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Ökodörfer – Eine Bewegung für gelebte Nachhaltigkeit
http://weltdesreisens.org/

W E G W E I S E R:

Hebräer 13:14: Denn wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.

„Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und Seiner
G e r e c h t i g k e i t, dann wird Euch alles Andere dazugegeben.“

Gerhard Lohfink (Auf der Erde, wo sonst?)
Für das Alte Testament ist die Landverheißung fundamental. Das Stichwort „Land“ durchzieht fast alle Bücher der hebräischen Bibel. Gemeint ist damit der reale Boden Israels, das „Land, wo Milch und Honig fließen“. Wie steht es damit bei Jesus? Die Landverheißung taucht ja auch bei ihm auf. „Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben“, sagt er in der dritten Seligpreisung der Bergpredigt (Mt 5,5). Ist das- im Gegensatz zum Alten Testament – nur noch bildlich gemeint? Rein geistig? Meint hier das „Land“ am Ende gar den Himmel? Der Schlüssel zum Verstehen dieser für den christlichen Glauben grundlegenden Frage ist Mk 10,29f. Dort sagt Jesus: „Es gibt niemanden, der verlassen hat Haus, Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der dafür nicht das Hundertfache erhielte. Schon jetzt in dieser Zeit: Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker – wenn auch unter Verfolgungen. In der kommenden Welt aber das ewige Leben.“ In diesem Text werden einander gegenübergestellt: die alte Familie, die die Jünger Jesu verlassen haben – und die neue Familie, welche die Jünger in der Nachfolge gefunden haben. Die Häuser und Äcker, die von den Jüngern verlassen werden, waren ihr Anteil am Land. Sie gehen ihnen verloren. Aber ihr Anteil am Land der Verheißung geht ihnen nicht verloren (so wenig wie er Barnabas verloren geht Lk4,36f). Ihr „Land“ wird die neue Familie, die Jesus um sich sammelt. In ihr finden sie alles hundertfach wieder, in ihr betreten sie nun wahrhaft das Land. Auf dem Boden der neuen Familie vollendet sich die Landverheißung.

 

 

 

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