, mich selbst zu ändern – aber es wurde immer schlimmer! Schließlich schenkte Gott mir diese kleine Gleichung, die ich bei mir zu Hause aufhängte: Werke aus eigener Kraft = Frustration. Jedes Mal, wenn ich frustriert bin, weiß ich, dass ich wieder in die Werke aus eigener Kraft hineingerutscht bin und versuche, etwas zu tun, das nur Gott tun kann.

In Galater 3,2-3 werden wir ermutigt, uns in allen guten Werken stets auf Gott zu verlassen: „Sagt mir: Habt ihr den Heiligen Geist etwa durch das Befolgen des Gesetzes empfangen?
Natürlich nicht. Der Heilige Geist kam auf euch herab, nachdem ihr die Botschaft von Christus gehört und ihr geglaubt habt. Versteht ihr das denn wirklich nicht?
Ihr habt begonnen, ein Leben mit dem Heiligen Geist zu führen. Warum wollt ihr jetzt
auf einmal versuchen, es aus eigener Kraft zu vollenden?

Der Heilige Geist ist dein Helfer und er lebt in dir! Vertraue auf ihn, statt dich selbst zu bemühen. Dein Leben wird spannend, wenn du auf Gott vertraust und zulässt, dass der Heilige Geist dir zeigt, wo du Hilfe benötigst und er Veränderungen in dir bewirkt.
Solltest du vom Weg abkommen, dann knüpfe einfach dort wieder an, wo du aufgehört hast. Mit der Zeit kannst du alles werden, wozu Gott dich geschaffen hat!

Gesichter der Hoffnung „Jetzt lebe ich schon seit sieben Jahren hier und bin viel kräftiger, weil ich gesundes Essen bekomme. Ich kann außerdem zur Schule gehen. Ich spüre die Liebe Gottes durch die Menschen, die sich um mich kümmern und habe mich vor Kurzem entschieden, Christ zu werden. Vorher – als Buddhist – hatte ich eine Statue, die man sehen konnte und anbeten sollte. Aber unseren Gott kann ich spüren, auch wenn ich ihn nicht
sehe.
Crist, 11 Jahre alt (Thailand)

Worte
Wenn du tust, worum Gott dich gebeten hat, tust du das Größte, was du gerade tun kannst. – Joyce

Unsere Gefühle bereichern unser Leben, sind aber auch unzuverlässig und
instabil. Wichtig ist, dass wir lernen, angemessen mit ihnen umzugehen
und uns nicht von ihnen beherrschen zu lassen. Es gilt zu tun, was richtig ist,
auch wenn unsere Gefühle nicht mitziehen. Nur so werden wir geistlich wachsen.

Manchmal halten wir gewisse Ereignisse oder Situationen in unserem Leben für die schlimmsten Tragödien, die man sich vorstellen kann. Doch dann entwickeln sie sich
in den größten Segen, den wir jemals hatten! – Joyce

Vergiss nicht: Gotts Möglichkeiten beginnen dort, wo unsere Möglichkeiten enden. Hör auf, alles alleine schaffen zu wollen und bitte Gott, sich auf den Fahrersitz zu setzen. – Joyce

Der, welcher in euch ist, ist GRÖSSER als der, welcher in der Welt ist.
Johannes 4,4

Gebete
Ein Gebet von Joyce gegen Angst und Furcht:
„Gott, weil du bei mir bist, gibt es für mich keinen Grund mich zu fürchten. Hilf mir, Herr, mir keine Sorgen zu machen. Hilf mir, mich in den Zusagen deines Wortes zu bergen.
Ich weiß, dass du bei mir bist, weil die Bibel es sagt. Du mutest mir nicht mehr zu als ich tragen kann. Danke, Herr, dass du mir den Glauben gibst, dir auch in dieser Situation zu vertrauen und mir die innere Stärke verleihst, mich an dein Wort zu halten und durch diese schwierige Zeit hindurchzugehen. Ich bete um deine Weisheit und Leitung, deine Gunst und Bewahrung. In Jesu Namen empfange ich deinen Frieden. Amen.“

JOYCE MEYER Der Gott der zweiten Chance

Gott liebt Neuanfänge. Solltest auch du einen brauchen, hält er eine zweite Chance für dich bereit! Ganz gleich ob du dein Leben mit Gott gerade erst begonnen hast oder ob du ihm dein Herz schon vor Jahren anvertraut hast, eins darfst du nicht vergessen: Jesus ähnlicher zu werden ist ein Prozess, der Zeit braucht. Wir lernen, Glaubensschritte zu machen, einen Schritt nach dem anderen. Wenn ein Kleinkind das Laufen lernt fällt es oft hin.
Doch es steht immer wieder auf und versucht es noch einmal. Darum bittet Gott uns auch. Egal wie oft wir „hinfallen“ oder versagen, wenn wir immer wieder aufstehen, kommen wir irgendwann dort an, wo wir sein sollen. Gott wird uns in ein Leben hineinführen, das unsere kühnsten Träume weit übersteigt. Aber zuerst müssen wir die Fehler unserer Vergangenheit loslassen. In Hebräer 8,12 (Neues Leben) lesen wir: Und ich werde ihr Unrecht vergeben und nie wieder an ihre Sünden denken. Gott will nicht nur alle unsere Sünden vergeben, er vergisst sie sogar! Deshalb sollten auch wir aufhören, uns ständig an das
zu erinnern, was Gott bereits vergessen hat. Es gibt nichts, was Gott nicht über uns weiß. Nichts, was uns betrifft, überrascht ihn! Wenn wir uns an ihn wenden, wird er uns in
jedem Fall in die Arme schließen und mit uns leben wollen.

Aus Fehlern lernen Unsere Vergangenheit bestimmt nicht unser Ziel. Und doch lehrt sie uns, was gut war und was nicht. Auf unserem Lebensweg helfen uns diese Erfahrungen, Gottes Stimme zu hören, sodass wir seinen Anweisungen folgen können.
Wir müssen lernen, uns dem Heiligen Geist anzuvertrauen, denn er ist klüger als wir und hat nur Gutes mit uns vor (siehe Jeremia 29,11).
Gott liebt dich über die Maßen und er hat einen wunderbaren Plan für dein Leben. Lass dich nicht von den Zeiten aufhalten, in denen die Dinge nicht so liefen, wie du es dir gewünscht hättest. In Röm 5,5 (N. Leben) lesen wir:
Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe
erfüllt.
Wenn du an der Hoffnung festhältst. die Jesus dir gibt, kannst du das Leben, das
Gott für dich geplant hat, auch genießen. Denn Gott gibt dich niemals auf!

DENKE RICHTIG
Wie man Gedanken vermeidet, die einen nicht weiterbringen

Bestimmt kennst du die Geschichte von Mose und wie Gott ihn gebrauchte, die Israeliten aus Ägypten in das verheißene Land zu führen. In der Bibel lesen wir, dass sie für diese Wüstenwanderung, die eigentlich nur elf Tage dauerte, 40 Jahre brauchten!
Vor vielen Jahren sprach Gott diesbezüglich zu mir und sagte: „Die Israeliten brauchten dafür 40 Jahre, weil sie eine Wüstenmentalität hatten.“ Unter einer Wüstenmentalität verstehe ich eine falsche Denkweise. Genau wie bei den Israeliten kann auch in unserem Leben eine falsche Denkweise dafür sorgen, dass wir uns immer wieder mit denselben Problemen
herumschlagen, ohne richtig vorwärtszukommen.
Ich finde die Bibelstelle in 5. Mose 1,6 (Neues Leben) sehr hilfreich: Der Herr, unser Gott, sprach am Sinai zu uns: Ihr lagert nun schon lange genug an diesem Berg. Damit wollte Gott den Israeliten damals (und uns heute) sagen: „Es ist Zeit, vorwärtszugehen – ihr wart nun schon lange genug hier!“ Alles beginnt mit unserem Denken – indem wir unsere Gedanken durch biblische Wahrheiten erneuern und falsche Denkmuster gegen richtige
eintauschen.

„Meine Zukunft wird von meiner Vergangenheit und meiner Gegenwart bestimmt.“
Die Israeliten hatten gerade 300 Jahre Sklaverei hinter sich gebracht. Ihnen fehlte der positive Blick auf das, was vor ihnen lag. Alles basierte auf dem, was sie gesehen hatten und nun sahen. Ihnen fehlte das Vertrauen in die Zukunft! Vielleicht hast auch du eine schwierige Vergangenheit gehabt oder steckst gerade in einer belastenden Situation. Dir fehlt aus gutem Grund die Hoffnung. In dem Fall möchte ich dich ermutigen: Verändere dein Denken und fange an zu glauben, dass mit Gott alle Dinge möglich sind (Markus 10,27).
Deine Zukunft hängt nicht von deiner Vergangenheit oder deiner gegenwärtigen Lage ab! Deshalb entscheide dich, Gott zu vertrauen. Wenn du ihm vertraust, wird er sich um alles andere kümmern.
RICHTIG GEDACHT: „Mit Gott sind alle Dinge möglich. Vor mir liegt eine herrliche Zukunft.“ – Markus 10,27; Jeremia 29,11; Philipper 3,13

„Es ist zu schwer!“
Der Teufel bombardiert uns ständig mit Gedanken, die uns zum Aufgeben bringen sollen. Doch Gott sagt in seinem Wort, dass er uns immer die Kraft und Fähigkeit gibt, so zu handeln, wie er es möchte.
RICHTIG GEDACHT: „Ich kann alles durch Christus schaffen, weil er mir die Kraft gibt.
Das, worum Gott mich bittet, kann ich auch tun.“ – 1. Korinther 10,13; Philipper 4,13

„Mein Leben ist ein Trauerspiel – ich tue mir selbst leid.“
Ich gebe zu: Es fiel mir nicht leicht aufzuhören, mich selbst zu bemitleiden. Viele Jahre lang war Selbstmitleid mein Trostpflaster gewesen, wenn ich litt. In Wirklichkeit ist es aber eine Falle, in der uns der Teufel liebend gerne gefangen hält, damit wir nicht vorankommen.
Als ich mir wieder einmal leidtat, sprach Gott zu meinem Herzen: „Joyce, du kannst nicht voller Selbstmitleid und gleichzeitig voller Kraft sein. Das eine schließt das andere aus.“
Wenn derartige Gefühle das nächste Mal wieder bei dir auftauchen, dann überprüfe deine Gedanken. Bitte Gott um Hilfe und bete: „Oh Gott, schenke mir die Kraft, anders zu denken und all das Selbstmitleid loszulassen. Es gibt so viel, wofür ich dankbar sein kann, und ich weiß, du bist bei mir und gehst mit mir durch alles hindurch.“
RICHTIG GEDACHT:
„Wie dankbar bin ich für all das, was Gott für mich getan hat. Ich bin gesegnet und mein
Leben ist angefüllt mit Gutem.“ – 1. Thessalonicher 5,18; Psalm 103

„Ich will alles, und zwar jetzt.“
Ungeduld hat mit Stolz zu tun. Ein stolzer Mensch glaubt, er müsse immer sofort zuvorkommend behandelt werden. Tatsache ist, wir werden viel Lebenszeit mit Warten verbringen müssen. Wenn wir ungeduldig sind, machen wir uns selbst (und alle um uns herum) unglücklich. Warum lernen wir also nicht, fröhlich zu warten?
RICHTIG GEDACHT: „Ich habe Frieden und Geduld und vertraue Gott, dass er mir zur rechten Zeit das gibt, was ich brauche.“ – 1. Petrus 5,6; Sprüche 16,9; Jakobus 1,4; Römer 12,10

„Entweder so, wie ich es will, oder gar nicht!“
Manchmal benehmen wir uns wie Zweijährige, die unbedingt ihren Willen durchsetzen wollen. Doch uns wird unser Leben nur dann gelingen, wenn wir auf Gott hören und so handeln, wie er es will.
RICHTIG GEDACHT:
„Ich möchte, dass Gottes Wille in jedem Bereich meines Lebens geschieht. Ich bin bereit, ihm zu gehorchen und ihm zu folgen, wohin er mich auch führt,“
– Matthäus 6,10; 5. Mose 5,33; Sprüche 3,6

Das Leben genießen heißt im Dunkeln leuchten
Oktober 2018
Liebe Freunde, wir leben in einer schwierigen Zeit. Es passieren viele schlimme Dinge
und keiner von uns ist dagegen immun.

Gott hat einen Plan, um dich sicher hindurchzutragen. Er will nicht, dass du in deinen Kämpfen stecken bleibst oder angesichts von Schwierigkeiten vor Furcht erstarrst. Gott ist in jeder schwierigen Situation, die sich in deinem Leben auftut, an deiner Seite und er will, dass du stärker daraus hervorgehst als je zuvor.

Jesaja 60,1 ermutigt uns: „Steh auf [aus der geistlichen Depression zu einem neuen Leben], leuchte [strahle die Herrlichkeit und den Glanz des HERRN aus]; denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit und der Glanz des HERRN sind über dir aufgegangen.

Was für eine wunderbare Verheißung: ,, … dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit und der Glanz des Herrn sind über dir aufgegangen.“ Ganz gleich wie unüberwindbar sich die Herausforderung anfühlt, wie unsicher die Zukunft zu sein scheint oder wie viele Tränen du schon geweint hast: Die Dinge werden sich ändern! Gott hat einen großartigen Plan für dein Leben! Dein Licht ist gekommen! Deshalb bleibe nicht in Verzweiflung und Selbstmitleid stecken. Die Geschichte ist noch nicht vorüber. Es spielt keine Rolle, wie weit du in dem Prozess schon fortgeschritten bist. Gott ist immer bei dir und am Ende erwartet dich etwas Großartiges! Wenn du gerade in einer unglaublich finsteren Zeit deines Lebens steckst, hat Gott noch eine weitere Verheißung für dich, die in Vers 2 steht:

„Denn tatsächlich wird Finsternis die Erde bedecken und die Völker werden in tiefe Dunkelheit getaucht sein, aber der HERR wird über dir [Jerusalem] erstrahlen und
seine Herrlichkeit und sein Glanz werden an dir sichtbar werden.“
(Jesaja 60,2)

Es ist mir wichtig, dass du diesen Vers nicht nur überfliegst, denn sonst entgeht dir möglicherweise die großartige Wahrheit, die er beinhaltet. Gott sagt: Auch wenn wir von Finsternis umgeben sind, dürfen wir ihr nicht nachgeben oder aufgeben. Tatsächlich müssen wir gerade dann unser Herz und unseren Glauben auf ihn ausrichten und erwarten, dass er sich auf mächtige Weise zeigt und für uns wirkt. Doch das fordert etwas von uns, nämlich die Bereitschaft zu „leuchten„.

• Probleme sind nicht von Dauer, aber Gottes Verheißungen gelten für immer.
• Die Finsternis hat nicht das letzte Wort. Am Ende sind es das Licht Gottes und seine Liebe
zu dir, die das Ergebnis bestimmen.

• Wenn du dich weigerst aufzugeben, werden deine Probleme zu deinem Vorteil.

Das Entscheidende ist, dass du dich nicht als Opfer siehst, sondern als siegreichen Überwinder aller Herausforderungen, die sich dir entgegenstellen. Gott ist bei dir.
Er hat einen großartigen Plan für dein Leben. Und mit ihm an deiner Seite kannst
du unmöglich verlieren!
Ich möchte, dass diese Wahrheiten in deinem Leben zur
Realität werden.
Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen weiß ich, dass harte Zeiten
genau das sind: hart. Deshalb verstehe ich, dass die Herausforderungen, vor denen du gerade stehst, nicht einfach sind, doch ich weiß auch, dass Gott sie gebrauchen kann, um für dich und andere Gutes zu bewirken. Aber wir bekommen kein Ergebnis, wenn wir nicht zuerst die Prüfung ablegen. Ich habe gelernt, darauf zu vertrauen, dass Gott mich aus finsteren Zeiten als Sieger hervorgehen lässt, und die Liebe, die Kraft, die Wahrheit und das Licht
von Gottes Wort mehr als alles andere zu schätzen. Ich weiß, dass ich ohne sein Wort heute nicht da wäre, wo ich jetzt bin.

Gib nicht auf. Geh weiter vorwärts, denn Gott ist in all deinen Schwierigkeiten an deiner Seite. Und denk daran: Die Finsternis hat nicht das letzte Wort. Die Herrlichkeit des Herrn liegt auf dir. Dein Licht ist gekommen! Ich habe gelernt, darauf zu vertrauen, dass Gott mich aus finsteren Zeiten als Sieger hervorgehen lässt, und die Liebe, die Kraft, die Wahrheit und das Licht von Gottes Wort mehr als alles andere zu schätzen. Ich weiß, dass ich
ohne sein Wort heute nicht da wäre, wo ich jetzt bin.

Gib nicht auf. Geh weiter vorwärts, denn Gott ist in all deinen Schwierigkeiten
an deiner Seite. Und denk daran: Die Finsternis hat nicht das letzte Wort.
Die Herrlichkeit des Herrn liegt auf dir. Dein Licht ist gekommen!

PS: Wenn du durch einen Sturm gehst, versuch nicht, dich allein hindurchzukämpfen. Sieh auf Gott und vertraue darauf, dass er dich hindurchtragen wird.

„In Römer 12,2 heißt es: „… lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“ Gott möchte dir helfen, den Kampf in deinem Kopf zu gewinnen. Aber wie geht das praktisch? Folgendes hat mir unzählige Male geholfen und ich weiß, es wird auch dir helfen: Wenn du das nächste Mal mit negativen Gedanken zu kämpfen hast, dann hör auf und überlege dir etwas, für das du Gott ganz gezielt danken kannst.
Sage ihm, wie dankbar du für seine Güte bist und dafür, wie er dein Leben gesegnet hat. Wenn du das regelmäßig tust, wirst du sehen, wie sich dein Leben verändert und sich
die Dinge immer mehr zum Guten wenden.“ – Joyce

Das Leben geniessen geht nur, wenn du vergibst
Februar 2019
Liebe Freunde, es ist nicht einfach, anderen zu vergeben.
Vergebung brachte mir Freiheit. Wenn dir unrecht getan wurde, ist Vergebung wahrscheinlich das Letzte, was dir in den Sinn kommt. Aber bedenke bitte: Bitterkeit, Groll und
Unversöhnlichkeit sind Gift für deine Seele.

Vom Elend zur Freude – Joyce Meyer – Beziehungen gelingen lassen

In Matthäus 18,23-35 heißt es, wenn du anderen nicht vergibst, übergibst du dich den
Folterknechten, und ich weiß, wie sich das anfühlt. Warst du schon einmal quälenden Gedanken ausgesetzt? Nichts ist so furchtbar, wie wenn dir Tag und Nacht unaufhörlich hasserfüllte Gedanken durch den Kopf gehen. Dennoch nahm ich das eine lange Zeit hin, weil ich es unfair fand, anderen vergeben zu sollen. Ich dachte: „Warum sollte ich ihnen vergeben, wenn doch ich es war, die verletzt wurde? Warum sollte ich Schmerz leiden müssen, während sie mit dem, was sie mir angetan haben, einfach davonkommen?“

Aber das waren die falschen Fragen. Ich hätte fragen sollen: „Warum sollte ich an Unversöhnlichkeit und ständigen quälenden Gedanken festhalten, wenn ich mich stattdessen dafür entscheiden kann, frei zu sein?“ Und genau das tat ich.

Als ich meinem Vater vergab und meine Seele nicht länger mit negativen Gefühlen
gepeinigt wurde, war ich glücklicher. Ich fühlte mich sogar körperlich besser. Die Vergebung führte dazu, dass mein Glaube funktionierte (siehe Markus 11, 22-26), und bewahrte mich davor, dass Satan einen Anspruch an mir bekam (siehe 2. Korinther 2, 10-11 ).

Ich wiederhole es nochmals: Vergebung brachte FREIHEIT! Kein Wunder, dass der Apostel Paulus schrieb: ,,Sündigt nicht, wenn ihr zornig seid“, und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebt dem Teufel keine Möglichkeit, durch den Zorn Macht über euch zu
gewinnen!“ (Epheser 4,26-27).

ENTSCHEIDE DICH ZU VERGEBEN:
Als Erstes musst du die Entscheidung treffen, dass du vergeben willst. Wenn du darauf
wartest, dass du dich danach fühlst, wirst du es vielleicht nie tun. Du musst den Entschluss fassen, Gott zu gehorchen und der Versuchung des Teufels zu widerstehen
(siehe Matthäus 6, 12-14).

SUCHE GOTTES HILFE:
Sei dir darüber im Klaren, dass du das nicht allein tun kannst. Du musst dich auf die
Hilfe des Heiligen Geistes
verlassen.
Gott wird dich befähigen, sogar deine schmerzhaftesten Erfahrungen zu vergeben, wenn du ihn demütig um seine Hilfe bittest. Nachdem Jesus seinen Jüngern gesagt hatte: ,,Empfangt den Heiligen Geist“, gab er ihnen ganz bewusst gleich im Anschluss an dieses Gebot die Anweisung, anderen zu vergeben (siehe Johannes 20,22-23). Bitte den Heiligen Geist um Hilfe. Er möchte dir helfen zu tun, was du nicht aus eigener Kraft tun kannst.

GEHORCHE GOTT:
In der Bibel heißt es unmissverständlich, dass wir für unsere Feinde beten sollen
(siehe Lukas 6,27-28). Und nicht nur das – wir sollen sie segnen und sie nicht verfluchen (siehe Römer 12, 14). Im Griechischen bedeutet segnen „gut von jemandem sprechen“ und verfluchen „schlecht von jemandem sprechen“. Unsere Worte machen einen Unterschied. Nicht schlecht von Menschen zu sprechen, die uns verletzt haben, ist eine Sache des Gehorsams gegenüber Gott. Vergeude keinen weiteren Tag mehr damit, wegen etwas,
das jemand gestern oder gar vor einem Jahr getan hat, zornig auf ihn zu sein. Lass dich von Gott von aller Bitterkeit befreien und vergib, damit du Frieden und Freude in deinem Leben haben kannst!

PS: Fasse heute den Entschluss, dich von der Unversöhnlichkeit, die dein Leben vergiftet, zu befreien, und lass uns gemeinsam in die Freiheit eintreten, die Gott für uns hat!

JOYCE MEYER: Nicht versöhnt zu leben tut uns selbst am meisten weh.
Tu dir selbst einen Gefallen – vergib!

Das Leben geniessen
Magazin März 2019
Jahreszeiten des Lebens
In 1. Mose 8,22 heißt es: ,,Solange die Erde besteht, wird es Saat und Ernte geben,
Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Es gibt Saat-, Warte- und Erntezeiten, Prüfungs – und Durchbruchszeiten. Die schwierigen Zeiten sind notwendig, damit sich die guten Zeiten einstellen können. Überleg doch einmal: Wenn der Bauer nicht aussät. erhält er keine Ernte. Wenn unser Glaube nie auf die Probe gestellt wird, können wir keine Zeugen von Gottes Güte und Treue sein.

Wenn du in der Versuchung stehst zu denken, dass die schmerzliche Zeit nie endet, und meinst, du kannst es nicht mehr aushalten, dann triff die bewusste Entscheidung, Gottes Wort mehr zu glauben als deinen Gefühlen und Gedanken – ganz unabhängig davon, wie die Situation aussieht! Ersetze die verführerischen Lügen durch die folgenden Wahrheiten:

,,Alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche.“ (Philipper 4,13)

„Doch Gott ist treu. Er wird die Prüfung nicht so stark werden lassen, dass ihr nicht mehr
widerstehen könnt. Wenn ihr auf die Probe gestellt werdet, wird er euch eine Möglichkeit
zeigen, trotzdem standzuhalten.“
(1. Korinther 10,13)

,,Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein?“ (Römer 8,31)

Wenn schlimme Dinge geschehen, hast du 3 Möglichkeiten:
1. dich von ihnen zerstören zu lassen,
2. dich von ihnen verbittern zu lassen,
3. dich von ihnen stärker machen zu lassen!

Für alles, was Gott in unserem Leben zulässt, hat er ein Ziel. Und obwohl wir es vielleicht nie verstehen werden, können wir darauf vertrauen, dass Gottes Wort wahr ist, und er lässt immer alles zu unserem Besten zusammenwirken – für alle, die ihn lieben und seinen Willen tun möchten.

Römer 8,28 verspricht uns, dass Gott „für die, die [ihn] lieben“ und seinem Plan für ihr
Leben folgen, alles zum Guten führt“. Wie hast du das bereits in der Vergangenheit erlebt? Gibt es im Moment ein Problem, bei dem du Gott vertrauen musst, dass er es zum Guten führt?

Schwierigkeiten haben 4 Ziele:

1. Uns demütig zu machen
Der Apostel Paulus schrieb, dass er durch Schwierigkeiten lernte, demütig zu werden und sich auf Gottes Gnade zu verlassen (siehe 2. Korinther 12,7-9). Wofür brauchst du in deinem Leben heute Gottes Gnade, um es zu schaffen? Vielleicht für eine Aufgabe oder eine Veränderung in deiner Einstellung oder deinem Verhalten?

2. Zu verhindern, dass wir uns auf uns selbst verlassen und vertrauen
In 2. Korinther 1,8-9 spricht Paulus von Erfahrungen, die ihm halfen zu lernen, sich voll
und ganz auf Gott zu verlassen. Lies diese Verse und entdecke, wie sich in seinem Bericht die wahre rettende Kraft Gottes zeigt. Was musst du heute Gott anvertrauen, damit du dich nicht mehr aus eigener Kraft bemühst, alle deine Bedürfnisse zu erfüllen. etwas zu bewirken oder alle deine Probleme zu lösen?

3. Den Glauben zu prüfen
Man weiß im Grunde nicht, was man glaubt bis es auf die Probe gestellt wird (siehe 1. Petrus 1,7). Wurde dein Glaube in letzter Zeit auf die Probe gestellt? Welcher Bereich deines Lebens wäre gesünder, wenn du mehr glauben könntest, dass er in Gottes Weisheit und Treue eingehüllt ist?

4. Uns zur Hilfe für andere auszurüsten
Wir können uns nicht in leidende Menschen hineinversetzen, wenn wir nie etwas Schmerzhaftes durchlebt haben. Gott ist die Quelle allen Trostes und er kann uns gebrauchen, um andere zu trösten (siehe 2. Korinther 1,3-4). Bete für einen Menschen aus deinem Bekanntenkreis, der Trost von Gott benötigt. Wenn du den Eindruck hast, du solltest auf denjenigen zugehen, dann lass ihn wissen, dass du an ihn denkst, dass er dir wichtig ist und dass du für ihn betest.

Ich möchte dich ermutigen, zielstrebig die Entscheidung zu treffen, Gott auch inmitten
deiner schwierigsten Lebensphasen zu vertrauen. Eines darfst du wissen: Wenn sie vorüber sind, wirst du das Gute, das kommt, noch mehr zu schätzen wissen, weil du erlebt hast,
wie Gott Gutes in dir und durch dich getan hat.

Lebe nicht mit einer negativen, verbitterten inneren Haltung. Bitte Gott, deine heraus-
fordernden Erfahrungen zu gebrauchen, um dich für andere Menschen zum Segen zu
machen!

New! Just My Imagination (The Cranberries, Remastered Zenith, Paris)

Das Leben geniessen
Magazin Juni 2019
Der ultimative Reiseführer für dein Leben
Philipper 4,6-7 ermutigt uns: „Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles.
Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm. Ihr werdet Gottes Frieden erfahren, der größer ist, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann. Sein Friede wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.“ Wir müssen uns nicht von Unruhe, Sorge oder ängstlichen Gedanken niederdrücken lassen.

Wenn wir nicht wissen, welche Entscheidung wir treffen sollen, rät uns Sprüche 3,5-6:
„Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen.“
Wir dürfen uns sicher sein, dass Gott uns in jedem Lebensbereich den Weg weisen wird.

In dunklen Zeiten entdecken, wer wir wirklich sind.
Im Jahr 1991 zogen acht Wissenschaftler für zwei Jahre in Oracle/ Arizona in eine
künstliche Welt mit dem Namen „Biosphere 2″ – wie sie das ohne Starbucks geschafft
haben, ist mir ein Rätsel! In dem gut einen Hektar großen geschlossenen System gab es ein kleines Meer, einen Regenwald, eine Wüste und eine Savanne. Die Wissenschaftler erzeugten jede Art von Wetter außer Wind. Irgendwann bewirkte der Mangel an Wind, dass die Baumstämme schwach wurden und sich verbogen. Es ist der Druck des Windes, der die Stämme stärkt und sie befähigt, ihr eigenes Gewicfit zu tragen.
Wir werden stärker duch die Stürme, die wir überstehen.

Andachten
Der Herr ist deine Stärke
Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Epheser 6,10 (SLT)

Wir müssen begreifen, dass es das Anliegen des Teufels ist, Christen zu zermürben.
In Daniel 7,25 finden wir eine lebhafte Beschreibung einer Vision des Propheten über
die letzten Tage: „Und er wird … die Heiligen des Höchsten aufreiben“ (ELB).
Aber Gott will dir Mut machen. In Römer 8,37 stehen gute Nachrichten für Christen: „Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat“ (ELB). „Mehr als Überwinder“ heißt, dass wir schon wissen, wer der Sieger ist,
bevor die Schwierigkeiten überhaupt anfangen. Mir gefällt das, dir auch?

Durch das Gebet und die Bibellese können wir eine so enge Beziehung zu Gott aufbauen, dass wir täglich durch seine Verheißungen gestärkt werden. Vertrautheit mit Gott bringt starke Christen hervor, die die Angriffe des Teufels überstehen! Lebe im Vertrauen auf Gottes Kraft und hab keine Angst vor Situationen, die uns Christen entmutigen und aufreiben sollen. Sei stark „in ihm“ und in der Macht seiner Stärke.
Gebet: Gott, du allein bist meine Kraft. Ich werde nicht zulassen, dass der Teufel mich auslaugt. Ich werde stark bleiben durch meine enge Beziehung zu dir.

Was ist der „gute Kampf des Glaubens“?
Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, damit du das ewige Leben gewinnst, zu dem Gott dich berufen hat. Zu diesem Kampf hast du dich in besonderer Weise verpflichtet, als du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.
1. Timotheus 6,12 (GNB)
Wir sollen den „guten Kampf des Glaubens“ kämpfen – aber wie sieht das ganz
praktisch aus? Hier sind sechs wichtige Strategien:
1. Denke offensiv. Plane und überlege wie ein General, der sich auf einen Feldzug
vorbereitet, wie du den Teufel angreifen und besiegen willst.

2. Bete leidenschaftlich. Hebräer 4,16 sagt uns, wir sollen mit Zuversicht vor Gottes Thron treten. Gehe zuversichtlich zu ihm und sag ihm, was du brauchst.
3. Sprich furchtlos. In 1. Petrus 4,11 heißt es: „Wenn jemand redet, dann rede er so,
als würde Gott selbst durch ihn sprechen“ (NLB). Wir sollen mit geistlicher Autorität
in der Stimme zu den bösen Mächten sprechen.

4. Gib großzügig. So wie wir geben, empfangen wir auch (Lukas 6,38).
Sei deshalb großzügig.
5. Arbeite zielgerichtet. Was auch immer wir tun, wir müssen es entschieden anpacken (Prediger 9,10). Feuere dich selbst an und erledige dann deine Arbeit.
6. Liebe bedingungslos. Als Kinder Gottes sollten wir andere so lieben, wie Gott uns liebt – bedingungslos und aufopferungsvoll.
Halte dich an diese sechs Schritte und wenn der Teufel kommt, wirst du von Gottes Kraft erfüllt und unschlagbar sein.
Gebet: Herr, ich will mich nicht zurücklehnen und den Kampf, in den du mich schickst,
verpassen. Zeig mir, wie ich diese sechs Schritte im Kampf gegen den Teufel umsetzen
und vorwärtsgehen kann.

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm“
(1. Johannes 4,16; ELB).

Du bist nie allein
Der Herr selbst wird vor dir herziehen. Er wird dir helfen und dich niemals im Stich lassen.
Hab keine Angst und lass dich von keinem Gegner einschüchtern! 5. Mose 31,8 (GNB)

Trauer und Einsamkeit gehören heutzutage zu den größten Problemen von Menschen.
Oft tritt beides zusammen auf, wenn Christen wie auch Nichtchristen unter Einsamkeit
leiden. Immer mehr Menschen wenden sich an unsere Organisation und bitten um Gebet, weil sie einsam sind. Die Bibel sagt ganz klar, dass wir nicht allein sind. Gott will uns befreien, trösten und heilen. Doch wer schmerzliche Verluste erlebt hat, verliert diese einfache Wahrheit manchmal aus dem Blick. Der Teufel versucht uns einzureden, dass wir allein sind und dass niemand versteht, wie wir uns fühlen. Aber seine Behauptungen sind falsch.
Nicht nur Gott ist bei uns; es gibt auch andere Christen, die verstehen, was wir gerade durchmachen (2. Korinther 1,3-4). Du bist weder jetzt noch sonst irgendwann allein, ganz gleich in welcher Situation du dich befindest. Du kannst es vielleicht nicht richtig erfassen, wenn der Schmerz des Verlusts dir das Herz zerreißt, aber du darfst eines wissen und daran festhalten: Gott liebt dich und hält eine Zukunft für dich bereit. Hoffe auf ihn und vertrau darauf, dass er deine Trauer in Freude verwandeln wird (Jesaja 61,1-3).
Gebet: Gott, ich kann in meiner Trauer und meiner Einsamkeit nicht immer klar sehen.
Aber ich weiß, dass du mich nie verlässt. Hilf mir, daran zu denken, dass du da bist, und führe mich zu anderen Christen, mit denen ich gemeinsam die Angriffe des
Teufels abwehren kann. Amen

Umgang mit Enttäuschungen
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand;
dann wird er vor euch fliehen. Jakobus 4,7 (EU)

Manche Christen sind entmutigt und depressiv, weil sie nicht gelernt haben, mit Enttäuschungen umzugehen. Aber Gott will nicht, dass du enttäuscht, am Boden zerstört oder
depressiv bist – weder heute noch sonst irgendwann. Es gehörte zu Jesu Auftrag hier auf der Erde, dass er in der Kraft des Heiligen Geistes umherging und all diejenigen, die vom Teufel unterdrückt wurden, befreite. Überall fanden Enttäuschte neue Hoffnung, als sie
Jesus begegneten.
Genau dieselbe Kraft steht uns auch heute noch zur Verfügung.
Nutze sie, um dich vor Enttäuschung zu schützen: Richte dich auf Gott aus, denk über seine Verheißungen nach, sprich biblische Wahrheiten laut aus und vertrau Gott deine Situation im Gebet an. Durch Jesus kannst du dich gegen die Versuche des Teufels, dich nieder-
zudrücken, wehren und ihn zurückweisen, damit er dich nicht überwältigen kann.
Wenn der Teufel einen Schritt auf dich zugeht, kannst du geistlich so hellwach sein,
dass du erkennst, was er vorhat. Dann bist du auch in der Lage, ihn zurückzutreiben.
Gegen die Macht, die Jesus dir gibt, hat er keine Chance und muss fliehen.
Gebet: Gott, ich werde Rückschläge und Entmutigungen erleben, aber ich will nicht in
der Enttäuschung stecken bleiben. Ich will auf dich ausgerichtet bleiben und den Teufel
vertreiben, wenn er angreift. Amen

Sprich zu deinem Problem Andacht 03.Mai 2019
Ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: „Heb dich empor und stürz dich ins Meer!“ und wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was
er sagt, geschieht, wird es eintreffen. Markus 11,23 (NGÜ)

Als Jesus sagte, wir sollen dem Berg befehlen, sich hinwegzuheben und sich ins Meer zu versenken, machte er damit eine sehr radikale Aussage. Wir reden immer ÜBER die Berge oder Herausforderungen in unserem Leben, aber die Bibel sagt, wir sollen ZU
ihnen sprechen. Das tun wir, indem wir die Wahrheiten, die in der Bibel stehen,
in schwierige Situationen hineinsprechen.
In Lukas 4 lesen wir, dass der Teufel Jesus in der Wüste in Versuchung führen wollte.
Jesus antwortete auf jede seiner Versuchungen mit einem Wort aus der Bibel. Er zitierte Verse, die die Lügen und Täuschungen des Teufels direkt widerlegten. Wir versuchen das oft auch eine Zeit lang, aber wenn wir dann nicht sofort Ergebnisse sehen, hören wir auf, unseren Problemen mit den biblischen Wahrheiten zu begegnen. Stattdessen lassen wir dann wieder unsere Gefühle sprechen. Beharrlichkeit ist ein wichtiger Schlüssel zum
Erfolg. Immer wieder mit dem Wort Gottes auf unsere Probleme und Schwierigkeiten
zu reagieren, ist unbedingt notwendig, um sie zu überwinden. Du musst wissen, was
du glaubst und entschlossen sein, bis zum Ende daran festzuhalten.
Gebet: Heiliger Geist, hilf mir dabei, jeden Tag auf die Berge in meinem Leben zu
reagieren, indem ich die biblischen Wahrheiten ausspreche. Wenn ich in Gefahr
stehe zu jammern und zu verzweifeln, erfülle mich mit deinem Frieden und Mut.
Erinnere mich daran, deinen Willen kundzutun und den Berg zu versetzen! Amen

Lass dich von Gott leiten Andacht 07.05.2019
Er allein gibt Weisheit, und nur von ihm kommen Wissen und Urteilskraft.
Sprüche 2,6 (HFA)
Das Leben macht keinen Spaß, wenn wir uns von unseren Gefühlen beherrschen
lassen. Unsere Gefühle verändern sich von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde, von
Moment zu
Moment. Oft machen sie uns sogar etwas vor und deshalb sollten wir ihnen nicht trauen. Als Christen können wir uns jedoch entscheiden, falsche Gefühle zu ignorieren und stattdessen nach Gottes Wahrheit und Weisheit zu leben.
Hier sind einige Beispiele: Warst du schon einmal in einer Menschenmenge und hattest
das Gefühl, alle würden über dich reden? Das heißt nicht, dass sie es wirklich getan haben. Hast du manchmal das Gefühl, niemand würde dich verstehen? Das heißt nicht, dass es
so ist. Fühlst du dich hin und wieder missverstanden, unerwünscht oder sogar schlecht
behandelt? Das heißt aber nicht, dass es so ist. Es handelt sich hierbei nur um Gefühle.
Wir müssen reife, disziplinierte Menschen werden, die sich vom Heiligen Geist leiten lassen und entschlossen sind, mit ihm zu leben. Es ist ein Willensakt, sich immer wieder dafür zu entscheiden, die Dinge auf Gottes Art und Weise anzugehen und nicht auf unsere.

Selbst wenn wir von negativen Gefühlen bombardiert werden, dürfen wir nicht zulassen, dass sie uns bestimmen und unser Leben verderben. Wir sollten uns für die Wahrheit
entscheiden und nach Gottes Weisheit, Wissen und Erkenntnis leben.
Gebet: Gott, oft widersprechen meine Gefühle deiner Weisheit und wollen mich auf
eine falsche Fährte locken. Aber ich werde mich nicht davon beeinflussen lassen.
Deine Wahrheit soll mich leiten, damit ich immer mit dir in Verbindung bleibe und
nicht von meinen ständig wechselnden Gefühlen bestimmt werde. Amen

Sei mutig
Der gottlose Mensch läuft fort, ohne dass er gejagt wird, der gottesfürchtige aber ist furchtlos wie ein Löwe. Sprüche 28,1 (NLB)
Manche Menschen strahlen Unerschrockenheit aus, während andere damit zu kämpfen
haben, mutig als Kinder Gottes zu leben. Ich hatte dieses Problem auch, bis Gott mir
einige wichtige Dinge zeigte. Diese möchte ich heute mit dir teilen.
1. Leb nicht in Angst. Angst ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.
In Hebräer 10,38
lehrt uns die Bibel, aus Glauben zu leben und nicht
ängstlich zurückzuweichen.

2. Lass Rückschläge los. Du bist kein Versager, wenn du etwas Neues ausprobierst und es nicht funktioniert. Versagen ist, es gar nicht erst zu probieren. Hab keine Angst vor
Fehlern. Wenn du welche machst, dann steh schnell wieder auf und geh weiter.
3. Vergleich dich nicht. Es ist unmöglich mutig zu sein, wenn man sich mit anderen
vergleicht. Mut kommt, wenn man sich so annimmt, wie man ist und dann sein Bestes gibt.
4. Ergreife die Initiative. Hör auf dein Herz und frage dich, was Gott wohl von dir will –
und dann tu es. Bete hinsichtlich dieser vier Punkte und bitte den Heiligen Geist,
dir zu helfen, sie umzusetzen. Kopf hoch und sei mutig.
Gebet: Heiliger Geist, ich möchte, dass Mut eines meiner Erkennungsmerkmale wird.
Hilf mir durch deine Kraft, diese vier Punkte umzusetzen. Amen

Still sein vor Gott  Andacht 12.Mai 2019
Seid still und erkennt, dass ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern,
ich werde erhaben sein auf der Erde! Psalm 46,11 (SLT)

Eines der wichtigsten Dinge, die wir heutzutage lernen können, ist still zu sein. Ich glaube, einer der Hauptgründe, warum viele von uns ausgebrannt und gestresst sind, ist, dass wir es verlernt haben still zu werden. Wir kennen Gott nicht wirklich und erkennen ihn auch nicht an. Nur wenn wir Zeit mit ihm verbringen, können wir seine sanfte, leise Stimme
hören, mit der er uns führen möchte.
Wir müssen lernen, innerlich ruhig zu werden und diesen Zustand aufrechtzuerhalten, damit wir immer bereit sind, Gottes Stimme zu hören. Heutzutage rennen wir oft von
einer Sache zur nächsten und weil unsere Gedanken ständig kreisen, kommt auch unser Herz nicht mehr zur Ruhe.
Wir sollten die Dinge langsamer angehen und unsere Gedanken so weit zur Ruhe bringen, dass wir in der Lage sind, Gottes Stimme zu hören. Dann können wir mit innerem Frieden leben und sind bereit, gehorsam auf Gottes Hinweise zu reagieren. Es ist nicht allzu schwierig, ein friedvolles, glückliches Leben ohne Erschöpfung und Ausgebranntsein zu führen, vorausgesetzt wir werden still vor Gott.
Gebet: Herr, ich bekenne, dass du allein Gott bist. Ich weiß, dass es wichtig ist, bei dir zur Ruhe zu kommen. Bitte zeig mir, wie ich innerlich gelassen und ruhig bleiben kann,
um immer bereit zu sein, deine Stimme zu hören. Amen

Es bringt nichts, sich Sorgen zu machen Andacht 15. Mai 2019
Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern? Matthäus 6,27 (NGÜ)
Uns Sorgen zu machen tut uns absolut nicht gut. Es bringt auch nichts. Wir verschwenden nur unsere Zeit, weil wir uns über Dinge aufregen, die wir nicht ändern können – Dinge, die nur Gott ändern kann. Die Bibel sagt, dass wir unser Leben durch die Sorgen nicht einmal um eine Stunde verlängern können. Obwohl es nichts bringt, machen wir uns dennoch oft Sorgen. In der schwierigen Zeit, in der wir gerade alle stehen, ist das auch total verständlich. Und trotzdem möchte ich dir heute Mut machen, ja, dich herausfordern, dir keine
Sorgen zu machen! Jedes Mal wenn wir uns aufregen, nimmt uns das emotionale Energie, macht uns müde, schadet unserer Gesundheit, raubt uns Freude und ändert letztendlich doch nichts. Wir sollten aufhören zu versuchen, Dinge zu regeln, die nur Gott regeln kann. Der Einzige, der sich über unser Verhalten freut, ist der Teufel, der sagt: „Hahaha! Hab ich dich wieder gekriegt!“ Jesus hingegen sagt, wir sollen uns nicht erschrecken (Johannes 14,27), sondern „guten Mutes“ sein (Johannes 16,33). Ich glaube, wer so lebt, versetzt
dem Teufel einen richtigen Kinnhaken. Es ist beruhigend anzuerkennen, dass man nicht
alles lösen kann, besonders wenn man weiß, dass Gott dazu in der Lage ist.
Das macht froh! Also sorg dich nicht, sondern werde ruhig, sei guten Mutes
und verpass dem Teufel damit einen K.-o.-Schlag!
Gebet: Herr, mit meinen Sorgen erreiche ich gar nichts. Deshalb lasse ich sie los.
Ich bin wirklich dankbar, dass du das regelst, was ich nicht regeln kann
.
Du schenkst mir inneren Frieden und machst mich froh! Amen

Vereinfache deine Gebete Andacht 18.05.2019
Bekennt also einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet.
Das Gebet eines Gerechten vermag viel und erweist sich als wirksam. Jakobus 5,16 (NeÜ)

Ich habe gelernt, dass einfache Gebete, die von Herzen kommen und voller Glauben sind, immer Gottes Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Leider vergessen wir das oft und machen aus unseren Gebeten eine große Sache, obwohl es sich hier um ein Gespräch mit Gott handeln sollte. Wir müssen uns davor hüten, uns selbst mit unseren Gebeten beeindrucken zu wollen. Manchmal wollen wir, glaube ich, nur gut klingen. Unser Wunsch ist es dann, Gott mit unserer Ausdrucksweise zu beeindrucken und besonders heilig zu erscheinen. Aber Gott möchte sich einfach nur mit uns unterhalten. Er will, dass wir mit ihm reden wie mit einem Freund – und nicht in einem ganz besonderen Tonfall. Wenn wir tagsüber kein Lutherdeutsch sprechen, dann brauchen wir es im Gebet auch nicht zu tun…
Gebet: Heiliger Geist, lass nicht zu, dass ich aus dem Gebet eine Show mache! Ich will nicht auf eine bestimmte Weise und möglichst lange beten, um dich zu beeindrucken.
Ich will dich dabeihaben als meinen besten Freund, in jedem Bereich meines Lebens. Amen

Worauf hoffst du? Andacht 27.05.2019
Kehrt heim, ihr Gefangenen voller Hoffnung! Kehrt heim in die sichere befestigte Stadt!
Auch heute verspreche ich dir doppelte Entschädigung. Sacharja 9,12 (NeÜ)

Eine Frage: Worauf hoffst du? Was erwartest du vom Leben? Hoffst du, dass etwas Gutes
geschieht, oder rechnest du damit, enttäuscht zu werden? Heutzutage sind so viele Menschen hoffnungslos. Aber Jesus ist nicht für uns gestorben, damit wir hoffnungslos sind.
Er ist vielmehr gestorben, damit wir voller Zuversicht sein können. Der Teufel will dir deine Hoffnung nehmen. Er wird dich anlügen und dir sagen, dass du nichts Gutes in deinem
Leben erwarten kannst, oder dass die Dinge, die dir wichtig sind, keinen Bestand haben
werden. Solltest du in einer schwierigen Situation stecken, wird er dir einreden, dass es
nie besser werden wird. Doch: Bleib voller Hoffnung und denk daran, dass der Teufel ein Lügner ist. Gott kann alles verändern! Unser Vater im Himmel ist gut und er hat einen guten Plan für dein Leben. Er hat dir eine doppelte Wiedergutmachung versprochen, wenn du an deiner Hoffnung festhältst, besonders in schwierigen und unsicheren Zeiten. Also, gib die Hoffnung nicht auf. Fang an, damit zu rechnen, dass Gott etwas tun wird – etwas Gutes!
Gebet: Herr, du bist meine Hoffnung. Der Teufel ist ein Lügner und ich werde nicht auf ihn hören und die Hoffnung nicht aufgeben. Ich rechne damit, dass du in meinem Leben etwas Gutes tun wirst. Amen

Geduld, Geduld! Andacht 03.06.2019
Und durch die Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen. Jakobus 1,4 (NLB)
Wenn wir zu Gott beten: „Verändere mich“, muss uns klar sein, was wir da sagen.
Veränderungen geschehen nicht über Nacht. Stattdessen wird Gott uns die Gelegenheit
geben, an Widerständen zu wachsen und uns dadurch zu verändern.
Jakobus 1 zeigt uns, wie wichtig es ist, Geduld zu haben, wenn wir verändert werden und auf Widerstände
stoßen. Geduld ist eine Frucht des Geistes, die wir brauchen, die aber nur in schwierigen
Situationen entsteht und wächst. Die Bibel sagt, wer sie hat, ist vollkommen und ihm fehlt nichts mehr. Aber man kann sie nur bekommen, indem man etwas durchlebt.
Wenn du Gott von Herzen dienst und die Welt verändern willst, wirst du herausfordernde Zeiten erleben. Der Teufel wird versuchen, dich immer wieder zu entmutigen, aber Gott
ist stärker als dein Feind. Er ist in der Lage, dich durch jede Schwierigkeit erfolgreich hindurchzubringen. Entscheide dich heute dafür, Gott durch dich wirken zu lassen, auch wenn du auf Widerstände stößt. Mit wachsender Geduld wirst du in deinem Leben auch immer mehr Erfolge zu verzeichnen haben.
Gebet: Herr, ich will, dass du mich veränderst. Ich weiß, das bedeutet, dass ich durch Schwierigkeiten gehen werde. Gib mir deine Kraft, um durchzuhalten und stabil zu bleiben, wenn ich herausfordernde Situationen erlebe, damit ich Geduld lerne und ein reifer Christ werde. Amen

Der Prüfstein für geistliche Reife Andacht 05.06.2019
Wenn wir mit Jesus Christus verbunden sind, ist es völlig gleich, ob wir beschnitten
oder unbeschnitten sind. Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in Taten der Liebe zeigt.
Galater 5,6 (HFA)

Das Wichtigste aus Gottes Sicht ist, ihn und andere Menschen aufrichtig, ehrlich und von Herzen zu lieben. Wenn uns nur eine Sache im Leben gelingt, dann sollte es sein, andere
zu lieben. Viele Menschen denken, dass das Hauptmerkmal von geistlicher Reife ein großer Glaube ist. Aber ich bin der Meinung, der eigentliche Test für geistliche Reife ist, in Liebe
zu leben. Das verleiht unserem Glauben Kraft.
Die Bibel lehrt, dass der Glaube durch die Liebe wirkt. In Galater 5,6 heißt es:
„Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in Taten der Liebe zeigt“ (HFA).
Liebe findet ihren Ausdruck nicht in Worten oder in einer Theorie, sondern im Handeln.
Glaube ohne Liebe ist wie eine Taschenlampe ohne Batterien. Wir müssen unsere Liebesakkus immer aufgeladen haben, sonst funktioniert unser Glaube nicht.
Ich bin überzeugt, wir werden als Christen in Schwierigkeiten geraten, wenn wir uns nicht darum bemühen, in Liebe zu leben. Dies ist ein lebensnotwendiger Bestandteil unseres Glaubens und unserer Beziehung zu Gott. Also lebe in der Liebe und du wirst sehen, wie dein Glaube wächst und stark wird. Wenn Gottes Liebe an erster Stelle steht, dann kommt alles andere auch.
Gebet: Gott, ich weiß, dass mein Glaube ohne die Liebe sinnlos ist. Hilf mir, so zu leben, dass deine Liebe durch mich im Überfluss sichtbar wird. Führe du mich, damit ich deine Liebe empfangen und sie an andere weitergeben kann. Amen

Leben ohne Streit Andacht 13.06.2019
Wer Streit anfängt, entfesselt eine Wasserflut, drum halt ein, ehe der Zank ausbricht.
Sprüche 17,14 (EU)

Streit ist eine der Hauptwaffen, die der Teufel gegen Christen einsetzt.
Ich glaube, es gibt drei Dinge, die Streit verursachen:
1. Unser Mundwerk: Die falschen Worte zum falschen Zeitpunkt können einen verheerenden Brand entfachen. Und je mehr falsche Worte wir ins Feuer kippen, desto schlimmer wird es. Ein Weg, das Feuer zu löschen, ist, ihm den Brennstoff zu entziehen.
2. Unser Stolz: Unsere Worte öffnen zwar die Tür für den Streit, aber es ist unser
stolzes Herz, das sich weigert, den Mund zu halten, um den Frieden zu bewahren.
Der Stolz verlangt, dass wir das letzte Wort haben, aber in der Bibel steht, dass Stolz
ins Verderben führt (siehe Sprüche 16,18).
3. Unsere Meinung: Wir können Streit hervorrufen, indem wir versuchen andere von
unserer Meinung zu überzeugen. Wir sollten begreifen, dass wir selbst noch viel zu
lernen haben und aufhören, unsere Meinung überall kundzutun, wenn es nicht nötig ist.
Dadurch werden wir die Erkenntnis gewinnen, die wir brauchen.
Das sind die drei großen Bereiche, durch die der Teufel versucht, Streit in unser Leben
zu bringen. Entscheide dich heute dafür, Gott und andere zu ehren, indem du dem Streit
widerstehst und stattdessen Einheit und Verständnis anstrebst.
Gebet: Heiliger Geist, hilf mir, wachsam zu sein, was Streit angeht. Ich überlasse dir meine Worte und meine Ansichten. Ich wünsche mir konfliktfreie Beziehungen zu anderen. Amen

Gottes Gunst Andacht 14.06.2019
Der Herr macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht. 1. Samuel 2,7 (ELB)
Es gibt einen Unterschied zwischen natürlicher und übernatürlicher Gunst.
Natürliche Gunst muss man sich verdienen, aber übernatürliche Gunst ist ein Geschenk Gottes. In 1. Samuel 2,7 heißt es: „Der Herr macht arm und macht reich; er erniedrigt und erhöht“ (ELB). Das beste Beispiel dafür ist das Leben von Ester. Gott erhob sie aus der
Unbekanntheit zur Königin des ganzen Landes. Er sorgte dafür, dass sie bei allen Gunst fand, auch beim König.
Ester nutzte diese Gunst, um sich selbst und ihr Volk davor zu retten, vom bösen Haman umgebracht zu werden. Vielleicht hatte sie Angst, zum König zu gehen und ihn um sein
Eingreifen zu bitten. Aber sie wusste, dass sie Gottes Gunst hatte und ging in völligem
Vertrauen auf ihn vorwärts.
Wir sollten, genau wie Ester, in dieser Freiheit leben, die aus dem Wissen um Gottes Gunst kommt. Ganz gleich wie deine Umstände aussehen, vertrau darauf, dass Gott dir übernatürliche Gunst schenkt. Auch wenn alles hoffnungslos erscheinen mag, Gott kann dich aus deiner Situation herausholen. Wenn dein Leben in seiner Hand ist, dann scheint sein Licht auf dich.
Gebet: Gott, ich will mich nicht auf natürliche Gunst verlassen. Ich möchte vielmehr in
deiner übernatürlichen Gunst leben. Ich weiß, dass du handeln wirst, wenn ich mein
Leben in deine Hand lege. Amen

Folge den kleinen Hinweisen Andacht 17.06.2019
Wenn ihr nach rechts oder links abbiegen wollt, werdet ihr hinter euch eine Stimme hören,
die zu euch sagt: „Dies hier ist der Weg, dem ihr folgen sollt!“ Jesaja 30,21 (GNB)

Der Heilige Geist will uns ununterbrochen führen. Manchmal konzentrieren wir uns
allerdings so sehr auf scheinbar „große“ Dinge, dass wir gar nicht merken, wie oft er
durch kleine Hinweise zu uns spricht. Eines Tages war ich auf dem Weg nach Hause und wollte mir unterwegs noch eine Tasse Kaffee holen. Auf einmal hatte ich das Gefühl, ich solle meine Sekretärin anrufen und fragen, ob sie auch einen Kaffee wollte. Als ich sie anrief, sagte sie: „Ich habe gerade gedacht: Ich hätte jetzt Lust auf einen Kaffee.“ Gott wollte ihr diesen Wunsch erfüllen und er wollte es durch mich tun. Ich habe keine laute Stimme gehört oder einen Engel gesehen oder eine Vision gehabt. Es war einfach nur ein innerer Impuls, dass ich ihr eine Tasse Kaffee anbieten sollte. Genauso will Gott auch die Menschen in deinem Umfeld segnen. Achte heute einmal auf Gottes Stimme. Folge den kleinen
Hinweisen. Er wird zu dir sprechen und dich auf dem Weg führen, den du gehen sollst.
Gebet: Heiliger Geist, ich will heute still sein, damit ich deine kleinen Hinweise
wahrnehmen kann. Zeig mir, wie ich anderen Menschen heute etwas Gutes tun kann. Amen

Mit Gott durchs Leben gehen Andacht 18.06.2019
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich. Psalm 23,4 (LUT)

Das Thema Gottvertrauen ist für uns häufig dann von Bedeutung, wenn wir etwas
brauchen oder haben wollen. Aber eine echte Vertrauensbeziehung zu Gott sollte
darüber hinausgehen. Wir müssen lernen, ihm auch zu vertrauen, dass er das in uns
bewirkt, was wichtig ist. Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich mich ganz darauf
ausrichtete, Gott in Bezug auf Dinge zu vertrauen. Ich betete: „Ich hätte gerne das, Gott“ oder „Ich brauche dies und jenes, Gott.“ Er fing an, mir zu zeigen, dass es nicht das
Wichtigste im Leben war, alle möglichen Dinge zu bekommen. Er wollte mir beibringen, ihm genug zu vertrauen, um in den unterschiedlichsten Situationen stabil zu bleiben und eine positive Einstellung zu bewahren. Ich sollte lernen, dass er mich nicht immer rettet, wenn ich aus einer bestimmten Situation herauswill, sondern dass er bei mir ist, wenn ich etwas durchlebe. Gott befreit uns nicht unbedingt zu dem Zeitpunkt, den wir für angemessen halten, aber er ist immer bei uns. Konzentriere dich nicht mehr nur auf das Ergebnis, sondern begreife, dass Gott da ist. Er ist dir ganz nah. Du kannst ihm vertrauen, dass er
dich auf deinem Lebensweg begleitet.

Gebet: Gott, ich bin so froh, dass du jetzt bei mir bist. Ich will nicht nur darauf vertrauen, dass du mir alles Mögliche gibst, sondern dass du mit mir durchs Leben gehst. Amen

Gib Gott dein Versagen Andacht 19.06.2019
So fern der Osten ist vom Westen, hat er unsere Übertretungen von uns entfernt.
Psalm 23,4 (LUT)

Wir dürfen Gott unser Versagen bringen, damit er etwas Wunderbares daraus machen kann. Er wird unsere Fehler zu unserem Besten wenden, wenn wir ihm vertrauen.
In Jesaja 61,3 heißt es, dass er uns „Schmuck statt Asche“ gibt. Aber ich stelle immer
wieder fest, dass viele Menschen an der Asche ihrer Vergangenheit – den Erinnerungen an ihre Fehler und ihr Versagen – festhalten. Ich möchte dich ermutigen: Lass deine Asche los und strecke dich nach Neuem aus. Viel zu viele Menschen leben in der Vergangenheit und glauben, sie würden niemals eine zweite Chance bekommen. Brauchst du eine zweite Chance? Bitte Gott um eine zweite oder dritte oder vierte oder fünfte Chance – je nachdem wie viele du brauchst. Gott ist voller Gnade und Geduld. Seine Güte hört niemals auf.
Die Bibel sagt, dass er deine Schuld von dir genommen hat. Also musst du nicht mehr
daran festhalten. Jesus kam, um uns die Last abzunehmen. Aber du musst auch bereit sein, sie loszulassen und zu glauben, dass er größer ist als deine Fehler.
Gib ihm heute deine Asche.
Gebet: Gott, ich weiß, dass es nicht gut für mich ist, an der Vergangenheit festzuhalten.
Du willst mir eine neue Chance geben. Deshalb lasse ich die Asche meiner Vergangenheit jetzt los. Ich gebe sie dir und freue mich auf den Schmuck, den du mir schenken wirst. Amen

Ein neuer Anfang Andacht 20.06.2019
Lasst euch in eurem Denken erneuern durch den Geist, der euch geschenkt ist.
Epheser 4,23 (GNB)

Die Bibel ist voller Geschichten von Menschen, die einen Neuanfang erlebten.
Mose wurde ein Leiter, nachdem er 40 Jahre lang ein Hirte gewesen war. Paulus hasste
Jesus, bis Gott ihn erneuerte und ihn zu einem der größten Apostel aller Zeiten machte.
Wenn wir Jesus als unseren Retter annehmen, ist das der größte Neuanfang überhaupt.
Wir werden zu einer neuen Schöpfung und haben die Gelegenheit zu lernen, auf eine ganz neue Art und Weise zu leben. Der erste Schritt zu diesem neuen Leben erfordert Glauben, dass das für uns möglich ist. In Epheser 4,23 steht, dass wir in unserem Geist und in
unserem Denken ständig erneuert werden müssen. Wir lesen in der Bibel von großen
Persönlichkeiten und erwarten dann, dass sie ganz anders waren als wir selbst.
Wer das glaubt, sollte sein Denken sofort erneuern lassen. Entscheide dich, so zu denken, wie die Bibel es uns zeigt – nicht wie du dich gerade fühlst. Empfange Gottes Liebe und erlebe einen Neuanfang. Das Leben läuft so viel besser, wenn du es mit der Einstellung lebst:
„Gott verändert mich vollständig, von innen nach außen. Er schenkt mir einen Neuanfang und es liegen noch großartige Dinge vor mir.“
Gebet: Herr, ich erneuere mein Denken in dir. Ich weiß, dass du einen Neuanfang und eine Bestimmung für mich hast, genau wie für Mose und Paulus. Ich nehme diese Bestimmung jetzt an und glaube, dass du sie verwirklichen wirst. Amen

Unrealistische Erwartungen loslassen Andacht 23.06.2019
„Was nennst du mich gut?“, entgegnete Jesus. „Gut ist nur Gott, sonst niemand!“
Markus 10,18 (NeÜ)

Unrealistische Erwartungen können uns leicht unseren Frieden und unsere Freude rauben. Meistens stellen wir uns einen perfekten Tag mit perfekten Menschen vor, an dem wir vollkommen glücklich sind in unserer heilen, kleinen Welt. Aber wir alle wissen, dass das nicht der Realität entspricht. Tatsächlich ist nur Gott vollkommen, während wir Menschen uns in einem Veränderungsprozess befinden.
Der Teufel weiß, wie er uns die Freude nehmen kann. Er sorgt dafür, dass wir uns aufregen, wenn sich unsere unrealistischen Erwartungen nicht erfüllen. Nachdem ich es jahrelang zugelassen hatte, dass der Teufel mir meine Freude raubte, begriff ich endlich, dass das
Leben nicht vollkommen ist. Dinge passieren, die wir nicht geplant haben und auf die
wir lieber verzichten würden. Jetzt ist meine Einstellung: „Nun, so ist das Leben!“
Ich habe entdeckt, dass diese Dinge mich nicht runterziehen können, wenn ich mich davon nicht beeinflussen lasse. Jeder von uns muss mit Unannehmlichkeiten zurechtkommen. Aber wir können dabei eine negative Einstellung vermeiden. Denk heute daran, dass nur Gott vollkommen ist, und vertraue ihm. Er kann dich immer durch enttäuschende Situationen hindurchführen, dich stärken und dir helfen, deinen Frieden zu bewahren.
Gebet: Gott, nur du bist vollkommen. Ich bin so froh, dass du mich nie enttäuschst, auch wenn Menschen und Umstände es tun. Statt meine Hoffnung auf Dinge zu setzen, die mich enttäuschen werden, entscheide ich mich dafür, auf dich zu hoffen und in Frieden zu leben. Amen

Folge deinem Herzen Andacht 25.06.2019
Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7 (GNB)
„Bleib deinem Herzen treu“ heißt eine alte Redensart, die auch heute noch sehr aktuell ist. Wir würden gut daran tun, ihr zu folgen. Wenn wir von dem Kurs abkommen, den unser Herz uns geraten hat, kann das Leben sehr kompliziert werden. Ich spreche hier nicht
von selbstsüchtigen Wünschen, sondern davon, dass wir den Dingen nachgehen sollen,
die Gott uns ans Herz gelegt hat. Was erwartest du vom Leben? Was glaubst du, ist Gottes
Wille für dich? Folgst du seinem Willen? Manche Menschen machen sich zu viele Sorgen. Und diese Sorgen halten sie davon ab, Schritte zu wagen und ihrem Herzen zu folgen.
Sie haben für sich beschlossen, dass sie das sowieso nicht schaffen werden.
Die Bibel sagt, dass wir alle unsere Sorgen auf Gott werfen sollen, weil er für uns sorgt.
Was auch immer du für Sorgen hast, die dich davon abhalten, deinem Herzen zu folgen, überlass sie Gott. Er wird sich darum kümmern. Er will, dass du dem Verlangen nachgehst, das er in dich hineingelegt hat. Gott wird sich um deine Sorgen kümmern.
Du kannst ihm vertrauen.Er sorgt für dich! Folge nur deinem Herzen.
Gebet: Gott, manchmal gehe ich dem nicht nach, was du mir ans Herz gelegt hast.
Meine Ängste und Sorgen halten mich davon ab. Deshalb überlasse ich sie dir heute.
Ich weiß, dass du damit zurechtkommst und willst, dass ich frei bin, meinem Herzen
zu folgen. Amen

Werde entscheidungsfreudiger Andacht 26.06.2019
Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid! Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt. Jakobus 5,12 (ELB)
Unentschlossenheit ist ein schlechter Zustand und ganz bestimmt nicht das Ergebnis eines einfachen Lebensstils. Jakobus schreibt, ein Mensch, der hin und her gerissen ist, ist unbeständig in allen seinen Wegen. Wenn du dich nie entscheiden kannst, weil du immer Angst hast, die falsche Entscheidung zu treffen, kommst du nicht vorwärts. Was glaubst du, wie viel Zeit wir verschwenden, weil wir uns nicht entscheiden können? Oft brüten wir über den verschiedenen Möglichkeiten, obwohl wir einfach eine Entscheidung treffen und dabei bleiben sollten. Das ist vielleicht ein einfaches Beispiel, aber denk einmal über Folgendes nach: Wenn du morgens vor deinem Kleiderschrank stehst und all deine Kleider siehst, nimm einfach etwas heraus und zieh es an. Zieh dich nicht immer wieder um, bis du zu spät zur Arbeit kommst. Ich will dir Mut machen, Entscheidungen zu treffen, ohne dich ständig selbst zu hinterfragen oder dir Sorgen zu machen, ob das jetzt richtig war.
Sei nicht hin und her gerissen oder unentschlossen. Wenn du deine eigenen Entschei-
dungen immer anzweifelst, nimmt dir das die Freude an allem, was du tust.
Triff deine Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen und dann vertraue Gott.
Gebet: Heiliger Geist, du hast mir gezeigt, dass Unentschlossenheit mich nicht weiterbringt. Hilf mir! Mein Ja soll ein Ja und mein Nein ein Nein sein. Ich weiß, dass ich nichts falsch machen kann, wenn ich meine Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen treffe und dann auf dich vertraue. Amen



Die Weisheit ruft dich
Andacht 27.06.2019
Ich [die Weisheit] war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen
der Erde. Sprüche 8,23 (SLT)

Auf unserem Lebensweg müssen wir viele Entscheidungen treffen. Schwierig wird es,
wenn wir uns dabei nach unseren Gefühlen oder unseren eigenen Gedanken und Wünschen richten. Gott möchte, dass wir weise Entscheidungen fällen. Ich glaube, weise ist, wer heute Entscheidungen trifft, mit denen er später noch zufrieden ist.
Im Buch der Sprüche heißt es, die Weisheit ruft uns. Wir müssen uns an der Weisheit
Gottes orientieren und uns vor Augen führen, dass die Entscheidungen, die wir heute
treffen, unsere Zukunft beeinflussen. Es gibt so viele Menschen, die das Leben nicht genießen können, weil sie immer mit Problemen zu kämpfen haben, die das Ergebnis schlechter Entscheidungen sind. Verhältst du dich egoistisch, in der Hoffnung, dass du damit durchkommst? Weisheit geht kein unnötiges Risiko ein, sie investiert in die Zukunft.
Weisheit gibt sich nicht mit schneller Bedürfnisbefriedigung ab, sondern folgt Gott in
eine bessere Zukunft. Wie steht es also mit dir? Orientierst du dich an Gottes Weisheit?
Wenn nicht, gibt es eine gute Nachricht: Die Weisheit ruft schon nach dir. Gott ist jederzeit bereit, dir seine Weisheit zu schenken. Bitte ihn einfach darum und triff kluge Entscheidungen für deine Zukunft.
Gebet: Gott, ich möchte das Leben genießen. Ich will mich nicht immer mit Problemen
herumschlagen, die auf schlechte Entscheidungen zurückzuführen sind. Danke, dass du mir deine Weisheit schenkst. Ich will sie annehmen und gute Entscheidungen für die
Zukunft treffen. Amen

Der Schlüssel zu einem reinen Gewissen Andacht 28.06.2019
Aus diesem Grund bemühe ich mich auch darum, mich in jeder Situation so zu verhalten, dass ich vor Gott und vor den Menschen ein reines Gewissen habe. Apostelgeschichte 24,16 (NGÜ)
Es ist wichtig, ein reines Gewissen zu haben. Nichts kann uns so sehr die Freude am Leben nehmen, wie ein schlechtes Gewissen. In der Apostelgeschichte schreibt Paulus, dass er Selbstdisziplin anstrebte und weltliche Vergnügen mied. Sein Wunsch war es, mit reinem Gewissen vor Gott zu stehen. Das Gleiche gilt für uns: Wenn wir mit dem Selbstbewusstsein eines reinen Gewissens leben, sind wir frei und glücklich. Bei klaren Schwarz-Weiß-, Richtig-falsch-Entscheidungen ist das einfach. Aber was ist mit den „Grautönen“ des
Lebens? Wie können wir ein reines Gewissen behalten, wenn wir uns nicht sicher sind,
was richtig und was falsch ist? Was ist, wenn wir aus Versehen sündigen, ohne es zu merken? Ich habe festgestellt, dass Gottes Urteilsvermögen die Lösung ist. Urteilsvermögen bedeutet geistliches Verständnis und ist der Schlüssel zu einem reinen Gewissen. Es braucht viel Übung. Man muss lernen, auf sein Herz zu hören. Gott zeigt dir, wenn du etwas nicht tun sollst. Lebe so, dass du ein reines Gewissen hast. Tu nichts, von dem du weißt, dass du es nicht tun solltest. Verlass dich auf Gottes Urteilsvermögen, wenn du dir nicht sicher bist.
Er wird dich immer richtig führen.
Gebet: Danke für dein Urteilsvermögen, Gott. Hilf mir, auf deine leise Stimme zu achten,
die zu meinem Herzen spricht.
Ich möchte so leben, dass ich jederzeit ein reines Gewissen vor dir habe. Amen

Gib dein Bestes Andacht 29.06.2019
… so dass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi. Philipper 1,10 (LUT)
Es wichtig, dass wir bei allem, was wir tun, unser Bestes geben. Gott ist herausragend und als Menschen, die ihn auf dieser Erde repräsentieren, sollten auch wir uns vornehmen, in allem unser Bestes zu geben und auf diese Weise herauszuragen. Paulus fordert uns auf
zu prüfen, „was das Beste sei“. Wenn wir das zu unserem Lebensstil machen, werden wir
Gottes Herz erfreuen und der Welt ein gutes Vorbild sein. Um das Beste zu ernten, muss man auch entsprechend säen. Wir können nichts Großartiges in unserem Leben erwarten, wenn wir es nicht zu unserem Lebensstil machen, unser Bestes zu geben. Die Bibel sagt, wir sollen gewissenhaft, beständig und entschlossen sein. All das sind Aspekte eines
herausragenden Lebensstils. Gib bei jeder Aufgabe, die Gott dir stellt, dein Bestes.
Sei gewissenhaft. Lass nichts unvollendet, sondern bring die Dinge, die du angefangen hast, auch so gut du kannst zu Ende. Sei beständig und entschlossen. Nimm dir vor,
die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Gott wird diese Einstellung belohnen:
Wenn du dich entscheidest, dein Bestes zu geben, wird er dich dazu befähigen.
Gebet: Gott, ich will es zu meinem Lebensstil machen, mein Bestes zu geben.
Hilf mir und gib mir die Kraft, in jeder Situation beständig, gewissenhaft und
entschlossen zu sein. Amen

Sei großzügig und dabei fröhlich Andacht 01.07.2019
Jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel er geben möchte. Gebt jedoch nicht widerwillig oder unter Zwang, denn Gott liebt den Menschen, der gerne gibt. 2. Korinther 9,7 (NLB)
Christen sollten großzügige Menschen sein, die geben, so viel und so oft sie können.
Und damit meine ich nicht nur Geld. Wir können anderen Hilfe, Ermutigung, Zeit,
unsere Gaben und Vergebung schenken.
Wir dürfen es also nicht zulassen, dass uns
unser Egoismus in die Quere kommt. Viele Menschen sind geizig, klammern sich an das, was sie besitzen und haben Angst, es herzugeben. Andere handeln zwar nicht geizig, aber sie sind es in ihren Herzen. Sie geben nur, weil sie sich dazu verpflichtet fühlen, und nicht freiwillig. Aber das ist nicht Gottes Art zu geben. In 2. Korinther 9,7 heißt es:
„Gott liebt den Menschen, der [von Herzen] gerne gibt“ (NLB ergänzt durch AMP).
Wenn wir unser Leben Gott anvertrauen, gehört eigentlich sowieso alles ihm und nicht mehr uns. Wir sollten Gebende sein und das, was uns zur Verfügung steht, so nutzen, wie Gott es will. Gib heute mit einem fröhlichen Herzen – das gefällt Gott. Diejenigen, die gerne geben, sind glücklich, erfüllt und effektiv.
Gebet: Gott, ich entscheide mich jetzt, ein fröhlicher Geber zu sein. Zeig mir, wie ich heute dir und Menschen gegenüber großzügig sein kann. Amen

Schwere Entscheidungen mit Gottes Hilfe treffen Andacht 03.07.2019
Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Hebräer 4,15 (EU)
Es ist wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das ist vor allem in Zeiten des Leids, der Entmutigung, der Enttäuschung und der Verwirrung eine große Herausforderung, weil die richtige Entscheidung dann meist die schwerere ist. Wenn das Leben anstrengend wird, neigen wir dazu, den Weg des geringsten Widerstands zu wählen. Aber genau dann sollten wir die schwerere Wahl treffen. Um im Leben Gutes zu ernten, müssen wir uns für das Richtige entscheiden, auch wenn unsere Gefühle nicht mitspielen. Das Erstaunliche ist, dass Jesus weiß, wie wir uns fühlen. Als er Mensch war, hatte er mit den gleichen Enttäuschungen zu kämpfen wie wir. Er hätte auch am liebsten aufgegeben und den
einfacheren Weg
gewählt, aber er überwand sich selbst und traf die schwerere Entscheidung. Wenn wir müde werden und unsere Entschlossenheit nachlässt, dürfen wir wissen, dass wir einen Gott haben, der weiß, was wir durchmachen. Wir müssen die schweren Entscheidungen nicht alleine treffen. Bist du ausgebrannt und niedergeschlagen? Stehst du kurz davor aufzugeben? Dann erinnere dich daran, dass Gott bei dir ist und dich versteht. Nimm deine Kraft zusammen und triff die richtige Entscheidung mit seiner Hilfe.
Gebet: Gott, ich bin so froh und dankbar, dass du verstehst, was ich durchmache und
womit ich zu kämpfen habe. Wenn ich am liebsten den Weg des geringsten Widerstands
wählen würde, weiß ich, dass ich die Kraft in dir finde, schwere Entscheidungen zu treffen. Amen

Die Herausforderungen meistern Andacht 04.07.2019
Hier hat mir Gott große Möglichkeiten gegeben, die rettende Botschaft zu verkünden;
allerdings sind auch viele Gegner da. 1. Korinther 16,9 (HFA)

Jedes Mal wenn Gott uns eine neue Idee, einen Traum, eine Vision oder eine Herausforderung schenkt, ist der Teufel da und stellt sich uns entgegen. Gott fordert uns immer wieder auf, bestimmte Schritte zu gehen. Manche sind groß und entscheidend,
andere erscheinen uns eher klein und unbedeutend. In solchen Momenten, in denen wir Schritte wagen, werden wir auch verschärft Widerstand vom Teufel spüren.
Dieser Widerstand ist jedoch gleichzeitig unsere Chance, denn Gott ist immer bei uns und wir müssen uns nicht fürchten. Manches erscheint uns vielleicht zu groß, aber bei Gott ist nichts unmöglich. Ihn überrascht nichts und ihm macht nichts Angst. Mit ihm können wir jede Herausforderung meistern. Wenn du entschlossen bist, neue Schritte mit Gott zu wagen, dann gib nicht auf, sobald du auf Widerstand stößt. Du darfst wissen: Je größer der Widerstand, desto größer die Chance, die vor dir liegt. Sei mutig und lass dir vom Heiligen GeistUnerschrockenheit schenken, denn er ist immer bei dir.
Gebet: Gott, bitte lass mich angesichts von Widerständen nicht schwach werden.
Du hast Großartiges mit mir vor und je größer der Widerstand, desto größer die Chance,
die du mir gibst. Ich vertraue dir und weiß, dass ich mit dir Schritte wagen kann. Amen

Den Willen Gottes umsetzen Andacht 16.07.2019
Denn die menschliche Natur widerstrebt dem Geist Gottes und der Geist Gottes ebenso der menschlichen Natur. Beide stehen gegeneinander, damit ihr nicht einfach tut, was ihr wollt. Galater 5,17 (NeÜ)
Wer den Willen Gottes in seinem Leben erfolgreich umsetzen will, muss Entschiedenheit
an den Tag legen. Eine Definition von „entscheiden“ ist: „ein maßgebendes Urteil fällen“ (Wahrig – Deutsches Wörterbuch). Diese Definition gefällt mir, denn ich spreche oft ein endgültiges Urteil, um mich selbst in einer Entscheidung zu bestärken. Wenn ich zum Beispiel müde bin und mich am liebsten wegen einer Sache bemitleiden würde, sage ich zu mir selbst: „O nein, das wirst du nicht tun! Hör auf zu jammern und reiß dich jetzt zusammen! Gott liebt dich und du kannst alles tun durch Christus, der dir die Kraft gibt.“ In Galater 5,17 heißt es, dass unsere menschliche Natur und der Geist Gottes sich nicht vertragen.
Die Definition von „entscheiden“ vermittelt hier das Bild eines Urteilsspruchs in einem Rechtsstreit. Das ist wichtig, denn wenn du dich zu irgendetwas verpflichten willst, musst du in dem ewigen Streit zwischen deiner menschlichen Natur und dem Geist Gottes ein Urteil fällen. Vielleicht willst du nicht immer die Kraft aufwenden, Entscheidungen zu treffen. Aber gib nicht auf, sonst bewegst du dich außerhalb von Gottes Willen. Wenn dir nach Aufgeben zumute ist, fälle ein Urteil auf der Grundlage des Wortes Gottes. Ermutige dich selbst, den Plan Gottes entschieden zu verfolgen und im Streit zwischen der menschlichen Natur und dem Geist ein „maßgebendes Urteil“ zu fällen.
Gebet: Heiliger Geist, ich will den Streit zwischen meiner menschlichen Natur und meinem Geist beenden. Das geht nur mit Entschiedenheit. Gib mir die Kraft, damit ich das richtige Urteil fälle und nicht aufgebe. Amen

Wie unsere Gefühle funktionieren Andacht 17.07.2019
Darum kann Gott an dem, der sich von seiner eigenen Natur beherrschen lässt,
keine Freude haben. Römer 8,8 (NGÜ)

Ich spreche oft davon, dass wir dem Heiligen Geist folgen müssen und nicht unseren Gefühlen. Aber ich stelle fest, dass viele Menschen gar nicht wissen, wie unsere Gefühle überhaupt funktionieren. Die Gefühle sind Teil unserer Seele. Unsere Seele besteht aus
unserem Verstand, unserem Willen und unseren Gefühlen und sagt uns, was wir denken, wollen und fühlen. Von diesen drei Bereichen unserer Seele werden unsere Gefühle am schnellsten aufgewühlt. Anders ausgedrückt: Die Weisheit und das Urteilsvermögen des Heiligen Geistes werden sehr leicht von der lauten Stimme unserer Gefühle übertönt.
Die Bibel sagt, dass ein von unserer menschlichen Natur bestimmtes Leben Gott nicht
gefällt. Das heißt nicht, dass Gott uns nicht mehr liebt. Es heißt aber sehr wohl, dass er mit dieser Art von Verhalten nicht zufrieden ist und es nicht akzeptiert. Wenn du aber einmal verstanden hast, wie negative Gefühle funktionieren, kannst du diese überwinden.
Unsere Seele ist zwar stark, aber unser Geist ist stärker, wenn wir ihn dadurch kräftigen, dass wir Zeit in der Gegenwart Gottes verbringen. Beschäftige dich heute mit dem Wort Gottes – der Bibel – und mach deinen Geist auf diese Weise stark, um die negativen Gefühle zu überwinden.
Gebet: Gott, ich will nicht, dass meine Gefühle meinen Geist im Griff haben. Ich möchte Zeit mit dir und deinem Wort verbringen. Gib du mir dadurch die Kraft, mich von deinem Geist und nicht von meinen Gefühlen leiten zu lassen. Amen

„Gefühle drängen uns zur Eile und sagen uns, dass wir etwas unternehmen müssen, und zwar jetzt! Aber Gottes Weisheit empfiehlt uns zu warten, bis wir ein klares Bild von dem haben, was wir wann tun sollen. Gottes Weisheit fordert uns auf, klugen Rat zu suchen,
bevor wir uns in eine Entscheidung stürzen. Wir müssen Abstand gewinnen und unsere
Situation mit Gottes Augen betrachten. Wir sollten unsere Entscheidungen auf das stützen, was wir erkennen und nicht auf das, was wir empfinden. Wir brauchen Gottes Weisheit
und die Weisheit vertrauenswürdiger Menschen, die er uns an die Seite gestellt hat.
Wenn du vor einer schwierigen Entscheidung stehst, dann warte, bis du eine klare Antwort hast, bevor du Schritte gehst, die du vielleicht bereuen könntest. Gefühle sind etwas Wunderbares, aber wir dürfen ihnen nicht erlauben, Vorrang zu haben vor Weisheit und Wissen.
Bitte Gott um seine Führung und lass dir von ihm zeigen, was du tun sollst.“ – Joyce
Geh mutig vorwärts Andacht 18.07.2019
Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat. Römer 8,37 (SLT)
Gott schenkt uns Träume für die Zukunft, aber manchmal scheinen diese Träume unmöglich. Wenn du entschlossen bist, deinen Traum niemals aufzugeben, musst du ein Wagnis eingehen: Du musst mutig sein. Dabei solltest du wissen, dass Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben. Mut ist, wenn man vorwärtsgeht, obwohl man Angst hat. Solltest du also
in einer Situation stecken, die bedrohlich oder beängstigend ist, bete nicht, dass die Angst verschwindet. Bete vielmehr, dass du Mut bekommst, trotz deiner Angst vorwärtszugehen. Die Angst wird immer versuchen, dich davon abzuhalten. Der Teufel hat jahrhundertelang versucht, Menschen durch Angst aufzuhalten, und er wird diese Strategie auch nicht
ändern. Aber du kannst die Angst in die Flucht schlagen und einen überwältigenden Sieg davontragen durch Christus, der dich liebt. Tritt der Angst entschlossen entgegen, wenn
sie kommt. Bleib stark, vertraue Gott und denk daran, dass er immer bei dir ist.
Gebet: Gott, obwohl ich Angst habe, vertraue ich auf dein Wort, welches sagt, dass ich in
allem weit überwinden werde. Ich kann jeden Traum verwirklichen, den du mir gegeben hast, weil du mich liebst und mir Gelingen schenkst. AmenVerkünde den Menschen Gottes Botschaft. Setz dich dafür ein, ob es den Menschen passt oder nicht! Rede ihnen ins Gewissen, weise sie zurecht, und ermutige sie, wo es nötig ist.
Lehre sie in aller Geduld.
2. Timotheus 4,2 (HFA)Geben kostet etwas Andacht 23.07.2019
Doch der König wandte ein: „Nein, ich will alles zum vollen Preis kaufen. Ich möchte dem Herrn, meinem Gott, nicht ein Opfer darbringen, das mich nichts gekostet hat.“ Und so
bezahlte David für den Dreschplatz und die Rinder 50 Silberstücke. 2. Samuel 24,24 (HFA)

Ich glaube, dass aus Gottes Sicht nichts, was billig ist, wertvoll ist. Gott hat seinen einzigen Sohn gegeben, um uns zu befreien. Mit diesem Opfer können wir zwar niemals mithalten, aber die Dinge, die wir ihm bringen, sollten schon etwas bedeuten. König David sagte, er wolle Gott nichts schenken, das ihn nichts gekostet hat. Ich habe gelernt, dass Geben erst wirklich Geben ist, wenn ich es auch spüre. Kleidung und Haushaltsgegenstände wegzugeben, die ich nicht mehr brauche, ist eine nette Geste, aber es hat nichts mit echtem Geben zu tun. Echtes Geben findet statt, wenn ich jemandem etwas schenke, das ich selbst behalten möchte. Ich bin mir sicher, Gott hat dich auch schon herausgefordert, etwas wegzugeben, das dir viel bedeutet. Aber wenn du bedenkst, dass er seinen einzigen Sohn für uns gab, weil er uns liebt, willst du da nicht auch etwas von dir geben, das dir viel bedeutet?
In Wirklichkeit werden wir erst glücklich, wenn wir geben – doch wahres Geben wird uns immer etwas kosten.
Gebet: Gott, ich will, dass meine Gabe von Bedeutung ist. Sag mir, was und wann ich
geben soll, um anderen zu helfen oder jemandem etwas Gutes zu tun. Ich möchte
die Liebe, die du mir geschenkt hast, an andere weitergeben. Amen

Lieben ohne müde zu werden Andacht 24.07.2019
Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit
die Gefangenen. Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf.
Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre. Psalm 146,7-9 (EU)

Gott spricht in der Bibel immer wieder von unserer Verantwortung gegenüber den Witwen, Waisen, Vaterlosen und Fremden. Er zählt die auf, die einsam sind, die vernachlässigt,
vergessen und herabgesetzt werden. Ihm liegen die Unterdrückten und Hungernden sehr am Herzen. Menschen können auf viele Arten hungrig sein. Sie mögen reichlich zu essen haben, aber hungern nach Wertschätzung und Liebe. Gott richtet die auf, die von Sorgen niedergedrückt werden; er beschützt den Fremden und ermutigt die Vaterlosen und Witwen. Wie macht er das? Er wirkt durch Menschen. Er braucht engagierte und hingebungsvolle Menschen, die sich dafür einsetzen, den Nöten anderer zu begegnen.
Mutter Teresa hat einmal gesagt: „Glaube nicht, dass echte Liebe außergewöhnlich
sein muss. Was wir brauchen sind Menschen, die lieben ohne müde zu werden.“

Viele Menschen, denen wir täglich begegnen, versuchen einfach zu überleben, bis jemand kommt und sie rettet. Dieser jemand könntest du oder ich sein. Wir sollten Gottes Liebe für die Verletzten und Zerbrochenen durch uns wirken lassen, um den Nöten derer zu begegnen, die geistlich, emotional und körperlich leiden. Wir sollten andere lieben, ohne müde zu werden.
Gebet: Heiliger Geist, gib mir die Kraft zu lieben, ohne müde zu werden. Gib mir dein Herz für die Verletzten und Notleidenden und zeig mir, wie ich ihnen helfen kann. Amen

Lass dein Licht leuchten Andacht 26.07.2019
So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen. Matthäus 5,16 (SLT)
Der irische Philosoph und Rhetoriker Edmund Burke sagte einmal: „Das Böse triumphiert alleine dadurch, dass gute Menschen nichts tun.“ Das stimmt. Nichts tun ist einfach, aber auch gefährlich. Wo sich dem Bösen kein Widerstand entgegenstellt, verbreitet es sich schnell. Wir alle verfallen manchmal ins Jammern über die Dinge, die nicht so laufen,
wie wir es uns wünschen. Aber das Jammern bewirkt nichts, außer dass es uns noch mehr
entmutigt. Es verändert nichts, weil es keine positive Kraft hat. Stell dir einmal vor, welches Chaos herrschen würde, wenn Gott sich nur darüber beklagen würde, was alles schiefgelaufen ist, seit er die Welt erschaffen hat. Aber unser Vater im Himmel beklagt sich nicht.
Er ist gütig und schafft Gerechtigkeit. Das Böse ist mächtig, aber das Gute ist noch mächtiger. Wir müssen innehalten und uns bewusst machen, dass Gott beschlossen hat, auf
dieser Erde durch seine Kinder zu wirken – durch dich und mich. Sein Licht scheint in uns.
Wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun. Wir müssen unser Licht leuchten lassen,
indem wir in seinem Namen Gutes tun, ganz gleich was geschieht.
Gebet: Herr, es ist so leicht, sich zurückzulehnen und nichts zu tun. Aber es ist viel besser, dein Licht aktiv leuchten zu lassen. Hilf mir, dem Bösen zu widerstehen und bei jeder
Gelegenheit in deinem Namen Gutes zu tun. Amen

Wen gebraucht Gott? Andacht 30.07.2019
… sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.
Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist,
um das, was etwas ist, zu vernichten … 1. Korinther 1,27-28 (EU)

Gott hat mich dazu bestimmt, anderen die Wahrheiten der Bibel zu vermitteln.
Die Menschen hören mir zu, weil Gott mich befähigt hat, das weiterzugeben, was ihm am Herzen liegt. Es gehört zu seinem Plan für mein Leben. Gott wird jeden befähigen, durch den er wirken will. Dazu gehörst auch du. Und wen gebraucht Gott? Die Bibel sagt, dass er die Unwahrscheinlichen auswählt. Er gebraucht normale, gewöhnliche Menschen wie
dich und mich. Als ich anfing Vorträge zu halten, lehnten mich einige meiner Freunde ab.
Sie glaubten, ich sollte dies als Frau nicht tun und haben mir sogar gesagt, dass ich es nicht tun dürfe. Aber ich tat es, weil Gott es mir gesagt hatte. Ich vertraute darauf, dass ich auch in der Lage war, es zu tun, weil Gott mich dazu aufgefordert hatte. Das Gleiche gilt für dich. Wenn du bereit bist, dich auf ungewöhnliche Wege einzulassen, kann Gott Großes durch dich bewirken! Jeder normale Mensch kann von Gott auf erstaunliche Weise gebraucht werden. Du musst nur glauben, dass er dich gebrauchen kann und mutig genug sein,
die Ziele und Träume, die er dir geschenkt hat, anzunehmen. Du bist erwählt!
Gebet: Gott, weil du mich erwählt hast, werde ich die Aufgabe, die du für mich bereithältst, nicht anzweifeln. Danke, dass du meinem Leben einen Sinn gibst. Amen

Der schmale Weg Andacht 31.07.2019
Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind,
die ihn finden. Matthäus 7,14 (ELB)

Gott nachzufolgen heißt, auf dem schmalen Weg zu gehen. Es heißt, Widerständen zu
begegnen. Hier sind einige Dinge, die ich gelernt habe und die mir helfen durchzuhalten:
1. Gottes Wort ist mein Rahmen. Solange die Bibel meine Grundlage ist, werde ich alles
haben, was ich brauche, um das zu tun, was ich tun muss.
Gott ist treu und steht zu seinem Wort.

2. Ich muss bereit sein, das zu Ende zu bringen, was ich angefangen habe.
Gott gebraucht engagierte Menschen, die sich nicht von ihren Gefühlen leiten lassen.

Es ist leicht, sich anfangs für etwas Neues zu begeistern, aber diejenigen,
die ans Ziel kommen, haben durchgehalten, als niemand mehr begeistert war.
3. Wenn keiner mehr da ist, um mir zu helfen, lerne ich Jesus erst richtig kennen.
Ein Leben für Gott, das sich nicht den Maßstäben dieser Welt anpasst, ist oft einsam.

Aber der Lohn einer wirklich vertrauten Beziehung mit Jesus ist mehr wert als alles, was mir die Welt je bieten könnte. Ich bin überzeugt, dass diese Erkenntnisse dir helfen werden, genauso wie sie mir geholfen haben. Denk immer daran, dass der Lohn dafür,
trotz Widerstand den schmalen Weg zu gehen, es absolut wert ist.
Gebet: Heiliger Geist, ich will den schmalen Weg gehen – den Weg eines Lebens mit Jesus. Halte mich in deinen Grenzen und zeig mir, wie ich leben soll, damit ich bis zum Ende durchhalte. Amen

Jage dem Frieden nach! Andacht 01.08.2019
Lass ab vom Bösen und tu Gutes; suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34,15 (LUT)
Was raubt dir den Frieden? Es gibt viele Dinge – spät dran sein, Stau, verschütteter Kaffee … Deshalb ist es so wichtig es zu „üben“, jeden Tag im Frieden zu leben. Du musst zum Beispiel beschließen, in manchen Situationen den Mund zu halten und in anderen nicht
sofort beleidigt zu sein. Akzeptiere es auch, nicht immer recht zu haben. Du kannst dich nicht einfach zurücklehnen und auf Frieden warten. Es reicht nicht, sich zu wünschen,
der Teufel würde dich in Ruhe lassen oder die Menschen würden das tun, was du willst.
Die Bibel sagt, wir sollen dem Frieden nachjagen. Du musst dich entscheiden, Frieden
haben zu wollen. Damit die Wahrheiten der Bibel in unserem Leben etwas bewirken
können, müssen sie in das ruhige Herz eines Menschen gesät werden, der sich für den
Frieden einsetzt und Frieden stiftet. Als Christen haben wir die Aufgabe, eine Haltung

des Friedens zu bewahren, damit Gott sein Wort in uns hineinlegen und durch uns
verbreiten kann. Hoffst du auf eine Veränderung in deinem Leben, aber sie kommt einfach nicht, ganz gleich wie sehr du dich abmühst? Höchstwahrscheinlich liegt es daran, dass du nicht in Frieden lebst. Deshalb fordere ich dich heraus: Such den Frieden und jage ihm mit aller Kraft nach!
Gebet: Herr, ich will mich nicht länger nur zurücklehnen und auf Frieden warten.
Ich will ihn aktiv anstreben. Zeig du mir, wie ich deinem Frieden nachjagen kann. Amen

Erlebe Gottes Gunst Andacht 03.08.2019
Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen. Lukas 2,52 (EU)
Von klein auf hatte Jesus bei Gott und den Menschen übernatürliche Gunst (siehe Lukas 2,52). Er war derart beliebt, dass er kaum einmal allein sein konnte, um zu beten und Gemeinschaft mit seinem Vater im Himmel zu haben. Sogar diejenigen, die nicht an ihn glaubten, erkannten, dass er bei Gott Gefallen fand. Die Tempelwachen, die die Hohenpriester geschickt hatten, um Jesus festzunehmen, kamen zurück und berichteten: „Noch nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mann!“ (Johannes 7,46; HFA). Und bis ans Ende seines Lebens, sogar als er am Kreuz hing, spürten die Menschen, dass Gott mit ihm war (siehe Lukas 23,47-78). Diese Gunst Gottes können wir auch haben. Wir dürfen nie
vergessen, dass wir, ganz gleich was passiert, bei Gott und den Menschen Gefallen finden können. Aber wie bei so vielen guten Dingen im Leben, müssen wir unser Vertrauen auf Gott setzen, um sie zu empfangen. Leb heute im Glauben und in dem Bewusstsein, dass Gott dir die gleiche Gunst schenken wird wie Jesus. Wie auch immer die Umstände in deinem Leben gerade aussehen, vertraue darauf, dass Gott dir übernatürliche Gunst schenkt.
Gebet: Gott, ich weiß, dass ich bei dir und den Menschen genauso Gefallen finden kann
wie Jesus. Hilf mir, heute im Glauben zu leben und diese Gunst zu empfangen. Amen

Gott öffnet und schließt Türen Andacht 08.08.2019
An den Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand mehr schließen kann, der schließt, sodass niemand mehr öffnen kann. Offenbarung 3,7 (EU)
Es gibt entscheidende Phasen in unserem Leben, in denen wir sicher sein müssen, dass wir Gottes Stimme ganz klar hören. Es ist nicht immer leicht, seine Stimme von der unserer
eigenen Gefühle zu unterscheiden. Aus Erfahrung weiß ich allerdings, dass Gott in der Lage ist, uns Türen zu öffnen, die niemand wieder schließen kann. Außerdem kann er Türen schließen, die wir nicht wieder öffnen können. Ich habe jahrelang versucht, Dinge,
die ich in meinem Leben tun wollte, möglich zu machen. Das Ergebnis war Frustration und Enttäuschung. Aber dann habe ich festgestellt, dass Gott den Weg ebnen wird, wenn wir uns auf ihn verlassen und uns an seinen perfekten Zeitplan halten. Er führt uns Schritt für Schritt. Wenn du einen Schritt in die falsche Richtung gehst, wird er es dir zeigen, bevor du zu weit gehst. Mach dir bewusst, dass seine Gedanken höher sind als deine. Er sieht das Ende von Anfang an. Alle seine Wege sind richtig und sicher. Er weiß, was für dein Leben sinnvoll ist, und er kann dafür sorgen, dass es eintrifft. Hör auf ihn, dann wirst du nicht in die Irre geführt.
Gebet: Gott, ich vertraue darauf, dass du die richtigen Türen in meinem Leben öffnest und die falschen verschließt. Auch wenn ich nicht weiß, was ich tun soll, vertraue ich darauf, dass ich deine Stimme hören und deinem Willen folgen kann. Amen

Nimm dich nicht so wichtig Andacht 11.08.2019
Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. Galater 2,20 (HFA)
Paulus schreibt, dass er „mit Christus gekreuzigt“ wurde. Anders ausgedrückt, er hat aufgehört, an sich selbst zu denken, um für Gott zu leben. Wir sollten das Gleiche tun. Jetzt sagst du vielleicht: „Und ich? Wer kümmert sich um mich?“
Diese Frage hält uns meistens davon ab, so zu leben, wie Gott es von uns möchte.
Die Beschäftigung mit dem, was wir wollen, denken und fühlen, fällt uns leicht.
Wer jedoch nur für sich selbst lebt, ist am Ende frustriert und leer. Andererseits ist es ganz erstaunlich, was passiert, wenn wir uns auf Gott ausrichten und auf das, was wir für andere tun können: Auf einmal sind wir frei von der Angst, nicht das zu bekommen, was wir brauchen und haben wollen. Das Geheimnis der Freude ist, sein Leben herzugeben und sich nicht daran zu klammern. Konzentriere dich auf Gott, statt auf dich selbst, und dann wird er dir zeigen, wie dein Leben wirklich bedeutungsvoll werden kann.
Ich ermutige dich, dich jeden Morgen Gott zur Verfügung zu stellen. Wenn du das tust, wird er treu sein und dir helfen, ein Leben zu führen, das ihm gefällt.
Gebet: Herr, ich gebe dir meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, meine Hände, meine Füße, mein Herz, mein Geld, meine Talente, meine Fähigkeiten, meine Zeit, meine Kraft – einfach alles! Ich möchte nicht länger für mich, sondern für dich leben. Amen

Seinen Platz im Leben finden Andacht 12.08.2019
Das Herz des Menschen plant seinen Weg, aber der Herr lenkt seinen Schritt.
Sprüche 16,9 (ELB)

Ich werde oft gefragt, wie man den Willen Gottes für sein Leben erkennen kann. Manche Menschen warten jahrelang darauf, eine Stimme zu hören oder auf übernatürliche Art einen Hinweis zu bekommen. Aber Gottes Wegweisung ist meist viel praktischer als das. Ich sage immer: Wage einen Schritt und finde es heraus. Bereits am Anfang meines Weges mit Gott wollte ich ihm dienen. Ich hatte das Gefühl, dass er etwas mit mir vorhatte, wusste aber nicht genau, was ich tun sollte. Also probierte ich verschiedene Dinge aus, die sich mir anboten. Vieles davon klappte nicht besonders gut, aber ich versuchte es immer weiter, bis ich eine Aufgabe fand, die zu mir passte. Ich fühlte mich innerlich plötzlich ganz lebendig, als ich die Gelegenheit bekam, mit anderen über die Bibel zu sprechen. Ich hatte Freude am Lehren und es zeigte sich, dass Gott mich in diesem Bereich begabt hatte.
Da wusste ich, dass ich meinen Platz im Reich Gottes gefunden hatte. Manchmal besteht die einzige Möglichkeit, wie wir Gottes Willen für uns entdecken können, darin, verschiedene Dinge auszuprobieren. Wenn du in einer bestimmten Situation gebetet hast und nicht weißt, was du tun sollst, dann wage einen Schritt im Glauben. Hab keine Angst davor, Fehler zu machen. Geh voran, dann wird Gott dich führen.
Gebet: Gott, ich vertraue dir und ich weiß, dass du meine Schritte lenken wirst.
Deshalb habe ich keine Angst, Schritte zu wagen und herauszufinden,
was du von mir willst. Amen

Folge dem Plan Gottes Andacht 15.08.2019
Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe
und sucht, wen er verschlingen kann. 1. Petrus 5,8 (ELB)

Gott hat einen Plan für dein Leben, aber der Teufel hat auch einen Plan für dich.
Deshalb, so sagt die Bibel, müssen wir jederzeit „besonnen (gemäßigt und nüchtern)
und wachsam (umsichtig)“ sein. Gemäßigt heißt „diszipliniert“, nüchtern heißt „ernsthaft“, wachsam heißt „entschlossen“ und umsichtig heißt „vorsichtig“. Und so sollten wir jederzeit leben. Ganz im Ernst. Wir müssen entschlossen sein, den Teufel zurückzuschlagen. Jedes Mal wenn Gott dir einen Bereich deines Lebens zeigt, in dem der Teufel dich angreift, solltest du dich nicht zurücklehnen und nichts tun. Im Gegenteil: Es ist dann an der Zeit, sich ernsthaft gegen ihn zu wehren. Gottes Plan ist, dass du einen überwältigenden Sieg davonträgst. Du musst also nicht ein Gefangener der feindlichen Pläne sein. Du kannst jetzt auf der Stelle beschließen, das zu tun, was du tun musst. Lass dich von ganzem Herzen auf Gott ein, folge den Hinweisen des Heiligen Geistes und sei auf der Hut vor dem Teufel. Entscheide dich heute dafür, Gottes Plan zu folgen, nicht dem des Teufels –
dann wirst du den Feind bei jeder Gelegenheit schlagen.
Gebet: Gott, ich entscheide mich für deinen Plan, statt für den des Teufels.
Zeig mir bitte, in welchen Lebensbereichen er mich angreift und führe mich so,
dass ich ihn besiegen kann.Amen

Überlass Gott die schweren Sachen Andacht 16.08.2019
Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wenn jemand in mir bleibt und ich in ihm
bleibe, trägt er reiche Frucht; ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5 (NGÜ)

Eine der wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe, ist, Gott die schweren Sachen zu überlassen. Zu oft sehen wir, was in unserem Leben nicht gelingt, und versuchen es aus eigener Kraft zu korrigieren. Aber das wird nie reichen. Jesus hat in Johannes 15,5 gesagt:
„Ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Wir versuchen oft unabhängig zu sein. Dabei sind wir auf Gottes Gnade und seine Befähigung angewiesen, um das zu tun, was wir tun müssen. Unser Wille und unsere Entschlossenheit bringen uns vielleicht am Anfang voran,
aber mittendrin kommen sie uns dann abhanden und wir stecken fest.

Hingabe innerhalb der Ehe Andacht 24.08.2019
Wenn ich die Sprachen aller Menschen spreche und sogar die Sprache der Engel,
aber ich habe keine Liebe – dann bin ich doch nur ein dröhnender Gong oder eine
lärmende Trommel. 1. Korinther 13,1 (GNB)

Am Anfang unserer Ehe musste Gott mir beibringen, dass ich manchmal auch Kompromisse eingehen musste, wenn ich Dave wirklich liebte. Bis dahin wollte ich
nur meinen Kopf durchsetzen und war wie der dröhnende Gong aus 1. Korinther 13,1.
Liebe ist die höchste Form der Reife. Sie verlangt oft Selbstaufgabe. Wenn die Liebe uns nichts abverlangt, lieben wir den anderen wahrscheinlich nicht wirklich. Wenn wir mit
unserem Handeln kein Opfer bringen, ist es vermutlich nur eine Reaktion auf irgendetwas Gutes, das unser Ehepartner für uns getan hat. Oder wir sind freundlich, um den anderen irgendwie in der Hand zu haben. Es ist wichtig zu verstehen, dass wahre Liebe sich selbst verschenkt. Deshalb solltest du deine Entscheidungen immer im Interesse deines Ehepartners treffen. Wenn du das tust, verschenkst du dich selbst. Gottes Wille ist es, dass Mann und Frau sich gegenseitig hingebungsvoll und bedingungslos lieben. Das heißt, man kann nicht immer seinen Kopf durchsetzen. Aber das Gute daran ist, wenn Mann und Frau ihre selbstsüchtigen Wünsche opfern, werden sie eine starke Ehe haben!
Gebet: Gott, ich will meinen Ehepartner wirklich lieben. Ich beschließe heute, nicht immer meinen Kopf durchzusetzen, sondern auch bereit zu sein, für meinen Partner etwas
aufzugeben. Amen

Bis du nicht das Gute in einem Menschen siehst, bist du unfähig, ihm zu helfen.
Wenn du schlecht über jemanden redest, stellst du eine Fülle von Hässlichkeiten bloß –
an ihm, an dir selbst und an jedem, der gerade zuhört. Wenn sie einmal bloßgelegt ist,
wird diese Wunde eitern, und alle Beteiligten werden leiden. Sprich gut von dieser Person, und das innere Gute in ihr, in dir und allen Beteiligten wird zu leuchten beginnen.
Yuval Lapide, jüdischer Religionswissenschaftler

Sprich die Weisungen aus meinem Gesetzbuch ständig vor dich hin und denke Tag und Nacht darüber nach, damit dein ganzes Tun an meinen Geboten ausgerichtet ist. Dann wirst du Erfolg haben und wirst alles, was du beginnst, glücklich vollenden. Josua 1,8 (GNB)

Gott löst die Knoten Andacht 01.09.2019
Der Herr aber helfe euch, euer Denken und Wollen ganz an Gottes Liebe auszurichten,
und mache euch standhaft, wie er selbst, Christus, standhaft war. 2. Thessalonicher 3,5 (NGÜ)

Stell dir dein Leben einmal als ein Knäuel von Schnürsenkeln vor, die alle miteinander
verknotet sind und von denen jeder eine andere Farbe hat. Jeder Knoten steht für ein
Problem, und alle diese Knoten und Probleme zu lösen, braucht viel Zeit und Kraft.
Es hat lange gedauert, um diese Knoten zu machen. Und es wird auch einige Zeit dauern, sie wieder aufzubekommen. In unserer modernen, schnelllebigen Gesellschaft rennen wir oft von einer Sache zur nächsten, aber Gott hat es nicht eilig. Er gibt nie auf und verliert nie die Geduld. Er wird mit uns an einer Sache arbeiten und uns dann ein wenig ruhen lassen – aber nicht sehr lange. Er kommt wieder, um an der nächsten Sache zu arbeiten.
Er wird weitermachen, bis er alle Knoten, einen nach dem anderen, gelöst hat.
Hast du manchmal das Gefühl, dass es in deinem Leben nicht vorwärtsgeht?
Das liegt daran, dass Gott deine Knoten einen nach dem anderen löst. Lass seine Geduld
in dir wachsen. Früher oder später wirst du den Erfolg und den Frieden erleben –
Dinge, nach denen du dich so lange gesehnt hast.
Gebet: Gott, ich bin wirklich froh, dass du alle meine Knoten lösen kannst und mein Leben gelingen lässt. Hilf mir, beständig und geduldig zu sein, während du immer weiter an mir arbeitest. Amen

Wenn es nur langsam vorangeht Andacht 10.09.2019
Mehr noch: Wir rühmen uns sogar der Leiden, die wir für Christus auf uns nehmen müssen. Denn wir wissen: Durch Leiden lernen wir Geduld. Römer 5,3 (GNB)
Es ist wichtig, unser Denken zu erneuern. Gleichzeitig müssen wir uns vor Augen halten, dass diese „Umprogrammierung“ oder die Erneuerung unseres Denkens nur Schritt für Schritt vorangeht. Sei nicht entmutigt, wenn es scheinbar lange dauert. Sei nicht nieder-
geschlagen, wenn du Rückschläge oder schlechte Tage erlebst. Steh einfach auf, wisch dir den Staub ab und fang wieder von vorne an. Sobald ein Kind laufen lernt, fällt es oft hin, bevor es tatsächlich laufen kann. Aber das Kind ist hartnäckig. Manchmal weint es vielleicht eine Weile, nachdem es hingefallen ist, aber es steht immer wieder auf und versucht es von Neuem. Unser Denken zu verändern funktioniert genauso. Wir mühen uns ab und fallen, aber Gott hilft uns immer wieder auf. Anstatt frustriert zu sein, solltest du dich an
die biblische Aufforderung erinnern und dich deiner Schwierigkeiten „rühmen“.
Allein die Tatsache, dass du kämpfst, heißt, dass du den guten Kampf kämpfst.
An manchen Tagen machen wir einfach nicht alles richtig – dann ist unser Denken
negativ eingestellt. Aber bemühe dich trotzdem weiter. Gott verändert dich Stück
für Stück, damit du so denkst wie er. Gib nicht auf!
Gebet: Herr, danke, dass du mich immer wieder aufhebst, wenn ich falle. Du hilfst mir,
meine negative Denkweise zu überwinden und meine Gedanken zunehmend mit deinen
in Einklang zu bringen. Amen

Nicht aus der Bahn werfen lassen Andacht 13.09.2019
Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig
genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen,
einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt.
Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir
ihm gehorchen wollen. 2. Korinther 10,4-5 (HFA)

Wenn wir anfangen, unsere Gedanken zu erneuern, werden uns sicherlich immer mal
wieder Fehler unterlaufen. Das ist auch nicht schlimm. Gott weiß, dass wir nicht vollkommen sind. Er ist immer da, um uns wieder aufzuhelfen und auf die richtige Spur zu setzen.
Leider weiß auch der Teufel, dass wir nicht vollkommen sind. Und er gibt sich alle Mühe, uns auf Schritt und Tritt daran zu erinnern. Es kann sein, dass wir Gott dienen, alles gut läuft und wir Glaubensschritte wagen. Plötzlich kommt jedoch völlig grundlos ein Tag oder sogar eine Woche, wo unsere Gedanken angegriffen werden. Der Teufel erzählt uns dann, dass wir Versager sind, dass wir nicht gut genug sind, dass Gott uns nicht liebt … und so weiter. Zum Glück sagt uns Gottes Wort, was wir in solch einer Situation tun sollen.
In 2. Korinther 10,5 werden wir aufgefordert, alles menschliche Denken gefangen zu
nehmen und Christus zu unterstellen. Wenn der Teufel also versucht dich anzulügen, schlag die Bibel auf und such nach der Wahrheit Gottes, die seine Lüge widerlegt.
Kommen dir Zweifel, dann sei nicht entmutigt, sondern richte deine Gedanken an Gottes Wort aus. Das funktioniert immer!
Gebet: Gott, ich werde nicht zulassen, dass die Lügen und Zweifel des Teufels mich aus
der Bahn werfen. Stattdessen glaube ich, was dein Wort sagt und werde diese Gedanken gefangen nehmen! Amen

God is able to do just what he say he would do👑
Gott wird genau das tun, was Er gesagt hat
Er wird jedes Versprechen an dich erfüllen
Gib nicht auf, denn Er wird dich niemals aufgeben!
Esther Obazee

Warte geduldig Andacht 14.09.2019
Der Geist Gottes dagegen lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen, nämlich:
Liebe, Freude und Frieden, Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue…Galater 5,22 (GNB)

Es gibt Zeiten, in denen wir uns Veränderung wünschen. Allerdings sind wir nicht immer bereit, den Prozess zu durchlaufen, der dafür notwendig ist. Außerdem braucht das Ganze meist länger, als uns lieb ist, und schließt Zeiten des Wartens mit ein. Die Frage ist, ob wir auf die richtige oder die falsche Art warten. Wer auf die falsche Art wartet, fühlt sich elend. Wer dagegen so wartet, wie Gott es will, lernt Geduld und genießt das Warten vielleicht
sogar. Das erfordert jedoch Übung. Wer sich von Gott in jeder Situation helfen lässt,
entwickelt Geduld – eine der wichtigsten christlichen Tugenden. Geduld ist eine
geistliche Charaktereigenschaft. Sie entsteht nur in Prüfungen, also sollten wir nicht versuchen, aus schwierigen Situationen zu fliehen. Die Bibel sagt: Wenn wir lernen
geduldig zu sein, werden wir schließlich tiefe Zufriedenheit erfahren und keinen
Mangel leiden (siehe Jakobus 1,2-4).
Auch unsere Beziehung zu Gott wird sich ständig weiterentwickeln. Wir lernen, ihm immer mehr zu vertrauen, wenn wir wiederholt Situationen erleben, bei denen wir länger warten müssen als gewünscht. Glaub mir, warten mag zwar schwer sein, aber du wirst dadurch innerlich stärker. Die Vorteile, die die Geduld mit
sich bringt, sind ein wenig unangenehmes Warten auf jeden Fall wert!
Gebet: Gott, ich will mich verändern und eine engere Beziehung zu dir haben.
Mir ist bewusst, dass ich dafür Geduld entwickeln muss, aber ich weiß auch,
dass es mich stark macht, wenn du mich Geduld lehrst. Amen

Die äußere Schale knacken Andacht 21.09.2019
Deshalb jubelt ihr voller Freude, obwohl ihr jetzt für eine Weile den unterschiedlichsten
Prüfungen ausgesetzt seid. Doch dadurch soll sich euer Glaube bewähren und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als das vergängliche Gold, das ja auch durch Feuer geprüft wird. Denn euer Glaube wird zu Ehre und Herrlichkeit werden, wenn Jesus Christus sich offenbart. 1. Petrus 1,6-7 (NeÜ)

Das Wort „Zerbrochenheit“ mag in uns vielleicht Angst auslösen, aber es ist eigentlich
kein schlechtes Wort. Gott will nicht unseren Geist brechen, er will nur die äußere Schale knacken. Damit ist unsere menschliche Natur gemeint, die ihn daran hindert, alles in und durch uns zu bewirken, was er sich vorgenommen hat. Er will solche Dinge wie Stolz,
Rebellion, Egoismus und Unabhängigkeit zerbrechen. Gott möchte, dass wir vollkommen
von ihm abhängig sind. Leid scheint uns an diesen Punkt zu bringen. Manchmal erstaunt es uns, wenn wir Prüfungen und Leid erleben. Vielleicht haben wir uns treu und gehorsam an Gottes Wort gehalten, doch trotzdem sind schwere Zeiten gekommen. Prüfungen dienen unter anderem dazu, unseren Glauben zu testen und zu läutern. Wenn du solche Zeiten der Prüfung durchlebst, nimm sie an. Sie führen zu echter Zerbrochenheit. Gott möchte, dass wir im Geist leben und nicht gemäß unserer menschlichen Natur. Das wird sehr viel leichter, wenn wir ihm erlauben, jedes sündige oder selbstsüchtige Verhalten in unserem Leben zu verändern, das zwischen ihm und uns steht. Willst du Gott heute nahe sein? Dann nimm die Zerbrochenheit an, durch die in der Zukunft großartige Dinge möglich werden.
Gebet: Heiliger Geist, mir ist klar geworden, dass Zerbrochenheit manchmal notwendig ist. Es mag unbequem sein, aber ich bitte dich, dass du alles zerbrichst, was zwischen dir und mir steht. Amen

Die Belohnung im Blick behalten Andacht 23.09.2019
Wir wollen den Blick auf Jesus richten, der uns auf dem Weg vertrauenden Glaubens
vorangegangen ist und uns auch ans Ziel bringt. Er hat das Kreuz auf sich genommen
und die Schande des Todes für nichts gehalten, weil eine so große Freude auf ihn wartete.
Jetzt hat er den Platz an der rechten Seite Gottes eingenommen. Hebräer 12,2 (GNB)

Normalerweise hat alles zwei Seiten – auch das Kreuz. Die eine Seite ist die Kreuzigung,
die andere die Auferstehung. Jesus musste die eine Seite ertragen, um auf die andere zu kommen. Wenn er das nicht getan hätte, hätten wir immer noch keinen Retter und es
gäbe keine Vergebung unserer Sünden. Hebräer 12,2 bringt zum Ausdruck, dass die Freude
darüber, auf die andere Seite des Kreuzes – zur Auferstehung – zu kommen, Jesus angespornt hat, den Schmerz zu ertragen. Genau wie Jesus sind auch wir manchmal von schlimmen Dingen betroffen. Ertragen heißt, den Teufel überdauern. Wir müssen lange
genug durchhalten, damit die Prüfung bewirkt, was sie in unserem Leben bewirken soll.
Auf diese Weise gelangen wir von einer Seite des Kreuzes auf die andere.
Manchmal müssen wir mit unerwarteten Situationen fertigwerden. Zu anderen Zeiten
leiden wir, weil wir etwas falsch gemacht haben oder weil wir Versuchung und Sünde
widerstanden und das Richtige getan haben. Wie dem auch sei – wir kommen nicht umhin, bestimmte Dinge durchzustehen. Aber auf der anderen Seite der schweren Zeiten wartet dann die Freude über die Belohnung auf uns. Lass dich davon ermutigen, wie Jesus mit Prüfungen umgegangen ist. Er wusste, welche Freude vor ihm lag und hielt bis zum Ende durch. Er schenkt dir die Kraft, es genauso zu machen.
Gebet: Gott, ich möchte durchhalten wie Jesus. Hilf mir, mir vor Augen zu malen,
wie ich meine Belohnung voller Freude empfange, damit ich jede Prüfung ertragen
kann, die kommt. Amen

Welcher Erkenntnis jagst du nach? Andacht 25.09.2019
Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. 1. Korinther 2,2 (SLT)
Viele Christen leiden, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, menschlicher Erkenntnis nachzujagen, statt dem Wort Gottes. Gott selbst hat gesagt:
„Mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt …“ (Hosea 4,6; EU).
Paulus war ein gebildeter Mann, der jede Menge menschliche Erkenntnis besaß.
Er hielt sich selbst für besser als andere und versuchte sogar die Christen zu töten.
Zum Glück hatte Gott andere Pläne mit Paulus und begegnete ihm auf eine Art, die sein
Leben für immer veränderte. Als Paulus begriff, dass das Streben nach menschlicher
Erkenntnis sich überhaupt nicht mit der Bedeutung geistlicher Erkenntnis vergleichen ließ,
beschloss er, nur noch Letzterem nachzujagen. Auch wir müssen begreifen, wie wichtig es ist, sich mit geistlichen Dingen auseinanderzusetzen. Anstatt weltlichen Dingen nachzujagen und unseren Kopf mit Unwichtigem zu füllen, sollten wir die Bibel lesen, sie studieren und über die Inhalte nachdenken. Auf diese Weise bereichern wir unser Innerstes.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es dein Leben verändern wird, wenn du
Gottes Wort kennst. Das hat Paulus zu einem der größten Nachfolger Jesu überhaupt
gemacht. Lass auch du dich dadurch verändern und zu der erstaunlichen Bestimmung
führen, die Jesus für dich bereithält. Beginne heute damit, dich um geistliche Erkenntnisse
zu bemühen, die du in der Bibel findest. Dadurch empfängst du das, wonach du wirklich suchst.
Gebet: Herr, ich will meine Zeit nicht mit menschlicher Erkenntnis verschwenden,
die letztendlich unwichtig ist. Hilf mir, genau wie Paulus, nur nach geistlicher Erkenntnis
zu streben, die ich dadurch empfange, dass ich dich und dein Wort kenne. Amen

Vertraue Gottes perfektem Zeitplan Andacht 26.09.2019
Denn was ich dir jetzt offenbare, wird nicht sofort eintreffen, sondern erst zur festgesetzten Zeit. Es wird sich ganz bestimmt erfüllen, darauf kannst du dich verlassen. Warte geduldig, selbst wenn es noch eine Weile dauert! Habakuk 2,3 (HFA)
Wartest du darauf, dass sich deine Herzenswünsche erfüllen? Bittest du Gott um Freiheit von Furcht oder von anderen Dingen, die verhindern, dass deine Träume wahr werden?
Betest du, dass Freunde oder Verwandte zu Jesus finden? Vertraust du Gott, dass er dir
Versorgung, Gunst, eine Beförderung, Ehre und all die anderen Dinge schenkt, die er in
der Bibel verheißen hat? Hast du es satt, auf Gebetserhörungen warten zu müssen?
Fragst du ganz frustriert: „Wann, Gott, wann“? In dem Fall ist es wichtig, Folgendes zu
verstehen: Gottes Zeitplan ist für uns oft nicht nachvollziehbar. Er macht die Dinge nicht nach unserem Zeitplan. Und trotzdem verspricht uns die Bibel, dass er nicht zu spät
kommen wird, nicht einen einzigen Tag. Gott lässt die Dinge genau im richtigen Moment geschehen! Deine Aufgabe ist es nicht herauszufinden, wann das sein wird.
Entscheide dich vielmehr, nicht aufzugeben bis du ans Ziel kommst und die überwälti-
genden Segnungen Gottes erlebst! Je mehr du Jesus vertraust und deine Augen auf ihn
gerichtet hältst, desto mehr hast du vom Leben. Gott zu vertrauen ist Leben. Glauben bringt Ruhe. Also hör auf, alles verstehen zu müssen, und lass Gott einfach Gott sein.
Gebet: Gott, ich weiß, dein Zeitplan ist perfekt, auch wenn ich es leid bin zu warten.
Hilf mir, dir zu vertrauen und in deinem Plan für mein Leben zur Ruhe zu kommen. Amen

Steh auf und geh los! Andacht 28.09.2019
Da sagte Jesus zu ihm: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“ Johannes 5,8 (NGÜ)
In Johannes 5 wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der, wie ich glaube, stellvertretend für viele steht, die sich nicht ändern wollen. Während eines jüdischen Festes war
Jesus in Jerusalem und ging an den Teich Bethesda. Dort lagen viele Kranke, die darauf hofften, gesund zu werden. Einer dieser Menschen, die auf Heilung hofften, war ein Mann, der seit 38 Jahren gelähmt war. Als Jesus ihn sah, fragte er ihn, ob er gesund werden wolle.
Mir zeigt die Antwort des Mannes, warum er die letzten 38 Jahre nicht geheilt wurde.
Er sagte: „Ich habe niemanden, der mich in den Teich trägt, wenn sich das Wasser bewegt.“
Er wies also jede Eigenverantwortung von sich. Sein zweites Problem war, dass er anderen die Schuld gab. Er sagte: „Während ich noch versuche hinzugelangen, steigt immer schon ein anderer vor mir hinein.“ Wie reagierte Jesus darauf? Ihm tat der Mann nicht leid.
Stattdessen antwortete er eher streng: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“
Wenn sich in deinem Leben etwas verändern soll, darfst du nicht das Opfer
deiner Umstände sein. Gott ist heute bereit, dir zu helfen. Entscheide dich,
ihm zu vertrauen. Steh auf und jage der Freiheit, die er dir gibt, aktiv nach.

Gebet: Gott, ich will nicht das Opfer meiner Umstände sein. Ich will mich ändern.
Ich nehme heute deine Kraft und deine Freiheit an. Ich glaube, dass sich in meinem
Leben tatsächlich etwas verändern wird, weil ich mit dir lebe. Amen

Wage Schritte, trotz deiner Angst Andacht 30.09.2019
Da sagte der Herr zu Abram: „Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie
deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!“ 1. Mose 12,1 (GNB)

Die Bibel berichtet von einem Mann namens Abram, der Gott trotz seiner Angst, die er
vermutlich hatte, vertraute. Wie würde es dir ergehen, wenn Gott dich auffordern würde, von zu Hause wegzugehen und deine Familie und alles Vertraute zurückzulassen, um ein unbekanntes Ziel anzusteuern? Hättest du Angst? Genau vor dieser Herausforderung
stand Abram. Wir denken oft, wir sollten mit etwas warten, bis wir keine Angst mehr haben.
Täten wir das, würden wir wahrscheinlich kaum etwas für Gott, für andere oder sogar für uns selbst tun. Abram musste im Vertrauen und Gehorsam gegenüber Gott Schritte wagen, trotz seiner Angst. Wenn Abram sich von seiner Angst hätte unterkriegen lassen, hätte er sein gottgegebenes Ziel nie erreicht. Aus ihm wäre nicht der Mann geworden, zu dem Gott ihn erschaffen hatte – der Vater vieler Völker. Wenn du dich von deiner Angst kleinkriegen lässt, ändert das Gottes Plan für dein Leben. Also tu, was er von dir verlangt, auch wenn du es voller Angst tun musst! Genau wie Abram wirst du entdecken, dass es sich lohnt.
Gebet: Gott, du warst Abram treu, als er dir trotz seiner Angst gehorsam war.
Deshalb beschließe ich, meiner Angst zu widerstehen und zu tun, was du
von mir willst. Amen

Widerstehe deiner Angst Andacht 04.10.2019
Doch gerade dann, wenn ich Angst habe, will ich mich dir anvertrauen. Psalm 56,4 (HFA)
Die Angst kommt nicht von Gott, sondern vom Teufel. Jedes Mal wenn du Angst hast,
hat der Teufel es auf dich abgesehen. In meinen Vorträgen sage ich oft, dass die Angst der „Meister aller Geister“ ist. Es ist der Geist, den der Teufel benutzt, um Christen zu beherrschen und sie davon abzuhalten, sich der Herrschaft Jesu, des wahren Meisters, ganz zu unterstellen. Unzählige Menschen folgen nie dem Ruf Gottes, weil der Teufel sie jedes Mal, wenn sie vorwärtsgehen wollen, durch Angst davon abhält. Versucht er auch dich zurückzuhalten? Der Feind benutzt die Angst, um zu verhindern, dass Menschen ihr Leben genießen. Angst quält uns und man kann unmöglich gleichzeitig Qualen erleiden und das Leben genießen. Der Teufel will dich einschüchtern, aber du hast die Wahl, dich der Einschüchterung nicht zu beugen. David schrieb: „Doch gerade dann, wenn ich Angst habe, will ich mich dir anvertrauen“ (HFA). Ich glaube, man kann relativ sicher sagen, dass der Feind
dich jedes Mal durch Angst behindern will, wenn du versuchst, Gott von ganzem Herzen
nachzufolgen. Setze dein Vertrauen vollständig in Gott, dann wird er dir helfen,
deine Angst zu überwinden, und dich befähigen vorwärtszugehen.
Gebet: Gott, ich will mich der Angst nicht beugen. Ich setze mein Vertrauen in dich.
Ich weiß, dass du mir Mut und Kraft schenkst, der Angst zu widerstehen. Amen

Jesus ist unser Vorbild Andacht 07.10.2019
Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 1. Johannes 4,8 (NGÜ)
Liebe kann man sehen. Man erkennt sie an den guten Charaktereigenschaften in unserem Leben, an unserem Verhalten und daran, wie wir andere Menschen behandeln. Liebe hat viele Facetten und zeigt sich auf unterschiedliche Art und Weise. Hält man einen Diamanten ins Licht, so glitzert er auf verschiedene Weisen, je nachdem wie man ihn hält.
Ich glaube, die Liebe leuchtet ebenfalls ganz unterschiedlich auf, je nach Blickwinkel.
1. Korinther 13,4-7 beschreibt einige Facetten der Liebe:
• Liebe ist geduldig und freundlich.
• Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab.
• Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil,
• sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend.
• Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie,
• sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.
Das sind nur einige Beispiele, wie wir andere lieben sollen. Gott liebt uns ebenfalls auf
diese Weise. In 1. Johannes 4,8 heißt es: „Gott ist Liebe.“ Er liebt uns und hat uns errettet, damit wir jetzt seine Liebe an andere weitergeben können. Wenn wir Gott nachahmen
wollen, müssen wir auf Jesus schauen – das perfekte Abbild Gottes –, der alle Aspekte der Liebe aus 1. Korinther 13 vorgelebt hat. Er hat in jeder Situation in Liebe gehandelt, sogar als sich die Menschen gegen ihn stellten. In Kolosser 3,12 (HFA) heißt es: „Ihr seid von Gott
auserwählt und seine geliebten Kinder, die zu ihm gehören. Darum sollt ihr euch untereinander auch herzlich lieben …“ Lasst uns Jesu Vorbild nacheifern und Gott dadurch ehren und verherrlichen.
Gebet: Gott, du hast mir gezeigt, was Liebe ist, indem du mich zuerst geliebt hast.
Hilf mir, Jesu Beispiel zu folgen und alle Facetten der Liebe in meinem täglichen
Leben zum Ausdruck zu bringen. Amen

Was tun in schweren Zeiten? Andacht 08.10.2019
Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit
werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Galater 6,9 (ELB)

In diesem Leben werden uns alle möglichen Probleme, Schwierigkeiten und
Enttäuschungen begegnen. Das ist einfach so. Doch wie sollen wir damit umgehen?
Wir müssen unerschütterlich bleiben und durchhalten. Mit anderen Worten:
Gib niemals auf! Ganz gleich was im Leben geschieht, gewonnen hat, wer niemals aufgibt.
Denk immer daran, dass der Heilige Geist wahrscheinlich gerade, während der Kampf
in deinem Leben am heftigsten tobt, am stärksten in dir wirkt.
Ihn beeindrucken deine
Umstände nicht. Und wenn du ihm wirklich vertraust, dann solltest auch du dich nicht von ihnen beeindrucken lassen! Der Heilige Geist wirkt nicht nur in guten Zeiten in unserem
Leben, sondern auch in schlechten. Wenn wir dranbleiben und ihm folgen, wird er uns durch alles hindurchführen. Wir sollten treu beten, fest entschlossen sein, unerschütterlich
glauben und auf Gottes Wort und seine Verheißungen gegründet sein. Oft lassen wir uns
ablenken, weil wir das Gefühl haben, dass alles zu langsam vorangeht. Der Teufel liebt es, uns das immer wieder unter die Nase zu reiben! Aber vergiss nicht, dass das vielleicht der Moment ist, in dem Gott am mächtigsten wirkt. Es geht nicht immer nur um uns.
Was Gott in uns bewirkt, ist die Vorbereitung für das, was er durch uns tun möchte!
Ich weiß, dass das Leben manchmal hart sein kann. Aber ich weiß auch, dass Gott uns hilft, wenn wir treu bleiben. Galater 6,9 kann uns hier eine Hilfe sein: „Deshalb werdet nicht
müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten“ (NLB). Ich frage also noch einmal: Was sollen wir tun? Meine Antwort darauf lautet: Gib niemals auf! Was ist deine Antwort?
Gebet: Gott, ich weiß, dass du auch in schweren Zeiten in meinem Leben wirkst.
Ich entscheide mich heute, dir weiterhin zu gehorchen und niemals aufzugeben.
Amen

Warum Grenzen einen Sinn haben Andacht 09.10.2019
Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand;
erkenne ihn auf allen deinen Wegen, so wird er deine Pfade ebnen. Sprüche 3,5-6 (SLT)

Selbstbeherrschung und Disziplin zu lernen und uns selbst Grenzen zu setzen,
gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben.
Ein Leben ohne Disziplin ist ein Leben
voller Gleichgültigkeit. Die Bibel setzt uns die nötigen Grenzen, damit wir in Gottes
Sicherheitszone bleiben. Sie sagt uns, was wir dürfen, und was wir besser nicht tun sollten.
Als Christen denken wir vielleicht manchmal, dass es aufregend wäre, bis an die Grenze
zu gehen. Wir mögen dieses Kribbeln eines Lebens nah am Limit oder auf der Überholspur. Das ist eine sehr beliebte Lebensweise geworden. Aber Gott möchte nicht, dass wir so
leben, denn dann können wir uns keine Fehler mehr erlauben. Straßen haben zwei Seitenstreifen und einen Mittelstreifen. Diese Markierungen sorgen für unsere Sicherheit beim Fahren. Wenn wir rechts über die Linie fahren, landen wir im Graben. Wenn wir über die Mittellinie fahren, kann das tödlich enden. Wir mögen diese Markierungen, weil sie uns
Sicherheit geben. Genauso ist es auch in unserem persönlichen Leben.
Grenzen und Markierungen geben uns Sicherheit und lassen uns im Frieden Gottes leben. Den Schlüssel dazu finden wir in der Bibel, wo Gott die Grenzen für unser Leben festgelegt hat. Lass dich jeden Tag von Gott leiten.

Gebet: Gott, ich erkenne, dass ich in meinem Leben Grenzen brauche. Zeige mir, wie ich die guten Grenzen, die du mir in deinem Wort steckst, heute in meinem Leben umsetzen kann. Amen

Gute Reise! Andacht 10.10.2019
Aufrichtigen Menschen verleiht er Glück; er hilft allen, die offen und ehrlich sind.
Wer andere gerecht behandelt und Gott verehrt, steht unter seinem Schutz.

Mein Sohn, wenn du auf mich hörst, wirst du vertraut mit dem, was richtig, gerecht
und gut ist. So kannst du ein Leben führen, das Gott gefällt. Sprüche 2,7-9 (HFA)

Entlang der Straße des Lebens stehen immer wieder Schilder. Um unter Gottes Schutz zu bleiben, musst du die Schilder befolgen, die dich dazu auffordern, Gott zu vertrauen und dir keine Sorgen zu machen. Hab keine Angst, sei mutig. Wenn du die Schilder beachtest, wirst du feststellen, dass es ganz leicht ist, die richtige Richtung beizubehalten.
Du wirst den Schutz, den Frieden und die Freude erleben, die nur Gott geben kann.
Ignorierst du die Schilder jedoch, kann es sein, dass die Straße etwas holpriger wird und du dir deiner Fähigkeiten nicht mehr so sicher bist. In dir steigt vielleicht etwas Angst auf vor den unbekannten Dingen, die um die nächste Ecke auf dich warten könnten.
Eventuell kommst du sogar vom Weg ab. Wir müssen keine Angst haben, denn Gott will
unseren Weg bewachen und uns bewahren. Warum sollten wir also Zeit verschwenden,
indem wir die Schilder missachten und anfangen ängstlich zu werden, wo das doch gar nichts nützt? Sei gehorsam und beachte die Schilder, die du siehst. Wenn du Gottes
Wegweisung folgst, wirst du immer sicher ans Ziel kommen.
Gebet: Heiliger Geist, hilf mir, die geistlichen Schilder zu beachten, die du für mich auf
meinem Lebensweg aufgestellt hast. Wenn ich sie sehe, will ich gehorchen und dir
sicher durchs Leben folgen. Amen

Nimm Gottes Zeitplan an Andacht 11.10.2019
Als der Pharao das Volk endlich ziehen ließ, führte Gott sie nicht am Mittelmeer entlang
und durch das Land der Philister, obwohl das der kürzeste Weg gewesen wäre. Gott dachte: „Wenn das Volk dort auf Widerstand stößt und kämpfen muss, ändert es seine Meinung und kehrt wieder nach Ägypten zurück.“ Darum ließ er das Volk einen Umweg machen und führte es durch die Wüste den Weg zum Schilfmeer. Geordnet wie eine Armee zogen die Israeliten aus Ägypten. 2. Mose 13,17-18

Gott schenkt uns Hoffnungen und Träume für unser Leben. Aber er gibt uns nicht immer Einblick in seinen genauen Zeitplan. Das ist zwar manchmal frustrierend, aber es ist oft auch das, was uns bei der Stange hält. Wenn wir Gottes Zeitplan annehmen, lernen wir mit Hoffnung zu leben und uns am Leben zu erfreuen, während Gott an unseren Problemen
arbeitet. 2. Mose 13,17 berichtet, dass Gott die Israeliten den längeren, schwierigeren Weg durch die Wüste führte. Er wusste, dass sie noch nicht bereit waren, ins verheißene Land einzuziehen. Er brauchte Zeit, sie zu erziehen, und sie mussten einige schwierige Dinge durchleben. Aber in der ganzen Zeit kümmerte sich Gott um sie und zeigte ihnen, was er von ihnen wollte. Das Gleiche gilt für unser Leben. Gottes Lehrplan verlangt, dass wir tun, was er uns sagt und wann er es sagt – ohne ihn zu hinterfragen oder zu versuchen, alles zu verstehen. Ganz gleich wie lange etwas dauert, wir dürfen sicher sein, dass es besser für uns ist, Gottes Zeitplan zu akzeptieren.
Gebet: Gott, ich nehme deinen Zeitplan an. Ich verstehe vielleicht nicht alles, aber ich weiß, dein Weg ist der beste und ich vertraue dir. Amen

Lieber ehrlich als perfekt Andacht 12.10.2019
Wir haben uns von allen beschämenden Heimlichkeiten losgesagt, weder arbeiten wir
mit Tricks noch verfälschen wir das Wort Gottes, sondern lehren die Wahrheit ganz offen.
Dadurch empfehlen wir uns vor den Augen Gottes dem Gewissensurteil aller Menschen.
2. Korinther 4,2 (NeÜ)

Wir können uns so viele Gedanken darüber machen, was andere von uns halten, dass es uns vollkommen lähmt. Ständig haben wir dann Angst, einen falschen Eindruck zu erwecken. Aber weißt du was? Ich glaube, wenn wir aufrichtig sind, werden wir eher akzeptiert, als wenn wir versuchen, alles zu verstecken und so zu tun, als seien wir vollkommen.
Meiner Meinung nach hören mir die Leute deshalb so gerne zu, weil ich ihnen erzähle,
was ich durch meine Probleme, Schwächen und Fehler gelernt habe. Das lässt sie locker werden. Sie können sich mit mir identifizieren. Außerdem haben sie Hoffnung, dass sie es schaffen werden, mit ihren Schwierigkeiten fertigzuwerden, weil ich es trotz all der Dinge, die in meinem Leben passiert sind, auch geschafft habe. Wir dürfen keine Angst haben, Fehler zu machen. Punkt. Gott verlangt nicht von uns, dass wir keine Fehler machen.
Er will nur, dass wir offen und ehrlich mit ihnen umgehen. Wenn wir sie nicht verstecken, kann er uns helfen, sie zu überwinden. Das gibt uns dann die Chance, größere und bessere Dinge anzupacken. Verstecke deine Fehler nicht. Gib sie zu, damit du daraus lernen kannst. Solange du offen und ehrlich bist und Gott vertraust kann er dir helfen,
alles zu überwinden.

Gebet: Herr, ich habe Schwächen, für die ich mich schäme, aber daran festzuhalten hilft
mir nicht weiter. Ich will ehrlich sein in Bezug auf meine Fehler, damit du mir helfen kannst,
sie zu überwinden. Amen

Bleibe erwartungsvoll Andacht 13.10.2019
Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Matthäus 7,7 (SLT)
Betest du für eine bestimmte Sache in deinem Leben und wartest auf eine Veränderung? Fragst du dich, warum Gott dein Gebet noch nicht erhört hat? Hast du das Gefühl, dass
der Erfolg an dir vorüberzieht? Wenn wir lange und intensiv für eine bestimmte Sache in
unserem Leben beten und keine Antwort erhalten, finden wir uns manchmal mit der
Situation ab. Wir gehen wieder zum Tagesgeschäft über und fragen uns, wann und ob Gott überhaupt antworten wird. Aber Gott hört unsere Gebete und er arbeitet an der Antwort, auch wenn wir nicht immer alle Einzelheiten kennen. Unsere Situation kann sich ganz plötzlich ändern – ohne jede Vorwarnung! Bis dahin können wir entweder passiv oder
erwartungsvoll bleiben. Wer passiv ist, gibt auf, aber wer erwartungsvoll ist, hofft darauf, dass die Antwort jeden Moment kommt. Dieser Glaube ist nicht passiv. Er ist voller Hoffnung und rechnet damit, dass das Problem jeden Moment gelöst wird. Er wacht morgens in der Erwartung auf, die Antwort zu erhalten. Er muss vielleicht lange warten, aber er
bittet immer wieder, bis Gott das Blatt plötzlich wendet.
Gebet: Gott, ich will erwartungsvoll bleiben und nicht passiv sein. Ich werde dich weiter
um Veränderung bitten und ich weiß, dass du mein Gebet zur richtigen Zeit erhören wirst. Amen

Verändere deine Denkweise Andacht 14.10.2019
Und noch etwas, Geschwister: Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und
achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen;
beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird. Philipper 4,8 (NGÜ)

Ich war jahrelang unglücklich, weil ich schon beim Aufwachen negative, traurige und
bedrückende Gedanken hatte. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich wirklich zufrieden bin. Der Heilige Geist hat mir geholfen, meine Gedanken an den biblischen Wahrheiten
auszurichten. Vielleicht bereitet auch dir eine falsche Denkweise Probleme. Die gute Nachricht ist: Das kann sich ab heute ändern. Falls du mit negativen Gedanken zu kämpfen hast, musst du begreifen, dass dein Leben sich nur ändern wird, wenn du dein Denken
änderst. Erneuertes, von Gott erfülltes Denken ist die Voraussetzung für Veränderung.
Die Bibel sagt viel darüber, was wir denken sollen. In Philipper 4,8 heißt es zum Beispiel, wir sollen an Dinge denken, die grundsätzlich gut und ermutigend sind, nicht an solche, die uns runterziehen. Ich fordere dich heute heraus: Wenn du morgens aufwachst,
konzentriere dich auf eine positive Aussage der Bibel. Denk jeden Morgen daran,
statt etwas Negatives zuzulassen. Gib Gottes Wort in deinem Leben Raum und lass dein Denken dadurch erneuern. Richte deine Gedanken auf gute Dinge und freue dich an den positiven Veränderungen, die das bewirkt.
Gebet: Gott, ich will mich verändern und Jesu Sinn haben. Hilf mir, nur an das zu denken, was wahr, gerecht, rein und vorbildlich ist – einfach an alles, was von dir kommt. Amen

Was uns stark macht Andacht 17.10.2019
Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass meine Gefangenschaft die
Ausbreitung der rettenden Botschaft nicht hinderte. Im Gegenteil! Allen meinen Bewachern hier und auch den übrigen Prozessteilnehmern ist inzwischen klar geworden, dass ich nur deswegen eingesperrt bin, weil ich an Christus glaube. Außerdem haben durch meine
Gefangenschaft viele Christen neuen Mut und Zuversicht gewonnen. Furchtlos und ohne Scheu predigen sie jetzt Gottes Botschaft. Philipper 1,12-14 (HFA)

Manchmal greift uns der Teufel an, weil wir uns mit der Bibel auseinandersetzen.
Markus 4,17 berichtet von Menschen, die das Wort Gottes hören und eine Weile durchhalten, aber „sobald sie wegen des Wortes in Bedrängnis geraten oder sogar verfolgt werden, wenden sie sich wieder davon ab“ (NGÜ). Der Teufel weiß, dass die biblischen Wahrheiten uns stark machen, und er will sie aufhalten, bevor wir sie an andere weitergeben.
Deshalb ist es so wichtig, dass du das Wort Gottes in deinem Herzen bewahrst und dem Teufel widerstehst, sobald er versucht, es dir zu stehlen. Wenn du das tust, können die Schwierigkeiten, die der Feind in dein Leben bringt, sogar dazu beitragen, dass andere
zu Gott finden. Der Apostel Paulus schrieb, dass Gott es zuließ, dass er vieles durchmachte. Andere Christen gewannen dadurch neuen Mut und Zuversicht und verbreiteten die Botschaft Gottes furchtlos. Sogar während seiner Gefangenschaft zeigte sich, wie beständig Paulus war und wie er sich von Gott gebrauchen ließ. Um anderen weiterhelfen zu können, werden auch wir manches ertragen müssen. Aber wenn wir zuversichtlich am Glauben
festhalten, wird Gott uns Gelingen schenken, und unser Vorbild wird andere auf ihrem
Weg ermutigen.
Gebet: Gott, ich will mich jeden Tag mit dir und deinem Wort beschäftigen.
Gebrauche die Schwierigkeiten, die ich erlebe, damit ich stark werde und die biblischen Wahrheiten an die Menschen in meinem Umfeld weitergeben kann. Amen

Umgang mit Furcht Andacht 18.10.2019
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken? Psalm 27,1 (ELB)

Du kannst deine von Gott geplante Bestimmung unmöglich erfüllen, wenn du dich von Furcht überwältigen lässt. Furcht ist ein naher Verwandter der Angst und wenn du ihr in deinen Gedanken Raum gibst, wirst du dich elend fühlen. Das raubt dir jede Freude.
Ich hatte einmal große Angst, als wir eine Reise nach Indien planten, um dort eine
Konferenz abzuhalten. Ich freute mich sehr über diese wunderbare Gelegenheit, aber ich konnte an nichts anderes denken, als an den langen Flug und die ärmlichen Bedingungen in diesem Land. Gott sprach zu meinem Herzen und zeigte mir, dass ich die Furcht überwinden konnte, indem ich mich auf Gottes Wort konzentrierte und darüber nachdachte. Wenn ich es zugelassen hätte, mich mit den Schattenseiten dieser Reise zu beschäftigen, hätte mir das alle Vorfreude genommen, die Gott mir schenken wollte. Furcht ist eine Falle und du musst fest entschlossen sein, nicht hineinzustolpern. Manchmal passieren Dinge, die Furcht oder Angst in uns auslösen. Vielleicht liegt eine unsichere Zukunft vor dir oder du hast es mit neuen und herausfordernden Situationen zu tun. Lies dann Psalm 27,1 und bete laut: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?“ (ELB).
Gebet: Herr, ich erkläre heute, dass du mein Licht und mein Heil bist. Dank dir muss ich mich nicht vor der Zukunft fürchten. Du wirst mir Gelingen schenken. Amen

Wie du Versuchungen überwindest Andacht 19.10.2019
„Es wird immer wieder Versuchungen geben, die euch vom Glauben abbringen wollen“, warnte Jesus seine Jünger. „Aber wehe dem, der daran schuld ist!“ Lukas 17,1 (HFA)
Versuchungen ausgesetzt zu sein und ihnen zu erliegen, war bereits zu Beginn der Menschheitsgeschichte ein ernstes Problem und ist es auch heute noch. Ob es dir passt oder nicht, wir müssen uns alle damit auseinandersetzen. In Lukas 17,1 sagt Jesus:
„Es wird immer Versuchungen geben“ (HFA).
Aber warum müssen wir uns mit Versuchungen auseinandersetzen? Weil es unseren
Glauben und unsere geistlichen Muskeln stärkt. Wenn wir der Versuchung nicht standhalten müssten, wüssten wir nie, wie stark wir geistlich überhaupt sind. Um geistlich stark zu
werden, ist es wichtig, alle möglichen Prüfungen zu bestehen, große und kleine.
In Lukas 4 lesen wir, dass der Teufel Jesus versucht hat, um einen Schwachpunkt zu finden, an dem er ansetzen konnte. Aber Jesus blieb standhaft und besiegte den Teufel.
Mach es wie Jesus, als er versucht wurde: Er berief sich sofort auf die Bibel.
Gott wusste, dass Jesus die Prüfung bestehen würde, und ich glaube, er traut es auch uns zu. Er weiß, wenn wir dem Beispiel Jesu folgen, werden wir die Versuchung überwinden und viele unserer Prüfungen bestehen.
Gebet: Gott, danke, dass du mir zeigst, wie ich die Kraft entwickeln kann, um den
Versuchungen des Feindes zu widerstehen. Ich werde mich sofort an die Bibel halten,
wenn Versuchungen kommen, und ihnen mit deiner Wahrheit begegnen. Amen

Kein Platz für Niedergeschlagenheit Andacht 20.10.2019
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Philipper 4,4 (LUT)
Niedergeschlagenheit oder gedrückte Stimmung kann eine Ausprägung von Depression sein. Ursache dieser Art von Depression sind häufig nicht unsere Umstände, sondern
unsere Einstellung dazu. Deshalb will der Teufel auch, dass du dich wertlos und abgelehnt fühlst. Aber so lange du dich von dem, was der Teufel tut, nicht beeindrucken lässt,
kann er dich auch nicht unterdrücken. Und wenn er dich nicht unterdrücken kann, kann er dich auch nicht bedrücken. Ich glaube, die beste Art, Niedergeschlagenheit abzuwehren, ist, sich vom Heiligen Geist zur Freude leiten zu lassen. Der Feind will, dass du nur das
Negative siehst und dich selbst bemitleidest. Aber der Heilige Geist will, dass du auf das
Positive schaust und einfach jubelst! In Philipper 4,4 heißt es: „Freuet euch in dem Herrn.“
Dort wo wir den Blick auf Gott gerichtet halten und uns an ihm freuen, ist kein Platz für
gedrückte Stimmung. Wenn der Teufel also das nächste Mal versucht, dich zu bedrücken
oder traurig zu machen, entscheide dich für die Freude im Herrn.
Gebet: Gott, du bist wunderbar und erstaunlich. Deshalb kann ich mich jederzeit an dir freuen. Für Niedergeschlagenheit ist kein Platz in meinem Leben, weil du da bist. Amen

Bessere Gedanken, besseres Leben Andacht 23.10.2019
Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge; wer sie liebevoll gebraucht,
genießt ihre Frucht. Sprüche 18,21 (EU)

Dieser Bibelvers sagt ganz klar, dass unsere Worte Macht haben, über Leben und Tod zu entscheiden. Es ist ungeheuer wichtig, dass wir lernen, unser Mundwerk im Griff zu haben, aber wir müssen es auf die richtige Art und Weise tun. Ich glaube, manche Menschen versuchen, ihre Worte zu beherrschen, aber sie tun nichts gegen ihre Gedanken. Das ist so, als würde man beim Unkraut jäten nur die Blätter abreißen. Wenn die Wurzel nicht mit herausgezogen wird, wächst das Unkraut immer wieder nach. Du wirst deine Worte nie wirklich unter Kontrolle haben, wenn du nicht lernst, deine Gedanken zu beherrschen.
Wir stehen immer in der Versuchung, Falsches zu denken, aber wir müssen nicht darauf eingehen. Wir haben die Wahl! Wir können uns bewusst für die richtigen Gedanken entscheiden, damit wir dann auch die richtigen Worte wählen. Du kannst dich für Gedanken entscheiden, die Leben hervorbringen, indem du Gottes Wahrheiten aufnimmst, darüber nachdenkst und sie aussprichst. Was in dir steckt, wird auch wieder herauskommen.
Wenn du also deine Gedanken mit guten, wirkungsvollen, Leben spendenden Dingen von Gott füllst, werden automatisch gute, wirkungsvolle, Leben spendende Worte aus deinem Mund herauskommen.
Gebet: Heiliger Geist, ich will meine Gedanken ändern, damit ich Dinge sage, die Leben
hervorbringen. Hilf mir, meine Gedanken zu erneuern, damit meine Worte dich
widerspiegeln. Amen

Nicht Teil dieser Welt Andacht 24.10.2019
Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt herauszunehmen; aber ich bitte dich, sie vor dem Bösen zu bewahren. Sie gehören nicht zur Welt, so wenig wie ich zur Welt gehöre.
Johannes 17,15-16 (NGÜ)

Viele Menschen sind heutzutage permanent überlastet und gehen bis an ihre Grenzen.
Das Ergebnis ist, dass sie am Rande des Zusammenbruchs stehen. Selbst die Atmosphäre um uns herum scheint voller Stress, Druck, Entmutigung und negativer Einstellungen zu sein. Die gute Nachricht ist, dass Christen zwar in dieser Welt leben, aber nach Johannes 17 nicht wirklich zu ihr gehören. Wir müssen nicht nach dem System dieser Welt funktionieren und uns so wie diese Welt benehmen. Unsere Haltung sollte eine ganz andere sein.
Menschen reagieren auf Probleme meistens, indem sie aufgebracht und entmutigt sind. Aber Jesus hat in Johannes 14,27 gesagt, wir sollen nicht beunruhigt, besorgt oder verängstigt sein. Dieser Vers macht deutlich, dass wir eine andere Haltung einnehmen
können. Ich habe festgestellt: Eine gute Einstellung oder Herangehensweise kann eine
Situation total verändern. Sie öffnet Gott die Tür, um auf übernatürliche Weise einzugreifen und zu helfen. Das befähigt uns, in dieser Welt zu leben und von ihr umgeben zu sein,
ohne wirklich zu ihr zu gehören. Denk daran, dass Jesus dieser Welt die Macht genommen hat, uns zu schaden. Weil wir in Christus sind, können wir den Herausforderungen ruhig
und zuversichtlich entgegentreten.
Gebet: Gott, du hast gesagt, dass ich nicht Teil dieser Welt bin, obwohl ich in ihr lebe.
Ich entscheide mich heute für deine Einstellung. Auch mitten in meinen Umständen
will ich mit deinem Frieden und in der Haltung Christi reagieren. Amen

Der Mut, du selbst zu sein Andacht 27.10.2019
Doch wenn ich Angst bekomme, vertraue ich auf dich. Psalm 56,4 (NeÜ)
Bist du es leid, Spielchen zu spielen, Masken zu tragen oder zu versuchen, jemand zu sein, der du nicht bist? Wäre es nicht wunderbar, die Freiheit zu erleben, so akzeptiert zu
werden, wie du bist? Willst du lernen, wie du deine Einzigartigkeit annehmen und der
Versuchung widerstehen kannst, so zu sein wie alle anderen? Wenn du deine Unsicherheit überwinden und die Person sein willst, die Gott aus dir machen möchte, musst du den Mut haben, anders zu sein. Lehnst du deine Einzigartigkeit jedoch ab und versuchst du, so zu sein wie andere, dann wirst du unglücklich und frustriert sein. Gott will, dass du dich selbst magst und als die Person annimmst, die er geschaffen hat. Versuch nicht länger, all den
Erwartungen anderer gerecht zu werden oder dich so zu verhalten, wie Menschen es sich deiner Meinung nach von dir wünschen. Du solltest dich selbst fragen, ob du Menschen oder Gott gefallen willst. Du wirst erst dann echte Freude und wahren Frieden erleben, wenn du für Gott und nicht für Menschen lebst. Gott wusste genau was er tat, als er dich
erschuf. Du bist ein Unikat – wunderbar gemacht von Gott! Nimm dich selbst als eine
neue Schöpfung in Christus an.
Du wirst dann entdecken, wer du in ihm bist
und dadurch Sicherheit und Selbstvertrauen gewinnen.
Gebet: Gott, ich werde keine Angst haben vor Menschen. Meine Sicherheit und meine
Zuversicht sollen aus meiner Beziehung mit dir kommen. Heute wage ich es, als der
einzigartige Mensch zu leben, den du geschaffen hast. Ich will dir gefallen! Amen

Ergreife die Initiative Andacht 28.10.2019
Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!
Das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7,12 (LUT)

Gott hält viel Gutes für uns bereit, aber manchmal verpassen wir Dinge, weil wir andere nicht so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen. Wir genießen es, wenn
Menschen uns in unterschiedlicher Weise beschenken. Aber ergreifen auch wir mal die
Initiative und tun ganz uneigennützig etwas Gutes für andere? Wenn deine Ehe, deine
Familie oder deine Freundschaften nicht so sind, wie du es dir wünschst, kannst du das Blatt wenden, indem du ab jetzt nach diesem Prinzip lebst. Vielleicht wartest du darauf, dass dein Ehepartner etwas für dich tut. Vielleicht weigerst du dich hartnäckig, einem Freund zu helfen, weil du willst, dass er dir zuerst hilft. So zu leben kann für das eigene
Ego sehr bequem sein. Es wird sich aber so lange nichts ändern, bis du beschließt, aktiv
zu werden. Schlucke deinen Stolz herunter und tu etwas für deine Beziehungen.
Konzentriere dich nicht länger auf dich selbst und warte auch nicht mehr darauf, dass
dir gute Dinge in den Schoß fallen. Es wird Zeit, dass du dich aktiv und selbstlos für die
Menschen in deinem Umfeld einsetzt. Sei ein Diener und stell andere in den Mittelpunkt. Du wirst dich wundern, wie deine Beziehungen sich verbessern, wenn du Menschen so
behandelst, wie du selbst behandelt werden möchtest.
Gebet: Gott, ich gewinne nichts, wenn ich ein selbstsüchtiges Leben führe. Anstatt darauf zu warten, dass andere mir etwas Gutes tun, werde ich anderen zuerst etwas Gutes tun
und sie so behandeln, wie ich behandelt werden möchte. Amen

Empfange Gottes Gnade Andacht 30.10.2019
Doch die rettende Gnade ist nicht einfach das Gegenstück der begangenen Sünde.
Die Verfehlung des einen Menschen hat allen übrigen den Tod gebracht. Das wird mehr als aufgewogen durch die Gnade Gottes und das Geschenk, das allen durch die Liebestat des
einen Menschen Jesus Christus zuteil wird. Römer 5,15 (GNB)

Gnade ist Gottes Kraft, so zu leben, wie er es von uns will. Aber Gott wird uns seine Gnade nicht schenken, um außerhalb seines Willens zu leben. Wenn er nicht möchte, dass wir
etwas Bestimmtes tun, und wir tun es trotzdem, werden wir schmerzlich erleben, dass
wir nicht mehr unter seinem Segen stehen. Gnade ist gleichbedeutend mit Befähigung.

Gott gibt uns Gnade, damit wir unsere Bestimmung erfüllen können. Setzen wir unsere
eigenen Ideen um, müssen wir dies auch in unserer eigenen Kraft tun. Folgen wir hingegen Gott, gibt er uns immer die Gnade und Kraft, um das zu tun, womit er uns beauftragt hat. Das Beste daran ist, dass wir seine Gnade zwar bewusst annehmen müssen, wir sie uns aber nicht verdienen müssen. Wenn du bereit bist, Gottes Willen zu tun, wird er dich darin unterstützen. Jesus starb am Kreuz, um dir deine Sünden zu vergeben. Dadurch bist du
gerecht vor Gott und hast Zugang zum Heiligen Geist, der dir hilft, deinen Weg im Alltag
zu finden. Achte darauf, dass du seine Gnade und Befähigung auch empfangen kannst.

Wenn du bislang eigene Wege gegangen bist, dann sag Gott jetzt, dass du bereit bist,
ihm zu folgen. Bitte ihn um Hilfe. Er wird treu sein und dir seine Gnade schenken.
Gebet: Heiliger Geist, ich kann mein Leben ohne deine Gnade nicht erfolgreich meistern. Ich will deinen Willen tun. Bitte hilf mir, jeden Tag so zu leben, wie du es von mir möchtest. Amen

Gott kann dein Schicksal wenden Andacht 31.10.2019
Was mich betrifft, hat Gott alles Böse, das ihr geplant habt, zum Guten gewendet.
Auf diese Weise wollte er das Leben vieler Menschen retten. 1. Mose 50,20 (NLB)

Vor einiger Zeit sprach Gott zu meinem Herzen: „Joyce, du siehst bis zu deiner Nasenspitze (und das ist nicht sehr weit) und gehst dann davon aus, dass alles, was sich nicht gut anfühlt, auch nicht gut ist. Aber ich sehe das Ende von Anfang an, denn ich bin der Anfang und das Ende. Ich weiß vieles, was du nicht weißt.“ Wir kennen nur Bruchstücke, aber Gott weiß alles. In 1. Mose 50,20 spricht Josef mit seinen Brüdern, die ihn Jahre zuvor furchtbar behandelt hatten. Als sie ihn in eine Grube warfen und ihn später an Sklavenhändler
verkauften, taten sie das, weil sie ihn hassten. Aber Gott hatte einen Plan, wie er diese schweren Zeiten nutzen konnte, um Josef zu einem sehr einflussreichen Mann zu machen. Manchmal wird gerade das, was uns schrecklich erscheint, zu einem großen Segen.
Die schwerste Prüfung kann in dir den tiefsten Glauben bewirken. Vielleicht sitzt du gerade in einem dunklen Loch, aber Gott hat einen Plan, wie er dieses Loch dazu benutzen will, um dich voranzubringen, damit du deine Bestimmung erfüllen kannst. Denk daran, dass Gott alles sieht, und er wird diese Prüfungen zum Guten nutzen.
Gebet: Gott, ich sehe nur bis zu meiner Nasenspitze, aber ich vertraue dir, denn du siehst alles. Ich vertraue darauf, dass du aus meinen schweren Zeiten etwas Gutes machen wirst. Amen

Überwinde deine Angst vor Mangel Andacht 01.11.2019
Aus seinem Reichtum wird euch Gott, dem ich gehöre, durch Jesus Christus alles geben,
was ihr zum Leben braucht. Philipper 4,19 (HFA)

Eine der größten Ängste der Menschen ist die Angst vor Mangel. Dabei handelt es sich um die Angst, dass die eigenen Bedürfnisse nicht mehr gestillt werden, dass man keine Mittel mehr hat und Gott nicht rechtzeitig zu Hilfe eilt. Vielleicht erfährst du gerade Mangel, wie du ihn noch nie erlebt hast: Vielleicht brauchst du dringend Geld oder andere Mittel, um einfach nur über die Runden zu kommen. Vielleicht erlebst du emotionalen oder geistlichen Mangel. Oder die Angst überkommt dich, dass Gott deine Bedürfnisse nicht stillen kann und du mit deinem Leben nicht zurechtkommen wirst. Du musst wissen, dass der Feind ein Lügner ist. Gott kümmert sich sehr wohl um dich. Er hat einen Plan und er wird dafür sorgen, dass du zur richtigen Zeit bekommst, was du brauchst. Auch wenn es so aussieht, als käme keine Hilfe, weiß Gott doch immer, wie er auf wunderbare Art und Weise für dich sorgen kann. Ganz gleich wo du Mangel erlebst – ob finanziell, körperlich, emotional, geistlich – du musst keine Angst davor haben. Gott wird für dich sorgen, dich trösten,
dich ernähren und dich wieder stark machen. Vertraue dich seiner Fürsorge an.
Gebet: Gott, die Bibel sagt, dass du all meinen Mangel ausfüllen wirst. Deshalb gebe ich der Angst vor Mangel nicht nach. Du liebst mich und wirst mir rechtzeitig zu Hilfe kommen und für mich sorgen. Amen

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Psalm 119,105 (LUT)

Hoffnung: die freudige Erwartung guter Dinge Andacht 03.11.2019
Langes Warten macht das Herz krank; aber ein erfüllter Wunsch gibt ihm neues Leben.
Sprüche 13,12 (GNB)

Ich definiere Hoffnung als „die freudige Erwartung guter Dinge“. Wenn wir mit Gottes Güte in unserem Leben rechnen, öffnen wir dadurch die Tür zu mehr Freude. Hoffst du ganz konkret auf etwas Gutes in deinem Leben? Solange wir leben, werden wir immer auf irgendetwas zusteuern. Gott hat uns als zielorientierte Visionäre erschaffen. Ohne eine innere Ausrichtung werden wir gleichgültig und hoffnungslos. „Langes Warten macht das Herz krank; aber ein erfüllter Wunsch gibt ihm neues Leben“ (GNB), heißt es in Sprüche 13,12.
Gott will, dass wir aus seiner Hoffnung leben, damit wir unseren Alltag genießen können.
Du wirst nie glücklich werden, wenn du keine Hoffnung hast. Doch je mehr du deine Hoffnung auf Gott setzt, umso glücklicher wirst du sein. Die Hoffnung glaubt, dass alles gut wird. Hoffnung ist positiv! Um sich am Leben zu freuen, brauchst du eine positive, hoffnungsvolle Einstellung. Gott ist positiv und er will, dass uns gute Dinge widerfahren.
Lass dich von seiner Hoffnung anstecken und lebe in freudiger Erwartung guter Dinge.
Gebet: Gott, ich beschließe heute, in Erwartung deiner Güte zu leben. Ich weiß, je mehr Hoffnung ich habe, umso fröhlicher werde ich sein. Herr, ich setze meine Hoffnung auf dich! Amen

Warte auf Gottes Weisheit Andacht 04.11.2019
Wo es an Führung fehlt, kommt ein Volk zu Fall, doch kommt Rettung durch viele Ratgeber. Sprüche 11,14 (ELB)
Ich werde oft gefragt: „Woher weiß ich, ob ich in Gottes Wahrheit lebe oder nur meinen
eigenen Gefühlen folge?“ Ich glaube, die Antwort liegt in der Geduld. Gefühle drängen uns zur Eile und sagen uns, dass wir etwas unternehmen müssen, und zwar jetzt! Aber Gottes Weisheit empfiehlt uns zu warten, bis wir ein klares Bild von dem haben, was wir wann tun sollen. Gottes Weisheit fordert uns auf, klugen Rat zu suchen, bevor wir uns in eine Entscheidung stürzen. Wir müssen Abstand gewinnen und unsere Situation mit Gottes Augen betrachten. Wir sollten unsere Entscheidungen auf das stützen, was wir erkennen und nicht auf das, was wir empfinden. Wir brauchen Gottes Weisheit und die Weisheit vertrauenswürdiger Menschen, die er uns an die Seite gestellt hat. Wenn du vor einer schwierigen Entscheidung stehst, dann warte, bis du eine klare Antwort hast, bevor du Schritte gehst, die du vielleicht bereuen könntest. Gefühle sind etwas Wunderbares, aber wir dürfen ihnen nicht erlauben, Vorrang zu haben vor Weisheit und Wissen. Bitte Gott um seine Führung und lass dir von ihm zeigen, was du tun sollst.
Gebet: Gott, ich werde keine vorschnellen Entscheidungen treffen und mich dabei von
meinen Gefühlen leiten lassen. Ich werde deine Führung suchen bei den Entscheidungen,
die ich treffen muss. Amen

Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen
an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.
2. Chronik 16,9 (SLT)

Warum es Sinn macht, sich Gott unterzuordnen Andacht 10.11.2019
Berauscht euch nicht mit Wein – das macht zügellos –, sondern lasst euch vom Geist erfüllen! Epheser 5,18 (EU)
Wir wissen alle, dass der Teufel uns zur Sünde verführen will. Gott dagegen fordert uns auf, Gutes zu tun. Oft greift der Teufel dann unsere Gedanken an, damit wir alle möglichen
Ausreden finden, um es nicht zu tun. Wenn wir darauf hereinfallen, nimmt er uns die
Möglichkeit, anderen zu helfen und selbst Segen zu erleben. Es scheint, als könnten wir
der Aufforderung, das Richtige zu tun, eher widerstehen, als der Versuchung, das Falsche zu tun. Aber das muss nicht so bleiben. In Jakobus 4,7 heißt es: „Deshalb ordnet euch Gott unter! Leistet dem Teufel Widerstand, und er wird vor euch fliehen“ (GNB).
Die Sache hat zwei Seiten. Man kann dem Teufel nicht widerstehen, wenn man sich Gott nicht unterordnet. Und man kann sich Gott nicht unterordnen, wenn man dem Teufel nicht widersteht.
In Epheser 5,18 heißt es: „… lasst euch vom Geist Gottes
erfüllen!“ Wenn du das tust, bist du Gott untergeordnet und kannst dem Teufel
widerstehen und den Kampf gewinnen.

Gebet: Gott, fülle mich mit deinem Heiligen Geist. Ich ordne mich dir unter und will den Hinweisen des Heiligen Geistes folgen, um Gutes zu tun und anderen zu helfen. Amen

Rechthaberei und Überheblichkeit dürfen keinen Platz bei euch haben.
Vielmehr sollt ihr demütig genug sein, von euren Geschwistern höher zu denken
als von euch selbst.
Philipper 2,3 (NGÜ)

Rächt euch nicht selber, liebe Brüder, sondern lasst Raum für den Zorn (Gottes); denn in der Schrift steht: Mein ist die Rache, ich werde vergelten, spricht der Herr. Römer 12,19 (EU)

Warum Demut? Andacht 25.11.2019
Ihr jüngeren Männer, ordnet euch den Ältesten unter! Ihr alle sollt einander demütig dienen, denn „Gott stellt sich den Stolzen entgegen, den Demütigen aber schenkt er Gnade“!
1. Petrus 5,5 (NLB)

In 1. Petrus 5,5 heißt es, „Gott stellt sich den Stolzen entgegen, den Demütigen
aber schenkt er Gnade“ (NLB).
Jedem, der denkt, er hätte aus eigener Kraft etwas
erreicht, blüht ein unsanftes Erwachen, denn Jesus hat gesagt: „Ohne mich [losgelöst von der lebenswichtigen Gemeinschaft mit mir] könnt ihr nichts tun“ (Johannes 15,5; AMP).  Wenn wir stolz sind und versuchen, ohne Gottes Hilfe auszukommen, setzen wir uns
zahlreichen Angriffen des Teufels aus. Aber Demut ist wie ein Mantel, durch den uns Gottes Hilfe und sein Schutz sicher sind.
Wer demütig sagt: „Gott, ich weiß nicht, was ich tun soll, aber ich vertraue dir“, dem wird Gott helfen. Gott wird uns keinen Erfolg schenken,
solange wir uns nicht auf ihn verlassen. Aber wenn wir uns unter seine mächtige Hand
beugen, wird er uns zur rechten Zeit erheben (1. Petrus 5,6). „Zur rechten Zeit“ heißt,
nach Gottes Zeitplan; wenn Gott glaubt, dass wir dafür bereit sind. Je eher wir das begreifen und annehmen, desto schneller kann er seinen Plan für unser Leben umsetzen.
Gebet: Gott, ich beuge mich vor dir und weiß, dass du mich zur richtigen Zeit erheben wirst. Auf mich allein gestellt habe ich keinen Erfolg. Ich brauche deine Hilfe. Amen

Auf Selbstbeherrschung kommt es an Andacht 28.11.2019
Er wird euch den Geist der Wahrheit geben, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Johannes 14,17 (NGÜ)
Es gibt bestimmte Dinge in der Bibel, die für alle unsere Lebensbereiche gelten –
dazu gehört Selbstbeherrschung. Egal was für ein Problem wir haben, Selbstbeherrschung spielt immer eine Rolle. Wenn wir uns selbst nicht im Griff haben, werden wir von unseren Gefühlen beherrscht. Und das macht unglücklich. Selbstbeherrschung bedeutet Maß zu halten. Alles im Leben erfordert gute Entscheidungen und Disziplin, um die Dinge zu verwirklichen. Viele unserer Probleme sind die unmittelbare Folge von mangelnder Disziplin. Schulden kommen daher, dass wir unseren Umgang mit Geld nicht unter Kontrolle haben. Gesundheitsprobleme kommen von schlechten Essgewohnheiten und so weiter.
Solltest du gerade in einer Situation stecken, aus der es fast unmöglich erscheint heraus-
zukommen, brauchst du vielleicht sehr viel Disziplin und Selbstbeherrschung. Zum Glück hat Gott uns den Heiligen Geist gegeben, der in uns lebt und uns hilft. Wenn du dein Leben Jesus anvertraut hast, trägst du den Geist Gottes in dir. Das schließt seine Eigenschaften mit ein, zu denen auch Selbstbeherrschung gehört. Diese Eigenschaft ist bei dir vielleicht noch nicht ausgereift, aber du musst wissen, dass sie vorhanden ist. Du hast alles, was du brauchst. Entscheide dich, die Selbstbeherrschung durch deine Beziehung zum
Heiligen Geist zu entfalten.
Gebet: Gott, danke, dass du mir Disziplin und Selbstbeherrschung geschenkt hast.
Durch die Kraft deines Geistes, der in mir lebt, werde ich tun, was du mir sagst und
werde mich nicht von meinen Gefühlen beherrschen lassen. Amen

So wichtig wie dein Herzschlag Andacht 30.11.2019
Wer seinen selbstsüchtigen Wünschen folgt, der bleibt seiner sündigen Natur ausgeliefert. Wenn aber Gottes Geist in uns wohnt, wird auch unser Leben von seinem Geist bestimmt.
Römer 8,5 (HFA)

Für Christen ist eine richtige Denkweise lebensnotwendig. Sie ist genauso wichtig wie
unser Herzschlag. Viele Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben, sind auf Gedanken
zurückzuführen, die nicht den biblischen Wahrheiten entsprechen. Richtiges Denken kommt von einer regelmäßigen, persönlichen Beziehung mit Gott durch das Gebet und
die Bibellese.
Es ist wichtig zu begreifen, dass unser Leben erst gelingen wird, wenn unser
Denken ins Lot kommt. Gedanken haben Auswirkungen. Gute Gedanken wirken sich in
positiver Weise in unserem Leben aus. Schlechte Gedanken wirken sich in negativer Weise aus. Je länger ich Gott nachfolge und sein Wort studiere, desto klarer wird mir, wie wichtig es ist zu wissen, was in meinem Kopf vor sich geht. Wo die Gedanken hingehen, dorthin folgt der Mensch. Wir können unsere Gedanken nur mit der Bibel in Einklang bringen
und den Kampf gegen den Teufel gewinnen, wenn wir ständig über sie wachen.
Gebet: Heiliger Geist, du hast mir gezeigt, dass das richtige Denken unverzichtbar ist.
Ich will eng mit dir verbunden sein und die Bibel regelmäßig studieren, damit ich lerne,
die richtigen Gedanken zuzulassen. Amen

Du kämpfst nicht allein Andacht 01.12.2019
Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich
verbrennen. Jesaja 43,2 (EU)

Eine Lüge, mit der wir häufig konfrontiert werden, ist, dass wir ganz allein gegen den
Teufel ankämpfen. Der Teufel isoliert uns gerne und möchte uns einreden, dass nur wir
eine bestimmte Sache durchmachen. In Wirklichkeit stehen wir alle im Kampf. Du bist
nicht der einzige Mensch, der müde wird. Du bist nicht der einzige Mensch, der es satt hat, sich ständig gegen die Lügen des Teufels und sogar gegen die eigenen Gefühle zu wehren. Ich muss den guten Kampf des Glaubens genauso kämpfen wie du. Und es gibt noch unzählige andere Christen, die mit dir im Kampf gegen den Feind stehen. Das Beste ist, dass Gott bei jedem Schritt bei dir ist. Jesaja 43,2 verspricht uns, dass wir durch schwere Zeiten heil hindurchkommen werden, weil Gott selbst bei uns ist. Wenn wir durch tiefes Wasser gehen müssen, werden wir nicht ertrinken, und wenn wir durchs Feuer gehen, bleiben wir unversehrt, weil er bei uns ist. Habe Mut. Bleib dran. Gott wird dir für jeden Kampf, den du
kämpfen musst, die Kraft und die Weisheit geben.
Gebet: Gott, danke, dass du bei mir bist, und danke für alle Christen, die ebenfalls gegen den Teufel kämpfen. Ich werde der Lüge, dass ich ganz allein im Kampf stehe, nicht
glauben. Du bist treu und du bist immer bei denen, die zu dir gehören. Amen

Der Weg des Friedens Andacht 03.12.2019
Dieses Licht wird allen Menschen leuchten, die in Nacht und Todesfurcht leben;
es wird uns auf den Weg des Friedens führen. Lukas 1,79 (HFA)

Ich glaube, Friede ist eines der größten Geschenke, die wir von Gott erhalten haben.
In der Hektik unseres täglichen Lebens und dem damit einhergehenden Stress fühlen wir uns oft alles andere als ruhig. Das muss aber nicht so sein. In Lukas 1,79 heißt es, dass Gott Jesus unter anderem damit beauftragt hat, uns „auf den Weg des Friedens“ zu führen.
Als Christen haben wir ein wunderbares Vorrecht: Wir können in Gottes übernatürlichem Frieden leben, egal wie viel wir zu tun haben oder was um uns herum geschieht.
Die ersten vierzig Jahre meines Lebens habe ich ohne den Segen dieses Friedens gelebt. Ich fühlte mich elend. Schließlich sehnte ich mich so verzweifelt nach Frieden, dass ich
bereit war, Gott an mir arbeiten zu lassen und die notwendigen Veränderungen vorzunehmen. Mittlerweile genieße ich ein Leben in Frieden, das oft über jedes Denken und Verstehen hinausgeht. Ich kann auch in den Stürmen des Lebens auf dem Weg des Friedens gehen, nicht nur wenn alles ruhig ist. Ist es dein oberstes Ziel, Frieden zu finden? Gott möchte das von dir. Lass dich vom Heiligen Geist zu dem Frieden leiten, der dir in Christus zusteht.
Gebet: Gott, danke, dass du Jesus gesandt hast, damit er meine Füße auf den Weg deines Friedens lenkt. Ich nehme den Segen deines Friedens für mein Leben an. Amen

Du bist ein neuer Mensch Andacht 08.12.2019
Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer
Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4,24 (EU)
Du hast vielleicht schmerzhafte Dinge in deiner Vergangenheit erlebt. Gott möchte
trotzdem, dass du dich jeden Tag an deinem Leben freust. Das geht aber nur, wenn du
beschließt, das überreiche Leben festzuhalten, das Jesus dir durch seinen Tod und seine
Auferstehung zur Verfügung gestellt hat. Ansonsten wird der Teufel immer versuchen, es dir wegzunehmen. Jesus hat gesagt: „Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss“ (Johannes 10,10; HFA).
Jesus ist Mensch geworden und für dich gestorben, damit du ein überreiches Leben haben kannst! Durch dieses Leben, das er dir gibt, bist du eine neue Schöpfung. Du musst nicht zulassen, dass das, was früher passiert ist, weiterhin einen Einfluss auf dein Leben als Christ hat. Als neues Geschöpf in Christus kannst du deine Denkweise durch die biblischen Wahrheiten erneuern lassen. Auch deine Gefühle können Heilung und Wiederherstellung erfahren. Gottes gute Pläne werden sich entfalten, wenn du gemäß deiner neuen Natur lebst, die dir durch Jesu stellvertretenden Tod am Kreuz zur Verfügung steht.
Gebet: Gott, ich will jeden Tag bewusst gemäß der neuen Natur leben, die mir durch Jesus zur Verfügung steht. Ich bin ein neuer Mensch in Christus – eine glückliche und mit Frieden erfüllte Schöpfung in dir! Amen

Höre auf Gottes Stimme Andacht 09.12.2019
Wenn sie nur immer so gesinnt bleiben! Wenn sie mich nur immer so ernst nehmen
und meine Gebote befolgen! Dann wird es ihnen und ihren Nachkommen stets gut gehen.
5. Mose 5,29 (GNB)

Gott spricht nicht nur zu Predigern und Pastoren. Er spricht zu allen Menschen in allen
Bevölkerungsschichten, die eine persönliche Beziehung zu ihm haben. Viele Menschen rechnen gar nicht damit, Gottes Stimme zu hören. Dabei spricht er in Wirklichkeit zu uns
allen. Er spricht auch zu dir. Natürlich kannst du ihn nur hören und tun was er sagt, wenn du auf seine Stimme achtest. Hör bewusst hin, indem du regelmäßig die Bibel liest, Zeiten der Stille in seiner Gegenwart verbringst und dein Herz für die Dinge öffnest, die Gott dir
sagen möchte. Das befähigt dich, seine Anweisungen zu befolgen und seine Gebote zu
halten. Lies 5. Mose 5,29. Kannst du den Ernst in Gottes Stimme hören bei dieser Aussage?
Er will, dass wir seine Gebote halten, damit es uns gut geht. Er ist um unser Wohlergehen besorgt und weiß, dass er nur für uns sorgen kann, wenn wir auf ihn hören und ihm
gehorchen. Lebe in enger Verbindung mit Jesus und tu treu das, was in der Bibel steht.
Hör auf seine Weisheit und folge ihr heute.
Gebet: Herr, ich glaube, dass du zu mir sprichst und ich möchte deine Stimme hören.
Ich werde bewusst auf sie achten und das tun, was du mir sagst, damit es mir gut geht.
Amen

Setz dich für deine Freiheit ein Andacht 12.12.2019
Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. Johannes 8,36 (LUT)
Gott hat uns nicht erschaffen, um in Bindungen jeglicher Art zu leben. Vielmehr dürfen wir Freiheit erleben – die Freiheit, uns an allem zu freuen, was er uns in Christus gegeben hat. Er hat uns das Leben geschenkt und unser Ziel sollte sein, es zu genießen. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht reicht, sich nur zu wünschen, frei zu sein. Wir müssen etwas dafür tun. Wir müssen den Anweisungen der Bibel gehorchen und der Führung des Heiligen Geistes folgen. Das heißt, es reicht nicht, Gottes Wort nur zu hören oder zu lesen, wir müssen es auch umsetzen. Wie ist es um deine Freiheit bestellt? Ich bete, dass Gott dir den Mut schenkt, nach dieser Freiheit zu streben, die dir in Christus zusteht. Weil er am Kreuz gestorben ist, um dich von der Macht der Sünde zu befreien, kannst du deine Probleme loswerden. Die Freiheit gehört dir, trau dich und ergreife sie. Folge dem Heiligen Geist und freu dich an allem, was Gott dir durch Jesus geschenkt hat.
Gebet: Gott, meine Freiheit von Sünde, Bindungen und jeglicher Bedrückung ist in dir.
Ich entscheide mich, etwas für meine Freiheit zu tun und der Führung des Heiligen Geistes zu folgen. Amen

Denn wie kann Gottes Liebe in einem Menschen bleiben, dem die Not seines Bruders
oder seiner Schwester gleichgültig ist, obwohl er selbst alles im Überfluss besitzt?
Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern
mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit.
1. Johannes 3,17-18 (HFA)

Stabil wie ein fest verwurzelter Baum Andacht 14.12.2019
Er ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Frucht zu seiner Zeit bringt und dessen Laub niemals verwelkt. Ja, was er auch tut, es gelingt! Psalm 1,3 (NeÜ)
Stabilität ist etwas, das wir alle brauchen. In Jeremia 17,8 und Psalm 1,3 heißt es beide
Male, wir sollen wie ein fest verwurzelter Baum sein. 1. Petrus 5,8 fordert uns auf, nüchtern und wachsam zu sein, um den Teufel davon abzuhalten, uns zu verschlingen.
Damit wir ihm widerstehen können, müssen wir fest in Jesus verwurzelt, gegründet, stark, unerschütterlich und entschlossen sein. Nichts ist besser für uns, als in Christus verwurzelt zu sein. Wir können uns auf seine Stabilität verlassen: Jesus ist immer der Gleiche, er bleibt treu, er steht zu seinem Wort und er ist gefestigt. Er ist nicht heute so und morgen so.
Er verändert sich nicht je nach Situation – und wenn du in ihm verwurzelt bist, dann wirst du das auch nicht tun. Gott will uns die Kraft schenken, selbst in Schwierigkeiten gelassen zu sein. Er will, dass wir so stabil sind wie fest verwurzelte Bäume. Aber es ist unsere Entscheidung, wo wir verwurzelt sein wollen. Willst du in der Welt verwurzelt sein? In deinen Gefühlen? In deinen Umständen? In deiner Vergangenheit? Oder wirst du dich heute entscheiden, in Christus verwurzelt zu sein? Verlass dich auf ihn! Seine Stabilität wird dann auch deine sein.
Gebet: Gott, ich möchte fest in dir verwurzelt sein. Du änderst dich nie. Ich weiß, dass ich mich auf dich verlassen kann. Du wirst mir in jeder Situation Stabilität schenken. Amen

Gerechter Zorn und falsche Reaktionen Andacht 15.12.2019
Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt.
Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt. Gebt dem Teufel keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften. Epheser 4,26-27 (HFA)

Ist Zorn immer Sünde? Nein, aber manchmal schon. Sogar Gott selbst empfindet gerechten Zorn gegen Sünde, Ungerechtigkeit, Rebellion und Kleinlichkeit. Es gibt Momente, in denen der Zorn einem guten Zweck dient, deshalb ist er nicht immer Sünde. Natürlich hegen wir hin und wieder feindselige Gefühle, sonst hätte Gott uns keine Selbstbeherrschung geben müssen. Aber versucht sein, etwas zu tun, ist noch keine Sünde. Erst wenn wir der Versuchung nicht widerstehen und es trotzdem tun, wird etwas zur Sünde. Genauso wenig ist
es immer falsch, zornig zu sein, aber es kann zu falschen Reaktionen führen. Manchmal lässt Gott unseren Zorn zu, damit wir merken, dass wir falsch oder ungerecht behandelt werden. Aber auch wenn das der Fall ist, dürfen wir unserem Zorn nicht auf unangemessene Weise Luft machen. Wir müssen uns davor hüten, dass der Zorn uns zur Sünde verführt. In Epheser 4,26 (HFA) heißt es: „Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch.“ Dein Zorn ist nicht notwendigerweise Sünde, aber gib ihn an Gott ab, damit daraus keine Sünde wird.
Gebet: Gott, hilf mir, mit meinem Zorn in angemessener Weise umzugehen und nicht zu sündigen. Ich gebe dir die Kontrolle über meinen Zorn und vertraue darauf, dass du alles
zu meinem Besten wirkst. Amen

Schäm dich nicht länger Andacht 16.12.2019
So steht es ja in den Heiligen Schriften: „Wer ihm glaubt und auf ihn vertraut,
wird nicht zugrunde gehen.“ Römer 10,11 (GNB)

Manche Menschen empfinden eine tiefe Scham in Bezug auf sich selbst.
Bei mir war das früher auch der Fall. Das kann zu vielen komplexen, inneren Problemen führen, wie Depression, Einsamkeit, Isolation und Entfremdung. Die unterschiedlichsten Arten von Abhängigkeiten haben ihre Wurzeln in Scham: Drogen, Alkohol, Medikamente; Essstörungen wie Bulimie, Magersucht und Fettsucht; Probleme mit Geld wie Geiz und Spielsucht; alle möglichen sexuellen Perversionen – man könnte die Liste endlos fortsetzen. Arbeitssucht lässt sich bei manchen Menschen ebenfalls auf Scham zurückführen.
Es gibt Leute, die so arbeitssüchtig sind, dass sie ihr Leben nie genießen können.
Wenn sie nicht Tag und Nacht arbeiten, haben sie das Gefühl, verantwortungslos zu sein.
Einigen von euch geht es vielleicht so wie mir früher: Sobald ihr etwas einfach nur genießt, habt ihr ein schlechtes Gewissen. Vielleicht kämpfst auch du mit Arbeitssucht oder du hast ein anderes schambasiertes Problem. Scham kann uns zerstören. Aber das müssen wir nicht zulassen. Wenn wir an Gott glauben und ihm unser Leben anvertrauen, nimmt er uns die Scham. Jesus ist gestorben, um unsere Sünden zu vergeben und unsere Fehler zuzudecken. Wir können in Gottes Gegenwart als seine Kinder leben. Quält dich Scham, dann wird es Zeit, sich an die Wahrheit zu erinnern: Gott liebt dich und wenn du an ihn glaubst,
bei ihm bleibst, ihm vertraust und dich auf ihn verlässt, nimmt er dir deine Scham.
Gebet: Herr, ich weiß, wenn ich an dich glaube, muss ich nicht länger mit meiner Scham
leben. Danke, dass du sie mir nimmst, und ich frei in deiner Gegenwart leben kann. Amen

Gebrauche deine Autorität Andacht 23.12.2019
Ich habe euch Vollmacht über den Feind gegeben; ihr könnt unter Schlangen und
Skorpionen umhergehen und sie zertreten. Nichts und niemand wird euch etwas
anhaben können. Lukas 10,19 (NLB)

Jesus hat uns nie versprochen, dass wir keinen Belastungen ausgesetzt sein würden.
In Johannes 16,33 hat er gesagt: „Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben“ (NLB). Aber er fügt dann hinzu, dass wir Mut haben sollen, weil er die Welt überwunden hat. Dieser Vers sagt uns, dass wir nicht so gestresst sein müssen, wie die Menschen um uns herum. Weil Jesus der Welt die Macht genommen hat, uns zu schaden, können wir
den Herausforderungen des Lebens ruhig und zuversichtlich begegnen.
In Lukas 10,19 (NLB) heißt es: „Ich habe euch Vollmacht über den Feind gegeben … Nichts und niemand wird euch etwas anhaben können.“
Hier sagt Jesus uns, dass er
uns alles gegeben hat, um die Welt so zu überwinden, wie er es getan hat. Tatsache ist:
Wir werden mit herausfordernden und schwierigen Situationen konfrontiert.
Doch Jesus versichert uns, dass nichts uns etwas anhaben kann, wenn wir richtig damit umgehen – nämlich so wie er! Gebrauche die Autorität, die du in Christus hast,
um Hindernisse zu überwinden!
Gebet: Gott, ich nehme die Macht und Autorität an, die du mir gegeben hast.
Zeig mir, wie ich in deiner Autorität leben und die Prüfungen und Herausforderungen
dieser Welt so bewältigen kann wie Jesus. Amen

Immer eine Nasenlänge voraus Andacht 28.12.2019
Gott segnet denjenigen, der die Prüfungen des Glaubens geduldig erträgt. Wenn er sich
bewährt hat, wird er das ewige Leben empfangen, das Gott denen versprochen hat, die ihn
lieben. Jakobus 1,12 (NLB)

Ich glaube, die einzige Art, dem Teufel immer eine Nasenlänge voraus zu sein, ist, Versuchungen zu erkennen und ihnen offensiv entgegenzutreten. In Jakobus 1,12 (NLB) steht: „Gott segnet denjenigen, der die Prüfungen des Glaubens geduldig erträgt … er [wird] das ewige Leben empfangen.“ Die Prüfungen des Glaubens geduldig ertragen heißt, nicht aufzugeben, sondern den Teufel zu überdauern. Es heißt außerdem, Prüfungen auszuhalten, ohne dass sie die eigene Einstellung oder Hingabe beeinflussen. Jesus hat die Menschen auch nicht anders behandelt, wenn er versucht wurde. Als reife Christen sollten wir seinem Beispiel folgen. Jesus versteht unsere Versuchungen. Manchmal lässt er zu, dass wir geprüft werden, damit er unsere Aufmerksamkeit auf Schwachstellen lenken und uns helfen kann, sie zu überwinden. Du kannst nur dann alles empfangen, was Jesus für dich bereithält, wenn du der Mensch wirst, den er aus dir machen möchte. Und diese Reife erreicht man durch Prüfungen. Also entscheide dich, geduldig zu sein und halte den Versuchungen durch Gottes Gnade stand. Dann wirst du dem Teufel immer eine Nasenlänge voraus sein.
Gebet: Heiliger Geist, ich glaube, dass du in Zeiten der Prüfung bei mir bist. Du hilfst mir, geduldig, stark und dem Teufel immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Amen

Stehst du an einem Scheideweg? Andacht 29.12.2019
Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich! Jesaja 41,10 (HFA)
Diese Bibelstelle ist ein großer Zuspruch, um stark und mutig im Heiligen Geist zu sein.
Natürlich wollen wir nicht außerhalb von Gottes Willen und Zeitplan handeln. Doch in dem Moment, in dem Gott vorwärts geht, dürfen wir keine Angst haben mitzugehen. Sobald der Heilige Geist versucht, uns in eine neue Richtung zu lenken, weckt der Teufel Angst in uns und bringt unsere Gefühle in den Vordergrund. Er versucht uns auf diese Weise davon abzuhalten, mit Gott zu gehen. In Jesaja 41,10 (HFA) heißt es: „Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir.“ Wenn du vor etwas Angst hast und davon frei sein möchtest, musst du dieser Angst ins Auge sehen und darfst nicht davor weglaufen. Ergreife einfach Jesu Hand, indem du dich daran erinnerst, dass er bei dir ist und tu es. Fürchte dich nicht, denn er ist da. Stehst du in deinem Leben an einem Scheideweg, dann sei mutig und geh weiter.
Bleib nicht verängstigt stehen, sondern ergreife seine Hand und geh vorwärts.
Denk daran, dass Gott dich von allen Ängsten befreien will.
Gebet: Herr, ich will dir folgen, wo auch immer du mich hinführst.
Hilf mir, stark und mutig zu sein und mit dir voranzugehen. Amen

Jesus gab ihm zur Antwort: „Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“
Johannes 14,23 (NGÜ)

Eure Liebe zueinander wird der Welt zeigen, dass ihr meine Jünger seid.
Johannes 13,35 (NLB)

Dinge zu Ende bringen Andacht 13.01.2020
Ich habe das Werk vollendet, das du mir aufgetragen hast: Ich habe hier auf der Erde deine Herrlichkeit offenbart. Johannes 17,4 (NGÜ)
Vor einigen Jahren las ich einmal einen Bibelvers, der mich zum Weinen brachte.
In Johannes 17,4 (EU) sagt Jesus: „Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.“ Das heißt, wer Gott nachfolgen will, muss die Aufgabe, die Gott ihm anvertraut hat, zu Ende führen. Seit ich diesen Vers gelesen habe, ist es mir wichtig, nicht nur das zu tun, was Gott mir aufgetragen hat, sondern es auch wirklich zu Ende zu führen. Es gibt viele Menschen, die sich mit Gott auf den Weg machen, aber ich glaube, nicht annähernd so viele gehen ihn bis ans Ende. Paulus schrieb: „… wenn ich nur meinen Lauf vollende und den Dienst erfülle, der mir von Jesus, dem Herrn, übertragen wurde …“ (Apostelgeschichte 20,24; EU). Ich werde Gottes Ruf bis ans Ende folgen und dabei jeden Augenblick genießen! Und das wünsche ich dir auch – dass du jeden Tag deines Lebens genießen kannst und das zu Ende bringst, was Gott dir aufgetragen hat. Das liegt aber zum größten Teil an uns selbst, nicht an Gott. Er hat seinen Teil erfüllt und hat uns durch Jesus alles gegeben, was wir brauchen. Jetzt liegt es an uns, immer weiter zu wachsen und den Heiligen Geist in uns wirken zu lassen. Nimm dir einmal die Zeit, um über Gottes Auftrag für dich nachzudenken und frag dich dabei: Was tue ich, um die Aufgabe, die Gott mir gegeben hat, gut zu beenden? Gott hat einen großartigen Plan für dein Leben. Nimm ihn im Glauben an und verfolge ihn mit ganzem Herzen. Entschließ dich heute noch, die Sache gut zu Ende zu bringen. Gott wird dich für deine Hingabe ehren.
Gebet: Gott, ich will einmal wie Jesus sagen können, dass ich dein Werk zu Ende geführt habe. Danke, dass du an mir arbeitest und mir die Kraft und den Willen gibst, zu deiner
Ehre zu leben und meinen Weg voller Freude bis ans Ende zu gehen! Amen

Ein fröhliches Herz fördert die Genesung, aber ein niedergeschlagener Geist
dörrt das Gebein aus.
Sprüche 17,22 (SLT)
Gebet: Herr, in deinem Wort heißt es, dass ein fröhliches Herz wie Medizin ist.
Danke für deine Hilfe dabei, das Lustige am Leben zu entdecken. Amen

Deshalb wollen wir, solange wir noch Zeit haben, allen Menschen Gutes tun,
besonders aber denen, die mit uns im Glauben verbunden sind. Galater 6,10 (EU)

Sieh dich mit Gottes Augen Andacht 17.01.2020
Ihr gehört zu Gott, Kinder, und habt diese Lügenpropheten besiegt, weil der, der in euch lebt, stärker ist als der in der Welt. 1. Johannes 4,4 (NeÜ)
Ganz gleich in welcher Lebenssituation du steckst oder was noch auf dich zukommen wird, Gott hat dir Glauben geschenkt. Im Moment sieht es vielleicht nicht danach aus oder du fühlst dich nicht so, als könntest du bestimmte Dinge meistern. Doch unser Glaube an Gott gründet sich nicht auf unsere Lebensumstände oder auf unsere Gefühle. Der Teufel würde dir nur zu gerne einreden, dass du keine Chance hast, dass du zu schwach, zu arm oder was auch immer bist. Aber Gott sieht das anders. Gott betrachtet dich mit den Augen der Liebe. Er sieht nicht, wer du sein könntest oder was du selbst und andere sehen, sondern er sieht, was er in dich investiert hat. Wenn du dich mit den Augen Gottes siehst, wirst du ein produktives Leben führen. Aber dazu braucht es Glauben. Es genügt nicht, nur zu hören, dass Gott dich liebt und dich als sein Kind sieht – du musst es auch glauben. Man braucht Glauben, um voranzugehen und die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Der Glaube nützt nichts, wenn man nicht weiß, wie man ihn einsetzt. Du musst deinen Glauben einsetzen, wenn er etwas bewirken soll. Durch das, was wir sagen und tun und natürlich durch unsere Gebete, setzen wir unseren Glauben ein. Es ist unsere Aufgabe zu handeln.
1. Johannes 4,4 ist ein häufig zitierter Bibelvers. Fast jedes Mal, wenn ich ihn bei einem
Vortrag erwähne, klatschen alle. Aber wie viele Menschen glauben wirklich, dass der „der in euch ist, größer [ist] als der, der in der Welt ist“? Die Wahrheit ist, dass der, der in dir ist, größer ist und dich liebt. Also bemühe deinen Glauben heute ein wenig und sieh dich einmal mit Gottes Augen. Ganz gleich was der Teufel dir vielleicht einreden möchte oder wie deine Umstände sind, unser Glaube ist stärker durch den, der in uns lebt!
Gebet: Gott, ich weiß, dass du mich liebst und dass du mir die Kraft gibst, mein Leben
zu meistern. Als dein Kind will ich mich auf den Glauben stützen, den du mir jeden Tag schenkst. Ich will dir vertrauen und jedes Hindernis, das sich mir in den Weg stellt,
überwinden. Amen

Wie du dein Denken verändern kannst Andacht 19.01.2020
Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden,
welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut
und gottgefällig und vollkommen ist. Römer 12,2 (GNB)

Hast du schon einmal den Satz gehört: „Der Verstand ist zu kostbar, um ihn zu verlieren“? In unserem Verstand steckt so viel Potenzial zum Guten, zum Lernen, Erschaffen, Denken und um sich zu entwickeln. Es wäre tragisch, ihn nicht nach besten Kräften einzusetzen.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich zu viele schädliche Einflüsse in mein Denken hineingelassen – negative, quälende, anklagende, unversöhnliche, beschämende und vorwurfsvolle Gedanken. Ich wusste nicht, dass ich meine Gedanken kontrollieren und selbst entscheiden konnte, welchen Gedanken ich glaubte oder Raum gab und welchen nicht.
Mir war nicht klar, dass ich meine Gedanken unterbinden konnte, wenn ich etwas dachte, das nicht der Wahrheit entsprach. Niemand hatte mir je gesagt, dass ich meine Gedanken bewusst auswählen konnte. Hat dir das schon mal jemand gesagt? Wenn nicht, dann sage
ich dir jetzt: Du musst dich nicht von deinen Gedanken bestimmen lassen. Du kannst selbst entscheiden, dich auf biblische Wahrheiten zu konzentrieren! In Römer 12,2 (NLB) heißt es: „… lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln.“ Gott möchte dir helfen, den Kampf in deinem Kopf zu gewinnen. Aber wie geht das praktisch? Folgendes hat mir unzählige Male geholfen und ich weiß, es wird auch dir helfen: Wenn du das nächste Mal mit negativen Gedanken zu kämpfen hast, dann hör auf und überlege dir etwas, für das du Gott ganz gezielt danken kannst. Sage ihm, wie dankbar du für seine Güte bist und dafür, wie er dein Leben gesegnet hat. Wenn du das regelmäßig tust, wirst du sehen, wie sich dein Leben verändert und sich die Dinge immer mehr zum Guten wenden. Ich hoffe und bete, dass du die Kraft erlebst, die Gott dir gegeben hat und dass deine Gedanken jeden Tag vom ganzen Ausmaß seiner Liebe zu dir erfüllt sind!
Gebet: Gott, ich will deine Macht in meinen Gedanken erleben. Ich will mich ab jetzt auf deine Güte und deine Liebe zu mir konzentrieren. Ganz gleich welche negativen Gedanken mir kommen, ich weiß, dass du viel größer und stärker bist. Amen

Beten – mit Gott im Gespräch bleiben Andacht 21.01.2020
Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.
Jakobus 4,2 (EU)

Vor etwa zwanzig Jahren hat die folgende biblische Wahrheit mein Leben revolutioniert: „Solange ihr Gott nicht bittet, werdet ihr nichts empfangen.“ Ich entdeckte dadurch die
lebensverändernde Kraft des beständigen Gebets. Damals war ich aus den unterschiedlichsten Gründen gestresst. Zum einen versuchte ich meinen eigenen christlichen Dienst aufzubauen. Zum anderen bemühte ich mich darum, meinen Mann dazu zu bringen dies und jenes zu tun, meine Kinder dazu zu bewegen, sich auf eine bestimmte Art und Weise
zu verhalten, andere Menschen davon zu überzeugen, das zu tun, was ich wollte.
Im Grunde versuchte ich alles alleine hinzukriegen. Du kannst dir sicher denken, dass das nicht funktionierte! Als ich völlig ausgebrannt und frustriert war, wurde mir klar, wie sinnlos es war, alles aus eigener Kraft zu tun. Ich musste meine Probleme vor Gott bringen.
Anders ausgedrückt: Ich musste mehr beten! Wenn wir Gottes Liebe und seinen Plan für
unser Leben erkennen, fangen wir auch an zu begreifen, welche Türen er uns öffnen
möchte. Aber diese Dinge werden wir erst verstehen, wenn wir kontinuierlich mit ihm
im Gespräch bleiben, auf seine Stimme hören und unsere Beziehung zu ihm vertiefen.
In Matthäus 7,7 (HFA) sagt Jesus: „Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!“ Am Ende der Fahnenstange angelangt, fangen wir oft an zu beten. Werden unsere Gebete dann nicht sofort beantwortet, geben wir wieder auf. Ich möchte dich heute ermutigen, nicht nur zu beten, sondern beständig zu beten. Verausgabe dich nicht, indem du versuchst, die Dinge selbst zu meistern. Bring alles im Gebet vor Gott. Vergiss nicht: Er hat versprochen, dass wir ihn finden werden, wenn wir ihn suchen. Wir sollten beten und ihn von ganzem Herzen suchen.
Gebet: Gott, erinnere mich daran, meine Probleme zu dir zu bringen. Ich habe es satt,
aus eigener Kraft zu leben. Ich brauche deine Wegweisung und Führung.
Ich will dich jeden
Tag suchen und dir vertrauen. Amen

Frieden im Herzen Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt.
Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.
Johannes 16,33 (NLB)

Gott spricht zu dir Andacht 28.01.2020
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört,
und euch verkünden, was kommen wird. Johannes 16,13 (EU)

Das klingt ziemlich selbstverständlich, aber ich glaube, es gibt viele Menschen, die bezweifeln, dass Gott wirklich zu uns spricht. Hast du dich schon einmal gefragt, ob Gott jemals
zu dir sprechen wird? Vielleicht freut es dich zu hören, dass er es tut. Kurz vor seinem Tod
sagte Jesus zu seinen Jüngern: „Ich hätte euch noch viel mehr zu sagen, aber jetzt würde es euch überfordern. Wenn aber der Geist der Wahrheit kommt, hilft er euch dabei, die Wahrheit vollständig zu erfassen“ (Johannes 16,12-13; HFA). Jesus sagte das zu den Männern, mit denen er die letzten drei Jahre verbracht hatte. Trotzdem hätte er ihnen noch viel mehr zu sagen gehabt. Das ist erstaunlich. Ich wäre vermutlich davon ausgegangen, dass ich alles von Jesus gelernt hätte, was es zu wissen gibt, wenn ich drei Jahre lang Tag und Nacht mit ihm zusammen gewesen wäre. Aber Jesus hat uns immer noch mehr zu sagen, weil wir immer wieder neuen Situationen gegenüberstehen, in denen er uns führen will.
Deshalb hat er uns den Heiligen Geist gegeben – damit wir Gott zu uns reden hören, auch wenn er nicht sichtbar vor uns steht. Durch Jesus und die Kraft des Heiligen Geistes möchte Gott jeden Tag direkt zu dir sprechen. Er will dich Schritt für Schritt zu den guten Dingen führen, die er für dich bereithält. Unser himmlischer Vater schenkt allen seinen Heiligen Geist, die ihn darum bitten (Lukas 11,13). Ich will das noch einmal mit Nachdruck sagen: Jeder von uns kann Gottes Stimme hören und täglich vom Heiligen Geist geleitet werden. Hörst du auf ihn?
Gebet: Gott, bitte leite mich durch den Heiligen Geist. Ich glaube, dass du zu mir sprichst, und ich will hören, was du sagst. Amen

Angenehme Reise Andacht 30.01.2020
Es ist ein Geschenk des Herrn, wenn die Schritte eines aufrichtigen Menschen fest
und sicher werden. An seinem Weg hat der Herr Gefallen. Psalm 37,23 (NGÜ)
Man kann das Leben als Christ mit einer Reise vergleichen. Der Heilige Geist ist der Reiseführer, er leitet uns jeden Tag. Dabei hat er immer unser Bestes im Sinn. Ihm zu folgen ist der Schlüssel zu einer angenehmen und erfolgreichen Reise. Aber was bedeutet es, Gott zu folgen? Im Grunde bedeutet es, ihm gehorsam zu sein, sich seiner Führung anzuvertrauen und zu tun, was er sagt. Oft laufen wir Gott voraus. Wir denken, wir wüssten, wo es langgeht. Manchmal werden wir ungeduldig mit seinem Zeitplan und biegen falsch ab, weil der Weg uns kürzer erscheint. Aber wenn wir dann merken, dass wir in einer Sackgasse gelandet sind, müssen wir zurück zu der Stelle, an der wir falsch abgebogen sind. Das Gute ist, dass Gott dort auf uns wartet, um wieder die Führung zu übernehmen und uns den richtigen Weg zu zeigen. Gott hat die Reise von jedem von uns perfekt geplant. Wichtig ist, dass wir Folgendes begreifen: Er liebt uns, er ist gut und gerecht, wir können ihm vertrauen.
Er wird uns in die richtige Richtung führen, uns korrigieren oder wieder zurückbringen, wenn wir vom Weg abkommen. Auch bezüglich anderer Menschen auf unserem Weg können wir ihm vertrauen. Wir dürfen ihm unser ganzes Leben anvertrauen. Punkt. Folge der Leitung des Heiligen Geistes, denn er kennt den Weg und wird immer bei dir bleiben.
Vertrau darauf, dass er dich zu all dem Guten führt, das er für dein Leben geplant hat, schon lange bevor du geboren wurdest. Angenehme Reise!
Gebet: Gott, in deinem Wort heißt es, dass du die Schritte der Gerechten lenkst.
Ich vertraue darauf, dass du mich auf meiner Reise führst, und ich weiß, du wirst immer
da sein, um mich wieder zurückzuführen, wenn ich einmal vom Weg abkomme. Amen

Nichts ist unmöglich Andacht 17.02.2020
Denn für Gott ist nichts unmöglich. Lukas 1,37 (NGÜ)
Zuversichtliche Menschen können sogar in den schlimmsten Situationen noch etwas Gutes entdecken. Aber diejenigen, die viele negative Gedanken zulassen, sehen sofort die Probleme und Hindernisse. Hier geht es nicht nur darum, das berühmte Glas halb voll oder halb leer zu sehen. Fakt ist, dass wir auf Basis unserer positiven oder negativen Gefühle tatsächlich Entscheidungen treffen und handeln. Ist dir schon einmal aufgefallen, dass negatives Denken die Dinge überproportional aufbläht? Die Probleme erscheinen dann viel größer und schwerwiegender, als sie in Wirklichkeit sind. Manchmal ist ein Problem vielleicht in der Tat unmöglich zu lösen, rein menschlich betrachtet. Wer eine negative Sicht hat,
vergisst dann, dass bei Gott nichts unmöglich ist.
Wenn du über die biblischen Wahrheiten nachdenkst, kannst du deine negative Sichtweise ablegen und dich neu darauf konzentrieren, wer Gott ist. Wer eine positive Sicht hat, die auf der Bibel basiert, weiß, dass bei Gott alles möglich ist. Er ist immer da. Ich habe meinem Verstand beigebracht, Gott und seinem Wort zu vertrauen. Immer wieder habe ich erlebt, dass Gott mich stark macht, wenn ich ihm mehr vertraue als meinen Umständen. Wir dürfen nie vergessen, dass für Gott nichts unmöglich ist.
Gebet: Herr, ich weiß, dass ich mit einer Einstellung, bei der das Glas halb leer ist, nichts
gewinnen kann. Selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen bist du da. Ich will mich auf das Gute konzentrieren und gemäß deinem Wort leben. Amen

Herr, weil ich gerecht bin, verschaff mir Recht (und tu an mir Gutes),
weil ich schuldlos bin!
Psalm 7,9 (EU)

Gott will dich leiten Andacht 27.02.2020
Wir haben einen mächtigen Gott! Er ist unser Herr für immer und ewig;
allezeit wird er uns führen! Psalm 48,15 (HFA)

Als Jesus auf der Erde war, wusste er immer genau, was er tun sollte. Er tat nur das, was
er den Vater tun sah. Da er unser Herr ist, können wir ihm vertrauen, dass er uns jeden Tag
leiten führen wird. In Psalm 48,15 heißt es, dass Gott uns sogar bis zu unserem Tod begleiten wird! Wie wunderbar ist es, jemanden zu haben, der uns im Leben von einem
Bestimmungsort zum nächsten bringt.

Gott möchte dich gebrauchen! Andacht 01.03.2020
Wer sich nun von all dem rein hält, gleicht einem Gefäß für Reines; er ist geheiligt,
für den Herrn brauchbar, zu jedem guten Werk tauglich. 2. Timotheus 2,21 (EU)

Die Bibel nennt uns irdene, zerbrechliche, menschliche Gefäße (2. Korinther 4,7).
Wie ein Krug, der auf der Töpferscheibe geformt wird, sind wir aus Ton gemacht (Jesaja 64,7). Nach 1. Mose 2,7 hat Gott Adam aus Erde geformt und in Psalm 103,14 heißt es: „Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind“ (HFA). Obwohl wir schwach und unvollkommen sind, möchte Gott uns einsetzen, um anderen Menschen Gutes zu tun. Jeder von uns ist für Gott kostbar – er kann sogar Gefäße mit
einem Sprung gebrauchen! Aber zuerst müssen wir uns Gott zur Verfügung stellen.
2. Timotheus 2,21 ermahnt uns: „Wenn sich jemand von Menschen fern hält, die einem
Gefäß mit unreinem Inhalt gleichen, wird er ein Gefäß sein, das ehrenvollen Zwecken dient. Er steht Gott zur Verfügung und ist ihm, dem Hausherrn, nützlich, bereit, all das
Gute zu tun, das dieser ihm aufträgt“ (NGÜ). Wenn du dich Gott ganz hingibst, kann er
unglaubliche Dinge durch dich tun.
Gebet: Herr, ich gehöre dir. Ich will ein Gefäß sein, das du gebrauchen kannst. Ich vertraue mich dir an. Ich will deinem Wort in meinem Herzen Raum geben und bereit sein zu jedem guten Werk, das du durch mich tun willst. Amen

Stelle dich Gott zur Verfügung Andacht 03.03.2020
Ehre den Herrn mit deinem Vermögen, mit dem Besten von dem, was du erntest.
Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn, deine Fässer laufen über von Wein.
Sprüche 3,9-10 (EU)

Viele Menschen wollen etwas von Gott empfangen, sind aber nicht bereit, sich ihm
ganz hinzugeben. Wir sollten uns diesbezüglich selbst immer wieder hinterfragen und den
Zustand unseres Herzens überprüfen. Das hilft uns dabei, auf Gott ausgerichtet zu bleiben und mit der Bereitschaft zu leben, das zu tun, was er uns aufträgt. Es wird Phasen geben,
in denen wir uns neu entscheiden müssen, uns selbst, unsere Zeit und unser Geld zu investieren, um Gottes Werk zu tun. Lass dich weder vom Teufel noch von ängstlichen Gedanken abhalten zu geben. Jesus ermahnt uns, uns keine Sorgen zu machen, denn Gott weiß,
was wir brauchen und er hat versprochen, für uns zu sorgen (Matthäus 6,25-34).
In Sprüche 3,9-10 heißt es: „Ehre den Herrn mit deinem Vermögen, mit dem Besten von dem, was du erntest. Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn, deine Fässer laufen über von Wein“ (EU). Wenn du Gott alles zur Verfügung stellst, wird er sein Versprechen halten und für dich sorgen. Gib dich selbst Gott hin. Gib ihm alles, was du bist und sein möchtest, all deine Träume, deine Visionen, deine Hoffnungen und Wünsche. Gib ihm alles, dann
wird er seine Macht durch dein Leben zeigen.
Gebet: Gott, heute stelle ich mich dir neu zur Verfügung: meine Hände, meinen Mund,
meinen Verstand, meinen Körper, mein Geld und meine Zeit. Alles, was ich habe,
gehört dir. Ich will heute deinen Willen tun. Amen

Schenke Gott dein Vertrauen Andacht 12.03.2020
Der Herr, unser Gott, redete zu uns am Horeb und sprach: Lange genug seid ihr an diesem Berg geblieben. 5. Mose 1,6 (ELB)
Das Volk Israel wanderte 40 Jahre durch die Wüste, um einen Weg zurückzulegen, für den man eigentlich nur elf Tage benötigt. Warum? Als ich einmal darüber nachdachte, sagte Gott zu mir: „Das Volk Israel kam nicht weiter, weil es eine Wüstenmentalität hatte.“
Die Israeliten hatten keine Perspektive für ihr Leben, keine Träume. Diese Mentalität mussten sie erst ablegen und Gott vertrauen lernen. Wir sollten uns nicht über das Volk Israel wundern, denn die meisten von uns verhalten sich genauso. Statt Fortschritte zu machen, drehen wir uns im Kreis. Wir brauchen Jahre, bis wir etwas überwunden haben, obwohl es viel schneller erledigt sein könnte. Wir müssen unsere Denkweise ändern und anfangen zu glauben, dass Gottes Wort wahr ist. In Matthäus 19,26 heißt es, dass bei Gott alle Dinge möglich sind. Er wartet nur auf unser Vertrauen in ihn. Wenn wir unseren Glauben einsetzen, tut er den Rest. Der Herr sagt dir und mir heute noch das Gleiche, was er dem Volk
Israel damals gesagt hat: „Du warst jetzt lange genug an diesem Berg.“
Es wird Zeit, dass wir vorwärtsgehen!
Gebet: Gott, ich habe mich in meinem Leben schon oft im Kreis gedreht. Ich weiß, dass ich mit deiner Hilfe vorwärtsgehen kann. Deshalb setze ich mein Vertrauen auf dich und lege meine Wüstenmentalität ab! Amen

Frei von der Vergangenheit leben Andacht 13.03.2020
„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den
Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit und
zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Lukas 4,18-19 (LUT)

Ich komme aus einer sehr kaputten Familie, in der ich unter anderem Missbrauch erlebt
habe. Meine Kindheit war von Angst und seelischen Qualen gekennzeichnet. Als junge Frau entschied ich mich, mein Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Ich versuchte als Christin
zu leben, doch ich glaubte, dass meine Zukunft immer von meiner Vergangenheit bestimmt sein würde. Ich dachte: „Wie kann jemand, der so eine Vergangenheit hatte wie ich, jemals innerlich heil werden? Das ist unmöglich!“ Aber Jesus hat gesagt: „Der Geist des Herrn ist auf mir … er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein
sollen …“ (Lukas 4,18; LUT). Jesus ist gekommen, um Gefängnistüren zu öffnen und die
Gefangenen zu befreien. Ich entwickelte mich erst weiter, als ich begriff, dass Gott mich
aus dem Gefängnis meiner Vergangenheit befreien wollte. Ich musste glauben, dass weder meine Vergangenheit noch meine Gegenwart meine Zukunft bestimmen konnten – es sei denn, ich ließ es zu. Als ich meinen Glauben einsetzte, schenkte Gott ein Wunder und
befreite mich. Vielleicht hast auch du eine schlimme Vergangenheit, die dich heute noch negativ beeinflusst und bedrückt. Ich sage dir ganz klar: Deine Zukunft muss nicht durch deine Vergangenheit oder deine Gegenwart bestimmt werden! Lass Gott die Ketten deiner Vergangenheit zerbrechen.
Gebet: Gott, ich glaube, dass du stärker bist als meine Vergangenheit. Ich empfange jetzt die Freiheit, die du mir schenkst. Meine Vergangenheit soll meine Zukunft nicht länger
bestimmen. Amen

Wer ist dein wahrer Feind? Andacht 14.03.2020
Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese
Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt. Epheser 6,12 (NLB)

Steckst du in einer herausfordernden Situation? Brauchst du in bestimmten Bereichen
deines Lebens Hilfe und weißt nicht, wo diese herkommen soll? Viele Christen haben ernsthafte Probleme. Manche sind arbeitslos, andere sind schwer krank und fragen sich, wie sie ihren Lebensunterhalt weiter bestreiten sollen. In dieser Welt gibt es vieles, das bedrohlich für uns ist. Aber unser größter Feind ist die Angst – und die ist nicht „da draußen“.
Epheser 6,12 erinnert uns daran, dass wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern mit dem Feind unserer Seele. Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir wirklich kämpfen. Zum Glück ist unser Gott bestens in der Lage, mit unserem Feind fertigzuwerden.
Wer sich der bedingungslosen Liebe Gottes bewusst ist, wird begreifen, dass Gott sich immer um all unsere Belange kümmern wird. Du musst dich nicht fürchten. Vertraue auf Gott, er ist der Einzige, der die geistlichen Mächte der Finsternis besiegen kann.
Gebet: Herr, hilf mir, dass ich nicht vergesse, wer mein wahrer Feind ist und dass du allmächtig bist. Ich kann nicht alles bewältigen, was der Teufel mir über den Weg schickt, aber du kannst es. Amen

Gott ist größer als dein Problem Andacht 15.03.2020
Probiert es aus und erlebt selbst, wie gut der Herr ist! Glücklich ist, wer bei ihm Zuflucht sucht! Psalm 34,9 (HFA)
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich eines Morgens betete und mir auf einmal Sorgen über eine bestimmte Situation machte. Ich fragte mich, was ich bloß tun sollte. Plötzlich hörte ich diese sanfte, leise Stimme in mir sagen: „Joyce, willst du jetzt dein
Problem anbeten oder mich?“ Gott war bereit, sich sofort um mein Problem zu kümmern, wenn ich es beiseitelegen und ihn anbeten würde. Indem wir Gott mit einem dankbaren Herzen begegnen, lassen wir die seelischen und emotionalen Lasten los, die uns bedrücken. Sie verlieren sich in der überwältigenden Größe Gottes. Wenn wir uns auf ihn ausrichten, werden wir erleben, wie er alles in unserem Leben zu unserem Besten wirkt. Die Bibel sagt, dass diejenigen, die Gott von ganzem Herzen anbeten, keinen Mangel leiden werden. Willst du sichergehen, dass alle deine Bedürfnisse gestillt werden? Dann bete Gott und nicht deine Sorgen an. Ganz gleich mit welchen Schwierigkeiten du es zu tun hast, danke Gott und gib ihm die Ehre. Dann wird der Glaube in deinem Herzen wachsen und du wirst die Probleme überwinden.
Gebet: Gott, ich werde mir keine Sorgen mehr machen. Stattdessen danke ich dir. Du bist groß und mächtig und ich weiß, dass du in deiner Güte und Liebe für mich sorgen wirst. Amen

Die Wahrheiten der Bibel aussprechen Andacht 16.03.2020
Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer,
der Felsen zerschmeißt? Jeremia 23,29 (LUT)
Woran denkst du, wenn du die Worte „Bekenntnis“ oder „bekennen“ hörst?
Viele Menschen denken zuerst an eine Definition, die einen eher negativen Beigeschmack hat, nämlich dass jemand zugibt, etwas Falsches getan zu haben. Aber wenn wir mit den biblischen Wahrheiten übereinstimmen und diese laut „bekennen“ oder aussprechen,
hat das ungeheuer positive Auswirkungen. Einer meiner Bekannten sagt immer, wir
können Goliath nicht besiegen, wenn wir den Mund nicht aufmachen.
Als David sich auf den Kampf mit dem Riesen Goliath vorbereitete, lief er auf ihn zu und bekannte laut, wie der Kampf seiner Meinung nach ausgehen würde: „Heute wird der Herr dich in meine Hand ausliefern“ (1. Samuel 17,46; ELB). Nach diesem Vorbild sollten wir den Feinden in unserem Leben gegenübertreten. Wir müssen den Mund aufmachen und Gottes Wort bekennen. Ich rate dir, die Wahrheiten der Bibel jeden Tag laut auszusprechen.
Jedes Mal, wenn dir ein Gedanke durch den Kopf geht, der nicht mit der Bibel übereinstimmt, bekenne laut die Wahrheit. Du wirst feststellen, dass die Macht des Wortes
Gottes stärker ist als die Lüge.
Gebet: Gott, ich weiß, dass dein Wort mächtig ist. Nichts kann ihm widerstehen.
Erinnere mich jedes Mal daran, biblische Wahrheiten laut auszusprechen,
wenn ich in einer schwierigen Lage bin. Amen

Gottes Kraft reicht aus Andacht 17.03.2020
Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig,
aber die menschliche Natur ist schwach. Matthäus 26,41 (NGÜ)

In der Nacht bevor Jesus gekreuzigt wurde, versammelte er seine Jünger im Garten
Gethsemane und bat sie nur um eine Sache: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet! Der Geist ist willig, aber die menschliche Natur ist schwach“ (Matthäus 26,41; NGÜ). Die Jünger sollten wach bleiben und beten, aber sie schliefen immer wieder ein. Jesus dagegen betete und ein Engel kam und stärkte ihn, damit er das Sterben am Kreuz ertragen konnte. Die Jünger beteten nicht – sie schliefen – und bewiesen, dass die menschliche Natur schwach ist. Mir zeigt diese Geschichte, wie bedeutsam das Gebet
tatsächlich ist. Als Christen muss uns klar sein, dass uns ohne das tägliche Gebet und die Zwiesprache mit Gott das Wichtigste fehlt. Wir haben alle mit unserer menschlichen Natur zu kämpfen. Doch wenn das Gebet bei uns an oberster Stelle steht, wird Gott unseren Geist stark machen und uns helfen, die Grenzen unseres natürlichen Menschen zu überwinden. Woher wirst du heute deine Kraft bekommen? Aus dir selbst? Oder wirst du die Kraft
erleben, die Gott uns so großzügig schenkt, wenn wir zu ihm kommen?
Gebet: Gott, ich danke dir für die Kraft, die du mir schenkst, wenn ich bete.
Ich weiß, dass ich ohne dich schwach bin. Deshalb beschließe ich, immer im Gebet zu dir zu kommen, in dem Wissen, dass deine Kraft für mich ausreicht. Amen

Sage Ja zur Selbstdisziplin Andacht 18.03.2020
Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Seid standhaft,
wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.
Römer 12,12 (HFA)

Als Christen denken wir oft, dass in unserem Leben alles perfekt laufen müsste,
einfach weil wir Christen sind. Aber Jesus hat uns gewarnt: „Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben …“ (Johannes 16,33; NLB). Jesus ließ uns wissen, dass wir mit den Schwierigkeiten in dieser Welt zu kämpfen haben würden. Das gehört zum Leben dazu,
besonders wenn wir unsere selbstsüchtigen Wünsche ablegen und dem Beispiel Jesu
folgen. Der Apostel Paulus schrieb: „Mit der eisernen Disziplin eines Athleten bezwinge
ich meinen Körper, damit er mir gehorcht“ (1. Korinther 9,27; NLB). Paulus spricht hier
von Selbstdisziplin. Diszipliniert zu sein heißt Wünsche abzulegen, die Gott nicht gefallen, und mithilfe seiner Gnade das Richtige zu tun – ganz gleich was es uns kostet. Das ist oft nicht leicht. Es kann schmerzhaft sein, unser Ego in die Schranken weisen zu müssen.
Aber vergiss nicht: Auch wenn wir leiden, gibt es Hoffnung, denn Jesus hat diese Welt
überwunden! Paulus schrieb: „Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine
Zusagen erfüllt. Seid standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch
nichts vom Gebet abbringen“ (Römer 12,12; HFA).

Gebet: Gott, ich will dir gefallen, ganz gleich ob das meinem Ich gefällt oder nicht.
Auch wenn es eine Herausforderung sein kann, deinen Willen zu tun, gibt es Hoffnung, denn dein Geist lebt in mir und du hast die Welt überwunden. Amen

Die Angst in die Flucht schlagen Andacht 19.03.2020
Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft,
der Liebe und der Besonnenheit. 2. Timotheus 1,7 (NLB)

Der Teufel versucht jeden Tag, uns durch Angst zu lähmen. Es ist seine Methode, um uns davon abzuhalten, die Kraft, den klaren Verstand und die Liebe, die Gott uns geben will,
zu nutzen. Wir meinen oft, Angst sei ein Gefühl, aber in Wirklichkeit ist es eine geistliche Macht. Die Angst ist eine der Lieblingswaffen des Teufels und ihm gefällt es besonders, Christen damit zu plagen. Aber Jesus hat gesagt: „Alles ist möglich, wenn du mir vertraust“ (Markus 9,23; HFA). Ein Christ, der von Herzen für Jesus lebt, der Bibel glaubt und keine Angst hat, ist der größte Albtraum des Teufels. Es heißt, Angst sei das Gegenteil von Glauben, und das stimmt. Wir können nicht gleichzeitig glauben und Angst haben. Die Angst lähmt uns und hält uns davon ab, Gottes Verheißungen anzunehmen. Sie verhindert, dass wir vorangehen und die Bestimmung Gottes für unser Leben erfüllen. Der Angst muss man also ohne Umschweife mit Glauben begegnen. Wir müssen uns zu Gottes Wort bekennen und der Angst befehlen zu weichen. Wenn also das nächste Mal Angst an deine Tür klopft, lass den Glauben öffnen!
Gebet: Herr, zeig mir, wenn der Teufel seine Lieblingswaffe gegen mich einsetzt. Mit deiner Hilfe kann ich im Glauben darauf antworten und die Angst in die Flucht schlagen. Amen

Empfange Gottes Vergebung Andacht 21.03.2020
Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden
vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1,9 (LUT)

Wir sind jeden Tag auf Vergebung angewiesen. Der Heilige Geist schlägt in uns Alarm,
damit wir unser sündhaftes Verhalten erkennen. Durch das Blut Jesu haben wir dann die Möglichkeit, von Sünde gereinigt zu werden, um vor Gott zu bestehen. Wenn wir uns verurteilt fühlen, können wir sicher sein, dass das nicht von Gott kommt. Er hat Jesus gesandt, um für uns zu sterben und den Preis für unsere Sünde zu bezahlen. Jesus hat am Kreuz
unsere Schuld und Strafe auf sich genommen (Jesaja 53). Als Gott uns von der Sünde befreit hat, hat er uns auch von Verurteilung freigesprochen. Er ist treu und gerecht und
vergibt all unsere Schuld und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (1. Johannes 1,9).
Der Teufel weiß, dass Verurteilung und Scham uns davon abhalten, im Gebet zu Gott zu kommen und seine Vergebung zu empfangen. Wenn wir ein schlechtes Gewissen haben oder glauben, Gott sei wütend auf uns, trennt uns das von ihm. Gott wird dich jedoch nie verlassen, also ziehe dich nicht von ihm zurück, weil du ein schlechtes Gewissen hast. Nimm seine Vergebungan und genieße dann wieder eine ungetrübte Beziehung zu ihm.
Gebet: Gott, ich danke dir, dass du mir gezeigt hast, dass Verurteilung niemals von dir kommt. Ich nehme jetzt deine Vergebung an. Du hast mich rein gemacht von Sünde,
damit ich vor dir bestehen kann. Amen

Das Markenzeichen eines Christen Andacht 24.03.2020
Seid miteinander auf das gleiche Ziel bedacht! Strebt nicht hoch hinaus, sondern lasst
euch auch von geringen Dingen in Anspruch nehmen! Haltet euch nicht selbst für klug!
Römer 12,16 (NeÜ)

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Liebe ist Selbstlosigkeit. In Römer 12,16 wird sie
als Bereitschaft, auf die Bedürfnisse und Wünsche anderer einzugehen, beschrieben (AMP). Diejenigen, die den Inhalt dieses Verses verstanden haben und ihn in ihrem Leben umsetzen, wissen was es heißt, von ganzem Herzen zu lieben. Sie sind nicht selbstsüchtig.
Sie haben gelernt anpassungsfähig zu sein und sich auf andere Menschen einzustellen. Menschen, die mehr von sich halten, als sie sollten, haben dagegen Schwierigkeiten, sich auf andere einzustellen. Die hohe Meinung, die sie von sich selbst haben, verleitet sie dazu, andere als „klein“ und „unbedeutend“ einzustufen. Egoistisch, wie sie sind, erwarten sie, dass die anderen sich ihnen anpassen. Sie selbst sind dagegen meist nicht in der Lage,
auf jemanden einzugehen, ohne wütend oder verärgert zu werden. Was für ein Typ bist du? Früher war ich sehr egoistisch, aber jetzt weiß ich aus Erfahrung, dass ein selbstloser
Lebensstil viel befriedigender ist. Das Markenzeichen eines Christen ist es, sich anderen anpassen zu können und ihnen in Liebe zu begegnen. Und gerade haben wir viel Gelegenheit, uns darin zu üben. In dieser ungewöhnlichen und herausfordernden Zeit brauchen wir alle ein Höchstmaß an Anpassung und Einfühlungsvermögen füreinader und Gott hilft uns
dabei durch seinen Heiligen Geist.
Gebet: Gott, bitte zeige mir heute, wie ich mich in Liebe anderen anpassen kann.
Ich will kein Egoist sein, sondern mich auf die Bedürfnisse von Menschen einstellen,
soweit es mir möglich ist. Befähige mich, andere von ganzem Herzen zu lieben. Amen

Liebe jeden auf andere Art Andacht 25.03.2020
Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl. Psalm 139,14 (ELB)
Die Bibel sagt, dass wir wunderbar und einzigartig gemacht sind (HFA). Gott hat sich bei
jedem von uns Zeit genommen und seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Da erscheint es logisch, dass er uns nicht alle gleich gemacht hat, oder? Leider versuchen wir manchmal, andere Menschen so zu lieben, als würden sie einander vollständig entsprechen. Du wirst jedoch merken, dass nicht jeder das Gleiche von dir braucht. Eines deiner Kinder braucht vielleicht mehr Zeit mit dir als die anderen. Manche deiner Freunde müssen vielleicht öfter ermutigt werden als andere. Verschiedene Menschen brauchen verschiedene Formen der Liebe. Auch die Meinungen und Wünsche anderer zu respektieren ist wichtig. Egoistische Menschen erwarten, dass alle so sind wie sie. Aber die Liebe respektiert die Unterschiede. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir alle gleich sind, dann hätte er nicht jedem von uns einen ganz individuellen Fingerabdruck gegeben. Ich glaube, allein das zeigt, dass wir zwar alle gleichwertig, aber dennoch einzigartig sind. Jeder von uns hat unterschiedliche Gaben und Talente, Vorlieben und Abneigungen, Ziele und Motivationen im Leben. Ein liebevoller Mensch respektiert diese Unterschiedlichkeit und ermutigt andere darin.
Gebet: Gott, hilf mir die Unterschiedlichkeit der Menschen zu schätzen und sie entsprechend zu lieben. Wir sind alle wunderbar und einzigartig gemacht. Danke für jeden Menschen, den du auf ausgezeichnete Weise gemacht und in mein Leben gebracht hast. Amen

Bewahre Ruhe Andacht 26.03.2020
Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt,
gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht! Johannes 14,27 (SLT)

Als Jesus diese Erde verlassen hat, sagte er, er würde uns seinen Frieden geben.
Es ist allerdings unsere Entscheidung, ob wir in diesem Frieden, den er uns gegeben hat,
leben wollen.
Natürlich setzt der Teufel alles daran, um dir den Frieden zu rauben. Warum? Weil er weiß, dass du Gottes Stimme nicht hören kannst, wenn du innerlich unruhig bist. Gerade geht es uns vermutlich allen so, dass Gedanken der Verunsicherung und Sorge uns hin und wieder aus der Ruhe bringen. Aber denke einmal über dein normales Leben nach: Du wirst erstaunt sein, wie oft der Teufel jede Woche versucht dich anzugreifen, nur um dir den Frieden zu rauben. Als ich das vor einiger Zeit feststellte, sagte Gott zu mir: „Joyce, wenn der Teufel so hinter deinem Frieden her ist, dann muss eine ungeheure Kraft darin stecken.“ Das stimmt! Sobald der Teufel nun versucht, mir den Frieden zu rauben, halte ich mit Freude daran fest, weil ich weiß, dass ich ihn auf diese Weise besiegen kann. Das heißt nicht, dass ich mich nie aufrege, aber ich kann jeder Situation etwas Gutes entgegensetzen – indem ich mich selbst beherrsche und meinen Frieden bewusst bewahre. Genau das ist unsere Aufgabe. Jetzt umso mehr. Wirst du dich heute für Gottes Frieden entscheiden?
Gebet: Herr, danke, dass du mir deinen Frieden schenkst. Öffne mir die Augen für die Absichten des Teufels, wenn er versucht mir den Frieden zu rauben. Ich werde nicht zulassen, dass er dies tut. Stattdessen will ich in dir verwurzelt bleiben. Amen

Suche Bestätigung bei Gott Andacht 27.03.2020
Lasst euren Aufruhr und erkennt, dass ich allein Gott bin, hoch erhaben über alle Völker,
geehrt in aller Welt. Psalm 46,11 (NGÜ)

Unsicherheit ist heutzutage schon fast eine Volkskrankheit. Sie raubt vielen Menschen in unserer Gesellschaft die Freude am Leben. Außerdem verursacht sie massive Beziehungsprobleme. Ich weiß aus eigener Erfahrung, welche Auswirkungen Unsicherheit auf das
Leben haben kann und wie sehr es einen Menschen prägt. Wer unsicher ist, sucht oft die Bestätigung anderer, um das Gefühl der Ablehnung oder ein geringes Selbstbewusstsein
zu überwinden. Er ist gewissermaßen süchtig nach Anerkennung. Wenn Unsicherheit Teil unseres Lebens ist, gibt es nur ein Mittel dagegen, und das ist Gottes Wahrheit.
Die Wahrheit ist, dass wir uns nicht abkämpfen müssen, um das von Menschen zu bekommen, was Gott uns jederzeit gerne gibt: Liebe, Annahme, Bestätigung, Geborgenheit, Selbstwert. Er ist unsere Zuflucht, unsere Burg, unsere Stärke, unsere Festung in Zeiten der Not und unser sicheres Versteck (Psalm 9,10; 31,4; 32,7; 37,40; 46,12). Er gibt uns unseren Wert, nimmt uns an und schenkt uns Bestätigung. Solange wir das haben, haben wir den kostbarsten Schatz der Welt. Wenn du auf Gott schaust, wird er dich in eine ganz neue
Freiheit führen und dich zu der selbstbewussten, reifen Person machen, als die er dich
erschaffen hat.
Gebet: Herr, bei dir bin ich geborgen. Ich konzentriere mich auf deine Wahrheit – du bist meine Zuflucht und Stärke. Du schenkst mir Liebe und nimmst mich an. Nur in dir kann
ich selbstbewusst sein. Amen

Gott will deine Wunden heilen Andacht 28.03.2020
Der Geist Gottes des Herrn ist auf mir, weil der Herr mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen …
Jesaja 61,1 (LUT)

Die Bibel lehrt, dass Jesus kam, um unsere Wunden zu verbinden und unsere gebrochenen Herzen zu heilen. Er kam, um uns Schönheit statt Asche und Freudenöl statt Trauer zu geben (Jesaja 61,1-3). Viele Christen lesen das und wissen, dass Gott von körperlicher Krankheit und Sünde heilen und befreien will. Aber hinter diesem Vers steckt mehr. Auch unsere Gefühle gehören zu uns. Sie können genauso krank sein wie jeder andere Teil von uns.
Die Welt ist voller Menschen, die seelisch leiden. Die Ursache dafür ist meist Missbrauch, Ablehnung, Verlassenheit, Verrat, Enttäuschung, Verurteilung, Kritik oder weitere negative Verhaltensweisen anderer. Dieser seelische Schmerz kann oft zerstörerischer sein als körperliches Leid, weil die Menschen meinen, sie müssten den Schmerz verstecken und so tun, als sei er nicht da. Wenn du an einer seelischen Verletzung leidest, darfst du wissen, dass Jesus dich heilen will. Er ist nicht nur an deinem geistlichen und körperlichen
Wohlergehen interessiert. Geh mit deinen Verletzungen zu ihm. Jesus will alle deine
Wunden heilen!
Gebet: Herr, danke, dass du dich um jeden Teil von mir sorgst, auch um meine Gefühle.
Ich bringe alle meine seelischen Wunden und Verletzungen zu dir. Ich weiß, dass du mich heilen und wieder gesund machen kannst. Amen

Was ist Gnade? Andacht 30.03.2020
Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft –
Gott hat es geschenkt. Epheser 2,8 (EU)

Die meisten Christen wissen, dass sie nur durch Gnade gerettet sind. Doch die Frage ist: Wer von uns hat die Kraft der Gnade Gottes wirklich verstanden? Alles, was wir von Gott empfangen, müssen wir im Glauben empfangen. Und selbst der Glaube wird uns durch Gnade geschenkt. Wenn wir die Gnade begreifen, können wir im Glauben leben und Gottes Segnungen empfangen. Gottes Gnade ist weder kompliziert noch verwirrend. Im Gegenteil, sie ist ganz einfach, und genau deshalb verpassen viele Menschen sie. Alles in der Bibel – die Errettung, die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, die Gemeinschaft mit Gott und jedes Gelingen in unserem täglichen Leben – basiert auf Gnade. Ohne Gnade sind wir nichts,
haben wir nichts, können wir nichts. Alles in unserem Leben hängt von Gottes Bereitschaft ab, seine unendliche Macht für uns einzusetzen. Es hat nichts mit unseren Fähigkeiten,
Verdiensten oder Anstrengungen zu tun. Konzentriere dich heute auf diese Tatsache
und du wirst im Glauben wachsen.

Gebet: Gott, ich will nicht nur von deiner Gnade hören, ohne zu begreifen, welche Macht wirklich darin steckt. Hilf mir zu verstehen, wie wunderbar deine Gnade ist, damit mein Glaube wachsen kann. Amen

Möge Gottes Antlitz unser unverdienter ewiger Lohn sein.
🙏Gott schütze euch! 🙏

Die einzige Wahl, die ihr treffen könnt, ist, ein wahres Kind Gottes zu werden,
ohne Den ihr nichts seid. Jesus B.1090

Wir bekommen, was wir nicht verdient haben Andacht 31.03.2020
Herr, du wirst mir auch in Zukunft dein Erbarmen nicht versagen, deine Liebe und Treue
werden mich stets bewahren. Psalm 40,12 (GNB)

Viele Menschen lassen sich nur von Gott helfen, wenn sie der Meinung sind, es verdient
zu haben. Jahrelang ging auch ich davon aus, dass ich Gottes Hilfe nur dann in Anspruch nehmen konnte, wenn ich ausreichend gute Werke getan hatte. Aber diese Denkweise führt nicht zu einer dankbaren Haltung. Wenn wir meinen, wir hätten verdient, was wir bekommen, ist es ja kein Geschenk mehr. Es ist vielmehr eine Belohnung oder eine „Entschädigung für geleistete Dienste“. Das ist der Unterschied zwischen Gnade und Werken:
zu bekommen, was man nicht verdient hat oder zu bekommen, was man verdient hat.
Öffne dein Herz und lass Gottes Gnade in dein Leben, um dir im Alltag zu helfen.
Solltest du frustriert sein, kommt das vielleicht daher, dass du aus eigener Kraft heraus lebst. Finde zu Gottes Gnade zurück und erlaube Gott, durch dich zu wirken. Lerne es zuzulassen, wenn er dir einen Gefallen tut. Versuche nicht länger, dir Gottes Hilfe zu verdienen, sondern erlaube ihm, in allem für dich zu sorgen.
Gebet: Herr, ich erkenne wie dumm es ist, deine Hilfe nur anzunehmen, wenn ich denke, dass ich sie verdient habe. Ich gebe meine eigenen Anstrengungen auf und empfange
deine Gnade. Danke, dass du mir in jeder Lage hilfst, auch wenn ich es nicht verdient habe. Amen

Richtig mit Gefühlen umgehen Andacht 01.04.2020
Der Herr, dein starker Gott, der Retter, ist bei dir. Begeistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist
er sprachlos ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich. Zefanja 3,17 (NLB)

Gefühle gehören zum Leben. Solange wir auf dieser Erde sind, werden wir alle möglichen Gefühle und emotionalen Reaktionen haben. Wir dürfen weder ihre Existenz leugnen noch uns deshalb schuldig fühlen. Allerdings müssen wir lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen. Das ist einfacher, wenn wir wissen, dass wir ihnen nicht vertrauen können.
Ja, sie können sogar unsere größten Feinde sein. Der Teufel setzt unsere Gefühle gegen
uns ein, damit wir nicht in der Kraft des Heiligen Geistes leben. Es ist wichtig zu wissen, dass unser Gott mächtig ist und seine Kraft in uns wohnt. Aus dem Grund können wir
unsere Gefühle im Griff haben und uns von seinem unveränderlichen Wort und seinem Geist leiten lassen – statt von schwankenden Gefühlen.
Als Christen werden wir nicht automatisch geistlich stabil und emotional reif. Wir müssen es von ganzem Herzen wollen und es entschlossen anstreben. Wenn dir emotionale Stabilität wirklich wichtig ist, wird Gott
dir dabei helfen, mit deinen Gefühlen richtig umzugehen. Jage dieser Stabilität nach.
Dann wirst du ein Leben führen, das gelingt und von Freude erfüllt ist.
Gebet: Gott, ich will emotional stabil werden. Ich möchte mich nicht mehr von
meinen Gefühlen kontrollieren lassen, sondern lernen, richtig mit ihnen umzugehen.
Danke, dass du in mir lebst und mir mit deiner großen Kraft dabei hilfst. Amen

Lerne zu warten Andacht 02.04.2020
Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler.
Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt. Jesaja 40,31 (EU)

Ich werde häufig gefragt: „Woher weiß ich, ob Gott zu mir gesprochen hat oder ob ich mir das nur einbilde?“ Ich glaube, die Antwort darauf lautet, dass wir lernen müssen zu warten. Bei großen Entscheidungen haben wir oft das Gefühl, schnell handeln zu müssen.
Wir müssen etwas tun, und zwar jetzt gleich! Aber die Weisheit Gottes gebietet uns zu
warten, bis wir klar erkennen, was wir tun sollen und wann. Wir sollten die Fähigkeit ent-
wickeln, einen Schritt zurückzugehen und die Situation mit Gottes Augen zu betrachten.
Nur dann können wir unsere Entscheidungen so treffen, wie er es von uns möchte.
Die Kraft liegt im Warten. Wenn du auf den Herrn wartest, wirst du innerlich spüren, was Gott wirklich von dir will. Solltest du vor einer schwierigen Entscheidung stehen, ist es klug zu warten, bis du eine klare Antwort hast, anstatt Schritte zu gehen, die du später bereust. Du fühlst dich dabei vielleicht unwohl und würdest gerne schneller handeln.
Aber lass nicht zu, dass diese Eile Vorrang hat vor Gottes Weisheit und Erkenntnis.
Gebet: Herr, ich will nicht im Eifer des Gefechts eine Entscheidung treffen, die ich später
bereue. Erinnere mich jeden Tag daran, zu warten und auf dich zu hören. Das ist vielleicht nicht einfach, aber deine Weisheit und Erkenntnis sind es wert. Amen

Unser geistliches Erbe Andacht 03.04.2020
Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern.
Römer 8,29 (HFA)

Jesus wurde Mensch und gab sich selbst als ein vollkommenes und sündloses Opfer hin – für uns, die wir nicht fähig sind, perfekt zu sein. Aufgrund dieses Opfers können wir Jesus jeden Tag ähnlicher werden. Wir empfangen unser geistliches Erbe, wenn wir so leben, wie Jesus gelebt hat. Allerdings können wir nicht über Nacht ein gottgefälliges Leben führen. Wir werden dabei immer wieder stolpern. Wären wir vollkommen, bräuchten wir ja keinen Retter! Trotzdem müssen wir unser geistliches Erbe von Herzen antreten und genießen wollen. Wir müssen lernen, Gott zu vertrauen, der uns immer mehr in das Bild seines
Sohnes, Jesus Christus, umgestalten wird.
In Epheser 1,11-12 heißt es: „Durch ihn sind
wir auch als Erben vorherbestimmt und eingesetzt … wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit
bestimmt, die wir schon früher auf Christus gehofft haben“ (EU). Für dich steht ein Erbe
bereit. Gott will, dass du es antrittst und in Frieden und Geborgenheit lebst, weil du weißt, wer du bist und zu wem du gehörst. Wirst du Gott vertrauen und dich von ihm verändern lassen, um Jesus jeden Tag ein bisschen ähnlicher zu werden?
Gebet: Gott, danke für mein geistliches Erbe in Jesus. Ich vertraue dir, weil ich weiß,
dass du mich nach dem Vorbild deines Sohnes verändern kannst, jeden Tag ein
Stückchen mehr. Amen

Der Name Jesus hat Kraft Andacht 04.04.2020
Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters. Philipper 2,9-11 (SLT)
Viele Menschen – auch viele Christen – haben nicht die geringste Ahnung von der ungeheuren Kraft, die im Namen Jesus steckt. Hast du schon einmal über die Bedeutung von Namen nachgedacht? Der Name einer Person steht für und personifiziert deren Persönlichkeit und unterscheidet sie so von allen anderen. Wenn wir jemanden beim Namen rufen, dann bringen wir etwas über diese Person zum Ausdruck. Genauso ist es, wenn wir den Namen Jesus aussprechen. Wir nennen dann nicht nur einen Namen. Vielmehr bringen wir die Macht zum Ausdruck, die dieser Name verkörpert – nicht menschliche Macht, sondern die ganze Macht und Autorität Gottes (Kolosser 2,9). Gleichzeitig beschreiben wir eine Person. Jesus bedeutet „Retter“. Wir benennen ihn nach dem, was er für uns tut: Er rettet uns von unseren Sünden, unserem Versagen und aus Umständen, die nicht seinem Willen entsprechen (Matthäus 1,21). Viele Menschen wollen geistliche Autorität haben, aber sie verstehen nicht, dass sie den Namen Jesus im Glauben aussprechen müssen, um die innewohnende Kraft freizusetzen. Dieser wunderbare Name ist denen gegeben, die glauben. Sprich seinen Namen heute als Kind Gottes im Glauben aus.
Gebet: Vater im Himmel, ich rufe den Namen Jesus im Glauben über meine Lebensumstände aus. Ich danke dir für die rettende Kraft deines Sohnes. Amen

Wo du schwach bist, ist Gott stark Andacht 05.04.2020
Doch er sagte zu mir: „Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft ist in den
Schwachen mächtig.“ Jetzt bin ich sogar stolz auf meine Schwachheit, weil so die Kraft
von Christus auf mir ruht.
2. Korinther 12,9 (NeÜ)
Stark oder schwach? Wenn du dich selbst mit einem dieser Worte beschreiben müsstest, welches würdest du wählen? Die meisten von uns würden wahrscheinlich „schwach“ wählen. Aber wusstest du, dass unsere Schwachheit uns nicht für immer im Griff haben wird? Der einzige Weg, die eigene Schwäche zu überwinden, ist, sich auf Gottes Stärke zu verlassen. Dazu musst du aufhören, dich auf deine Schwäche zu konzentrieren. Du darfst nicht immer nur auf das schauen, was du alles nicht bist. Schau darauf, wer Gott ist.
Konzentriere dich auf seine Stärke und auf all das, was er für dich tun will.
Die Schwachheit dieser Welt ist nicht dein Erbe. Jesus ist nicht auf die Erde gekommen, am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden, damit du schwach und unterlegen bist. Er hat all das durchlitten, um dir etwas zu hinterlassen – nämlich Autorität im Leben und die Kraft, Herr deiner Umstände zu sein. In jedem Bereich deines Lebens, in dem du stolperst, ist Gott bereit, dich stark zu machen. Wenn du also das nächste Mal mit deinen Schwächen konfrontiert wirst, erinnere dich daran, dass er stark ist, wo du schwach bist!
Gebet: Gott, im Glauben sage ich, dass du stark bist, wo ich schwach bin. Deshalb werde
ich mir um meine Schwächen keine Sorgen machen und mich nicht davon unterkriegen
lassen. Ich vertraue auf deine Stärke. Amen

Gottes perfekter Plan für dich Andacht 06.04.2020
Ich bin überzeugt, dass der, der etwas so Gutes in eurem Leben angefangen hat, dieses Werk auch weiterführen und bis zu jenem großen Tag zum Abschluss bringen wird, an dem Jesus Christus wiederkommt. Philipper 1,6 (NGÜ)
„Gott hat einen perfekten Plan für dein Leben!“ Diese Aussage haben wir alle schon einmal gehört, aber glauben wir sie auch? Vielleicht macht uns das Wort „perfekt“ Schwierigkeiten. Niemand ist perfekt, sagen wir uns, und der Gedanke an Perfektion löst Druck und Stress in unserem Leben aus. Perfektion scheint unmöglich zu sein. Und weißt du was?
Das ist sie auch! Gottes Plan ist nicht perfekt, weil wir perfekt sind. Sein Plan ist perfekt, weil Gott ihn entworfen hat. Perfektion kommt von ihm, und nur von ihm. Er kennt uns besser als wir uns selbst und er hat einen Plan entworfen, der ganz genau auf unser
Leben abgestimmt ist. Er wird diesen Plan auch umsetzen. Paulus schreibt in Philipper 1,6,

dass Gott uns errettet und ein gutes Werk in uns begonnen hat und dass er es auch zu Ende führen wird. Wenn wir darüber nachdenken, dass Gott an uns arbeitet, sollten wir uns auch daran erinnern, dass er vollkommen ist, ganz gleich wie unvollkommen wir sein mögen.
Nichts, was wir je tun könnten, wäre gut genug, um der Vollkommenheit Gottes zu genügen. Nur Jesus, der Vollkommene, ist gut genug. Und weil wir zu Jesus gehören, ist Gottes vollkommener Plan für uns umsetzbar!
Gebet: Herr, ich weiß, dass ich nicht vollkommen bin. Aber zum Glück hängt dein Plan für mich nicht von meiner Vollkommenheit ab, sondern von deiner. Ich danke dir von Herzen, dass du in mir dein gutes Werk tust, und ich vertraue darauf, dass du es auch zu Ende bringst. Amen

Dankbarkeit einüben Andacht 07.04.2020
Ich will den Herrn allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Psalm 34,2 (HFA)
Wir können für so vieles dankbar sein. Und Gott ermutigt uns in seinem Wort, dankbar zu sein. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass unsere Lasten und Sorgen viel leichter werden, wenn wir erst einmal anfangen, Gott von Herzen zu loben. Deshalb empfehle ich dir gerade jetzt, Gott jeden Tag für etwas zu danken. David sagte: „Ich will den Herrn allezeit preisen; nie will ich aufhören, ihn zu rühmen. Zwar bleiben auch dem, der treu zu Gott steht, Schmerz und Leid nicht erspart; doch aus allem befreit ihn der Herr!“ (Psalm 34,2.20; HFA). Das ist die Macht der Dankbarkeit. Sie befreit uns nicht nur, sondern hilft uns auch, das Gute in unserem Leben zu entdecken und Gott für das zu danken, was wir schon empfangen haben. Auf diese Weise finden wir immer mehr Gründe zum Danken! Ich rate dir, nimm dir die Zeit, Dankbarkeit einzuüben. Es gibt so viel, wofür wir dankbar sein können, und darauf sollten wir uns konzentrieren – jeden Tag. Denk an die Aufforderung des Psalmisten: „Seid dankbar und sagt es ihm, segnet und preist seinen Namen von Herzen!“ (Psalm 100,4 nach AMP).
Gebet: Lieber Gott, es ist wirklich erstaunlich, welche Macht im Danken liegt. Ich freue
mich über das, was du in meinem Leben tust und über all das Gute, das ich jeden Tag von dir empfange. Ohne dich hätte ich nichts, deshalb bin ich so dankbar für die Güte, die du mir erweist. Amen

Sei dankbar für ehrliche Menschen Andacht 09.04.2020
Eisen wird mit Eisen geschärft, und ein Mensch bekommt seinen Schliff durch Umgang
mit anderen. Sprüche 27,17 (GNB)

Jeder liebt es, Komplimente zu bekommen, aber nur wenige wissen, wie man mit
konstruktiver Kritik umgeht. Wir machen nicht gerne Fehler und deshalb fällt es uns schwer, wenn Menschen uns Dinge sagen, die wir nicht hören wollen. Aber wir sollten
für die Ehrlichkeit anderer dankbar sein. Jemand hat einmal gesagt:
„Nur zwei Arten von Menschen werden dir die Wahrheit über dich selbst sagen:
diejenigen, die wütend auf dich sind, und diejenigen, die dich sehr lieben.“
Gott gebraucht beide Arten von Menschen in unserem Leben, aber ganz besonders
benutzt er die Ehrlichkeit von Freunden und uns
nahestehenden Menschen. Sagt dir
jemand in Liebe und ehrlich, wie du dich verändern kannst, ist das so viel mehr wert als nichtssagende, schmeichelnde Komplimente. Von dieser Art von Beziehung sagt die Bibel: „Eisen schärft Eisen“. Sei dankbar für Menschen, die dir die Wahrheit sagen, auch wenn es sich um Dinge handelt, die du nicht gerne über dich selbst hörst. Sobald du die Wahrheit gesagt bekommst – vor allem wenn es sich um etwas handelt, das dir nicht bewusst war – kannst du dich verändern. Letztendlich wirst du durch diese Ehrlichkeit zu einem besseren Menschen.
Gebet: Herr, danke, dass du mir ehrliche Menschen zur Seite gestellt hast. Manchmal fühle ich mich bei ihrer Ehrlichkeit unwohl, aber ich weiß, dass du mir hilfst, ein besserer Mensch zu werden, wenn ich auf sie höre. Amen

Gib die Hoffnung nicht auf Andacht 10.04.2020
Jesus erwiderte: „Habe ich dir nicht gesagt, dass du die Herrlichkeit Gottes sehen wirst, wenn du glaubst?“ Johannes 11,40 (NLB)
Wie wir aus der Bibel wissen, ging Jesus zu Marta und Maria, nachdem ihr Bruder schon vier Tage tot war. Als er dort ankam, sagte Marta: „Herr, wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben“ (Johannes 11,21; NLB).
Marta war ganz eindeutig verzweifelt. „Jesus sagte zu ihr: ‚Dein Bruder wird auferstehen.‘ ‚Ja‘, erwiderte Marta, ‚am Tag der Auferstehung, wenn alle Menschen auferstehen‘“ (Verse 23-24). Ich glaube nicht, dass Marta wirklich verstand, was Jesus zu ihr sagte. Sie dachte an etwas, das möglicherweise in der Zukunft geschehen würde, nicht an etwas, das jetzt real war. Sie rechnete nicht mit einer Veränderung. Viele von uns sind wie Marta.
Wir stecken
in unseren Problemen fest und merken gar nicht, dass Gott das Blatt wenden kann. Aber Jesus hat Lazarus von den Toten auferweckt und er kann auch die „Lazarusse“ in deinem Leben auferwecken. Er ist in der Lage, deine Beziehungen wiederherzustellen, dir bei gesundheitlichen und finanziellen Nöten zu helfen oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die dich im Leben nicht vorankommen lassen. Gib die Hoffnung nicht auf.
Vielleicht leidest du im Moment, aber inmitten jeder Katastrophe kann Gott einen neuen Anfang schenken. Vertraue auf ihn und du wirst erleben, wie er sich in deinem Leben
erweist.
Gebet: Herr, ich glaube, dass du in jede Situation eingreifen kannst. Anstatt mich von
meinen Problemen gefangen nehmen zu lassen, vertraue ich darauf, dass du die
„Lazarusse“ in meinem Leben auferweckst. Amen

Der Herr ist deine Stärke Andacht 14.04.2020
Im Übrigen, meine Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Epheser 6,10 (SLT)

Wir müssen begreifen, dass es das Anliegen des Teufels ist, Christen zu zermürben.
In Daniel 7,25 finden wir eine lebhafte Beschreibung einer Vision des Propheten über die letzten Tage: „Und er wird … die Heiligen des Höchsten aufreiben“ (ELB). Aber Gott will dir Mut machen. In Römer 8,37 stehen gute Nachrichten für Christen: „Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat“ (ELB). „Mehr als Überwinder“ heißt, dass wir schon wissen, wer der Sieger ist, bevor die Schwierigkeiten überhaupt
anfangen. Mir gefällt das, dir auch? Durch das Gebet und die Bibellese können wir eine
so enge Beziehung zu Gott aufbauen, dass wir täglich durch seine Verheißungen gestärkt werden. Vertrautheit mit Gott bringt starke Christen hervor, die die Angriffe des Teufels überstehen!
Lebe im Vertrauen auf Gottes Kraft und hab keine Angst vor Situationen, die uns Christen entmutigen und aufreiben sollen. Sei stark „in ihm“ und in der Macht seiner
Stärke.

Gebet: Gott, du allein bist meine Kraft. Ich werde nicht zulassen, dass der Teufel mich
auslaugt. Ich werde stark bleiben durch meine enge Beziehung zu dir. Amen

Die „Nettosumme“ unserer Worte Andacht 17.04.2020
Rede nicht zu viel, denn das führt zur Sünde. Sei klug und halte dich mit deinen Worten
zurück! Sprüche 10,19 (NLB)

Wir müssen lernen, uns mit unseren Worten zurückzuhalten. In Sprüche 10,19 heißt es: „Rede nicht zu viel, denn das führt zur Sünde. Sei klug und halte dich mit deinen Worten zurück!“ (NLB). Anders ausgedrückt: Wer viel redet, bringt sich oft in Schwierigkeiten.
Weil unsere Worte so viel bewirken können, müssen wir lernen, nur das zu sagen, was gesagt werden muss. Ich nenne das die „Nettosumme“ unserer Worte. Von der Nettosumme auf unserer Gehaltsabrechnung ist schon alles abgezogen, was abgezogen werden muss. Das gleiche Prinzip kannst du beim Reden anwenden. Du solltest bestimmte Worte weg-
lassen, bevor sie überhaupt aus deinem Mund kommen, zum Beispiel negative Aussagen, Tratsch, unehrliche Schmeicheleien, Sarkasmus und unflätige Ausdrücke oder unanständige Witze. Stattdessen kannst du positiv von anderen sprechen und ihre guten Eigenschaften betonen. Das werden diese Personen zu schätzen wissen und dadurch Ermutigung
erfahren. Und du selbst bringst dich nicht in Schwierigkeiten.
Gebet: Herr, ich will lernen, mich auf die „Nettosumme“ meiner Worte zu beschränken und Schwierigkeiten zu vermeiden. Stärke und ermutige mich, wenn ich mich an die Grenzen halte, die du mir für meine Worte steckst. Amen

Du fällst Gott nicht zur Last Andacht 18.04.2020
Schon vor Beginn der Welt, von allem Anfang an, hat Gott uns, die wir mit Christus verbunden sind, auserwählt. Wir sollten zu ihm gehören, befreit von aller Sünde und Schuld.
Epheser 1,4 (HFA)

Heute möchte ich dich an etwas erinnern, das dir bestimmt weiterhilft: Du bist keine
Überraschung für Gott. Er wusste, worauf er sich einließ, als er dich erwählte, genauso wie er wusste, worauf er sich einließ, als er mich erwählte. Die Bibel sagt sogar, dass Gott uns als sein Eigentum erwählt hat! Du bist nicht zufällig bei ihm gelandet. Und Gott hat auch nicht beschlossen, dich einfach nur zu tolerieren. Du kannst Gott nicht zur Last fallen.
Er hat dich immerhin ausgesucht! Er verdreht nicht die Augen, wenn du ein Problem hast. Vielmehr wird er dich immer daran erinnern, welche Fortschritte du schon gemacht hast, wie gut du dich anstellst, wie wertvoll du in seinen Augen bist und wie sehr er dich liebt. Gott kennt deine Schwächen, jeden deiner Makel, all dein Versagen. Trotzdem hat er
gesagt: „Ich will dich.“ In Epheser 1,5 steht, „er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden“. Gott ist dein Papa! Mit ihm an deiner Seite muss letzten Endes
alles gut werden.
Gebet: Gott, deine Liebe ist verblüffend. Du hast mich erwählt, bevor du die Welt erschaffen hast. Ganz gleich wie viele Fehler ich habe und mache, ich weiß, dass du mich trotzdem willst. Danke für deine Güte! Amen

Gott kann retten Andacht 21.04.2020
Weiter sprach David: Der Herr, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, Er wird mich auch von diesem Philister erretten! Und Saul sprach zu David: Geh hin, und der Herr sei mit dir! 1. Samuel 17,37 (SLT)
In Krisensituationen fühlt es sich manchmal so an, als ob Gott nicht retten könne.
Aber denk einmal über die folgenden biblischen Beispiele nach, in denen Gott seine Kinder aus Not und Bedrängnis befreite. Das wird deinen Glauben stärken. In 1. Samuel 17,37 brachte David seine Gewissheit zum Ausdruck, Goliath besiegen zu können, weil Gott ihn schon vor dem Löwen und dem Bär gerettet hatte. In Daniel 3 weigerten sich Schadrach, Meschach und Abed-Nego, dem Edikt des Königs zu folgen und sich vor seinem Standbild niederzuwerfen. Stattdessen beteten sie Gott weiter an. Deshalb wurden sie in einen
Feuerofen geworfen, der noch sieben Mal heißer eingestellt wurde als gewöhnlich.
Aber Gott errettete sie so vollends aus dieser Qual, dass sie nicht einmal nach Rauch
rochen! Er kam sogar zu ihnen ins Feuer! Daniel ist ein weiteres Beispiel dafür, wie bereitwillig Gott rettet. Er wurde in die Löwengrube geworfen, weil er zu Gott gebetet hatte, und kam vollkommen unversehrt wieder heraus, während seine Feinde mit Haut und Haar von den Löwen verschlungen wurden (Daniel 6). Erkennst du den roten Faden? Gott kann seine Kinder aus jeder Lage erretten. Seine Kraft, um dich zu retten, ist größer als dein Problem, größer als unsere derzeitige Situation.
Gebet: Gott, du hast deine Kinder immer wieder aus Schwierigkeiten herausgerettet.
Ich weiß, dass ich mich auch jetzt auf dich verlassen kann. Du bist sehr wohl in der Lage, mit meiner Situation fertigzuwerden. Also vertraue ich dir. Amen

Umgang mit Enttäuschungen Andacht 23.04.2020
Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen.
Jakobus 4,7 (EU)

Manche Christen sind entmutigt und depressiv, weil sie nicht gelernt haben, mit Enttäuschungen umzugehen. Aber Gott will nicht, dass du enttäuscht, am Boden zerstört oder
depressiv bist – weder heute noch sonst irgendwann. Es gehörte zu Jesu Auftrag hier auf der Erde, dass er in der Kraft des Heiligen Geistes umherging und all diejenigen, die vom Teufel unterdrückt wurden, befreite. Überall fanden Enttäuschte neue Hoffnung, als sie
Jesus begegneten. Genau dieselbe Kraft steht uns auch heute noch zur Verfügung.
Nutze sie, um dich vor Enttäuschung zu schützen: Richte dich auf Gott aus, denk über seine Verheißungen nach, sprich biblische Wahrheiten laut aus und vertrau Gott deine Situation im Gebet an. Durch Jesus kannst du dich gegen die Versuche des Teufels, dich niederzu-
drücken, wehren und ihn zurückweisen, damit er dich nicht überwältigen kann.
Wenn der Teufel einen Schritt auf dich zugeht, kannst du geistlich so hellwach sein,
dass du erkennst, was er vorhat. Dann bist du auch in der Lage, ihn zurückzutreiben.
Gegen die Macht, die Jesus dir gibt, hat er keine Chance und muss fliehen.
Gebet: Gott, ich werde Rückschläge und Entmutigungen erleben, aber ich will nicht in
der Enttäuschung stecken bleiben. Ich will auf dich ausgerichtet bleiben und den Teufel
vertreiben, wenn er angreift. Amen

Lass die richtigen Gedanken zu Andacht 26.04.2020
Mit ihnen zerstören wir Gedankengebäude und jedes Bollwerk, das sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, wir nehmen jeden solcher Gedanken gefangen und unterstellen sie dem
Christus. 2. Korinther 10,5 (NeÜ)

Wir müssen nicht jeden Gedanken zulassen, der uns durch den Kopf geht. Vielmehr sollten wir alle Gedanken am Maßstab der Bibel messen. Hier ist ein praktisches Beispiel:
Wenn eine Person dich verletzt, dann triff gleich die Entscheidung, dass du nicht tagelang beleidigt sein wirst. Sonst gibst du dem Teufel nur die Gelegenheit, Bitterkeit in dein Herz zu pflanzen. Weise die negativen Gedanken zurück und lass nicht zu, dass diese dir den Frieden und die Freude rauben. Wende dich an Gott und bete: „Vater, ich brauche deine Kraft. Im Glauben nehme ich jetzt deine Gnade an, damit ich demjenigen vergeben kann, der mich schlecht behandelt hat. Ich bitte dich, die Person zu segnen und mir zu helfen,
die Sache loszulassen. In Jesu Namen, amen.“ Je mehr wir unseren Verstand gemäß der
Bibel erneuern, umso mehr passt sich unsere Denkweise an die darin enthaltenen Wahrheiten an. Wir setzen somit Tag für Tag schützende Grenzen um unsere Gedanken.

Die Lügen des Feindes werden dann abgewiesen und wir können ein fröhlicheres und
gottgefälligeres Leben führen.
Gebet: Herr, ich will nur die richtigen Gedanken zulassen. Warne mich, wenn der Teufel
mit schlechten Gedanken kommt, damit ich sie zurückweise. Amen

Sich Gott zur Verfügung stellen Andacht 01.05.2020
Lasst keinen Teil eures Körpers zu einem Werkzeug für das Böse werden, um mit ihm zu
sündigen. Stellt euch stattdessen ganz Gott zur Verfügung, denn es ist euch ein neues Leben geschenkt worden. Euer Körper soll ein Werkzeug zur Ehre Gottes sein, sodass ihr tut,
was gerecht ist! Römer 6,13 (NLB)

Gott hat uns mit einem Geist, einer Seele und einem Körper geschaffen.
Unsere Seele wiederum setzt sich aus Verstand, Wille und Gefühl zusammen. Sie ist voll von unserem Ego und unterstellt sich nicht freiwillig dem Heiligen Geist. Deshalb muss sie gereinigt werden. Da wir einen freien Willen haben, sagt uns unser Verstand, was wir denken sollen, aber unsere Gedanken sind nicht notwendigerweise Gottes Gedanken.
Unser Wille bestimmt, was wir wollen, auch wenn das im Widerspruch zu Gottes Willen steht. Unser Gemüt bestimmt unsere Gefühle, obwohl unser Herz sich eigentlich nur Gott und seinem Wort unterordnen sollte. Gott möchte, dass wir unsere Gedanken, Wünsche und Gefühle durch seine ersetzen. Erst dann wird unser Leben gelingen. Fang damit an, Gott zu sagen, dass du nach seinem Willen leben willst. In Römer 6 fordert uns Paulus auf, uns Gott zur Verfügung zu stellen. Entscheide dich heute, deine Seele nicht für sich selbst einzusetzen, sondern sie Gott anzuvertrauen. Wenn deine Seele gereinigt wird, lernt sie Gottes Gedanken, Wünsche und Gefühle anzunehmen und dann kann Gott dich auf
großartige Weise gebrauchen.
Gebet: Herr, sowohl mein Verstand als auch mein Wille und meine Gefühle stellen sich manchmal gegen dein Wort. Aber ich möchte nicht länger so leben. Vater, ich stelle dir
meine Seele zur Verfügung, denn ich weiß, wenn ich das tue, kannst du mich reinigen
und gebrauchen, um deinen Willen zu tun. Amen

Wie du deine Gaben entfaltest Andacht 02.05.2020
Dies alles bewirkt ein und derselbe Geist. Und so empfängt jeder die Gabe, die der Geist ihm zugedacht hat. 1. Korinther 12,11 (HFA)
Ich werde oft gefragt, wie man die Gaben, die Gott einem geschenkt hat, entdecken und entfalten kann. Hier sind einige hilfreiche Schritte, die ich für mich herausgefunden habe:
1. Konzentriere dich auf die Stärken, die Gott dir gegeben hat. Wenn du das tust, hilft dir das, deine Bestimmung zu erfüllen.
2. Setze deine Gaben ein. Such dir etwas, das dir Spaß macht und das du gut kannst.
Tu es immer und immer wieder. Weißt du, was dann passiert? Du fühlst dich besser,
weil du nicht ständig versagst.
3. Hab den Mut, anders zu sein. Unglücklich bist du dann, wenn du versuchst, so zu sein wie alle anderen, anstatt der einzigartige Mensch, der du bist.
4. Lerne mit Kritik umzugehen. Du musst wissen, wer du in Christus bist. Dann kannst du dir die Kritik anderer anhören und offen sein für Veränderung, ohne das Gefühl zu haben, du müsstest immer der gleichen Meinung sein wie andere oder ihre Zustimmung erhalten.
Gott hat etwas Großartiges in dich hineingelegt. Lass dich heute auf das spannende
Abenteuer ein, die Gaben zu entdecken, die Gott dir gegeben hat.
Gebet: Gott, ich will die Gaben, die du mir gegeben hast, einsetzen und entfalten.
Gib mir den Mut, dir zu folgen und die Gaben und Fähigkeiten, die du in mich hineingelegt hast, zu entwickeln. Amen

Sprich zu deinem Problem Andacht 03.05.2020
Ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: „Heb dich empor und stürz dich
ins Meer!“ und wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das,
was er sagt, geschieht, wird es eintreffen. Markus 11,23 (NGÜ)

Als Jesus sagte, wir sollen dem Berg befehlen, sich hinwegzuheben und sich ins Meer zu versenken, machte er damit eine sehr radikale Aussage. Wir reden immer ÜBER die
Berge oder Herausforderungen in unserem Leben, aber die Bibel sagt, wir sollen ZU ihnen

sprechen. Das tun wir, indem wir die Wahrheiten, die in der Bibel stehen, in schwierige
Situationen hineinsprechen. In Lukas 4 lesen wir, dass der Teufel Jesus in der Wüste in
Versuchung führen wollte. Jesus antwortete auf jede seiner Versuchungen mit einem Wort aus der Bibel. Er zitierte Verse, die die Lügen und Täuschungen des Teufels direkt widerlegten. Wir versuchen das oft auch eine Zeit lang, aber wenn wir dann nicht sofort Ergebnisse sehen, hören wir auf, unseren Problemen mit den biblischen Wahrheiten zu begegnen. Stattdessen lassen wir dann wieder unsere Gefühle sprechen. Beharrlichkeit ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Immer wieder mit dem Wort Gottes auf unsere Probleme und Schwierigkeiten zu reagieren, ist unbedingt notwendig, um sie zu überwinden.
Du musst wissen, was du glaubst und entschlossen sein, bis zum Ende daran festzuhalten.
Gebet: Heiliger Geist, hilf mir dabei, jeden Tag auf die Berge in meinem Leben zu reagieren, indem ich die biblischen Wahrheiten ausspreche. Wenn ich in Gefahr stehe zu jammern und zu verzweifeln, erfülle mich mit deinem Frieden und Mut. Erinnere mich daran,
deinen Willen kundzutun und den Berg zu versetzen! Amen

Nimm die Maske ab Andacht 04.05.2020
Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen
wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit,
nämlich vom Geist des Herrn. 2. Korinther 3,18 (SLT)

Oft geben wir uns nach außen ganz anders, als wir in unserem Inneren sind.
Weil wir Schwächen, Fehler und Ängste haben, von denen wir meinen, sie machen
uns weniger liebenswert oder begehrenswert, möchten wir sie vor anderen verstecken.
Und so tragen wir Masken. Die Gefahr einer Maske ist, dass sie ein falsches Bild von uns
abgibt. Was andere sehen, ist eine Lüge. Es ist nicht der Mensch, der wir wirklich sind oder der wir sein sollen. Unser äußeres Bild können wir verändern, aber wer wir tief in unserem Inneren sind nicht. Nur Gott kann unser Herz verändern. Wir müssen begreifen, dass Gott uns so liebt, wie wir in diesem Moment sind. Seine Liebe zu uns wird niemals abnehmen.
Es gibt noch mehr gute Nachrichten: In 2. Korinther 3,18 steht, dass Gott uns verändert,
unsere Schwächen ausbügelt, die wir so gerne verstecken wollen, und uns immer mehr in sein Ebenbild umgestaltet. Wenn du ihm genug vertraust, um deine Maske abzunehmen, wird es dir gehen wie mir: Du merkst, dass du Stück für Stück in das Ebenbild Gottes
verwandelt wirst.
Gebet: Herr, ich trage häufig eine Maske, um mich anzupassen und akzeptiert zu werden. Heute entscheide ich mich, Annahme nur noch bei dir zu suchen. Überwältige mich mit deiner Liebe und hilf mir, dir immer ähnlicher zu werden. Amen

Empfange die Kraft Gottes Andacht 05.05.2020
Solange Jesus hier auf der Erde lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen
seine Gebete und Bitten an den einen gerichtet, der ihn aus dem Tod befreien konnte.
Und weil er große Ehrfurcht hatte vor Gott, wurde er erhört. Hebräer 5,7 (NLB)

Das Gebet hat deshalb so starke Auswirkungen, weil es die Herzen der Menschen auf der Erde mit dem Herzen Gottes im Himmel vereint. Wenn wir beten, sind wir mit Gott verbunden und er beeinflusst unser tägliches Leben mehr als wir uns vorstellen können.
Ich glaube, das Gebet gehört zu den stärksten Kräften des Universums.
Das klingt vielleicht ein bisschen gewagt, aber es stimmt! Das Gebet öffnet die Tür für
Gottes Handeln.
Es ist etwas, das wir hier auf der Erde tun können, wenn wir die Hilfe von himmlischen Mächten brauchen, um Weisheit, Ermutigung, Wegweisung oder tief greifende Veränderung in unserem Leben zu empfangen. Das Gebet verbindet uns mit der Kraft Gottes – und deshalb hat es mehr Macht als alles, was wir uns vorstellen können.
Sogar Jesus musste beten und diese Kraft in Anspruch nehmen, als er auf der Erde war.
Nur Gottes Kraft kann uns Menschen Frieden bringen, Freude schenken, Weisheit vermitteln, Selbstwertgefühl und Sinn geben und alle möglichen Wunder in unserem Leben bewirken. Möchtest du diese Kraft in deinem Leben erfahren?
Dann gib dem Gebet viel Raum.

Gebet: Herr, die Macht des Gebets ist absolut faszinierend. Ich will mit dir verbunden sein und erleben, wie du in meinem Leben wirkst. Aus dem Grund will ich beständig im Gebet bleiben. Amen

Kennst du die Bibel wirklich? Andacht 09.05.2020
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteilwerden. Johannes 15,7 (SLT)
Die meisten Christen wissen, dass es wichtig ist, in der Bibel zu lesen. Viele verstehen
jedoch nicht, wie bedeutsam es ist, wirklich im Wort Gottes zu bleiben und es in sich wohnen zu lassen. Wenn wir uns gewissenhaft mit dem Wort Gottes auseinandersetzen und einzelne Bibelverse in unserem Herzen tragen, haben wir in jeder Situation Zugang dazu.
Jesus hat uns versprochen, dass wir im Gebet um alles bitten können, was wir brauchen, und es dann empfangen werden. Wenn wir in seinem Wort bleiben und sein Wort in uns wohnen lassen, sind wir wahre Jünger Jesu (Johannes 8,31). Das verleiht unseren Gebeten mehr Kraft und das wiederum gibt uns Macht über den Teufel. Kennst du das Wort Gottes und sind die biblischen Wahrheiten wirklich in deinem Herzen verankert? Wenn du jetzt mit Nein antwortest, dann solltest du etwas daran ändern. Nimm dir mehr Zeit für das
Lesen und das Studieren der Bibel. Fang an, Bibelverse auswendig zu lernen und diese in
deinem Herzen zu bewahren. Dann bist du besser auf die Kämpfe des Lebens vorbereitet
und kannst diese gewinnen.
Gebet: Herr, ich will ein echter Nachfolger Jesu sein und in der Kraft leben, die mir zur
Verfügung steht, wenn ich in deinem Wort bleibe. Ich werde die Bibel gründlich lesen
und deine Wahrheit in meinem Herzen bewahren. Führe du mich dabei. Amen

Gott liebt dich trotz deiner Fehler Andacht 10.05.2020
Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn gerettet werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind. Römer 5,8-9 (LUT)
Hast du dich schon einmal gefragt, ob du gut genug bist, damit Gott dich lieben kann?
Leider glauben viele Menschen, Gott könne sie nur lieben, solange sie keine Fehler
machen. Vielleicht war auch der Psalmist dieser Auffassung, als er schrieb:
„Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst …?“ (Psalm 8,5; EU). Und doch sagt die Bibel, dass wir Gottes Schöpfung sind – das Werk seiner Hände – und dass er jeden Einzelnen
von uns bedingungslos liebt. Mal ehrlich: Jesus ist nicht für dich gestorben, weil du so
großartig und wunderbar bist; er ist für dich gestorben, weil er dich liebt.
Römer 5,8-9 bestätigt das noch einmal. Dort heißt es, dass er für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Gott liebt dich so sehr, dass er seinen einzigen Sohn hergegeben hat, nicht nur um für deine Sünden zu sterben, sondern auch um die Fehler, die du jeden Tag
machst, zu bedecken. Er liebt dich genug, um dich mithilfe seiner Kraft erfolgreich durch
jeden Tag zu bringen. Gott liebt dich und er will, dass du das glaubst und annimmst –
selbst wenn du Fehler machst.
Gebet: Herr, deine Liebe ist unbegreiflich. Du liebst mich sogar, wenn es gar keinen Grund dafür gibt. Obwohl ich Fehler mache, bist du immer bei mir. Danke für deine bedingungs-
lose Liebe zu mir. Amen

Sei mutig Andacht 11.05.2020
Der gottlose Mensch läuft fort, ohne dass er gejagt wird, der gottesfürchtige aber ist furchtlos wie ein Löwe. Sprüche 28,1 (NLB)
Manche Menschen strahlen Unerschrockenheit aus, während andere damit zu kämpfen
haben, mutig als Kinder Gottes zu leben. Ich hatte dieses Problem auch, bis Gott mir einige wichtige Dinge zeigte. Diese möchte ich heute mit dir teilen.
1. Lebe nicht in Angst. Angst ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. In Hebräer 10,38 lehrt uns die Bibel, aus Glauben zu leben und nicht ängstlich zurückzuweichen.
2. Lass Rückschläge los. Du bist kein Versager, wenn du etwas Neues ausprobierst und es nicht funktioniert. Versagen ist, es gar nicht erst zu probieren. Hab keine Angst vor Fehlern. Wenn du welche machst, dann steh schnell wieder auf und geh weiter.
3. Vergleiche dich nicht. Es ist unmöglich mutig zu sein, wenn man sich mit anderen
vergleicht. Mut kommt, wenn man sich so annimmt, wie man ist und dann sein Bestes gibt.
4. Ergreife die Initiative. Hör auf dein Herz und frage dich, was Gott wohl von dir will –
und dann tu es.
Bete hinsichtlich dieser vier Punkte und bitte den Heiligen Geist, dir zu helfen,
sie umzusetzen. Kopf hoch und sei mutig.
Gebet: Heiliger Geist, ich möchte, dass Mut eines meiner Erkennungsmerkmale wird.
Hilf mir durch deine Kraft, diese vier Punkte umzusetzen. Amen

Still sein vor Gott Andacht 12.05.2020
Seid still und erkennt, dass ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern,
ich werde erhaben sein auf der Erde! Psalm 46,11 (SLT)

Eines der wichtigsten Dinge, die wir heutzutage lernen können, ist still zu sein. Ich glaube, einer der Hauptgründe, warum viele von uns ausgebrannt und gestresst sind, ist, dass wir es verlernt haben still zu werden. Wir kennen Gott nicht wirklich und erkennen ihn auch nicht an. Nur wenn wir Zeit mit ihm verbringen, können wir seine sanfte, leise Stimme
hören, mit der er uns führen möchte. Wir müssen lernen, innerlich ruhig zu werden und diesen Zustand aufrechtzuerhalten, damit wir immer bereit sind, Gottes Stimme zu hören. Heutzutage rennen wir oft von einer Sache zur nächsten und weil unsere Gedanken ständig kreisen, kommt auch unser Herz nicht mehr zur Ruhe. Wir sollten die Dinge langsamer
angehen und unsere Gedanken so weit zur Ruhe bringen, dass wir in der Lage sind, Gottes Stimme zu hören. Dann können wir mit innerem Frieden leben und sind bereit, gehorsam auf Gottes Hinweise zu reagieren. Es ist nicht allzu schwierig, ein friedvolles, glückliches
Leben ohne Erschöpfung und Ausgebranntsein zu führen, vorausgesetzt wir werden still vor Gott.
Gebet: Herr, ich bekenne, dass du allein Gott bist. Ich weiß, dass es wichtig ist, bei dir zur Ruhe zu kommen. Bitte zeig mir, wie ich innerlich gelassen und ruhig bleiben kann,
um immer bereit zu sein, deine Stimme zu hören. Amen

Sieh nicht tatenlos zu Andacht 13.05.2020
Dein Thron ist gegründet auf Recht und Gerechtigkeit, Güte und Treue gehen vor dir her. Psalm 89,15 (GNB)
Gott ist gerecht. Das gehört zu seinem Charakter – so ist er. Und er will, dass wir
danach streben, auch so zu werden. Gerechtigkeit versucht das, was falsch ist, in Ordnung zu bringen. Gott möchte durch uns gegen die Ungerechtigkeiten um uns herum vorgehen.
Jedes Mal wenn wir etwas sehen, das nicht in Ordnung ist, sollten wir als Erstes dafür
beten. Und dann sollten wir uns die Frage stellen: „Was kann ich dagegen tun?“
Häufig fühlen wir uns jedoch überwältigt von den Nöten in unserem Umfeld.
Wir sehen etwas und denken, dass es die Sache eines anderen ist, und wünschen uns,
„jemand“ würde etwas dagegen unternehmen. Hast du dich schon einmal gefragt, wer
dieser „jemand“ überhaupt ist? Ich glaube das sind wir – du und ich! Du kannst vielleicht nicht jedes Problem lösen, aber du kannst immerhin etwas tun. Sieh bei Ungerechtigkeit nicht tatenlos zu. Gott hat dich nicht geschaffen, um zurückhaltend und passiv zu sein.
Bitte ihn darum, dir zu zeigen, was du tun kannst. Er hat dich geschaffen, um begeistert, engagiert und leidenschaftlich zu sein. Er hat Gaben in dich hineingelegt, damit du
diese zu seiner Ehre einsetzt und anderen Menschen hilfst.
Setz dich heute für Gerechtigkeit ein.

Gebet: Heiliger Geist, lass nicht zu, dass ich nur herumsitze und mir wünsche, „jemand“ würde etwas gegen die Ungerechtigkeit in der Welt tun, obwohl ich selbst etwas tun kann. Mach mich mutig und zeig mir, wo ich gegen Ungerechtigkeit in dieser Welt vorgehen kann. Amen

Gott ist auf der Suche Andacht 14.05.2020
Denn des Herrn Augen durchlaufen die ganze Erde, um denen treu beizustehen,
deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. 2. Chronik 16,9 (ELB)

Gott ist auf der Suche nach Menschen, die eine Leidenschaft für die Dinge haben,
die ihm am Herzen liegen. Er hält Ausschau nach denen, die ihm bereitwillig folgen wollen.
Er sucht Menschen, die die Leute an ihrem Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft und daheim lieben und die bereit sind, den Verlorenen, Armen und Bedürftigen Liebe entgegenzubringen. Er sucht Menschen, die das anpacken wollen, was die Bibel uns aufträgt.
In 2. Chronik 16,9 heißt es: „Die Augen des Herrn blicken über die ganze Erde, um die zu stärken, deren Herzen ganz ihm gehören“ (NLB). Bist du solch ein Mensch? Wenn nicht, dann möchte ich dir Mut machen und dir sagen, dass du zu den Menschen gehören kannst, die Gott sucht. Ganz gleich ob du Gott schon lange kennst oder gerade erst angefangen hast, dein Leben mit ihm zu leben: Such deinerseits Gott von ganzem Herzen und höre
auf seinen Heiligen Geist. Du kannst diese Person sein, die etwas im Leben leidender
Menschen bewirkt. Steh auf und sei dieser Mensch, den Gott sucht.
Gebet: Gott, mehr als alles andere will ich die Art von Mensch sein, nach der du suchst.
Leite mich und führe mich auf dem Weg, den ich gehen soll und mach mich zu einem
Menschen, der andere liebt, der deinem Wort gehorcht und dich wirklich kennt. Amen

Der Wahrheit ins Auge sehen Andacht 16.05.2020
Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt
vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft geben müssen. Hebräer 4,13 (LUT)

Jemand hat mich einmal gefragt, wie ich leben kann, ohne meine schwere Vergangenheit als Belastung zu empfinden. Die Antwort ist ganz einfach: Gott hat mir die Gnade und die Bereitschaft geschenkt, der Wahrheit über mich selbst ins Auge zu sehen. Bei uns zu Hause herrschte immer Krieg. Weil ich ein aufbrausendes Temperament hatte, war ich oft sehr wütend. Das führte dazu, dass ich bedrückt, enttäuscht und entmutigt aufwuchs.
Ich wünschte mir ein besseres Leben, aber meine Wünsche änderten gar nichts.
Ich verschwendete meine Zeit damit, meine Eltern und meinen familiären Hintergrund für meine Probleme verantwortlich zu machen. Schließlich zeigte Gott mir, dass ich an meiner Vergangenheit nichts ändern konnte und dass ich auch nicht für sie verantwortlich war. Doch er forderte mich heraus, meine unproduktiven Wünsche hinter mir zu lassen und
anzufangen, Verantwortung für mein Leben und meine Zukunft zu übernehmen.

Als ich mich dieser Herausforderung stellte und Gott vertraute, dass er mein Leben heilen und wiederherstellen würde, begann ein Prozess der Veränderung. Mittlerweile genieße ich mein Leben sehr und habe tiefen inneren Frieden. Vielleicht bist du in einer ganz ähnlichen Situation. Der Wahrheit über sich selbst ins Auge zu sehen ist beängstigend, aber du bist dabei nicht allein. Gott sieht alle deine Fehler und wenn du ihn nach seiner Sicht fragst, wird er dir helfen, wieder auf die Beine zu kommen, die Verantwortung zu übernehmen und ein Leben in Frieden zu führen. Hab keine Angst vor diesem Schritt, sondern lass
dich von Gott in eine neue Zukunft führen.
Gebet: Heiliger Geist, ich brauche deine Hilfe, um der Wahrheit über mich ins Auge
zu sehen. Es wird Zeit, dass ich aufhöre, meine Vergangenheit und andere Menschen für meine Probleme verantwortlich zu machen. Ich will mich diesen Dingen mit der Macht
deines Wortes stellen. Hilf mir, die Verantwortung für mich selbst zu übernehmen und
an mir zu arbeiten. Amen

Gott möchte dein Ein und Alles sein Andacht 17.05.2020
Ein Dieb will rauben, morden und zerstören. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben
in ganzer Fülle zu schenken. Johannes 10,10 (NLB)

Das Leben sollte eigentlich nicht kompliziert sein. Jesus ist nicht am Kreuz für uns
gestorben, damit wir ein kompliziertes, frustrierendes und unglückliches Leben haben. Laut Johannes 10,10 steht uns ein erfülltes Leben zur Verfügung. Sobald Dinge kompliziert werden, verlieren wir häufig unsere Freude. Wir müssen aufhören, uns Stress zu machen und ein übermäßig geschäftiges Leben zu führen. Das Gegenteil davon ist ein schlichter
Lebensstil. Schlicht oder einfach bedeutet „einzig, nur aus einem bestehend, unvermischt“. Gott hat mich herausgefordert, einen einfacheren Lebensstil zu wählen.
Er hat mir gezeigt, dass der einzige Weg dahin ist, nur noch eine wirklich wichtige
Sache im Leben zu haben.
Gott will unser Ein und Alles sein. In der Bibel heißt es, dass wir sein Königreich nur erben können, wenn wir wie kleine Kinder zu ihm kommen und sagen: „Ich glaube.“ Erscheint dir das fast zu einfach, sodass du es am liebsten etwas komplizierter machen würdest? Tu es nicht! Gottes Plan für uns ist einfach. Das ergibt vielleicht
keinen Sinn für dich, aber an Gott ist nichts kompliziert und er will auch nicht,
dass du ein kompliziertes Leben hast. Komm heute zu ihm und sag: „Ich glaube.“
Mach ihn zu deinem Ein und Alles.
Gebet: Gott, ich glaube an dich. Ich will mich nicht mit komplizierten Dingen belasten.
Hilf mir, ein einfaches Leben zu führen und dich zu meinem Ein und Alles zu machen.
Zeig mir den Plan, den du für mich hast. Amen

Meint ihr, die Schrift sage umsonst, dass der Heilige Geist, den Gott uns gegeben hat,
eifersüchtig auf unsere Treue bedacht ist?
Jakobus 4,5 (NLB)
Willst du näher zu Gott kommen? Er möchte uns ganz nah sein. Die obige Bibelstelle
besagt, dass der Heilige Geist in uns wohnt und eifersüchtig auf unsere Treue bedacht ist.
Unsere Beziehung zu Gott kann immer enger werden. Ja, wir sind diejenigen, die festlegen, wie eng unsere Beziehung zu ihm sein soll. Obwohl er in uns wohnt, wird der Heilige Geist uns diese Beziehung nicht aufzwingen. Er will, dass wir ihn in unserem Leben willkommen heißen.

LOBELIA PURPURASCENS

Coronapandemie – eine Ermutigung von Joyce Meyer
Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen
handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird i
bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen.
Jakobus 1,5

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft,
der Liebe und der Besonnenheit.
1. Timotheus 1,7

Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam. Es ist schärfer als das schärfste Schwert und durchdringt unsere innersten Gedanken und Wünsche. Es deckt auf, wer wir wirklich sind,
und macht unser Herz vor Gott offenbar.
Hebräer 4,12

Der Herr ist deine Stärke
Eine neue Definition von Gebet
Sprechen Sie Gottes Wort zum Berg
Empfangen Sie die Kraft Gottes durch Gebet
Nah bei Gott
Gebrauchen Sie Ihre Autorität
Folgen Sie der Bundeslade
Entscheiden Sie sich für Gottes Maßstab, nicht für den der Welt
Gottes übernatürliches Wohlwollen
Sie sind nur Gott Rechenschaft schuldig
Folgen Sie den kleinen Hinweisen
Ein diszipliniertes Leben bringt Gottes Frieden
Überlassen Sie ihm Ihre Sorgen und folgen Sie Ihrem Herzen
Urteilsvermögen ist der Schlüssel zu einem reinen Gewissen
Geben Sie Ihr Bestes
Nehmen Sie das „Bitte nicht stören“-Schild weg
Sorgt euch lieber um die Kamele, statt um die Mücken
Erdulden wie Jesus
Hören Sie auf das leise Säuseln
Nehmen Sie Gottes Zeitplan an
Blicken Sie auf von der Stelle, an der Sie stehen
Wo Sie schwach sind, ist er stark

Bücher


 

Vorträge

Eine Botschaft der Ermutigung von Joyce zum Coronavirus

Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Philipper 4,6-7
Ärgere dich nicht über die schlechten Menschen. Denn Sie werden wie Gras verdorren. Psalm 37,1-2

Wie du Hindernisse überwindest (1) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Wie du Hindernisse überwindest (2) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Wie du Hindernisse überwindest (3) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken

(2) Die Tatsache, daß euch jemand schlecht behandelt hat, gibt euch nicht das Recht, ebenfalls etwas Falsches zu tun. Was immer Gott von euch möchte, lauft davor nicht weg.

Es wird noch vieles geben, das wir lernen müssen. Zum Beispiel müssen wir lernen, Gottes Stimme zu hören und ihm zu gehorchen. Doch in dem Moment, in dem wir Jesus unser Leben anvertrauen, können wir alle Zusagen, die Gott seinen Kindern macht, in Anspruch nehmen und dürfen erleben, wie sie sich erfüllen. Wenn jemand das haben kann, was Gott anbietet, dann wir, seine Kinder. Nicht wahr?

(3) Apg 28,1-5 Verletzte Menschen verletzen andere Menschen. Ich schüttle es ab.
Ich lass dieses Gift nicht in mich rein.

Auch Jesus wurde abgelehnt, aber er hat sich davon nicht aufhalten lassen.
Er sagte: „Wenn Menschen euch ablehnen, dann lehnen sie eigentlich mich ab.“

Jeder Christ, der ganze Sache mit Gott macht, wird höchstwahrscheinlich ein paar
Freunde verlieren. Doch auf diese Freunde kann man vermutlich auch verzichten.
Das sind „Freunde“, die in der Not nicht für uns da sein werden.
Wenn wir den Vorstellungen eines Menschen haargenau entsprechen müssen,
um die Freundschaft mit ihm aufrechterhalten zu können, handelt es sich nicht
um einen wahren Freund! Je früher man ihn loswird, um so besser.

Schüttelt Kränkungen ab. Sobald ihr euch beleidigt fühlt, sagt: „Nein“. Wut, negative
Haltungen, Gemecker, Selbstmitleid – verfahrt mit all diesen Dingen so wie Paulus mit
der Schlange. Schüttelt sie ab.

Gott kämpft für dich – Joyce Meyer – Mit Jesus den Alltag meistern
Lass Gott für dich kämpfen (1) – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Lass Gott für dich kämpfen (2) – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Besiege die Riesen in deinem Leben (1) – Joyce Meyer – Mit Jesus den Alltag meistern
Besiege die Riesen in deinem Leben (2) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Besiege die Riesen in deinem Leben (3) – Joyce Meyer – Mit Jesus den Alltag meistern
Schluss mit Stimmungsschwankungen (1) – Joyce Meyer
Unsicherheit – nein danke! (1) – Joyce Meyer
Wie kommt Leben in dein Leben? – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Wie man vom Heiligen Geist geleitet wird (1) – Joyce Meyer
Wie man vom Heiligen Geist geleitet wird (2) – Joyce Meyer
Jammerst du noch oder betest du schon? (1) – Joyce Meyer
Jammerst du noch oder betest du schon? (2) – Joyce Meyer
Bibelstudium: Epheser 1 – Joyce Meyer – Gott begegnen
Dein Bibelstudium vom Epheserbrief (2) – Joyce Meyer – Gott begegnen
Was passiert, wenn wir sterben? – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Lass Gott deinen Charakter entwickeln (1) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Lass Gott deinen Charakter entwickeln (2) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Beten verändert dein Leben – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Ändere deine Gedanken und Haltungen (1) – Gedanken und Worte lenken
Ändere deine Gedanken und Haltungen (2) – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Total verändert! – Joyce Meyer – Stärken Sie Persönlichkeit
Wie man auf einen Schlag Freude gewinnt (1) – Joyce Meyer
Wie man auf einen Schlag Freude gewinnt (2) – Joyce Meyer
Gib Gott 100 Prozent (1) – Joyce Meyer
Das Prinzip von Saat und Ernte in deinem Leben – Joyce Meyer
Die Autorität eines Christen – Das Leben genießen – Joyce Meyer
Demut kommt vor dem Erfolg (1) – Das Leben genießen – Joyce Meyer
Demut kommt vor dem Erfolg (2) – Das Leben genießen – Joyce Meyer
Der Glaube, dein Schutzschild (1) – Mit Jesus den Alltag meistern
Der Glaube, dein Schutzschild (2) – Mit Jesus den Alltag meistern
Herzkrankheit Nr. 3: Stolz – Joyce Meyer – Mit Jesus den Alltag meistern
Glaube überwindet Ängste (1) – Joyce Meyer – Gott begegnen
Glaube überwindet Ängste (2) – Joyce Meyer – Gott begegnen
Lass die Vergangenheit los – es geht um deine Zukunft! (1) – Joyce Meyer
Lass die Vergangenheit los – es geht um deine Zukunft! (2) – Joyce Meyer
Du hast Autorität (1) – Das Leben genießen
Du hast Autorität (2) – Das Leben genießen
Die Revolution der Liebe – Joyce Meyer – Beziehungen gelingen lassen
Entwickle eine gesunde Denkweise – Das Leben genießen – Joyce Meyer
1 Minute mit Joyce Meyer – Umgang
Was weißt du wirklich über Gott? (1) – Joyce Meyer – Gott begegnen
Was weißt du wirklich über Gott? (2) – Joyce Meyer – Gott begegnen
Gott heilt zerbrochene Herzen (1) – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Gott heilt zerbrochene Herzen (2) – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Was schwirrt bei dir im Kopf herum? (1) – Gedanken und Worte lenken
Schöpfe deine Möglichkeiten aus – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Das Ich aus mir herausholen – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Urlaub für die Seele – Das Leben genießen
Geh mit Gott durch deine Lebenskrisen
Unsicherheit – nein danke! (1)
Lebe zuversichtlich – Joyce Meyer – Gott begegnen
Das Mittel gegen Angst (1) – Joyce Meyer – Mit Jesus den Alltag meistern
Das Mittel gegen Angst (2) – Joyce Meyer – Mit Jesus den Alltag meistern
Das leidige Selbstmitleid (1) – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Das leidige Selbstmitleid (2) – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Zweifle deine Zweifel an (1) – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Zweifle deine Zweifel an (2) – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Wie man Unsicherheit überwindet (1) – Gedanken und Worte lenken
Wie man Unsicherheit überwindet (2) – Gedanken und Worte lenken
Steh auf und lebe weiter (1) – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Steh auf und lebe weiter (2) – Joyce Meyer – Seelischen Schmerz heilen
Lass die Vergangenheit los – es geht um deine Zukunft! (1)
Lass die Vergangenheit los – es geht um deine Zukunft! (2)
Psalm 23: Setz dich an den gedeckten Tisch – Seelischen Schmerz heilen
Empfange Trost durch Stecken und Stab – Gott begegnen
Psalm 23: Fürchte dich nicht – Gott begegnen
Gott begegnet dir dort, wo du bist (1) – Seelischen Schmerz heilen
Gott ist dein Herz wichtig (1) – Joyce Meyer – Gott begegnen

DVD
Richtig mit Gefühlen umgehen

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