Fülle des Lebens

Joh 10:10 Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben, und zwar in Fülle.
Joh 10:10 Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
1. Joh 2:17 Die Welt mit ihren Begierden wird verschwinden.
Speise des Lebens: In Liebe gemeinsam zu Tisch sitzen und sich miteinander freuen.


italy0
italy
italy2

Buena Vista Social Club – Chan Chan
Chan Chan, a Classic Cuban Son Dance
Wunderschön! Kuba auf eigene Faust
Cuba Libre – Eine Insel im Aufbruch
Elton John – Rocket Man (Official Music Video)
Johann Sebastian Bach, Toccata and Fugue d minor BWV 565
Watch as this precious blind and autistic girl plays the guitar for the first time
Road to Machu Picchu – Peru
Zauberhaftes Albanien Teil 1 Arte
Zauberhaftes Albanien – HD DOKU 2016 (2/2)
Restoration Agriculture Development
Ruf der Träume
Oliver Driver: Wie die Kogi heilen
Das Imperium der weißen Mönche Doku
A Village in Italy will Pay You $2,175 to Move There
Ecovilla Gaia – Recorriendo sus lugares
Govardhan Eco Village
Heaven On Earth
Es komme die Republik der Himmel auf die Erde
Es komme die Republik der Himmel auf die Erde
Die Benedikt-Option
Die Tulou-Rundhäuser in Fujian, China
This Monk tells us why TREES KNOW MORE THAN WE DO!
Dolores O’Riordan (Cranberries) – Dreams (2007) Basel, Switzerland
Chris Doerk Dieses Land
Pionierlied – Unsere Heimat
Jeremy Irons Has An Important Message About Corporate Greed You Need To Hear!
Erklärung des Welttreffens sozialer Bewegungen und Rede von Franziskus
3. Welttreffen der sozialen Bewegungen
Land, Arbeit, Wohnung – der Schrei der Unterdrückten
Thomas Mann: Der Antikommunismus ist die Grundtorheit unserer Epoche
Peter Backhausen & Peter Janssens Band 1971 in Nicaragua
Ist da jemand Adel Tawil Aus Gottes Perspektive
Phil Collins – Another Day In Paradise
Peter Janssens – Kirche Wofür (1970)
Escaping the Rat Race – Ecovillages and Communal Living
Encuentro Bioculural CostaRica 0107
Chief Seattle’s 1854 Oration
Chief Seattle Speech 1854 Excerpts German Narration
A Native American, Chief Seattle speaks eternally from 1854
ZIST – MENSCHLICHES POTENTIAL ENTFALTEN (Kurzversion)
ZIST – MENSCHLICHES POTENTIAL ENTFALTEN 2013
JETZT! Bewusstseinswandel in der Wirtschaft
SCHLUSS MIT SCHNELL! – SELBSTBESTIMMTER LEBEN (DOKU)
Aboriginal Elder Shares His Wisdom
On the Anniversary of Sitting Bull’s Death, Meet His Great Great Granddaughter
The west was built on racism
Meet The Native Hawaiians Fighting U.S. Occupation
Jesus Christus Erlösungsweg zum ewigen Leben
Bolivien plant komplette Lebensmittel-Autarkie bis 2020
Bolivien verabschiedet Gesetz von Mutter Erde
Bolivien verabschiedet „Gesetz von Mutter Erde“
DÍA DE LA TIERRA 2016
Mozart – Symphony No. 25 in G minor, K. 183 [complete]
Living Simply in a Tiny Off-Grid Cabin
Klima macht Geschichte (1)
Klima macht Geschichte (2)
Indianer Prophezeiung zu den USA und deren Untergang
„Apokalypse“: Größte Geschäfte Großbritanniens sind leer
Kuba verbessert Bedingungen für private Landwirte
Venezuela bildet 20.000 Jugendliche in urbaner Landwirtschaft aus
Air pollution in the world
You won’t find even a single cigarette stub lying around in this small village in Meghalaya!
Ostfriesland Second (official) – America First Comedy
Ganzheitlich FREI Trailer
Der Punkt an dem es kein zurück gibt – The point of no return
Schöne neue Welt – ZDF Doku 2016 HD mit Claus Kleber
Richard David Precht zu Kapitalismus im digitalen Zeitalter
Permaculture Practices of the Incas
La Via Campesina : International Peasant Movement
UN: Only Small Farmers and Agroecology Can Feed the World
Die Holz-Künstlerin Lucia Hiemer: Wachsen und Werden
Ich habe die Zukunft besucht, in der wir ohne Geld, Steuern und Besitz leben
10 Zitate eines Sioux Häuptlings, die unsere gesamte Gesellschaft in Frage stellen
Die erste Öko-Utopie
Die Stadtgärten der grünen Revolution
Revolution in Kuba! Diesmal aber ist sie grün
Fidel Castro: „Der Mensch ist vom Aussterben bedroht“
Are you lost in the world like me
Pinares de Mayarí, Holguín. Cuba
Vergiftete Geschenke – Die Welt schaut zu: EU treibt Afrika in die Armut
Norwegen will Benzin- und Dieselautos verbieten
Lebensmittel sind keine Ware
Das Geschäft mit der Armut Doku (2016)
Kaufen für die Müllhalde (ARTE/HD)
Lokale Komitees in Venezuela verbessern Versorgungslage
Präsident Maduro stellt neue Wirtschaftsmaßnahmen für Venezuela vor
Das dunkle Leben Hongkongs: Sargzellen als Wohnungen für Arme
10 key excerpts from Pope Francis’s encyclical on the environment
The Permaculture Food Forest – Plant Once- Harvest for a Lifetime
Keine Gemeinschaft ohne Arbeit
Jetzt ist Ewigkeit C. F. Blumhardt
Wie heiß ist die Hölle? Was Sie noch nie zu fragen wagten…
Interview mit Prälat Wilhelm Imkamp bei Kirche in Not, 20.8.16
Gemeinschaft und ihre Symbole
Eberhard Jüngel Ein Kreuz mit dem Kreuz
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Andalusien Die Geschichte von Córdoba
Leonardo DiCaprio unterstützt Schutz des Amazonas in Ecuador
Ecuador is becoming the hottest backpacking destination on earth
All You Need is Ecuador
All You Need Is Ecuador español
All you need is ECUADOR ´All you need is Love´
All You Need Is Ecuador Documental
Die schönsten Luftaufnahmen während einer Ecuador- und Galapagos-Rundreise
ernaehrenswert unterwegs in Ecuador – Quito, Cumbaya, Otavalo
ernaehrenswert – Cuenca und der Darmbewusstwerden – Onlinekongress
Leo Rojas – Circle of Life
Tarija un lugar feliz
Joan Baez – Sagt Mir Wo Die Blumen Sind
Snatam Kaur – Aadays Tisai Aadays
Flor de la Cantuta (folklore andino)
Pampa – Gustavo Santaolalla
Gustavo Santaolalla – Pajaros
Gustavo Santaolalla – Apertura
Gustavo Santaolalla – La Partida
Gustavo Santaolalla – De Ushuaia a la Quiaca
Motorcycle Diaries – De Usuahia a la Quiaca
Neue Welt des Reisens
„Подмосковные вечера“ – А. Нетребко – Д. Хворостовский. Красная Площадь.
für immer jung – karel der gott
Karel Gott – Sonntags im Park (The Second Waltz) Mein Prag 2001
A-HA – NEW SONG – THIS IS OUR HOME, MTV CD/DVD Unplugged 2017
Tchaikovsky – Hymn of the Cherubim – USSR Ministry Of Culture Chamber Choir
Heinz Rudolf Kunze – Das Paradies ist hier
Heinz Rudolf Kunze – Hallo Himmel
Der Mann, der Bäume pflanzte
Puhdys Wie ein Pfeil 1974
PHD Wie ein Pfeil Halle 1976
Puhdys „vorn ist das Licht“ ( Ostrock )
Mahalia Jackson – How I Got Over
Alle gegen sich selbst
Merece la pena dos minutos de tu tiempo. Happiness (2017)
NICHT OHNE UNS! Trailer HD
habondia-hof Heilkräuterkurs im Rhythmus der Jahreszeiten
Back To Eden Organic Gardening Film | How to Grow a Vegetable Garden
Szechenyi Furdo (Budapest)
Széchenyi Gyógyfürdő és Uszoda 2016
Széchenyi bath in winter and summer – Széchenyi fürdő télen és nyáron

Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist. – Hildegard v. Bingen

Nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht da sein. Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens. (Psalm 37:10, 11)

Friedrich Schiller
Alles wiederholt sich nur im Leben,
ewig jung ist nur die Phantasie:
Was sich nie und nirgends hat begeben,
das allein veraltet nie.

Schindlers List Ending – Jerusalem of Gold
Schindler’s List Jerusalem of Gold Yerushalayim Shel Zahav
Jerusalem of Gold – Yerushalayim shel Zahav -Ofra Haza- with English Lyrics
Shuli Natan „Yerushalayim Shel Zahav“ (Jerusalem of Gold)
Yerushalayim Shel Zahav – Ofra Haza (Live)
Shuly Nathan – Yerushalayim shel zahav (live in France, 1968)

1 Von David, ein Wallfahrtslied. Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! 2 Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides, 3 wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions! Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit. Psalm 133



SÖREN KIERKEGAARD
Soren Kierkegaard – Texte
Gustavo Santaolalla – Pajaros
Die Lilie auf dem Felde und der Vogel unter dem Himmel :
„Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit“.

JESAJA 55,1
1 Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung!
2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen.
3 Neigt euer Ohr mir zu und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben. Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen gemäß der beständigen Huld, die ich David erwies.

Der letzte Frühling Auszug aus dem Klassiker: „Die Brüder Karamasow,“
»Wozu noch Jahre und Monate!« rief er dann manchmal. »Wozu die Tage zählen, wo doch ein einziger Tag für den Menschen ausreicht, um das volle Glück kennenzulernen? Meine Lieben, warum streiten wir, warum prahlen wir, warum tragen wir einander Kränkungen nach? Lasst uns in den Garten gehen und spazieren und umhertollen und einander lieben und loben und unser Leben glücklich preisen!«

Dear friends, I am happy to share great news from Russia: a new Federal Law that
entered into force on August 4th, 2018 firmly states that all Russian citizens can build a house on their land BY NOTIFICATION only. From now on we do not need to get any per-
missions from local authorities. The only thing we have to do is to NOTIFY the authorities that we are about to build a house. The owners of the land are allowed to build a house
for personal needs and living the way they want using any material and project without any permissions! What a great step towards the true freedom! What’s next? The Law of a
Kin’s Domain? ))) Please join Eco-Minded club to follow the news: http://ecominded.net

Life is a banquet where there is companionship. Dorothy Day

Jeder Mensch verkommt, auch in irdischen Dingen, wenn er nicht tätig ist als Glied eines Ganzen mit höheren Zielen; und jeder gedeiht schon in irdischen Verhältnissen, der mit Lust und Liebe für etwas arbeitet, das größer ist als er selbst. Und die Menschheit verkommt in ihrem ganzen Lebenswert, leiblich und geistig, wenn wir nicht etwas zu schaffen haben als Menschen für das Leben der Erde, für die Schöpfung, für Gott.
Christoph Blumhardt

Andalusien: Wo das Mittelalter leuchtete
Noch um 1050 singt der jüdische Poet Solomon ibn Gabirol: „Unter Granatäpfeln werden wir liegen, unter Palmen, unter Apfelbäumen. Zu Füßen allem, was nur lieblich Blätter trägt. Und gemächlich schreiten zwischen Reben, einander mit verklärtem Antlitz sehen, in einem luftigen Palast aus edlem Stein.“

Der Himmel auf Erden ist überall,
wo die Menschen von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen
und zu sich selbst erfüllt ist. (HvB)

Alles was in der Ordnung Gottes steht, antwortet einander. Die Sterne funkeln vom Licht des Mondes und der Mond leuchtet vom Feuer der Sonne. Jedes Ding dient einem Höheren und nichts überschreitet sein Maß. (HvB)

Diese Wirtschaftsordnung ist unvereinbar mit den Gesetzen der Natur und des Lebens. Die Konsumgesellschaften sind die Hauptverantwortlichen für die Vernichtung der Umwelt. Schluss mit dem Transfer von Umwelt zerstörenden Lebensstilen und Konsumgewohnheiten in die Dritte Welt. Fidel Castro Ruz

Dies ist es, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist: „Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da werde ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; “ Apg 2.16-17
Botschaft an das Volk Gottes – Das Ende dieses Äons ist gekommen

Antoine de Saint-Exupery (Die Stadt in der Wüste):  Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so weise die Menschen nicht an, in den Wald zu gehen, Bäume zu suchen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen Meer.

Vater im Himmel, die Sehnsucht ist Deine Gabe; niemand kann sie sich selber geben,
niemand kann sie kaufen, wenn sie nicht gegeben wird, auch wenn er alles dafür hergeben wollte – aber, wenn Du sie gibst dann kann er doch alles für sie verkaufen um sie zu kaufen. So bitten wir denn, daß jeder mit herzlicher Sehnsucht zum Tisch des Herrn gehen möge, und daß sie, wenn sie von dort weggehen, von dort weggehen möchten, mit immer größerer Sehnsucht nach Ihm unserm Erlöser und Versöhner. Sören Kierkegaard

zitat-ad-einstein-ziele-rot3-600px

Gerhard Lohfink, Gottes Taten gehen weiter
Schmecken und Sehen
Dort, wo Gemeinde lebt, gibt es eine Geschichte mit Gott, die voller Spannung ist und Heimat schenkt. Diese „Herrlichkeit des Herrn“, die das Gottesvolk in der Endzeit verwandelt, ist ganz konkret vorgestellt: Das Land bringt überreiche Frucht hervor (Jesaja 4,2), selbst die Wüste verwandelt sich in fruchtbares Land, die Augen der Blinden werden geöffnet, die Ohren der Tauben werden aufgetan, die Lahmen können wieder gehen, die Zunge des Stummen jauchzt auf (35,1-6). Für die Auslegung des Weinwunders von Kana (Joh 2,1-12) ist dieser Realismus der prophetischen Hoffnung von größter Wichtigkeit. Denn auch dort zeigt sich die Herrlichkeit des Herrn ganz konkret in der Überfülle des Weins, den Christus zur Hochzeit schenkt. Diese Überfülle arbeitet die Erzählung sorgfältig heraus. Nicht die für die Aufbewahrung von Wein damals üblichen Tonkrüge werden auf den Befehl Jesu mit Wasser gefüllt, sondern 6 steinerne Gefäße, bestimmt für die rituelle Reinigung – deshalb aus Stein gehauen und deshalb sehr groß. Jedes dieser Gefäße faßte nach der Angabe des Evangelisten 2-3 Metreten, das sind etwa 100 Liter. Insgesamt handelte es sich um rund 500 bis 700 Liter Wein. Der Erzähler liefert aber nicht nur diese detaillierten Maßangaben, er fügt auch noch ausdrücklich hinzu: Sie füllten sie bis obenhin (2,7). An solchen Einzelheiten zeigt sich das eigentliche Interesse des Erzählers. Er will sagen: Die Gabe Jesu ist überreich. Da wird nicht eingeschränkt, begrenzt, gegeizt. Alle großen Gefäße, die sich im Haus finden, sind bis zum Rand gefüllt. Aber nicht genug damit, dass so die Überfülle des Weins anschaulich herausgestellt wird. Genauso deutlich verweist die Erzählung auf die Qualität des Weins… Die „Weinregel“ (Guten Wein setzt man doch am Anfang und nicht am Ende des Festes vor!), hat innerhalb der Erzählung die Funktion, dezent und unaufdringlich, aber doch eindeutig klarzustellen: Der Wein, der hier ausgeschenkt wird, ist ein guter, ja hervorragender Wein von bester Qualität. Für das richtige Verständnis der Erzählung ist es nun von besonderer Wichtigkeit, die Überfülle des Weins und seine ausgezeichnete Qualität mit dem in 2,11 genannten Begriff der Herrlichkeit Christi unmittelbar in Beziehung zu bringen. Die Herrlichkeit Christi bleibt nicht im Übersinnlichen, Innerlichen, rein Geistigen, Transzendenten, sondern sie wird sichtbar, anschaubar, greifbar, ja man kann sie schmecken und kosten. Sie wird so real und konkret und irdisch, wie nach der Auffassung des Jesaja die „Herrlichkeit des Herrn“ im Israel der Endzeit real und konkret und irdisch werden soll. Es ist kein Zufall, dass Jesaja immer wieder vom „Sehen“ jener Herrlichkeit spricht (35,2;40,5;60,5;62,2;66,18) und dass der 4. Evangelist diese Wendung bewusst aufgreift (vgl. 1,14;11,40).

Nur wer Geschichten erzählen kann, hat auch gelebt.

Martin Benz, Gründer und Visionär der Vineyard Basel, beschreibt die Ziele der Gemeinde in den folgenden Worten: «Ich träume davon, dass unser Glaube so viel Sinn macht und unsere Kirche so viel Gutes tut, dass Menschen total begeistert davon sind. Ein Glaube, der Hoffnung vermittelt, der uns verändert, der das Leben heil macht und die Gesellschaft positiv beeinflusst und eine Kirche, in die man gerne geht, die wahrgenommen wird in der Gesellschaft, die Menschen zu größtem Einsatz bewegt und die Bibel ganz lebendig macht: solch ein Glauben uns solch eine Kirche begeistern Mensch und lohnen den Einsatz unseres ganzen Lebens!» Die Vision der Vineyard lautet: «Eine wachsende Gemeinde, in der aus Christus fernstehenden Menschen leidenschaftliche Nachfolger Jesu werden, die Gottes Liebe durch praktische Taten bezeugen.»

Wilhelm Weitling, Das Evangelium des armen Sünders
Luk. 7, 34. Des Menschen Sohn ist gekommen, isset und trinket; so saget ihr: Siehe der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und der Sünder Freund.
Jesus Christus war also kein Finsterling, kein Mucker, Schleicher oder Betbruder, nein Jesus war ein Mann voller Gefühl, für Freud‘ und Leid erregbar, der inmitten der dornigen Bahn, die er betreten, von den Freudenblumen des kurzen Lebens so viele pflückte als ihm erlaubt war, ohne das Ziel der Reise zu verfehlen. Jesus wohnte trotz den Vorurtheilen der Welt den Gastmahlen der Sünder bei. Viel sündigen, gab Gelegenheit viel zu verzeihen und folglich viel zu lieben. Als auf der Hochzeit zu Kana die Gäste schon trunken waren, verwandelte er noch Wasser in Wein. Beim Osterlamm und Wein nahm er von seinen Jüngern und der Welt Abschied, und solches Liebesmahl zu seinem Gedächtniß zu feiern empfahl er seinen Nachfolgern.

Bibel für kluge Kinder und ihre Eltern von Hubertus Halbfas
Die Übersetzung der Bibel ins Griechische nennt den Garten Paradies. Aber der Paradiesgarten ist kein Zaubergarten und kein Schlaraffenland. Er muss ‚bebaut und bewahrt‘ werden. Obwohl er ein ‚Gottesgarten‘ ist, gehört er zur Welt der Menschen. Er ist Symbol dieser einen Welt. Hier sollen alle miteinander in Frieden leben. (S. 31)

Hildegard von Bingen: Marriage of the Heavens and the Earth
Hildegard von Bingen: Marriage of the Heavens and the Earth

Hildegard von Bingen – Kyrie Eleison
Hildegarde de Bingen par Catherine Braslavsky et Joseph Rowe
Hildegard von Bingen  – Rencontres de Louvergny 2012 – Alexandra Polarczyk
Ordo Virtutum

ORDO VIRTUTUM SPIEL DER KRÄFTE Hildegardis abatissa:
Ja glaubst du denn, wir würden das Paradies wie ein fertiges Geschenk in den Schoß gelegt bekommen, wir bräuchten uns gleichsam nur hinüberträumen, ohne etwas eigenes zu tun? – Das Paradies, das neue Jerusalem, die neue Erde mit den neuen Menschen, kann nur durch unsere Arbeit und Mitarbeit entstehen. Es ist gleichsam so, als wären wir schwanger, Volmar, als hätten wir ein Kind empfangen. Gott gibt uns die Kraft dazu. Seine Kräfte umwerben und verbinden sich mit uns. Doch austragen und gebähren müssen wir das Kind selber. Du weißt, daß die ganze Schöpfung in Wehen liegt und wartet auf die Herrlichkeit der Kinder Gottes.

ORDO VIRTUTUM SPIEL DER KRÄFTE Hildegardis abatissa:
Du hast recht, Volmar, der Mensch allein ist zu schwach. Er muß sich also der Liebe Gottes öffnen. Nur in seiner Kraft und seiner Liebe kann er das Werk vollbringen und Freiheit und Leben finden. Der Mensch ist zum Hüter des Lebens und zum Hüter der Schöpfung bestellt. Im freien Spiel der Kräfte Gottes findet er sich und das Leben.

DER COMENIUS-GARTEN
„Nun, wie kann es gelingen ein neues Paradies zu pflanzen?“ Dies war die Frage, die der Universalgelehrte Johann Amos Comenius (1592–1670) immer wieder zu beantworten suchte und zwar durch „Selbstsehen, Selbstsprechen und Selbsthandeln“. Die Selbstbestimmung des Menschen ist für ihn die „Methode des Paradieses“, die Methode zur Vollendung der Schöpfung als GARTEN.


574440_361222947273180_278893018839507_75788359_157541395_n
fülle2
11796242_879984465430656_8773958756406368975_n
10274146_10153466460943049_3939262277225693879_n

2
35 indigenous Climate Warriors Descend on Paris for COP21

35 indigenous Climate Warriors Descend on Paris for COP21
Eagle Woman Explains How Indig. Peoples Are Key to Surviving Climate Change
Papstpredigt: Hl Messe in Bolivien auf dem Platz Cristo Redentore in Santa Cruz
Reform des Gesetzes zur Solidarischen Ökonomie in Ecuador
Ecuador verabschiedet Bodengesetz
Leonardo DiCaprio’s Golden Globe Tribute To Indigenous Peoples
Eine Stadt in der jeder arbeitet, es keine Polizei gibt und der Gehalt für jeden 1200 Euro ist

Schlechte Nachrichten für Afrika
Wir müssen beginnen zurückzugeben, was wir Jahrhunderte lang geraubt haben. Aber den „Marshallplan für Afrika“ zu missbrauchen, indem die Agrarindustrie bei ihrem Landraub unterstützt wird, wäre eine fatale Fehlentwicklung. 400 Millionen Kleinbauern in Afrika brauchen Platz für Entwicklung.

Gerhard Lohfink DAS HEUTE DER GOTTESHERRSCHAFT
Gerhard Lohfink, Braucht Gott die Kirche?
DAS WUNDER DER BROTVERMEHRUNG (Mk 6,35-41)
Als nun der Tag fast vorüber war, traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Es ist öde hier, und der Tag ist fast vorüber; laß sie gehen, damit sie in die Höfe und Dörfer ringsum gehen und sich Brot kaufen.
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: „Gebt ihr ihnen zu essen“ Damit ist der bequeme Weg, die Gesellschaft nur zu bepredigen und sie im übrigen sich selbst zu überlassen, erledigt. Jesus macht die Aufteilung der Wirklichkeit in verschiedene Bereiche nicht mit. Er verweist seine Jünger mit Nachdruck darauf, dass zum Reich Gottes alles gehört: die ganze Existenz des Menschen, gerade auch das Essen. „Sollen wir gehen, für 200 Denare Brot
kaufen und es den Leuten austeilen, damit sie zu essen bekommen?“

Wie exakt hier kalkuliert wird. 200 Denare ergeben 2400 Tagesrationen oder 4800 halbe Tagesrationen. Das kommt für 5000 Esser knapp hin. Der zweite Lösungsvorschlag der Jünger von damals ist inzwischen in den Kirchen zum gängigen Modell geworden, Brot für die Welt zu beschaffen. Es ist kein Zufall, dass die Bezeichnungen „Brot für die Welt“ und „Misereor“ gerade dem Textkomplex „Brotvermehrung“ entnommen sind. Das Bestürzende ist nur:
Jesus akzeptiert auch den zweiten Lösungsvorschlag nicht.
Er ist offenbar überzeugt:
Auf diesem Weg können die Armen nicht wirklich satt werden. 4800 halbe Tagesrationen für 5000 Esser – damit kann gerade noch der schlimmste Hunger gestillt werden, damit kann man die Menschen bestenfalls abspeisen. Aber Reich Gottes meint doch viel mehr.
Es soll nicht nur die Not beseitigen, sondern zu seinem Wesen gehört der Überfluss.
Im Reiche Gottes soll göttliche Fülle aufleuchten. Vor allem aber: Die Aktion wohlorganisierter Hilfe, welche die Jünger vorschlagen, würde ja die Welt gar nicht wirklich verändern. Die Gesellschaft bliebe, was sie ist. Sie würde stets von neuem ihre Elendsstrukturen produzieren, die Jünger müssten ohne Unterlass keuchend hin -und herlaufen, um Hilfe gegen den Hunger zu organisieren, und sie würden dabei mit dem Elend doch nicht fertig werden. Jesus geht konsequent einen dritten Lösungsweg.
Es ist der Lösungsweg der Gottesherrschaft.

„Wie viele Brote habt ihr dabei?“ Es ist nicht notwendig, die Menschen fortzuschicken, und es ist auch nicht notwendig, ihnen von anderswoher Essen zu organisieren. Das Festmahl der Gottesherrschaft wird sich als Wunder entfalten – und zwar als Wunder aus dem, was schon da ist. Damit sich das Wunder ereignen kann, muss allerdings zuerst noch etwas Entscheidendes geschehen.
Jesus befiehlt den Jüngern, sie sollten die Massen in „Mahlgemeinschaften“
aufteilen:
Und er gebot ihnen, daß sie sich alle lagerten, tischweise, auf das grüne Gras.
„Und die Leute legten sich nieder, Abteilung neben Abteilung, jeweils zu hundert und zu fünfzig“. Das ist eindeutig eine Anspielung auf Ex 18,25. In diesem Text wird die Lagerordnung des durch die Wüste ziehenden Gottesvolkes geschildert. Jesus formiert die Volksscharen, die ziel-und orientierungslos sind, die wie Schafe ohne Hirten umherlaufen zum Gottesvolk der Endzeit. Dann werden sie nicht nur abgespeist, sondern erleben das Fest. Dann bleiben sogar zwölf Körbe voll Brot übrig. Nach Ostern wird sich die Kirche in überschaubarer Form unter endzeitlichem Jubel zu Festmählern versammeln (Apg 2,46), in
denen alle alles miteinander teilen – nicht nur das Brot, sondern die ganze Existenz.

Lukas wagt über diese Kirche den Satz: Es gab keine Armen unter ihnen (Apg 4,34).

Wer seine Hand an den Pflug legt
Das Imperium der weißen Mönche

„Leben in seiner Fülle“ Von Dorothee Sölle
Rede zur Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Vancouver 1983
Christus kam in die Welt, damit alle Menschen Leben haben und es in Fülle haben, oder in einer anderen Übersetzung, damit „sie leben können und im Überfluss finden, was sie brauchen“ (Joh 10,10). Was ist dieses „Leben in seiner Fülle“? Wo findet es statt? Wer lebt es denn? Ich sehe zwei Formen seiner Zerstörung in unserer Welt, äußere Armut und
innere Leere.

Für rund zwei Drittel der menschlichen Familie gibt es kein „Leben in seiner Fülle“, weil sie in Armut, nackter ökonomisch bedingter Verarmung an der Grenze zum Tod leben. Sie haben Hunger, sie sind ohne Obdach, sie haben keine Schulen und keine Medizin für ihre Kinder, kein reines Wasser zu trinken, keine Arbeit – und sie wissen nicht, wie sie ihre Unterdrücker loswerden können. Die Handelsverträge und internationalen Beziehungen werden von der Ersten reichen Welt über die Armen verhängt, sie stürzen sie in täglich schlimmer werdendes Elend. Der Kampf ums Überleben zerstört das erfüllte Leben, den Schalom Gottes, von dem die Bibel spricht: in dem Menschen keine Sorge um die tägliche Nahrung haben, in dem sie gesund sind, nicht von Feinden bedroht werden und ein langes Leben in der Familie und der Gemeinschaft genießen. „Langes Leben ist zu ihrer rechten Hand, zu ihrer Linken ist Reichtum und Ehre“, wie es in den Sprüchen Salomos heißt (Spr 3,16).
Armut zerstört dieses allen versprochene Leben …

Christus ist gekommen, damit alle „Leben in Fülle haben“, aber die absolute Verarmung, die innerhalb einer technologisch entwickelten Welt ein Verbrechen ist, zerstört Menschen physisch, geistig, psychisch und auch religiös, weil sie die Hoffnung vergiftet und den Glauben zu einer Fratze, zu einer ohnmächtigen Apathie macht. Zwischen Christus, der die Fülle des Lebens für alle bedeutet, und den Verarmten schiebt sich die Ausbeutung als die Sünde der Reichen, die versuchen, das Versprechen Christi zu zerstören. Christus sagt im Johannesevangelium im Zusammenhang mit der Fülle des Lebens„: „Ich bin die Tür.
Wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben.“ (Joh 10,9-10)

Christus und „der Dieb“ stehen einander gegenüber. Der Dieb kommt, um die Armen auszuplündern, dass sie sterben. Christus ist um der Fülle des Lebens willen gekommen. Aber es wäre eine Art kindisches Christentum, wenn wir einfach abwarten, ob der Dieb oder Christus zu uns kommt. Wir sind beteiligt an diesen beiden Projekten der Ausplünderung oder der Fülle von Leben. Wir partizipieren entweder an der Sendung Christi oder an dem, was der Dieb mit der Welt vorhat. Solange wir nur Opfer oder nur Zuschauer in diesem Kampf um Gerechtigkeit sind, unterstützen wir den Dieb und seine Verbrechen.
Im Kampf für eine gerechtere Welt dagegen nehmen wir teil am Schöpfungsplan Gottes, der uns die Erde anvertraut hat, so dass sie Leben in Fülle für alle gebe.

Leben in seiner Fülle ist in der absoluten erzwungenen Armut unmöglich. Aber auch innerhalb der Ersten reichen Welt gibt es wenig erfülltes Leben und statt dessen eine sich immer weiter ausbreitende innere Leere. Nicht materielle Verelendung, sondern psychische Leere schiebt sich hier zwischen Christus und die Mittelklasse der ersten Welt. Das sinnlose Leben, von vielen sensiblen Einzelnen seit dem Beginn der Industrialisierung wahrgenommen, ist heute eine Massenerfahrung der Menschen in der Ersten Welt: Nichts freut, nichts schmerzt sie tief, die Beziehungen zu anderen sind oberflächlich und austauschbar, die Hoffnungen und Wünsche reichen gerade noch bis zur nächsten Urlaubsreise. Die Arbeit der meisten ist unbefriedigend, sinnlos und langweilig. Wir sind von Gott als arbeits- und liebesfähige Männer und Frauen geschaffen worden. In unserer Arbeit und in unserer Sexualität, im weitesten Sinn des Wortes, nehmen wir an der Schöpfung teil; Fülle des Lebens bedeutet auch, ein arbeitender und ein liebender Mensch zu werden. Das Leben der meisten in der Ersten Welt gleicht aber eher einem gestreckten Tod, der viele Jahre andauern kann. Es ist schmerzfrei, es gibt ja genug Pillen; es ist gefühlsfrei: „Sei nicht so emotional“, ist in unserer Sprache ein Schimpfwort, es ist gnadenlos, weil das Leben als selbsterarbeitet angesehen wird und nicht als Geschenk des Schöpfers; es ist ein Leben ohne Seele in einer Welt, die alles in Tauschwerten ausrechnet; nichts ist in sich selber schön und glückversprechend, es zählt nur, was man dafür bekommt. Wir sind leer und gleichzeitig angefüllt mit überflüssigen Waren und Gütern. Es besteht eine seltsame Beziehung zwischen den vielen Dingen, die wir besitzen und konsumieren, und der Leere unseres wirklichen Daseins. Wenn Christus gekommen ist, damit wir die Fülle des Lebens gewinnen, so ist der Kapitalismus gekommen, um alles zu Geld zu machen:
das ist der gestreckte Tod, den wir in den leeren Gesichtern sehen.
Denken sie an eine Autoschlange, jeder und jede sitzt allein in ihrer Blechschachtel und schiebt sich langsam und aggressiv vorwärts. Frustration und Hass auf die vor mir und die hinter mir sind ganz normal. Das ist ein Bild für die Leere des Lebens innerhalb der reichen Welt.

Die Leere eines Mittelklasse-Lebens

Im Evangelium steht die Geschichte von dem reichen Jüngling, der scheinbar die Fülle des Lebens in Gestalt vieler Güter besitzt und der doch von der inneren Leere seines Lebens eingeholt wird. Es geht ihm gut. Er hat, was er braucht und noch viel mehr. Aber er fragt über dieses Haben und Zufriedensein hinaus. Was soll ich tun mit meinem Leben?
Was muss ich tun, das ewige Leben zu erwerben? Was kann ich tun, damit mein Leben eindeutiger, radikaler, unzersplittert, ohne Kompromisse ist? Wie komme ich aus der Halbheit meiner Existenz heraus? …

Der Evangelist Markus sagt, dass Jesus den reichen Jüngling ansah und ihn lieb hatte
(Mk 10,21). Jesus will ihn und uns alle zu mehr Leben verlocken als zu dem, was wir bisher haben. Auch dieser reiche junge Mann könnte zur Fülle des Lebens kommen. Er weiß sogar, dass ihm etwas fehlt, dass er mehr vom Leben zu erwarten hat. Und doch ist etwas grundfalsch an seiner Idee vom Ewigen Leben. Er meint: Ich habe alles, und ich habe mich an alle Vorschriften gehalten, nur noch eins fehlt: der Sinn des Lebens, die Erfüllung, wenn das noch dazu kommt, ist alles gut.

Jesus kehrt diese Erwartung um: „Du hast! nicht zu wenig, sondern zu viel. Verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen. Dann komm und folge mir nach. So wirst du einen Schatz im Himmel haben.“ (Mk 10,21)

Viele Menschen in der Mittelklasse sind heute auf der Suche nach einer neuen Spiritualität. Sie wollen zu dem, was sie schon haben, Ausbildung und Beruf, Erziehung und gesichertes Einkommen, Familie und Freunde, noch etwas mehr haben. Die religiöse Erfüllung, der Sinn des Lebens, die Speise der Seele, der Trost – das alles soll zusätzlich zur materiellen Sicherheit noch dazukommen. Eine Art religiöser Mehrwert für die, die eh schon überprivilegiert sind. Sie suchen die geistliche Fülle des Lebens zusätzlich zur materiellen, den Segen von oben zusätzlich zum Reichtum.

Aber Jesus weist diese fromme Mittelklassenhoffnung zurück. Die Fülle des Lebens kommt nicht, wenn du schon alles hast. Wir müssen erst leer werden für Gottes Fülle. Gib das weg, was du hast, gib es den Armen, dann hast du gefunden, was du suchst.
Die Geschichte vom reichen Jüngling endet in Trauer. Trauer bei dem jungen Mann, denn er ist sehr reich und geht davon. Vielleicht wird er depressiv, vielleicht wird er demnächst anfangen zu trinken, vielleicht wird er einen Autounfall produzieren. Er hat sich von Jesus nicht zu mehr Leben, zur Fülle des Lebens, zum Verteilen des Lebens verlocken lassen.

Überflüssige Dinge machen das Leben überflüssig

An den Häuserwänden vieler Städte in Westdeutschland steht in englischer Sprache „no future“; es sind junge, sehr vitale Menschen, die dieses Gefühl tragen. Sie können sich nicht vorstellen, ein Kind in diese Welt zu setzen, sie pflanzen auch keinen Baum mehr. Leben in seiner Fülle, das Versprechen Christi, kann ihnen nur ein müdes Lächeln abgewinnen. Ihre Trauer ist manchmal aggressiv nach außen und oft depressiv nach innen gewandt.
Das Leben ist leer.

Auch Jesus in unserer Geschichte geht traurig weiter. „Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes kommen!“ (Mk 10,23) Die Fülle des Lebens, das Reich Gottes, das Ewige Leben – sie gehen kaputt am Reichtum des Besitzes, an Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Aber der reiche Jüngling weiß das gar nicht, er lebt eine hoffnungslose Trauer und eine traurige Hoffnungslosigkeit. Warum sind so viele Menschen der reichen Welt so leer? Überflüssige Dinge machen das Leben überflüssig. Es gibt, gerade in der jüngeren Generation, einen starken Wunsch, vom Besitz allzuvieler Dinge unabhängig zu werden. Henry David Thoreau sagte: „Die Möglichkeiten des Lebens verringern sich in dem Maße, in dem die sogenannten ,Mittel’ anwachsen. Das Beste, was ein Reicher zur Pflege seiner Menschlichkeit tun kann, ist, die Wünsche zu verwirklichen, die er als armer Mensch gehegt hat.“

Die Ökonomie allein kann das nicht erklären: Sie haben doch alles, sagt man, was wollen sie denn noch! Ich zweifle auch, dass die individuelle Psychologie, dieses Opium der Mittelklasse, hier etwas erklären könnte; ich glaube nicht, dass wir die Eltern des reichen Jünglings kennen sollten und ihre Beziehungen zu ihrem Sohn analysieren müssen, ehe wir seine Geschichte mit Gott verstehen. Ich denke, wir brauchen tatsächlich ein Wissen von Gott, Theologie, um das leere und sinnlose Leben der Reichen zu verstehen.

Gott ist der Grund des Lebens: Er hat den Atem des Lebens in die Menschheit gehaucht (Gen 2,7). Wenn wir uns vor Gott hinter unseren vielen Gütern verstecken, so dass Gott uns nicht berühren kann, dann sterben wir … den gestreckten Tod der Mittelklasse, der auch die Eliten in der Dritten Welt trifft. Der Reichtum hat die Funktion einer Mauer, die viel unüberwindbarer ist als die berühmte Berliner Mauer: Wir halten uns apart, wir machen uns unberührbar, unsere Mauer ist schalldicht, so dass wir die Schreie der Unterdrückten und der Armen nicht hören können. Apartheid ist nicht nur ein politisches System in einem afrikanischen Land; Apartheid ist eine bestimmte Art zu denken, zu fühlen und zu leben ohne Bewusstsein von dem, was neben uns vor sich geht.
Es gibt eine Art, Theologie zu betreiben, ohne dass die Armen und wirtschaftlich Ausgebeuteten jemals sichtbar werden oder zu Wort kommen – das ist Apartheidstheologie. Ich spreche hier von meiner sozialen Klasse, aber ich möchte alle aus anderen wirtschaftlichen Situationen einschließen, die denselben Idealen folgen, auch wenn sie sie noch nicht erreicht haben. Liebe Schwestern und Brüder aus der Dritten und aus der Zweiten Welt, ich bitte Euch: Folgt uns nicht. Beansprucht, was wir Euch gestohlen haben, aber folgt uns nicht. Ihr werdet sonst traurig mit dem reichen Jüngling von Christus Abschied nehmen müssen. Lasst Euch nicht auf unsere in der westlichen Welt entwickelte Vorstellung von „Fülle des Lebens“ ein. Sie ist eine Lüge. Sie trennt uns von Gott,
sie macht uns reich und tot.

wenn dein kumpel dich auf ne beschissene party mitnimmt… und du einfach nie…
wenn dein kumpel dich auf ne beschissene party mitnimmt… und du einfach niemanden kennst

„Wenn Sie 250 Millionen €uro haben…“ – „Promis auf Hartz IV“ (RTL II)
Die psychische Leere der Reichen ist Folge der wirtschaftlichen Ungerechtigkeit, von der sie profitieren. Wir haben ein System gewählt, das auf Geld und Gewalt aufbaut. Der reiche Jüngling wird in Depressionen verfallen. Er kann nichts an seinem Leben ändern, er kann sein Leben nur sichern. Er wird es immer sicherer machen müssen, damit man ihm nichts wegnehmen kann. Darum rüstet er auf, und die milde Depressivität so vieler europäischer und nordamerikanischer Kirchen ist die praktische Zustimmung zum Militarismus. Sie haben keine Hoffnung, weil sie dem Todesfrieden der Aufrüster trauen. Geld und Gewalt gehören zusammen: Wer Geld zu seinem Gott gemacht hat, der muss „Sicherheit“ zur Staatsideologie machen und Aufrüstung zur politischen Priorität.

called_to_community_the_life_jesus_wants_for_his_people

Selig sind die Armen [im Geiste] ; denn ihrer ist das Reich Gottes.
Selig sind die Gütigen; denn sie werden die Erde besitzen.
Selig sind, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie sollen satt werden.

Selig sind die Barmherzigen; denn sie sollen Barmherzigkeit empfangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie sollen Gott schauen.
Selig sind die Friedeschaffer, denn sie sollen Söhne Gottes heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihrer ist das Reich Gottes.
Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch
alles Schlimme gegen euch sagen um meinetwillen. Freuet euch und jubelt;
euer Lohn wird groß sein bei Gott; denn so haben sie die Propheten verfolgt,
die vor euch gewesen sind.» (Mat 5, 1-12.)

5afe37f264
http://franziskaner.de/

Fülle des Lebens = SEINE Fülle.
Fülle des Lebens = Eine Frohe Kunde.
Fülle des Lebens = Alles, was dem Leben, der Wahrheit u. der Gesundh. dient.
Fülle des Lebens = Für alle Menschen und die gesamte Schöpfung !
Fülle des Lebens = Freiheit, jedoch kein Leben à la Bohème = Egoismus oder absolute Autonomie des Einzelnen, ausschweifender Lebenswandel, Libertinage / Libertinismus, sondern die an eine höhere Autorität gebundene Freiheit mit Liebe zum Gesetz (König David).
Freiheit lässt sich weder einschließen – wie das Geld im Banktresor, in der Hoffnung dass es sich vermehrt – noch ausschließen: Jemand der nicht befreiend auf andere wirkt, ist auch nicht frei. Zu wirklicher Freiheit gehört gleichermaßen nicht immer und überall auf sein Recht beharren zu müssen, besonders wenn es um das Recht des Schwächeren geht oder um vermeintliche Sinnesbedürfnisse. Wer hier nicht freiwillig verzichten kann oder im Einzelfall bereit ist mehr Lasten zu tragen, ist nach unserem Verständnis nicht wirklich frei. Außerdem muß es eine göttliche bzw. menschliche Ordnung geben, ohne welche es innerhalb menschlicher Gemeinschaft weder echte Freiheit noch Fülle des Lebens geben wird. Eine solche Ordnung beinhaltet nicht nur ein Minimum an Forderungen für das Gemeinschaftsleben sondern zielt darüber hinaus auf das gemeinsame Ringen nach der eigenen „Heiligung“, des Ringens um das Gute, die Heiligung des ganzen Lebens (s. Ragaz: Die Revolution der Moral). Ebenso gilt Dorothee Sölles Aussage: „Überflüssige Dinge machen das Leben überflüssig“ – also z.B. Luxusartikel, die keinen realen Bezug zum Leben haben und welche auch psychologisch betrachtet subtil negativ wirken. Zum Leben in Freiheit und Fülle gehört also auch die Askese, so wie sie in der Natur vorkommt (Antinomie). Auch in der Gemeinschaft wird und sollte es immer wieder Zeiten der Askese geben, mehr im Sinne von geistlich arm sein, nach etwas hungern, den Darm reinigen (Erdfasten), Krankheiten auskurieren, die jeweils eigene innere Reinigung und Disziplinierung, eine neue Aussaat vorbereiten, überwintern, freiwilliges Verzichten zugunsten anderer, situationsbedingt mehr Lasten tragen …
21 Signs That Americans Are The Unhappiest People In The Entire World
Die seelischen und geistigen Probleme der Überflussgesellschaft
Real Talk: Seit wann ist es normal, dass nicht-bio,
nicht-fair, nicht-nachhaltig, nicht-öko normal ist?

JAPAN’S SENIOR CITIZEN PRISON PROBLEM

A Sardinian woman in Sardinian folk dress.

Wunderschöne anmutige, liebreitzende Christin…

Debatte Nachhaltigkeit Verzicht ist die neue Freiheit
Er (Martin Luther King) sagt nicht: „I have a plan.“ Gesellschaftspolitisch nützt es nichts,
einen Luftreinehalteplan, einen Klimaschutzplan, eine Strategie zur biologischen Vielfalt zu haben, wenn die politisch Verantwortlichen die Vision eines guten Lebens in naturverträglichem Miteinander selbst nicht kennen. Und nicht daran glauben. Die Signale der Peripherie jedoch erzählen eine Geschichte, in der das Leben gut ist ohne Auto. Ohne Fleisch. Ohne Eigenheim. Und das ganz ohne das Gefühl, zu kurz zu kommen. Der Verzicht verliert seine politische Schreckensbotschaft. Es müsste jetzt nur mal eine Partei die Möglichkeit nutzen.

61qtzr3xal-_sx311_bo1204203200_
Die erste Öko-Utopie

Der technische Fortschritt nimmt kein Ende, aber es herrscht „Vollbeschäftigung“, denn die tägliche Arbeitszeit für alle – Manager wie Müllwerker – ist auf vier Stunden herabgesetzt. Exzellente Schulen statten die jungen Menschen mit beruflichen Kenntnissen aus, aber auch mit sozialen, wissenschaftlichen und musischen Fähigkeiten, damit sie die arbeitsfreie Zeit kreativ gestalten können.

Die Infrastrukturen der Produktion sind in Gemeinbesitz. Die soziale Sicherheit fördert postmaterielle Werte: Es wird mehr gesungen, getanzt, gespielt, geliebt. Statussymbole sind unbekannt. Die erweiterte Großfamilie erzieht die Kinder, die Alten dämmern nicht in Hospizen ihrem Ende entgegen. Im Staatswappen prangt die Sonne, deren Energie treibt die Industrie und Landwirtschaft des Gemeinwesens an. Unter dem Dach einer Art pantheistischen Verehrung von Sonne und Erde leben die Angehörigen einer Vielzahl von Religionen friedlich miteinander.

Das Ganze steht nicht in einem Grundsatz-Papier rot-grüner Utopisten, sondern im Bericht von der „Sonnenstadt“ auf der Insel Tapobrane, den der kalabrische Mönch Tomaso de Campanella 1602 aufgeschrieben hat. Die „Sonnenstadt“, das ist die dritte große Sozial –
utopie in der beginnenden Neuzeit, neben Thomas Morus Utopia und Francis Bacons
Nova Atlantis.

Abgesehen von gewissen klösterlichen Zügen ist sie sehr modern. Die polytechnische Erziehung verknüpft montessori-modern Arbeit, Spiel und Bildung: Auf die Mauern der Stadt sind mathematische Figuren, Alphabete, Fauna und Flora, Maschinen gemalt, so dass schon die Kleinsten im Vorübergehen lernen, wenn sie nicht gerade in den Werkstätten der Schreiner, Schmiede und Bäcker spielen.

Zeitreichtum und Bildung haben dazu geführt, dass die Bürger häufig die Tätigkeiten wechseln und alle an der Ordnung der öffentlichen Angelegenheiten mitwirken. Selbst für die Nöte der Sexualität gibt es Abhilfe: Eine Art astrologische Matching-Agentur führt blutleeren Wissenschaftlern feurige Frauen und Handwerkern durchgeistigte Schönheiten zu, und bestimmt dazu noch den günstigsten Zeugungszeitpunkt – damit die Menschheit schöner und klüger werde.

Campanella saß für seinen Vorstoß ins sozialistische Solarzeitalter zwei Jahrzehnte in vatikanischen Kerkern, vor allem natürlich wegen der Ketzerei mit der Sonne.

Jose Mujica Gefühle und Glück
Pepe Mujica – Ein Präsident aus Uruguay ARTE
Richard David Precht zu Kapitalismus im digitalen Zeitalter
MICHAEL NIAVARANI 2012 ENZYCLOPAEDIA – SINN DES LEBENS

12439377_1759269107628023_8861884740955694269_n

13524491_915368925274907_7537748894593530115_n

Pepe Mujica: „Lebenszeit könnt ihr nicht kaufen“

Wenn du etwas mit Geld kaufst, bezahlst du nicht mit Geld, du bezahlst mit der Zeit deines Lebens, die du aufwenden musstest, um dieses Geld zu bekommen. Aber die Lebenszeit könnt ihr nicht kaufen. Es gibt so viel Dinge, die uns nichts nutzen. Viel mehr nutzt es uns, Zeit zurück zu gewinnen … Wenn sich die Kultur nicht ändert, dann ändert sich gar nichts. Der Strukturwandel verändert nicht die Haltung der Menschen. Man kann auf den kapitalistischen Werten keine Kultur der Solidarität aufbauen. Der Aufbau einer neuen Kultur ist genauso wichtig wie der Aufbau einer solidarischen Ökonomie.

388534_10151141488875333_1708769110_n 

Stefan Blankertz: Thomas von Aquin – Lust auf Leben
Thomas v. Aquin: „Niemand kann ohne sinnl. Genuß und körperl. Lust leben.“
Die „körperliche Lust“ an sich ist zwar keine vernünftige Sache, aber „die Vernunft selbst bestimmt, daß bisweilen von der Vernunft abzusehen ist“. Das Beispiel des Schlafes ist überzeugend: Es ist vernünftig zu schlafen, um dem Körper die notwendige Erholung zu gewähren, obgleich der Schlaf notgedrungen die Tätigkeit der Vernunft unterbricht. Vernunft und Körper, Nachdenken und Handeln stehen nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich:
„Zum ersten muß das zuträgliche Gut erreicht und zum zweiten muß das Erreichthaben erkannt werden. Beide Voraussetzungen lassen sich nur durch (vernünftiges) Handeln herstellen.“
Um dem Dilemma von Augustinus zu entgehen, deutet Thomas nun die Erbsünde ganz neu (siehe oben, Abschnitt „Paradiesische Lust“). Augustinus hatte zugeben müssen, daß ohne Anerkennung der Lust das körperliche Leben des Menschen unmöglich wäre, aber gleichwohl dazu aufgerufen, dem Körper soviel Leid zuzufügen, als er ertragen kann, um das sündige Fleisch zu bestrafen. Thomas dagegen folgert aus der Erbsünde nicht die Notwendigkeit der Strafe. Vielmehr sei die Straffolge der Erbsünde, daß Vernunft und Körper nicht von allein übereinstimmen. Im paradiesischen Unschuldsstande war die Ethik des Maßhaltens nicht notwendig gewesen, weil das Streben nach Lust nie den vernünftigen Rahmen verließ. Der Mensch soll sich Thomas zufolge nicht durch die Unterdrückung der Lust bestrafen, sondern: Mit der Ethik des Maßhaltens mildert er die Strafe ab, so weit ihm das möglich ist. „So wird die Genußsucht zu den Lastern gezählt, denn sie ist für den Körper schädlich und behindert die Lust.“ Der Lebensfreude – der Lust, der Bedürfnisbefriedigung, dem Spaß – zu entsagen, ist keine sinnvolle ethische Forderung. Sehr wohl gehört es aber zum Mensch-Sein, zur „conditio humana“, daß eine unqualifizierte Orientierung an der Lustmaximierung sowohl für den einzelnen als auch für seine Gemeinschaft schädlich sein kann. Lebensfreude stellt sich weder ein, wenn jemand durch exzessiven Genuß gesundheitlichen Schaden nimmt, noch, wenn er hemmungslos auf Kosten anderer den eigenen Vorteil sucht – denn dann wird die Gemeinschaft krank und er, als Teil derselben, mit ihr. Die heutige Spaßgesellschaft gefährdet die Lebensfreude auf eine Weise, die Thomas noch unbekannt war. Sie trennt nämlich die Handlung von ihren Folgen. Doch genau die Folgen der Handlung sind es, an denen der Mensch einzig sehen kann, ob er in angemessener Weise Maß gehalten hat. Die Eigenart unserer Gesellschaft besteht darin, das, was Spaß macht, dem einzelnen zuzugestehen, während eventuell unangenehme Folgen durch die Gemeinschaft getragen werden sollen. Ökonomisch gesagt: „Nutzen wird privatisiert, Kosten werden sozialisiert.“ (Bsp. AIDS, Pädophilie).
http://familiadei.org/ehe-familie/paradiesische-lust/
Gesund, frei und völlig nackt: Bloggerin erzählt über ihr Leben im Dschungel
Ragaz: Die Genussucht entsteht aus der Leere, und ihre Wirkung ist Leere. 1914

Starke Frauen vs. belastbare Frauen
Starke Frauen tun das, was Ihnen gut tut,
belastbare Frauen tun das, was Anderen gut tut.
Starke Frauen treffen Entscheidungen,
belastbare Frauen fügen sich den Entscheidungen anderer.
Starke Frauen stehen zu ihren Fehlern,
belastbare Frauen wollen Fehler vermeiden.
Starke Frauen kennen ihren eigenen Wert,
belastbare Frauen beziehen ihren Wert über andere.
Starke Frauen zeigen ihre Gefühle,
belastbare Frauen halten ihre Gefühle zurück.
Starke Frauen zeigen ihre Angst,
belastbare Frauen verstecken sie hinter Aktivität.
Starke Frauen stehen zu ihren Schwächen,
belastbare Frauen sind immer abrufbereit.
Starke Frauen können weinen,
belastbare Frauen müssen funktionieren.
Starke Frauen können auch allein sein,
belastbare Frauen haben Angst vorm nicht gebraucht werden.
Starke Frauen leben ihr Leben,
belastbare Frauen leben das Leben anderer.
Elisa Schlemmer

 
Adam-und-Eva        


trees

Leonardo Boff: Konsumismus u. Kapitalismus sind Ursache eines weltw. Klimawandels, und die Folgen treffen zuerst die Armen in den Entwicklungsländern.
Venezuela schafft „Volksräte für Versorgung“
Streit um Essen: Flüchtlinge schlagen auf Bedürftige ein
Vorwürfe gegen Kunden – Tafel in Wattenscheid verliert 300 Mitarbeiter
Was geschah mit Gaddafi bevor man ihn ermordet hatte?

Gebete der heiligen Hildegard
Maria, Urbild von Schöpfung und Kirche
Im Schnittpunkt von Himmel und Erde, von Gott und Mensch, begegnet Hildegard in ihren Liedern immer wieder Maria, die die Liturgie der Kirche als »Fenster zum Himmel« besingt..Die Gestalt der Mutter des Herrn erhält bei ihr vornehmlich kosmische Züge.
Der Schöpfer der Welt schaut vor aller Kreatur ins Antlitz der Schönsten aller Frauen, so wie der Adler in die Sonne schaut. Ein kühnes Bild. Wie in einem Spiegel erkennt der Schöpfer in Maria das unverfälschte und unverdorbene Konzept seines großen Planes. So wird sie zur Umarmung alles Geschaffenen..Maria ist die Morgenröte, der leuchtende Urstoff, goldener Urgrund der Welt in ihrem Erfüllt- und Durchdrungensein von Gott..Maria und die Kirche sind miteinander verbunden, ineinandergeschaut. Maria ist Kirche in Person.

Himmlisches Glück
Wenn ich mit offenen Augen betrachte,
was du, mein Gott, geschaffen hast,
besitze ich hier schon den Himmel..

Gläubige Bitte
Ich glaube in Treue an dich, o Gott,
und vollbringe Werke im Glauben.
Mehre die Freude an jeglicher Tugend,
du meine Freude, o Herr der Welt!
In Glaube und Liebe will ich dir folgen,
denn mein Schöpfer bist du.

Du gibst mir, was gut ist,
es fehlt mir an nichts,
was ich erbitte und ersehne.
Der Glaube lehr’ mich das rechte Bitten:
Nur was dir wohlgefällt, gib mir,
und Unvergängliches!

Seufze ich voller Not zu dir
für mich oder meinen Bruder,
laß mich mit heiligen, guten Werken
deine Liebe erlangen;
erfülle meine gerechten Wünsche!

Der rettende Name
O mächtiger Vater,
wir sind jetzt in großer Not,
drum flehen wir,
flehen dich an durch dein Wort,
durch das du uns alles in Fülle gewährst,
was wir zu unserem Leben brauchen..

Weg und Ziel der Liebe
Lehre mich, Gott, im Heiligen Geist
deine Wege zu geh’n,
zu empfangen die Speise des Lebens,
die du den Gläubigen reichst
zur Erwählung und Heiligung.

Von Tugend zu Tugend
Ich folge dir gläubig, o Gottessohn,
auf den Spuren der Wahrheit.
Durch deine Menschheit
hast du den Menschen erlöst.

O Lenker des Alls, geleite mich
zur Fülle all deiner Gaben,
daß ich – gerüstet mit deiner Kraft –
mit Zuversicht schreite
von Tugend zu Tugend.

Bin ich so auf dem richtigen Weg
und verlasse mich selbst,
koste ich von den Tugenden,
trinke und werde von ihnen gestärkt.

Der Gerechte, der Gott so liebt,
wird keinen Überdruß erfahren,
sondern beständige Seeligkeit.

auferstehung
Jesu Auferstehung bedeutet -wirtschaftlich gesehen- Leben in Gemeinschaft ohne Not.

landhaus


562680_342026449192830_278893018839507_1012575_876992235_n
eisenbahn

baden

life


13238956_512271495643635_5876805428311750573_n
13516638_1227092873992364_2717488603572193330_n




capitalism capitalism2
529739_437877352905340_188375274522217_1715748_306678243_n
63996_200175306753312_100002825332904_279230_2139791846_n

T a f e l n ?
Ich lese im Zusammenhang mit armen Leuten als Entsorger von Lebensmittelabfall immer von „Tafeln“.
SO sieht eine Tafel aus!



rich dog poor dog

jimmy
12993455_1703691199910568_7512762167742108199_n
Wer nur auf Äußerlichkeiten fixiert ist,
sollte sich über innere Leere nicht wundern.
Stefan Rogal
13873024_546379758882469_6169717595476699478_n

american way
550646_441318745896359_362231420471759_1603253_19383154_n
200506_443861035664034_1082793589_n
Landraub – Der Film – Trailer
13102658_968196483301899_8999937230276306569_n
15032921_611756379012391_6234693565239795407_n

12938161_1130262423671982_3018979008069191050_n




bda3c765aefc14481201477cb7855182534f0a07e81c73bbec9b4c71cfb750cd
trickle-down-joke
economy
kapitalismus

share1
409249_207728265990424_124452287651356_378861_1933828199_n

gold rush

poverty

capitalism3

hunger
hunger

bread
Käthe Kollwitz Kinderhunger 1923

hunger

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.