Aufgabe

Leonhard Ragaz: Denn die Welt freilich kann nicht die Welt ändern. Was die Welt ändern soll, muß anders sein als die Welt. Auch darin waltet eine strenge Ordnung: Nur in dem Maße, als der Sauerteig Sauerteig ist, durchsäuert er das Mehl; nur in dem Maße, als die Sache Gottes echt vertreten wird, mit andern Methoden vertreten wird als die Methoden der Welt sind, verändert und durchdringt sie wunderbar die Welt – im Kleinen wie im Großen.

Apg 2,47 Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt.
Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

Apg 5,14 Immer mehr wurden im Glauben zum Herrn geführt,
Scharen von Männern u. Frauen.

Apg 6,7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.
3.Mose 26,9 Der HERR spricht: Ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten.
1.Korinther 3,9 Ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.

!!!1.Thessalonicher 5:21 Prüfet aber alles. Das Gute behaltet !!!
Anthropozän – das Erdzeitalter des Menschen

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Hasta Siempre, Comandante!
Hasta Siempre

Ich weise auch darauf hin, dass wir in der Lage sind, mit den Anstrengungen und der Intelligenz unseres Volkes die Nahrung und den materiellen Reichtum zu produzieren, die wir brauchen. Wir haben keine Geschenke des Imperiums nötig. Unsere Bemühungen werden rechtmäßig und friedlich sein, denn sie entsprechen unsere Verpflichtung gegenüber dem Frieden und der Brüderlichkeit aller Menschen, die auf diesem Planeten
leben. Fidel Castro Ruz, 27. März 2016
CHE GUEVARA & FIDEL CASTRO – Lungo la Strada (Milva)
Prof. Rainer Mausfeld über die Sichtbarmachung des unsichtbaren Feindes

Da gilt es denn, auszuharren – auszuharren bis ans Ende, wie uns Christus in der Darstellung der Zukunft in Matthäus 24 mahnt. Das Ende aber wird sein der Neue Himmel und die neue Erde, in welcher Gerechtigkeit wohnt. Man kann etwas davon doch auch heute schon durchschimmern sehen – vielleicht durch das Kerkerfenster besser als anderswo! Ragaz Briefe 1942

Die Kriegsgesellschaft und ihre Transformation von Dieter Duhm
Wirklicher Friede ist keine Parole, sondern eine andere Lebensform und eine andere Gesellschaftsform. Wirklicher Friede geht aus sozialen Strukturen hervor, welche die menschlichen Grundwerte wie Anteilnahme, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und Solidarität nicht zerstören, sondern erzeugen und bewahren. Wir brauchen eine weltweite Kooperative entschlossener Menschen, um die neuen Gemeinwesen aufzubauen. Wir nehmen teil am Krieg, weil wir teilnehmen an einer Zivilisation, die überall den Krieg erzeugt. Der Krieg ist ein Bestandteil unserer Zivilisation, unserer Wirtschaft, unseres Konsums und unserer Vorstellungen vom Leben. Der Weg zur Überwindung des Krieges endet nicht in einer aufgeklärten Innerlichkeit. Die Welt braucht nicht nur gute Menschen, sie braucht vor allem reale neue Lebensformen für eine Zukunft ohne Krieg.
Sie braucht Modelle für eine neue Zivilisation, damit wir anfangen können, unseren Planeten auf eine neue, mit den Gesetzen des Lebens übereinstimmende Weise zu besiedeln.. Wenn wir den Krieg beenden wollen, müssen wir ihn da beenden, wo er tagtäglich neu gezeugt und neu geboren wird: In unseren alltäglichen Lebensverhältnissen, im Dauerstress von geistloser und monotoner Arbeit, in den Methoden der Profitmaximierung und der Profitverteilung, in Büros und Fabriken, in Schulen und Familien, in den Tragödien der Liebe .. Die Wiederentdeckung der Gemeinschaft, die Befähigung zu gemeinschaftlichem Leben, die Bereitschaft zur Kooperation mit allen Mitgeschöpfen – das ist die Schlüsselaufgabe unserer Zeit.

Only tribes will survive – Vine Deloria jr. / Native American
Why Women need a Tribe
Why Women Need a Tribe (Video)
On the Anniversary of Sitting Bull’s Death, Meet His Great Great Granddaughter

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TERRORISMUS UND LIEBE
Nicht Rache, sondern Besinnung.
Friedenswille ist nicht mehr nur ein Aufschrei gegen äußere Verhältnisse, sondern
Friedenswille ist die entschlossene Veränderung unserer eigenen Lebensverhältnisse.
Es gibt nicht mehr die Schuldigen und die Unschuldigen im alten Sinn. Wir müssen nicht die Schuldigen suchen und beseitigen, sondern die Ursachen. Die Ursachen liegen in einem weltweiten System von Ausbeutung und Barbarei, getragen von Wirtschaftsverbänden, Regierungen, Militärs und Geheimdiensten. Sie liegen in einer falschen Wirtschaftsordnung, welche auf Konsum, Naturzerstörung und Ausbeutung der armen Welt basiert. Sie liegen in einem Lebenssystem von Beruf, Ehe, Karriere und Konsum, welches dieser Ausbeutung zugrundeliegt und an welchem wir alle mehr oder weniger teilhaben. Es hat keinen Sinn mehr, die Ursachen nur im Äußeren zu suchen, sie liegen längst auch in unserem Inneren. Das Unglück in unseren Liebesbeziehungen, millionenfach reproduziert, kann keine heilsame Politik hervorbringen. Es kann im Äußeren keinen Frieden geben, solange wir im Inneren mit Feindbildern und Hassgedanken herumlaufen.

GERHARD LOHFINK, GEGEN DIE VERHARMLOSUNG JESU
Die Revolution Gottes
Das Magnifikat: Signal für eine Revolution
Lob der Bescheidenheit?
Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen. Lk 1,46-55
Wenn man das Magnifikat betet, kann man leicht einer Täuschung erliegen. Maria sagt ja in diesem Lied, Gott habe auf ihre „Niedrigkeit” geschaut. Das wurde nicht selten als ein Lob der Kleinheit ausgelegt, als ein Lob der Anspruchslosigkeit, der Existenz im Verborgenen. Preist Maria im Magnifikat die Bescheidenheit und das Sich-Bescheiden? Romano Guardini hat einmal irgendwo gesagt, wir Christen sollten demütig sein, aber nicht bescheiden. Damit traf er genau den Geist des Magnifikat. Dieses Lied spricht nicht von verdruckster Anspruchslosigkeit, sondern davon, dass Gott den Unterdrückten zu ihrem Recht verhilft und die Unterdrücker von ihren Thronen stößt. Das Magnifikat tröstet nicht über das Elend dieser Erde hinweg. Es spricht vielmehr von der Umkehrung aller Verhältnisse – jetzt, heute. Es spricht von Revolution und Umsturz. Der Ort dieser stillen Revolution, von der Maria singt, ist Israel, ist die Kirche, sind unsere Gemeinden. Oder sagen wir vorsichtiger: Sie sollten es sein – jedenfalls wenn sie das Magnifikat beten und dabei nicht nur leere Worte machen. Unsere Gemeinden sind der Ort, wo Menschen in Gewaltlosigkeit, Solidarität und Einmütigkeit zusammenleben und einander immer wieder vergeben sollen. Wenn das wirklich geschieht, findet die Revolution Gottes statt, die unsere Welt verändert.

Gerhard Lohfink: Auf der Erde, wo sonst?
Was heißt das – unsere Gemeinden verändern?
Die Kirche muss aufhören, ein Imitat des Staates zu sein. Sie ist allerdings auch mehr als ein christlicher Verein oder eine religiöse Interessengemeinschaft. Sie ist Gesellschaft eigener Art. Ihre Gemeinden müssten das „Land“ sein, das Abraham verheißen wurde. Das ist mir zu allgemein. Was heißt das konkret? Das heißt, dass die Gemeinden nicht nur seelsorglich „verwaltet“ werden, sondern dass sie ein Lebensraum sind, in dem man den Glauben lernen kann, neue Familie, wo jeder „hundert Brüder und Schwestern“ hat (Mk 10,30), wo er im Miteinander von Glaubenden Gottes Handeln erfährt, wo Glaube und Alltag wieder zusammenkommen, wo es die Möglichkeit der Nachfolge für alle gibt, wo die christlichen Feste als wirkliche Feste gefeiert werden. Aber über solche Gemeinden kann man nicht theoretisieren. Hier gilt das biblische Prinzip „Komm und sieh!” (Joh 1,46)

Gerhard Lohfink: Auf der Erde, wo sonst?
Für das Alte Testament ist die Landverheißung fundamental. Das Stichwort „Land“ durchzieht fast alle Bücher der hebräischen Bibel. Gemeint ist damit der reale Boden Israels, das „Land, wo Milch und Honig fließen“.
Wie steht es damit bei Jesus? Die Landverheißung taucht ja auch bei ihm auf. „Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben“, sagt er in der dritten Seligpreisung der Bergpredigt (Mt 5,5). Ist das- im Gegensatz zum Alten Testament – nur noch bildlich gemeint? Rein geistig? Meint hier das „Land“ am Ende gar den Himmel? Der Schlüssel zum Verstehen dieser für den christlichen Glauben grundlegenden Frage ist Mk 10,29f. Dort sagt Jesus: „Es gibt niemanden, der verlassen hat Haus, Brüder, Schwestern,
Mutter, Vater, Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen,
der dafür nicht das Hundertfache erhielte. Schon jetzt in dieser Zeit: Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker – wenn auch unter Verfolgungen. In der kommenden Welt aber das ewige Leben.“
In diesem Text werden einander gegenübergestellt: die alte Familie, die die Jünger Jesu verlassen haben – und die neue Familie, welche die Jünger in der Nachfolge gefunden haben. Die Häuser und Äcker, die von den Jüngern verlassen werden, waren ihr Anteil am Land. Sie gehen ihnen verloren. Aber ihr Anteil am Land der Verheißung geht ihnen nicht verloren (so wenig wie er Barnabas verloren geht Lk4,36f). Ihr „Land“ wird die neue Familie, die Jesus um sich sammelt. In ihr finden sie alles hundertfach wieder, in ihr betreten sie nun wahrhaft das Land.
Auf dem Boden der neuen Familie vollendet sich die Landverheißung.

Botschaft an das Volk Gottes – Sterbt, wenn ihr leben wollt

Gerhard Lohfink DAS HEUTE DER GOTTESHERRSCHAFT
Heinz Rudolf Kunze – Das Paradies ist hier
Wenn ich durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, dann ist die Herrschaft Gottes doch schon zu euch gekommen. (Lk 11.20)
Wenn Gott kommt, kommt er nicht halb, sondern ganz. Und er kommt nicht irgendwann, und sei es auch in allernächster Zukunft, sondern er kommt heute. Man wird der Botschaft Jesu einfach nicht gerecht, wenn man so formuliert, als schenke Gott zwar seine Basileia – aber im Augenblick noch nicht ganz; als lasse er sie anbrechen – aber nur stückweise; als offenbare er sie – aber nur in Vorwegnahme… Dem Neuen Testament wird man nur gerecht, wenn man festhält: Gott hat sich in Jesus ganz ausgesagt. Jesus ist die endgültige Gegenwart Gottes in der Welt. Wer ihn sieht, sieht den Vater (vgl. Joh 14,9).
Das „Noch-nicht“ der Gottesherrschaft hängt nicht am Zögern Gottes, sondern an der sich verzögernden Umkehr des Menschen. Der Mensch will Gott nicht zu nahe haben. Er will lieber auf seiner eigenen Hochzeit tanzen als auf der Hochzeit, zu der Gott einlädt..Worauf Jesus mit dem „Heute“ zielt, ist nicht zuerst die Pflicht, der Imperativ, das moralische „Muß“, sondern der Jubel über das angebotene Fest, die Freude über den Schatz und die Perle, die man jetzt schon finden kann.

Leonhard Ragaz: Die Bibel – eine Deutung: Jesus (S. 135)
Es ist der antinomische oder, besser gesagt, polare Charakter des Evangeliums, der ihm seine Spannung und Paradoxie, aber damit auch seine Überlegenheit und Lebendigkeit verleiht. Das Reich Gottes ist auch im Evangelium primär durchaus Gottes Sache. Aber dieser wesentlichen Bestimmung tritt polar die andere entgegen: Die Gabe ist ebenso Auf-
gabe, das Geschenk ebenso Verdienst.
Schon das Kommen des Reiches ist auch Sache des Menschen. Es ist gerüstet, es wird angeboten, aber es kommt nicht, wenn nicht Menschen da sind, die darauf warten, die darum bitten, die für sein Kommen arbeiten, kämpfen, leiden. Und so besteht das Reich auch nicht bloß im Empfangen, sondern ebenso stark im Geben. Das Reich Gottes ist ganz des Menschen Sache und das Reich Gottes ist ganz Gottes Sache. In der Wirklichkeit tritt bald das eine, bald das andere Moment der ganzen Wahrheit hervor, je nach Art, Zeit und Umständen.

Gottes ist Woge und Wind.
Aber Segel und Steuer,
daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer.
http://www.kirche-hiddensee.de/

Ellen G. White
Christus hat uns eingeschärft, zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit zu trachten. Dies sei unsere erste und vornehmste Pflicht. Unser Meister warnt seine Diener ausdrücklich, keine Schätze hier auf Erden zu sammeln, weil ihre Herzen dadurch mehr auf irdische als auf himmlische Dinge eingestellt wären.. Wir sind entweder Mitarbeiter Christi und sammeln mit ihm, oder wir sind Helfer des Feindes und zerstreuen ringsumher. Wir sind entweder völlig überzeugte, entschiedene Christen oder überhaupt keine. Christus sprach: „Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ Offb 3,15. 16.
Gib Gott 100 Prozent (1) – Joyce Meyer
Sie sind nur Gott Rechenschaft schuldig
Die Autorität eines Christen – Das Leben genießen – Joyce Meyer
Das Ich aus mir herausholen – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Mahalia Jackson – Lord Don’t Move The Mountain
Trouble Of The World-Mahalia Jackson
Puhdys „Vorn ist das Licht“ ( Ostrock )

Die Verkündigung: Salz und Licht
Sagt nicht Christus: «Wer mich siehet, der siehet den Vater», (Vgl. Johannes 14,8-9) statt etwa: «Wer mich höret, der höret den Vater»? Darum sollen wir, wenn wir uns zu Christus und zu seiner Sache bekennen, wissen, daß wir damit sofort Gegenstand großer Aufmerksamkeit werden, wenn vielleicht auch nur in der Stille. Dann kommt alles darauf an, ob wir leuchten. Dann kommt alles darauf an, daß unsere Existenz unserer Sache entspricht. In diesem Sinne hat ein großer Zeuge Christi (Sören Kierkegaard) das entscheidende Gewicht darauf gelegt, daß die Vertretung der Sache Christi «existentiell» geschehen müsse, hat sie auch selbst so vertreten und ist damit eine Stadt auf dem Berge geworden, die über die Welt hin und in alle Zukunft hineinstrahlt.

KIRCHE GEHT AUF DAS GANZE

Vom Werte des Reiches Gottes
Das hier Gesagte hat Konsequenzen, auf welche Leonhard Ragaz und Jesus (s. seine Gleichnisse) immer wieder hinweisen:
Halbheit ist im Reiche Gottes schlimmer als nichts. Nur wer ganz das Reich will, ganz sich ihm hingibt, bekommt auch ganz seine Gabe. Man kann nicht, wie viele gute, brave Menschen und Christen gerne möchten, Gott haben und zugleich die Welt (diese im „weltlichen“ Sinne verstanden); man kann nicht allerlei Gärtchen, Äckerchen, Häuschen behalten und doch den unendlichen Schatz erwerben. Man kann nicht alle die andern schönen Perlen haben und die eine wunderbare noch dazu. Man kann nicht nach allem möglichen trachten und daneben, in gewissen freien Stunden, nach dem Reiche Gottes. „Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches (das heißt alles andere Schönste und Beste) zufallen!“ (Mt 6.31).

ganz
Du sollst den Herrn deinen GOTT lieb haben, von g a n z e m Herzen, von g a n z e r Seele, und von a l l e m Vermögen.

Hildegard von Bingen:
Die Gnade Gottes ist dir nahe, schenkt dir Freigebigkeit und will dich.
Vertreibe sie nicht von dir! Denn der finstere Vogel eilt von Mitternacht auf dich zu und treibt sein Spiel mit dir. Er entreißt deinem Herzen das Ganzopfer, das du Gott schuldest.

ANTI·BUSINESS CARD
Leonhard Ragaz, Die Bergpredigt Jesu Schaffet eine Welt der Gerechtigkeit des Reiches Gottes und die Menschen werden an Gott glauben.
Jesu Gleichnisse Zwei Brüder

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Gerhard Lohfink: KIRCHE GEHT AUF DAS GANZE
Beyond How to Save the World
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Zum 70 Jahrestag des Sieges über den Faschismus
Spanien unter dem Halbmond Al Andalus
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Bill Gates:Nur der Sozialismus kann den Planeten retten.

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Das Ziel ist der Aufbau weltweiter Lebensgemeinschaften, welche wie in einer großen Familie eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig unterstützen und ergänzen. Sie bilden zugleich die Grundvoraussetzung für eine vollständige Autonomie vom jetzigen Wirtschaftssystem, die Unabhängigkeit vom Geld, dessen künftige Abschaffung sowie zur Realisierung weiterer Projekte, wie sie hier nur andeutungsweise beschrieben werden können – siehe auch: http://weltdesreisens.org/. Jene Gemeinschaften wiederum brauchen von Anfang an ein festes Fundament und eine klare Vision, wie wir sie beispielhaft in der christlichen Botschaft wiederfinden. Denn ohne den freien Zusammenschluss von Menschen und deren täglichen Praxis des Miteinanders und Füreinanders gibt es keinen Garten Eden, keine Permakultur, keine gesunde Ernährung, keine Zentren der Gesundheit und Erholung – welche immer auch in ein gesundes soziales, kulturelles & religiöses Umfeld eingebettet sein müssen –, keinen heilsamen Neuanfang für Familie und Arbeit, kein beziehungsreiches Zusammenwirken von Jung und Alt und keine Gerechtigkeit auf Erden.

Antoine de Saint-Exupery(Die Stadt in der Wüste): Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so weise die Menschen nicht an, in den Wald zu gehen, Bäume zu suchen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen Meer.
Dies mag einer der Gründe sein, weshalb Jesus immer wieder in Gleichnissen und Bildern zu den Menschen sprach, sobald er vom Reich Gottes redete (s.Jesu Gleichnisse).

»lch wage auch von Heiden Entlehntes göttlich zu nennen. Die Wahrheit stammt immer vom heiligen Geist, einerlei, wo und durch wen sie beigebracht wlrd!« Huldrych Zwingli

In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.
Augustinus von Hippo 354-430 römischer Philosoph und Kirchenlehrer

http://familiadei.org/textsammlung/ulrich-duchrow/
Als zum Beispiel die 5000 Menschen um Jesu versammelt sind und Hunger bekommen, wollen die Jünger zum Markt gehen und einkaufen (Mk 6,30-44). Jesus fragt stattdessen: Was haben die Leute bei sich? Und als dies unter alle verteilt wird, reicht es. Diese Geschichte hat symbolische Wirkung. Wenn die konkreten Menschen in einer Gemeinschaft ihre Möglichkeiten nutzen und von der Perspektive der Lebensnotwendigkeiten her zusammenarbeiten und teilen, bestehen mitten in einem von Eigentum, Geld und Markt sowie politischer Unterdrückung gekennzeichneten System alternative Möglichkeiten. Dabei werden die Menschen von Opfern zu Subjekten. Die Evangelien sind voll von solchen Geschichten, in denen Jesus Menschen ermächtigt, von Opfern zu Subjekten zu werden: „Dein Glaube hat dir geholfen“, sagt er zu ihnen. Die frühe Christenheit hat sich genau durch solche ermutigenden Zellen des Lebens im ganzen Römischen Reich ausgebreitet. Denn die unterdrückten und ausgebeuteten Menschen fühlten sich angezogen von diesen neuen Möglichkeiten des solidarischen Lebens. Ich nenne das Mission durch Attraktion (im Unterschied zu der späteren perversen Form von imperialer Ausbreitung des Christentums).

Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt
verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art & Weise,
in der die Welt jemals verändert wurde. Margaret Mead.

Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein! Kurt Tucholsky

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausergreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches. Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik

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Dr.Hope am Grab ihres Vaters: Du hast gesagt, was wirklich zählt, muß man sich erkämpfen. Ich habe gekämpft Papa. Bald bin ich Ärztin.

Auf der Fortuna ihrem Schiff
Ist Er zu segeln im Begriff,
Die Weltkugel liegt vor Ihm offen,
Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.
Es treibt sich der Bürgersmann, träg und dumm,
Wie des Färbers Gaul, nur im Ring herum.
Schiller: Wallenstein

Christa Wolf am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz in Berlin „Ja: Die Sprache springt aus dem Ämter- und Zeitungsdeutsch heraus, in das sie eingewickelt war, und erinnert sich ihrer Gefühlswörter. Eines davon ist ·“Traum“. Also träumen wir mit hellwacher Vernunft: Stell dir vor, es ist Sozialismus, und keiner geht weg! Sehen aber die Bilder der immer noch Weggehenden, fragen uns: Was tun? Und hören als Echo die Antwort:
Was tun!“

Johann Gottfried Herder  Vom Geist des Christentums : Geist läßt sich weder schreiben noch malen, er lebt, er wirket. Auch vom Geist des Christentums sollte weniger geschrieben denn geübt werden, denn durchs Schreiben oder um Geschrieben zu werden ist das Christentum nicht gestiftet worden. Wer also jetzt noch den Mund fürs Christentum zu öffnen waget, der fasse sich kurz. Felix und Drusilla haben keine Zeit zum Lesen. (sinngemäß)

Joseph Ratzinger
Gott: Er ist sehr an den Rand gedrängt. Im politischen Leben scheint es fast unanständig geworden, von Gott zu reden – geradeso, als wäre es ein Angriff auf die Freiheit des Ungläubigen. Eine Gesellschaft, wo Gott absolut abwesend ist, zerstört sich selbst. Das haben wir in den großen totalitären Experimenten des letzten Jahrhunderts gesehen.
Die Kirche: Vielleicht müssen wir von den volkskirchlichen Ideen Abschied nehmen. Möglicherweise steht uns eine anders geartete, neue Epoche der Kirchengeschichte bevor, in der das Christentum eher wieder im Senfkorn-Zeichen stehen wird, in scheinbar bedeutungslosen, geringen Gruppen, die aber doch intensiv gegen das Böse anleben und das Gute in die Welt hineintragen … Die katholische Kirche hat immer noch eine Provokationsmacht, sie ist Stachel und Widerspruch, oder wie der heilige Paulus es ausdrückt, ist Skandalon, ist Stolperstein.

Gott ist da, wo er im Menschen erscheint, immer gleichbedeutend mit einfach menschlicher Sittlichkeit, mit Güte, Demut, Freiheit, Herzensreinheit, vor allem mit Selbstverleugnung. Und umgekehrt: wo diese da sind, da ist er, mag sein Name auch nicht genannt werden; wo sie aber nicht sind, da ist er nicht, mag auch sein Name von allen Wänden tönen. 1917

Die Bibel – Jesus, die Propheten und Apostel – wollen nicht eine Religion, wollen nicht das Christentum, sie wollen eine neue Welt, sie wollen die Herrschaft Gottes über alle Wirklichkeit. 1921

Ein Beispiel hab ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Joh 13,15

Jesus Christus ist das Ende der Religion. 1917

Was Jesus will, ist ein aus Gott geborener Weltzustand, keine Religion. 1917

Bei Jesus ist gar keine besondere Zubereitung zur Frömmigkeit. Sein Leben mit dem Vater besitzt eine solche Selbstverständlichkeit, dass es gar nicht mehr besonders hervortritt. Darum ist es so natürlich, wie das tägliche Brot, wie der Sonnenschein und der Schlag des Herzens. Es gibt keine besondere religiöse Form mehr, weil alles Leben mit dem Vater gelebt wird. Die Religion wird aufgehoben, weil sie erfüllt ist. Nichts ist mehr besonders heilig, weil alles heilig ist. Gottes Wirklichkeit hebt die Religion auf. Das Religiöse ist das vollkommen Menschliche geworden. 1913

Es gilt nicht Religion, sondern Reich Gottes. Der Gott, den wir aus der Bibel und seiner lebendigen Wirklichkeit kennen, ist der Gott der Gerechtigkeit seines Reiches. Dort fordert er Dienst und dort ist er zu finden. Die Babelstürme von Theologie, Kirchenwesen und privater Erbauung aber werden so gut im Gericht stürzen, wie die Babelstürme der Welt. 1937

Gott will nicht eine heilige Institution, sondern ein lebendiges Volk, das Träger seines Willens ist, und dieser Wille soll mitten im Weltwesen geschehen. 1930

Die dem Reich Gottes adäquate Sozialform ist nicht die Institution der Kirche, sondern die Gemeinde, die sich als ganzheitliche Lebensgemeinschaft inmitten der Welt versteht und nicht bloß als sakraler Zusammenschluß um die beiden Elemente Kultus und Dogma. Reformiertes Erbe und anarchistischer Einfluß wirken hier zusammen. Die Gemeinde im engen Verständnis wird gebildet von Menschen, die sich freiwillig zu einer personalen Gemeinschaft zusammenfinden, um gemeinsame Lebens -und Nachfolgestrukturen aufzubauen. In diesem Sinne kann man nicht nur von einer Gemeinde sprechen, sondern von vielen kleinen, lokalen Gemeinden. Es geht in ihnen um die kreative, nachahmungsfreie Verwirklichung des biblischen Kommunismus auf der Basis der Gütergemeinschaft. Die Unterscheidung von Klerus und Laien oder von Theologen und Laien ist aufgehoben. Es existiert somit auch keine Hierarchie, überhaupt kein Amt als solches; die familiäre Überschaubarkeit der Gruppe ermöglicht indes die Entfaltung der vielfältigen Charismen. Die Gemeinde darf sich nicht nach außen abschließen, darf ihre Erfahrungen nicht exklusiv auf ihren Binnenraum beschränken. Sie darf nicht zur Sekte werden; ihr Arbeitsfeld ist die Welt. Damit gelangt man zum Gemeindeverständnis im weiten Sinne. Darunter versteht Ragaz alle Menschen, die über alle Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen hinweg dem Reich Gottes nachfolgen und damit an dessen Verwirklichung arbeiten. Ihre Verbindung besteht in der gemeinsamen Überzeugung und Lebenshaltung.

Das Ziel des Reiches Gottes ist, dass die W e l t Gemeinde werde. J e d e menschliche Gemeinschaft müsste Gemeinde sein: die Familie, das Volk, die Menschheit und alle Gemeinschaftsgebilde, die sich darin gestalten, wie die Genossenschaft, die Siedlung und so fort. Das ist die Linie der Fleischwerdung des Wortes. Es verschwände zuletzt die Gemeinde, weil alles Gemeinde wäre; es verschwände der Gottesdienst, weil alles Gottesdienst wäre; es verschwände das Sakrament, weil alle Verbindung von Geist und Materie Sakrament wäre. Das ist die Entwicklung, die auch das NeueTestament vor sich sieht, wenn es in der Offenbarung Johannis von der Gottesstadt heisst: „Und ich sah daselbst keinen Tempel; denn Gott der Herr, der Allherrscher, ist ihrTempel und das Lamm (d.h. Christus).“ Offenbarung Johannes 21,22 Dieses Ziel soll uns immer vor Augen sein. Aber da wir diesem Ziele noch ferne sind, sollte es nicht Bedürfnis, ja Notwendigkeit sein, dass die von Gott, von Christus, vom Reiche Ergriffenen sich zusammenfinden zur b e s o n d e r e n Gemeinde? Haben sie es nicht für ihren Kampf und ihre Arbeit nötig? Und noch mehr: Liegt solches Zusammengehören nicht schon im Wesen des Reiches Gottes, im Wesen des rechten Verhältnisses zu Gott?

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no state
government
brecht
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Erstes Flugblatt der Weißen Rose, Juni 1942 Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique "regieren" zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvolisten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten?
Erstes Flugblatt der Weißen Rose, Juni 1942
Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvolisten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten?

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Louise Schneider ist mit ihrem Vandalismus zufrieden


demokratie
journalism
holy shit
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facism
part of solution
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margaret
justice
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brecht
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Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. Einstein

marx
jesus tempel

Totalitarian statists and cop defenders – same then and now.
Totalitarian statists and cop defenders – same then and now.
'I haven't left my house in days. I watch the news channels incessantly. All the news stories are about the election; All the commercials are for Viagra and Cialis. Election - erection - election - erection - - - either way we're getting fucked!' -- Bette Midler
‚I haven’t left my house in days. I watch the news channels incessantly. All the news stories are about the election; All the commercials are for Viagra and Cialis. Election – erection – election – erection – – – either way we’re getting fucked!‘ — Bette Midler

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taxes
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government
money
free society
life no trade
sign

"You assist an evil system most effectively by obeying its orders and decrees. An evil system never deserves such allegiance. Allegiance to it means partaking of the evil. A good person will resist an evil system with his or her whole soul." ~Mahatma Gandhi
„You assist an evil system most effectively by obeying its orders and decrees. An evil system never deserves such allegiance. Allegiance to it means partaking of the evil. A good person will resist an evil system with his or her whole soul.“ ~Mahatma Gandhi

Zitat_Orwell

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