Aufgabe

Die Kraft des Sauerteigs
Leonhard Ragaz: Denn die Welt freilich kann nicht die Welt ändern.
Was die Welt ändern soll, muß anders sein als die Welt.
Auch darin waltet eine strenge Ordnung: Nur in dem Maße, als der Sauerteig Sauerteig ist, durchsäuert er das Mehl;
nur in dem Maße, als die Sache Gottes e c h t vertreten wird, mit andern Methoden vertreten wird als die Methoden der Welt sind, verändert und durchdringt sie wunderbar die Welt
– im Kleinen wie im Großen.

Apg 2,47 Sie lobten Gott und waren beim ganzen Volk beliebt.
Und der Herr fügte täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu, die gerettet werden sollten.

Apg 5,14 Immer mehr wurden im Glauben zum Herrn geführt,
Scharen von Männern und Frauen.

Apg 6,7 Und das Wort Gottes breitete sich aus und die Zahl der Jünger in Jerusalem wurde immer größer; auch eine große Anzahl von den Priestern nahm gehorsam den Glauben an.
3.Mose 26,9 Der HERR spricht: Ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten.
1.Korinther 3,9 Ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.




Strafanzeige gegen die Bundeskanzlerin
und den Bundesaußenminister wegen Volksverhetzung u.a.

Forum kritischer Jurist*innen

Human Rights Reporters
Germany: Hundreds of ‚clay figures‘ crawl through Hamburg
in G20 protest *EXPLICIT*

‚Zombie March‘ hits Hamburg ahead of G20 summit
1000 GESTALTEN / G 20 Hamburg Summit
G20 in Hamburg: Künstlerischer Protest
Anthropozän – das Erdzeitalter des Menschen
This Monk tells us why TREES KNOW MORE THAN WE DO!
Find your aim & shoot for the eye of the owl – a story of Indian princes
Germanen Menschensohn – Ur-Evangelium vom Reich
Du bist Staatenlos (ohne Nachweis)

„Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,5)
Gott ist also Er, der alles neu macht, denn Er ist immer neu: Gott ist jung!
Alte Träumer und junge Propheten sind der Weg zur Rettung unserer entwurzelten Gesellschaft und der Schlüssel zu einer Revolution der Zärtlichkeit, zu der wir alle miteinander aufgerufen sind. Papst Franziskus

„Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
alles beim Alten zu lassen
und gleichzeitig zu hoffen,
dass sich etwas ändert.“

Albert Einstein

Alles wandelt sich… Das Wasser, das du in den Wein gossest, kannst du nicht mehr heraus-schütten… Was geschehen, ist geschehen. Aber: Neubeginnen kannst du mit dem letzten Atemzug. Bertolt Brecht

So ein herrlicher Tag, und ich soll gehen. Aber was liegt an unserem Leben, wenn wir es damit schaffen, Tausende von Menschen aufzurütteln und wachzurütteln. –
Sophie Scholl am Tag ihrer Hinrichtung
Die weiße Rose
Sophie Scholl
Nina Hagen – Ermutigung

Denken und Handeln wird für euch in ein neues Verhältnis treten. Ihr werdet nur denken, was ihr handelnd zu verantworten habt. Bei uns war das Denken vielfach der Luxus des
Zuschauers, bei euch wird es ganz im Dienste des Tuns stehen.
Dietrich Bonhoeffer, Mai 1944 Taufansprache
Bonhoeffer zitiert in diesem Zusammenhang ein Wort Jesu aus der Bergpredigt:
„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! In das Himmelreich kommen,
sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ Matth 7,21
Die Benedikt-Option


Brief #1 von Winter / Letter #1 from Winter

gemeinschaften.ch
mein NL einmal pro woche: ich sammle die rosinen aus der riesigen informationsflut und erleichtere dir so den zugang zum wesentlichen. markus rüegg
mein angebot: herzkraft aktivieren + muster bearbeiten + herzenswünsche realisieren kreieren wir unsere realität – für mehr unabhängigkeit und selbständigkeit.
für undogmatische gruppen mit spirituellem weltlbild.

analyse und kritik gibt es genug. rar sind gute lösungsvorschläge. nicht extreme sondern radikale – bis an die wurzel gehende – lösungsvorschläge. denn mit ein bischen kosmetik und symthombekämpfung können wir die weltkrise nicht lösen. laut rudolf steiner – einem der grossen seher – haben wir deutschen völker den göttlichen auftrag, die geistes-wissenschaft, den spirituellen geist der deutschen dichter und denker in die welt zu bringen. die deutsch-russische verbindung soll das zeitalter der liebe vorbereiten..

Trumps Krieg gegen die transnationalen Konzerne. Beispiel „Apple“
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich Trumps Strafzölle nur pro forma gegen China richten, tatsächlich aber auf die Beendigung der neo-liberalen Globalisierung durch die der transnationalen Konzerne. Und das ist der eigentliche Grund, weshalb Trump von den herrschenden „Eliten“ der neo-liberalen Weltordnung in allen Ländern so sehr gehasst wird. In Trump, der bereits kurz nach seinem Amtsantritt mit dem neo-liberalen Großprojekten TTIP für Europa und TPP für Asien Schuss gemacht hat, sehen dieses „Eliten“ die größte Gefahr für den Fortbestand ihres bereits wackelnden Geschäftsmodels.

Wer Freiheit erringen will,
muss sich der Wahrheit stellen
und Verantwortung übernehmen.

the revolution of generation instagram

Abgeordnete Frankreichs, Hiermit überbringen wir Ihnen
die Anweisungen des Volkes, damit Sie diese in Gesetze fassen

Tage des Zorns Den französischen „Gelbwesten“ ist der Kragen geplatzt.
Es ist auffällig, wie detailreich die deutsche Konzernpresse über die (angeblichen) Verfehlungen der französischen „Gelbwesten“ „berichten“, wie auffällig sie jede Form von Nachahmung umgehend in die rechte Ecke rücken und wie WENIG (kurz: GAR NICHT) deutsche Mainstream-Medien eines tun: Schlicht und ergreifend sachlich zu kommunizieren,
WAS EIGENTLICH GENAU die Forderungen der mittlerweile laut offiziellen Umfragen von fast 90% der Franzosen unterstützen Bewegung lauten. Ich proklamiere an dieser Stelle mal wieder meine uneingeschränkte Sympathie für die Franzosen, die aktuell im Bewusstsein der Taten ihrer Ahnen (wie der Pariser Kommune von 1871 oder der Revolution von 1789) auf der Straße ihre Rechte fordern. DIE – muss man nämlich verteidigen.
Und zwar ab dem Zeitpunkt, wo sie mit dem Blut unserer Vorfahren erstritten wurden.
Das ist eine bewusst archaische Formulierung, und ich meine es genauso. Wer glaubt,
das durch einen imaginären Automatismus all die Errungenschaften unserer Gesellschaft
(wenige davon verfassungsrechtlich garantiert) bis in alle Ewigkeit Bestand haben, ist nicht
nur blöd, sondern vor allem blind. Blind für das Unrecht, das eine sich selbst bereichernde, global organisierte neoliberale Finanz- und Konzernelite mithilfe ihrer Polit-Marionetten anrichtet. Indem sie vermeintlich etablierte Menschenrechte, soziale Errungenschaften, Gerechtigkeit und moralische Werte Stück für Stück aushöhlt und demontiert.
Die dezentral agierende Bewegung der französischen „Gilet Jaunes“ hat jüngst ein Kommunique mit ihren Forderungen veröffentlicht. Wer aktuell – indoktriniert von zuviel FAZ und Spiegel online – noch nicht recht weiß, wo er steht, der sollte spätestens nach dem Studium dieses Kommuniques einen Schritt weiter sein. Original-Quelle:
https://de.scribd.com/…/Les-revendications-des-gilets-jaunes

Deutsche Übersetzung (Auszug): „Abgeordnete Frankreichs, wir übermitteln Ihnen die
Direktiven des Volkes, damit Sie diese in Gesetze umsetzen. Abgeordnete, verschaffen
Sie unserer Stimme Gehör in der Nationalversammlung! Folgen Sie dem Willen des Volkes!
Setzen Sie diese Direktiven durch:

• Null Obdachlosigkeit: DRINGEND.
• Mehr Progression bei der Einkommenssteuer, das heißt mehr Stufen.
• Mindestlohn von 1.300 Euro netto.
• Förderung der kleinen Geschäfte in den Dörfern und Stadtzentren. Einstellung des Baus großer Einkaufszentren um die Großstädte herum, die den Einzelhandel abwürgen, und mehr kostenlose Parkplätze in den Stadtzentren.
• Steuern: die GROSSEN (MacDonalds, Google, Amazon, Carrefour, …) sollen GROSSES GELD zahlen, u. die Kleinen (Handwerker, Klein- u. Mittelbetriebe) zahlen KLEINES GELD.
• Ein einheitliches System der Sozialversicherung für alle (Handwerker und kleine
Selbständige eingeschlossen). Abschaffung der Selbständigen-Sozialversicherung (RSI).
• Das Rentensystem muss solidarisch bleiben und demzufolge vergesellschaftet werden. Keine Rente nach Punkten.
• Schluss mit der Erhöhung der Treibstoffsteuer.
• Keine Rente unter 1.200 Euro.
• Jeder gewählte Abgeordnete hat das Recht auf den Durchschnittslohn. Seine Reisekosten w. überprüft und, soweit begründet, erstattet. Recht auf Restaurant- u. Urlaubsgutscheine.
• Die Löhne aller Franzosen sowie die Renten und Leistungen sind entsprechend der
Inflation zu indexieren.
• Schutz der französischen Industrie: Verbot von Verlagerungen. Schutz unserer Industrie bedeutet Schutz unseres Know-how und unserer Arbeitsplätze.
• Schluss mit der Arbeitnehmerentsendung. Es ist nicht normal, dass jemand, der auf
französischem Territorium arbeitet, nicht den gleichen Lohn und die gleichen Rechte erhält. Jede Person, die autorisiert ist, auf französischem Territorium zu arbeiten, ist einem
französischen Staatsbürger gleichzustellen, und ihr Arbeitgeber muss für sie die gleichen
Abgaben entrichten wie ein französischer Arbeitgeber.
• Zur Sicherung der Beschäftigung: Befristete Arbeitsverträge in großen Unternehmen
stärker begrenzen. Wir wollen mehr unbefristete Verträge.
• Abschaffung der „Steuergutschrift für die Förderung des Wettbewerbs und der Beschäftigung“ (CICE)*. Nutzung dieser Gelder zur Förderung einer französischen Wasserstoffauto-Industrie (wirklich ökologisch, anders als Elektroautos).
• Ende der Austeritätspolitik. Einstellung von Zinszahlungen auf illegitim eingeschätzte Schulden und Beginn der Schuldentilgung, ohne auf das Geld der Armen und weniger
Armen zurückzugreifen, sondern durch Aufspüren der 80 Milliarden hinterzogenen Steuern.
• Beseitigung der Ursachen erzwungener Migration.
• Korrekte Behandlung von Asylbewerbern. Wir schulden ihnen Wohnraum, Sicherheit,
Ernährung sowie Bildung für die Minderjährigen. Zusammenarbeit mit der UNO zur
Einrichtung von Empfangslagern in zahlreichen Ländern der Welt in Erwartung des
Ergebnisses des Asylverfahrens.
• Rückführung abgelehnter Asylbewerber in ihr Ursprungsland.
• Umsetzung einer tatsächlichen Integrationspolitik. In Frankreich zu leben heißt,
Franzose/Französin zu werden (Französisch-Kurse, Kurse in französischer Geschichte
und in staatsbürgerlicher Bildung mit Abschlusszeugnis am Ende der Kurse).
• Festlegung eines Maximallohns von 15.000 Euro.
• Schaffung von Arbeitsplätzen für Arbeitslose.
• Erhöhung der Leistungen für Personen mit Behinderungen.
• Begrenzung der Mietpreise. Mehr Wohnungen mit geringen Mietpreisen (insbesondere
für Studenten und prekär Beschäftigte).
• Einsatz aller Mauteinnahmen für den Unterhalt der Autobahnen und Landstraßen
Frankreichs sowie für die Straßenverkehrssicherheit.
• Da die Gas- u, Strompreise seit der Privatisierung gestiegen sind, wünschen wir,
dass beides wieder in die öffentl. Hand kommt u. die Preise entsprechend gesenkt werden.
• Sofortiger Stopp der Einstellung kleiner Bahnstrecken, der Abschaffung von Postämtern und der Schließung von Schulen und Entbindungsstationen.
• Wohlergehen für ältere Menschen. Verbot der Gewinnerzielung auf Kosten älterer
Menschen. „Graues Wohlergehen“ statt „Graues Gold“.
• Maximal 25 Schüler pro Klasse von der Vorschule bis zur Abschlussklasse.
• Volksentscheide sind in die Verfassung aufzunehmen. Schaffung einer lesbaren und
effizienten Website, überwacht durch ein unabhängiges Kontrollorgan, auf der Menschen Gesetzesvorschläge einbringen können. Wenn ein solcher Vorschlag 700.000 Unterschriften erhält, ist er von der Nationalversammlung zu diskutieren, zu ergänzen und ggf. mit Änderungsvorschlägen zu versehen. Die Nationalversammlung ist zu verpflichten, ihn (ein Jahr nach dem Stichtag der Erlangung der 700.000 Unterschriften) der Gesamtheit der
Franzosen zur Abstimmung vorzulegen.
• Rückkehr zu einem Sieben-Jahres-Mandat für den Präsidenten der Republik.
Die Wahl der Abgeordneten zwei Jahre nach der Wahl des Präsidenten wird dem Präsidenten der Republik ein positives oder negatives Signal hinsichtlich seiner Politik übermitteln.
Dies wird dazu beitragen, der Stimme des Volkes Gehör zu verschaffen.
• Rente mit 60 Jahren. Recht auf Rente mit 55 Jahren für alle Personen, die körperlich schwer arbeiten (beispielsweise Maurer oder Schlachthausarbeiter).
• Verlängerung des Systems der Zuschüsse für Kinderbetreuung (Pajemploi) über das sechste Lebensjahr hinaus bis zum zehnten Lebensjahr des Kindes.
• Förderung des Schienengütertransports.
• Kein Quellensteuerabzug.
• Schluss mit den lebenslangen Bezügen für Altpräsidenten.
• Besteuerung von Schiffsdiesel und Kerosin.

„Lieber Bourgeois es tut uns zutiefst leid, Sie zu stören, aber könnten wir alle
in Würde leben, bitte?“
– 8. Dezember 2018 in der Nähe des Arc de Triomphe, Paris




Es wird immer schwerer für die USA „legale“ Kriege anzufangen.

Heldin des Tages: Die Frau auf dem Räumpanzer
Ungehorsam und das Recht auf Widerstand
PEOPLE DESTROYED HAARP ANTENNAS IN BRAZIL.!
Aufstand der Barbaren – Hannibal
Aufstand der Barbaren – Viriathus
Aufstand der Barbaren – Spartakus
Aufstand der Barbaren – Arminius

ja. dein insta-channel kann sich echt sehen lassen. gut durchgestyled. deine klamotten ja sowieso. da darf nix verrutschen. abgesehen davon ist ja eh freitag. jetzt heißt’s erstmal schlimm abraven. und da ist credibility wichtig. versteh ich. und hey – respekt, 2 mal im jahr teilst du sogar einen politischen facebook-post (anti afd gedöns von böhmermann). klar. dieses politikding ist sowieso total nervig. du checkst da eh nix von und überhaupt – was KANN man da schon tun! was du aber eben bis heute nicht verstanden hast:
deine PASSIVITÄT schützt dich nicht. ganz im gegenteil. und nun hoch die hände 🙂
Markus Gelau FB





Erst Kriegsrecht ausrufen: Trump plant Massenverhaftungen
von prominenten Verrätern des „Tiefen Staates“ (Videos)

der mainstream schäumt, die deutsche presse dreht sich permanent im kreis beim erfolglosen versuch, sich in den eigenen schwanz zu beißen. die westliche politik-elite ist ratlos: ich muss sagen, der orange clown unterhält mich aktuell ganz wunderbar.
lieb gemeinte 8 von 10 punkten. Markus Gelau FB
Wird sich Merkel jetzt auch mit Kim zeigen oder bleibt der für die westliche, auf Freiheit, Demokratie und Menschenrechte geeichte Wertegemeinschaft immer noch ein Paria ??? Ich mein, Joe Kaeser würde sich doch auch freuen, wenn er Geschäfte mit Nordkorea
machen könnte. Thomas Stockert FB

Rudi Dutschke: Wir sind nicht hoffnungslose Idioten der Geschichte, die unfähig sind, ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Das haben sie uns jahrhundertelang eingeredet. Viele geschichtliche Zeichen deuten darauf hin, daß die Geschichte einfach nicht ein ewiger Kreisel ist, wo nur immer das Negative triumphieren muß. Warum sollen wir vor dieser geschichtlichen Möglichkeit Halt machen und sagen: Steigen wir aus, wir schaffen es doch nicht. Irgendwann geht es mit dieser Welt zu Ende. Ganz im Gegenteil. Wir können eine Welt gestalten, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, eine Welt, die sich auszeichnet, keinen Krieg mehr zu kennen, keinen Hunger mehr zu haben, und zwar in der ganzen Welt.

KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld („Warum schweigen die Lämmer?“)
Philip Mirowski: „Untote leben länger“ Philip Mirowski: Solange du deinen Feind nicht kennst, höre auf von einer besseren Welt zu träumen.

Machen Sie Gebrauch von der Freiheit der wir uns rühmen, der Freiheit der Gedanken und der Freiheit der Rede. Machen Sie Gebrauch von der Freiheit, bevor sie verrostet, denn die Freiheit gehört zu den Dingen, die sehr rasch und rettungslos verrosten, wenn man sie nicht braucht. Max Frisch

Hasta Siempre, Comandante!
Hasta Siempre
Cuba 2012 inspiriert von DIE TOTEN HOSEN – Venceremos Wir werden siegen
Exklusiv-Interview mit der Tochter von Che Guevara: „Die Liebe ist enorm“

Ich weise auch darauf hin, dass wir in der Lage sind, mit den Anstrengungen und der Intelligenz unseres Volkes die Nahrung und den materiellen Reichtum zu produzieren, die wir brauchen. Wir haben keine Geschenke des Imperiums nötig. Unsere Bemühungen werden rechtmäßig und friedlich sein, denn sie entsprechen unsere Verpflichtung gegenüber dem Frieden und der Brüderlichkeit aller Menschen, die auf diesem Planeten
leben. Fidel Castro Ruz, 27. März 2016

Was heute in der kubanischen Gesellschaft auf dem Spiel steht sind die Prinzipien und die Politik der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität, die Stützpfeiler und Banner des kubanischen revolutionären Prozesses. Dario Machado Rodriguez
Kuba: Die sozialistische Ideologie und die Veränderungen des Modells
CHE GUEVARA & FIDEL CASTRO – Lungo la Strada (Milva)
Prof. Rainer Mausfeld über die Sichtbarmachung des unsichtbaren Feindes
Putin konfrontiert Sobtschak: „Wollen Sie, von einem „Maidan“ zum nächsten wechseln?“
JEAN ZIEGLER – DER OPTIMISMUS DES WILLENS Trailer
Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens

Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute alle Zeit;
aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. Abraham Lincoln

1. Thessalonicher 5:21 Prüfet aber alles. Das Gute behaltet !!!
„Glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, um zu sehen,
ob sie von Gott sind.“ (1. Joh 4,1).

Die Worte Jesu werden immer wieder leicht missverstanden. Der Hauptgrund dafür ist die irrtümliche Auffassung, dass es sich um eine Lehre handelt, die man einfach aufnehmen und akzeptieren könnte, ohne zugleich sein eigenes Leben radikal zu ändern. Leo Tolstoi

Ist nicht die Gerechtigkeit und das Reich Gottes auf Erden der Mittelpunkt von allem?
Nicht um das Jenseits, sondern um diese Welt, wie sie geschaffen, erhalten, in Gesetze
gefaßt, versöhnt und erneuert wird, geht es doch. Dietrich Bonhoeffer

Da gilt es denn, auszuharren – auszuharren bis ans Ende, wie uns Christus in der Darstellung der Zukunft in Matthäus 24 mahnt. Das Ende aber wird sein der Neue Himmel und die neue Erde, in welcher Gerechtigkeit wohnt. Man kann etwas davon doch auch heute schon durchschimmern sehen – vielleicht durch das Kerkerfenster besser als anderswo! Ragaz Briefe 1942

Ohne Atem kein Leben, ohne Licht kein Tag, ohne Erwartung kein Handeln. Wer das Wunder sucht, wird es nicht auf den alten, ausgetretenen Pfaden finden. Wer Rettung herbeisehnt, kann sie nicht bei denen finden, die aus träger Gewohnheit auf sinkenden Schiffen verharren. Robert Jungk

Dorothee Sölle
Ich denke, daß Theologie zwar Anteile der Wissenschaft braucht, aber eigentlich
näher an Praxis, Poesie und Kunst ist als an der Wissenschaft.

Only tribes will survive – Vine Deloria jr. / Native American

Die Kriegsgesellschaft und ihre Transformation von Dieter Duhm
Wirklicher Friede ist keine Parole, sondern eine andere Lebensform und eine andere Gesellschaftsform. Wirklicher Friede geht aus sozialen Strukturen hervor, welche die menschlichen Grundwerte wie Anteilnahme, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und Solidarität nicht zerstören, sondern erzeugen und bewahren. Wir brauchen eine weltweite Kooperative entschlossener Menschen, um die neuen Gemeinwesen aufzubauen. Wir nehmen teil am Krieg, weil wir teilnehmen an einer Zivilisation, die überall den Krieg erzeugt. Der Krieg ist ein Bestandteil unserer Zivilisation, unserer Wirtschaft, unseres Konsums und unserer Vorstellungen vom Leben. Der Weg zur Überwindung des Krieges endet nicht in einer aufgeklärten Innerlichkeit. Die Welt braucht nicht nur gute Menschen, sie braucht vor allem reale neue Lebensformen für eine Zukunft ohne Krieg.
Sie braucht Modelle für eine neue Zivilisation, damit wir anfangen können, unseren Planeten auf eine neue, mit den Gesetzen des Lebens übereinstimmende Weise zu besiedeln.. Wenn wir den Krieg beenden wollen, müssen wir ihn da beenden, wo er tagtäglich neu gezeugt und neu geboren wird: In unseren alltäglichen Lebensverhältnissen, im Dauerstress von geistloser und monotoner Arbeit, in den Methoden der Profitmaximierung und der Profitverteilung, in Büros und Fabriken, in Schulen und Familien, in den Tragödien der Liebe .. Die Wiederentdeckung der Gemeinschaft, die Befähigung zu gemeinschaftlichem Leben, die Bereitschaft zur Kooperation mit allen Mitgeschöpfen – das ist die Schlüsselaufgabe unserer Zeit.

Unkontaktiert
Let Uncontacted Tribes Live | Sarah Shenker | TEDxWarwick
In Gemeinschaft leben: Warum eigentlich?
Why Women need a Tribe
Why Women Need a Tribe (Video)
On the Anniversary of Sitting Bull’s Death, Meet His Great Great Granddaughter
Nina Hagen interview Zürich 1985 (NEW with subtitles in English)
Wir sind der Wald!
So zieht man Natur-Hygiene durch

Erwartung und Erfüllung von Eberhard Arnold
Die frohe heilige Erwartung der kommenden Gerechtigkeit und Liebe ist schon im Laufe der Jahrtausende in allen Völkern festzustellen, oft nur als eine verborgene Sehnsucht, die auf die Einung der Menschen untereinander gerichtet ist, die zerrissen und in Uneinigkeit ihrem Verderben verfallen schienen.
Und nun ist Er gekommen in der Unscheinbarkeit der Erniedrigung, in der Armut, außerhalb der menschlichen Gesellschaft, im Futtertrog des Viehstalles. Nun ist Er gekommen, der Geringste unter den Geringen. Nun ist Er gekommen, der unter den Verbrechern hingerichtet wurde von dem moralisch und juristisch vorzüglichsten Staat, von der demagogischen Stimme der Massen. Nun war Er gekommen und ist getötet worden; denn man wollte nicht, dass dieser Zeuge lebe. So liegt in Wahrheit Leben, Sterben, Auferstehung und die Ausgießung seines Geistes in der Einung seiner Gemeinde, der Urkirche. Zu allen Zeiten hat es solche gegeben, die diesen Weg gegangen sind, auf welchem die Freude der Liebe zur völligen Armut, zu Gemeinschaft in Arbeitsgemeinschaft und völliger Lebensgemeinschaft führt. Zu allen Zeiten hat es diesen Weg und diese Erfüllung gegeben. Und auch heute ist dieser Aufruf ergangen. Nötiger als jemals brauchen wir Männer und Frauen, alte und junge Menschen, die sich zusammenschließen zu dem Weg völliger Gemeinschaft.

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TERRORISMUS UND LIEBE
Nicht Rache, sondern Besinnung.
Friedenswille ist nicht mehr nur ein Aufschrei gegen äußere Verhältnisse, sondern
Friedenswille ist die entschlossene Veränderung unserer eigenen Lebensverhältnisse.
Es gibt nicht mehr die Schuldigen und die Unschuldigen im alten Sinn. Wir müssen nicht die Schuldigen suchen und beseitigen, sondern die Ursachen. Die Ursachen liegen in einem weltweiten System von Ausbeutung und Barbarei, getragen von Wirtschaftsverbänden, Regierungen, Militärs und Geheimdiensten. Sie liegen in einer falschen Wirtschaftsordnung, welche auf Konsum, Naturzerstörung und Ausbeutung der armen Welt basiert. Sie liegen in einem Lebenssystem von Beruf, Ehe, Karriere und Konsum, welches dieser Ausbeutung zugrundeliegt und an welchem wir alle mehr oder weniger teilhaben. Es hat keinen Sinn mehr, die Ursachen nur im Äußeren zu suchen, sie liegen längst auch in unserem Inneren. Das Unglück in unseren Liebesbeziehungen, millionenfach reproduziert, kann keine heilsame Politik hervorbringen. Es kann im Äußeren keinen Frieden geben, solange wir im Inneren mit Feindbildern und Hassgedanken herumlaufen.

GERHARD LOHFINK, GEGEN DIE VERHARMLOSUNG JESU
Die Revolution Gottes
Das Magnifikat: Signal für eine Revolution
Lob der Bescheidenheit?
Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen. Lk 1,46-55
Wenn man das Magnifikat betet, kann man leicht einer Täuschung erliegen. Maria sagt ja in diesem Lied, Gott habe auf ihre „Niedrigkeit” geschaut. Das wurde nicht selten als ein Lob der Kleinheit ausgelegt, als ein Lob der Anspruchslosigkeit, der Existenz im Verborgenen. Preist Maria im Magnifikat die Bescheidenheit und das Sich-Bescheiden? Romano Guardini hat einmal irgendwo gesagt, wir Christen sollten demütig sein, aber nicht bescheiden. Damit traf er genau den Geist des Magnifikat. Dieses Lied spricht nicht von verdruckster Anspruchslosigkeit, sondern davon, dass Gott den Unterdrückten zu ihrem Recht verhilft und die Unterdrücker von ihren Thronen stößt. Das Magnifikat tröstet nicht über das Elend dieser Erde hinweg. Es spricht vielmehr von der Umkehrung aller Verhältnisse – jetzt, heute. Es spricht von Revolution und Umsturz. Der Ort dieser stillen Revolution, von der Maria singt, ist Israel, ist die Kirche, sind unsere Gemeinden. Oder sagen wir vorsichtiger: Sie sollten es sein – jedenfalls wenn sie das Magnifikat beten und dabei nicht nur leere Worte machen. Unsere Gemeinden sind der Ort, wo Menschen in Gewaltlosigkeit, Solidarität und Einmütigkeit zusammenleben und einander immer wieder vergeben sollen. Wenn das wirklich geschieht, findet die Revolution Gottes statt, die unsere Welt verändert.
Peter Janssens Group – Feuer
Peter Janssens – Kirche Wofür (1970)
Peter Backhausen & Peter Janssens Band 1971 in Nicaragua
Martin Luther King Jr Atlanta 1967
11 months before his assassination, MLK talks ’new phase‘ of civil rights struggle

Gerhard Lohfink: Auf der Erde, wo sonst?
Was heißt das – unsere Gemeinden verändern?
Die Kirche muss aufhören, ein Imitat des Staates zu sein. Sie ist allerdings auch mehr als ein christlicher Verein oder eine religiöse Interessengemeinschaft. Sie ist Gesellschaft eigener Art. Ihre Gemeinden müssten das „Land“ sein, das Abraham verheißen wurde. Das ist mir zu allgemein. Was heißt das konkret? Das heißt, dass die Gemeinden nicht nur seelsorglich „verwaltet“ werden, sondern dass sie ein Lebensraum sind, in dem man den Glauben lernen kann, neue Familie, wo jeder „hundert Brüder und Schwestern“ hat (Mk 10,30), wo er im Miteinander von Glaubenden Gottes Handeln erfährt, wo Glaube und Alltag wieder zusammenkommen, wo es die Möglichkeit der Nachfolge für alle gibt, wo die christlichen Feste als wirkliche Feste gefeiert werden. Aber über solche Gemeinden kann man nicht theoretisieren. Hier gilt das biblische Prinzip „Komm und sieh!” (Joh 1,46)

Gerhard Lohfink: Auf der Erde, wo sonst?
Für das Alte Testament ist die Landverheißung fundamental. Das Stichwort „Land“ durchzieht fast alle Bücher der hebräischen Bibel. Gemeint ist damit der reale Boden Israels, das „Land, wo Milch und Honig fließen“.
Wie steht es damit bei Jesus? Die Landverheißung taucht ja auch bei ihm auf. „Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben“, sagt er in der dritten Seligpreisung der Bergpredigt (Mt 5,5). Ist das- im Gegensatz zum Alten Testament – nur noch bildlich gemeint? Rein geistig? Meint hier das „Land“ am Ende gar den Himmel? Der Schlüssel zum Verstehen dieser für den christlichen Glauben grundlegenden Frage ist Mk 10,29f. Dort sagt Jesus: „Es gibt niemanden, der verlassen hat Haus, Brüder, Schwestern,
Mutter, Vater, Kinder oder Äcker um meinetwillen und um des Evangeliums willen,
der dafür nicht das Hundertfache erhielte. Schon jetzt in dieser Zeit: Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker – wenn auch unter Verfolgungen. In der kommenden Welt aber das ewige Leben.“
In diesem Text werden einander gegenübergestellt: die alte Familie, die die Jünger Jesu verlassen haben – und die neue Familie, welche die Jünger in der Nachfolge gefunden haben. Die Häuser und Äcker, die von den Jüngern verlassen werden, waren ihr Anteil am Land. Sie gehen ihnen verloren. Aber ihr Anteil am Land der Verheißung geht ihnen nicht verloren (so wenig wie er Barnabas verloren geht Lk4,36f). Ihr „Land“ wird die neue Familie, die Jesus um sich sammelt. In ihr finden sie alles hundertfach wieder, in ihr betreten sie nun wahrhaft das Land.
Auf dem Boden der neuen Familie vollendet sich die Landverheißung.

Botschaft an das Volk Gottes – Sterbt, wenn ihr leben wollt

Schlechte Nachrichten für Afrika
Wir müssen beginnen zurückzugeben, was wir Jahrhunderte lang geraubt haben. Aber den „Marshallplan für Afrika“ zu missbrauchen, indem die Agrarindustrie bei ihrem Landraub unterstützt wird, wäre eine fatale Fehlentwicklung. 400 Millionen Kleinbauern in Afrika brauchen Platz für Entwicklung.

Wer seinem Gott vertraut, wird auch den Bestand der Welt ehren … Einen anderen Halt hat der Mensch nicht. HvB

Das Firmament ist der Thron aller Schönheit, wie auch der Mensch seinen Thron hat,
die Erde nämlich.

Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben, einen lebendigen Schatz: deinen
Verstand.

Gerhard Lohfink DAS HEUTE DER GOTTESHERRSCHAFT
Heinz Rudolf Kunze – Das Paradies ist hier
Wenn ich durch den Finger Gottes die Dämonen austreibe, dann ist die Herrschaft Gottes doch schon zu euch gekommen. (Lk 11.20)
Wenn Gott kommt, kommt er nicht halb, sondern ganz. Und er kommt nicht irgendwann, und sei es auch in allernächster Zukunft, sondern er kommt heute. Man wird der Botschaft Jesu einfach nicht gerecht, wenn man so formuliert, als schenke Gott zwar seine Basileia – aber im Augenblick noch nicht ganz; als lasse er sie anbrechen – aber nur stückweise; als offenbare er sie – aber nur in Vorwegnahme… Dem Neuen Testament wird man nur gerecht, wenn man festhält: Gott hat sich in Jesus ganz ausgesagt. Jesus ist die endgültige Gegenwart Gottes in der Welt. Wer ihn sieht, sieht den Vater (vgl. Joh 14,9).
Das „Noch-nicht“ der Gottesherrschaft hängt nicht am Zögern Gottes, sondern an der sich verzögernden Umkehr des Menschen. Der Mensch will Gott nicht zu nahe haben. Er will lieber auf seiner eigenen Hochzeit tanzen als auf der Hochzeit, zu der Gott einlädt..Worauf Jesus mit dem „Heute“ zielt, ist nicht zuerst die Pflicht, der Imperativ, das moralische „Muß“, sondern der Jubel über das angebotene Fest, die Freude über den Schatz und die Perle, die man jetzt schon finden kann.

Leonhard Ragaz: Die Bibel – eine Deutung: Jesus (S. 135)
Es ist der antinomische oder, besser gesagt, polare Charakter des Evangeliums, der ihm seine Spannung und Paradoxie, aber damit auch seine Überlegenheit und Lebendigkeit verleiht. Das Reich Gottes ist auch im Evangelium primär durchaus Gottes Sache. Aber dieser wesentlichen Bestimmung tritt polar die andere entgegen: Die Gabe ist ebenso Auf-
gabe, das Geschenk ebenso Verdienst.
Schon das Kommen des Reiches ist auch Sache des Menschen. Es ist gerüstet, es wird angeboten, aber es kommt nicht, wenn nicht Menschen da sind, die darauf warten, die darum bitten, die für sein Kommen arbeiten, kämpfen, leiden. Und so besteht das Reich auch nicht bloß im Empfangen, sondern ebenso stark im Geben. Das Reich Gottes ist ganz des Menschen Sache und das Reich Gottes ist ganz Gottes Sache. In der Wirklichkeit tritt bald das eine, bald das andere Moment der ganzen Wahrheit hervor, je nach Art, Zeit und Umständen.

Gottes ist Woge und Wind.
Aber Segel und Steuer,
daß ihr den Hafen gewinnt, sind euer.
http://www.kirche-hiddensee.de/

Ellen G. White
Christus hat uns eingeschärft, zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit zu trachten. Dies sei unsere erste und vornehmste Pflicht. Unser Meister warnt seine Diener ausdrücklich, keine Schätze hier auf Erden zu sammeln, weil ihre Herzen dadurch mehr auf irdische als auf himmlische Dinge eingestellt wären.. Wir sind entweder Mitarbeiter Christi und sammeln mit ihm, oder wir sind Helfer des Feindes und zerstreuen ringsumher. Wir sind entweder völlig überzeugte, entschiedene Christen oder überhaupt keine. Christus sprach: „Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ Offb 3,15. 16.

Gib Gott 100 Prozent (1) – Joyce Meyer
Sie sind nur Gott Rechenschaft schuldig
Die Autorität eines Christen – Das Leben genießen – Joyce Meyer
Das Ich aus mir herausholen – Joyce Meyer – Gedanken und Worte lenken
Gib nicht auf, wenn es schwierig wird – Joyce Meyer – Persönlichkeit stärken
Mahalia Jackson – Lord Don’t Move The Mountain
Trouble Of The World-Mahalia Jackson
Puhdys „Vorn ist das Licht“ ( Ostrock )

Die Verkündigung: Salz und Licht
Sagt nicht Christus: «Wer mich siehet, der siehet den Vater», (Vgl. Johannes 14,8-9) statt etwa: «Wer mich höret, der höret den Vater»? Darum sollen wir, wenn wir uns zu Christus und zu seiner Sache bekennen, wissen, daß wir damit sofort Gegenstand großer Aufmerksamkeit werden, wenn vielleicht auch nur in der Stille. Dann kommt alles darauf an, ob wir leuchten. Dann kommt alles darauf an, daß unsere Existenz unserer Sache entspricht. In diesem Sinne hat ein großer Zeuge Christi (Sören Kierkegaard) das entscheidende Gewicht darauf gelegt, daß die Vertretung der Sache Christi «existentiell» geschehen müsse, hat sie auch selbst so vertreten und ist damit eine Stadt auf dem Berge geworden, die über die Welt hin und in alle Zukunft hineinstrahlt.




KIRCHE GEHT AUF DAS GANZE
Vom Werte des Reiches Gottes
Das hier Gesagte hat Konsequenzen, auf welche Leonhard Ragaz und Jesus (s. seine Gleichnisse) immer wieder hinweisen:
Halbheit ist im Reiche Gottes schlimmer als nichts. Nur wer ganz das Reich will, ganz sich ihm hingibt, bekommt auch ganz seine Gabe. Man kann nicht, wie viele gute, brave Menschen und Christen gerne möchten, Gott haben und zugleich die Welt (diese im „weltlichen“ Sinne verstanden); man kann nicht allerlei Gärtchen, Äckerchen, Häuschen behalten und doch den unendlichen Schatz erwerben. Man kann nicht alle die andern schönen Perlen haben und die eine wunderbare noch dazu. Man kann nicht nach allem möglichen trachten und daneben, in gewissen freien Stunden, nach dem Reiche Gottes. „Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches (das heißt alles andere Schönste und Beste) zufallen!“ (Mt 6.31).


ganz

Du sollst den Herrn deinen GOTT lieb haben, von g a n z e m Herzen,
von g a n z e r Seele, und von a l l e m Vermögen.

Das Geheimnis des Mönchs von Chris Zimmerman
Als wir das Kloster verließen, fiel unser Blick auf eine Messingtafel mit einem Wort von Franz von Assisi: „Behaltet nichts von euch für euch zurück, sondern gebt euch ganz hin, damit euch als ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt.“

Friede kommt daraus, dass der Sinn zu Ende gelebt wird. Die halben Dinge machen Unfrieden. Jenes Zu-Ende-geführt-Sein des Werkes, jene restlose Verwirklichung des
Vaterwillens – daraus kommt der unendliche Friede, der in Christus ist. Auch uns kommt
er nur daher, aus dem Mitvollzug dieses Geheimnisses.
Romano Guardini (1885 – 1968) Priester, Religionsphilosoph und Theologe

Wer seine Hand an den Pflug legt

„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“
Andacht über Lukas 9, 62, gehalten von Andreas Bollengraben auf der Konventstagung am Sonntag Okuli, dem 11. März 2012 in Brühl
Aus dem Evangelium des heutigen 3. Sonntags der Passionszeit – Okuli Lukas 9, 57-62:

57 Als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu Jesus: „Ich will dir folgen, wohin du gehst.“58 Und Jesus sprach zu ihm: „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“

59 Und er sprach zu einem andern: „Folge mir nach!“ Der sprach aber: „Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.“60 Aber Jesus sprach zu ihm: „Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!“

61 Und ein andrer sprach: „Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind.“ 62 Jesus aber sprach zu ihm: „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“

Es gibt Bibeltexte, die schwierig sind, weil wir sie nicht ohne Weiteres verstehen; und es gibt Bibeltexte, die sind schwierig, weil wir sie nur allzu gut verstehen. Das Evangelium dieses Sonntags lässt an Klarheit nichts zu wünschen übrig.

Harte Worte, die Jesus da sagt. Kaum verständlich, wie grob er die Leute abfahren lässt.
Da kommen Menschen, wollen Jesus nachfolgen, wollen mitarbeiten, und anstatt sie freudig zu begrüßen, werden sie vor den Kopf gestoßen:

Wer ihm nachfolgt, so sagt er, der hat kein Zuhause mehr, kein festes Dach über dem Kopf, keine Sicherheit, keine Heimat und kein Heim, in das er sich zurückziehen könnte. Er ist weniger behaust, als die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel.

Wer ihm nachfolgt, soll nur noch der Sache Jesu dienen, nur noch das Reich Gottes verkündigen und mit allen Ver­pflich­­tungen brechen, die er sonst noch haben könnte; selbst mit der im Judentum heiligen Pflicht, die Toten zu begraben. Noch radikaler kann man seine bürger­liche Existenz kaum aufgeben. Wer ihm nachfolgt muss alle familiären, freundschaftlichen und gesellschaftlichen Bindungen lösen, denn nichts soll ihn ablenken und nichts soll ihn binden auf dem Weg zum Reich Gottes.

Mit provozierender Schärfe stößt Jesus die Menschen vor den Kopf. Zumutungen, radikal und erschreckend. Heimatlosigkeit, Ruhelosigkeit, Pietätlosigkeit, Rücksichtslosigkeit.
Will er die Menschen, die ihm nachfolgen möchten, abschrecken? Es wirkt fast so.

Das ist wahrlich kein niederschwelliges Angebot, wie wir das heute in unserer Kirche gerne nennen, keine freundliche Einladung, mit der Menschen der Zugang in die Kirche erleichtert wird. Das Bild, das Jesus hier vom Jünger sein zeichnet, steht diametral entgegen unserer heutigen bürgerlichen Kirchlichkeit. Weithin hat es sich die Gemeinde Jesu in der Welt gemütlich gemacht. Weil wir möglichst viele gewinnen wollen und niemanden abschrecken möchten, machen wir es uns und den anderen lieber leicht: bloß keine Rede mehr von Sünde in der Verkündigung, Gericht und Verdammnis haben wir aus Gründen
der allgemeinen Akzeptanz abgeschafft.

Ethisch fordert die Kirche, zumindest die evangelische, höchsten was im Trend liegt: Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, darauf können sich noch alle einigen. Aber kritische Worte zur Verrohung der Gesellschaft, zu Ehebruch, Abtreibung, Niedergang der Familie, zu Werteverlust und Egoismus, das werden wir in kirchlichen Verlautbarungen unserer Kirche vergeblich suchen – da muss man dann eher mal nach Rom hören.

Nur keine Anforderungen, keine Verpflichtungen. Evangelisch sein heißt, dass man nicht in die Kirche gehen muss; alles ist Einladung und unverbindliches Angebot. Aber die Kirche hat falsch gerechnet: je mehr sie den breiten Weg einschlägt, das tut, was alle tun, allem und jedem hinterherläuft, umso mehr wird sie für die Welt uninteressant. Die schwindende Anhängerschaft und fehlende Zustimmung kann nicht durch Sonderangebotsaktionen ausgeglichen werden. Also hat Jesus doch recht mit seinen harten Worten? Lieber vor den Kopf stoßen und die Latte hochlegen? Wie immer wir versuchen, seine Worte zu verstehen, eins steht fest: unser Wirklichkeit ist Welten entfernt von der Wirklichkeit Jesu und seiner Jünger. Wir leben nicht so wie sie, ob wir nun Christen sind oder nicht, und daran lässt sich auch nicht so einfach etwas ändern.

Heißt das nun, dass wir alle nicht geeignet sind für die Nachfolge? Wie kann Nachfolge Jesu in der Welt von heute aussehen? Es geht auf jeden Fall nicht darum, die Lebensweise Jesu und seiner Jünger einfach zu imitieren. Das geht gar nicht – da liegen 2000 Jahre dazwischen und verschiedene Welten. Es geht nicht darum ein bestimmtes Verhalten nachzuahmen, sondern es geht um eine Haltung.

Jesus deutliche Worte sagen auch heute noch: Nachfolge, Christsein ist nicht irgendetwas neben anderem. Man gehört verschiedenen Gruppen an, dem Tennisverein und dem ADAC und dem Roten Kreuz und irgendeiner Partei und dem Kirchenchor – und außerdem ist man auch noch Christ.

Nein – Das Christsein soll das ganze Leben bestimmen und alle Lebensbereiche durchdringen. Wir leben in bestimmten Beziehungen und Verpflichtungen, aber diese Beziehungen und Verpflichtungen werden beleuchtet, werden durchdrungen, werden möglicherweise auch relativiert durch unseren Glauben. Nicht die Heimat, erst recht nicht das Vaterland, nicht Geborgenheit, nicht die bürgerlichen Pflichten und nicht die persönlichen Bindungen sind im Letzten das Entscheidende. Das Wesentliche, das alles andere durchdringen und bestimmen soll, ist die Beziehung zu Jesus. Die harten, abweisenden Antworten werfen die Angesprochenen zurück auf dieses Wesentliche. Und das Wesentliche ist, allein Jesus im Blick zu haben, auf ihn zu schauen. Das ist die Haltung, die Jesus erwartet.

„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“ Das Bild vom Bauern, der mit dem Pflug sein Feld bearbeitet – Meter für Meter, Furche für Furche – ist Ausdruck für diese Haltung. Zur Arbeit des Pflügens gehört es, ganz bei der Sache zu sein, ganz da zu sein, sich ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren, sonst werden die Furchen niemals gerade. Wer diese Arbeit tut, darf sich nicht verzetteln, darf nichts anderes nebenher machen, darf auch nicht zurückblicken.

Ganz da-sein, beim Wesentlichen, bei der Sache. Alles Nebensächliche lassen, sich auf das Eigentliche konzentrieren. Das ist eine Haltung, die immer wieder von uns gefordert ist. Der Glaube ist etwas, das zum Wesentlichen ruft. Es geht nicht um dies und das, sondern
es geht um die Wahrheit und um die Seligkeit.

Der heutige Sonntag heißt: OKULI – Augen; nach dem alten Introituspsalm dieses Sonntags (Psalm 25, Vers 15): „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“. Das ist die Haltung die gefordert ist. Das heißt Nachfolge: nicht ein bestimmtes Verhalten – das kann je und je nach Zeit und Situation durchaus unterschiedlich sein –, sondern diese Orientierung auf Jesus Christus. Ihn nicht aus dem Blick zu verlieren, trotz allem anderen, was uns beschäftigt und zu binden versucht, das ist das Entscheidende. Ohne dieser Haltung, dem steten Blick auf ihn, werden die Furchen unseres Lebens und unseres Glaubens krumm und schief.

Mit dieser Haltung, die Augen auf Christus gerichtet, mit solcher Konzentration und einem solchen Blick auf das Wesentliche werden wir Nachfolger Jesu, sind wir seine Jünger, sind wir seine Kirche. Amen

Jeder Mensch verkommt, auch in irdischen Dingen, wenn er nicht tätig ist als Glied eines Ganzen mit höheren Zielen; und jeder gedeiht schon in irdischen Verhältnissen, der mit Lust und Liebe für etwas arbeitet, das größer ist als er selbst. Und die Menschheit verkommt in ihrem ganzen Lebenswert, leiblich und geistig, wenn wir nicht etwas zu schaffen haben als Menschen für das Leben der Erde, für die Schöpfung, für Gott.
Christoph Friedrich Blumhardt

Unser Geschlecht muss wieder von einer Macht der Wahrheit erfasst werden, die aus dem Unbedingten stammt und ihm die Sicherheit und Freudigkeit des Unbedingten verleiht. Aus dem Relativen kann man nicht leben und sterben, nur aus dem Unbedingten, – aus der Welt nicht, nur aus dem Reiche Gottes. 1935

Durch die Wahrheit wird die Welt gerettet, nur durch sie. Die Wahrheit ist allmächtig.
Es kommt nur darauf an, dass sie erkannt, gesagt und getan wird. 1940

Flugblätter im Bodendenkmal für die Geschwister Scholl in München.

Geschwister Scholl Das stand auf dem Flugblatt der „Weißen Rose“

„Kommilitoninnen! Kommilitonen!
Erschüttert steht unser Volk vor dem Untergang der Männer von Stalingrad. Dreihundertdreißigtausend deutsche Männer hat die geniale Strategie des Weltkriegsgefreiten sinn- und verantwortungslos in Tod und Verderben gehetzt. Führer, wir danken dir! Es gärt im deutschen Volk: Wollen wir weiter einem Dilettanten das Schicksal unserer Armeen anvertrauen? Wollen wir den niedrigsten Machtinstinkten einer Parteiclique den Rest unserer deutschen Jugend opfern? Nimmermehr! Der Tag der Abrechnung ist gekommen, der Abrechnung der deutschen Jugend mit der verabscheuungswürdigsten Tyrannis, die unser Volke erduldet hat. Im Namen des ganzen deutschen Volkes fordern wir vom Staat Adolf Hitlers die persönliche Freiheit, das kostbarste Gut der Deutschen zurück, um das er uns in der erbärmlichsten Weise betrogen.

In einem Staat rücksichtsloser Knebelung jeder freien Meinungsäußerung sind wir aufgewachsen. HJ, SA und SS haben uns in den fruchtbarsten Bildungsjahren unseres Lebens zu uniformieren, zu revolutionieren, zu narkotisieren versucht. „Weltanschauliche Schulung“ hieß die verächtliche Methode, das aufkeimende Selbstdenken und Selbstwerten in einem Nebel leerer Phrasen zu ersticken. Eine Führerauslese, wie sie teuflischer und zugleich bornierter nicht gedacht werden kann, zieht ihre künftigen Parteibonzen auf Ordensburgen zu gottlosen, schamlosen und gewissenlosen Ausbeutern und Mordbuben heran, zur blinden, stupiden Führergefolgschaft. Wir Arbeiter des Geistes, wären gerade recht, dieser neuen Herrenschicht den Knüppel zu machen. Frontkämpfer werden von Studentenführern und Gauleiteraspiranten wie Schulbuben gemaßregelt, Gauleiter greifen mit geilen Späßen den Studentinnen an die Ehre. (…)

Es gibt für uns nur eine Parole: Kampf gegen die Partei! Heraus aus den Parteigliederungen, in denen man uns politisch weiter mundtot halten will! Heraus aus den Hörsälen der SS-Unter- und -Oberführer und Parteikriecher! Es geht uns um wahre Wissenschaft und echte Geistesfreiheit! Kein Drehmittel kann uns schrecken, auch nicht die Schließung unserer Hochschulen. Es gilt den Kampf jedes einzelnen von uns um unsere Zukunft, unsere Freiheit und Ehre in einem seiner sittlichen Verantwortung bewußten Staatswesen.

Freiheit und Ehre!
Zehn lange Jahre haben Hitler und seine Genossen die beiden herrlichen deutschen Worte bis zum Ekel ausgequetscht, abgedroschen, verdreht, wie es nur Dilettanten vermögen, die die höchsten Werte einer Nation vor die Säue werfen. Was ihnen Freiheit und Ehre gilt, das haben sie in zehn Jahren der Zerstörung aller materiellen und geistigen Freiheit, aller sittlichen Substanz im deutschen Volk genugsam gezeigt. Auch dem dümmsten Deutschen hat das furchtbare Blutbad die Augen geöffnet, das sie im Namen von Freiheit und Ehre der deutschen Nation in ganz Europa angerichtet haben und täglich neu anrichten. Der deutsche Name bleibt für immer geschändet, wenn nicht die deutsche Jugend endlich aufsteht, rächt und sühnt zugleich, ihre Peiniger zerschmettert und ein neues geistiges Europa aufrichtet.

Studentinnen! Studenten!
Auf uns sieht das deutsche Volk! Von uns erwartet es, wie 1813 die Brechung des Napoleonischen, so 1943 die Brechung des nationalsozialistischen Terrors aus der Macht des Geistes. Beresina und Stalingrad flammen im Osten auf, die Toten von Stalingrad beschwören uns! „Frisch auf mein Volk, die Flammenzeichen rauchen!“ Unser Volk steht im Aufbruch gegen die Verknechtung Europas durch den Nationalsozialismus, im neuen gläubigen Durchbruch von Freiheit und Ehre.“

Hildegard von Bingen: Die Gnade Gottes ist dir nahe, schenkt dir Freigebigkeit und will dich. Vertreibe sie nicht von dir! Denn der finstere Vogel eilt von Mitternacht auf dich zu und treibt sein Spiel mit dir. Er entreißt deinem Herzen das Ganzopfer, das du Gott schuldest.

Ohne starke Seelen keine rechte Gemeinschaft unter den Menschen. Starke Seelen haben wir nötig. Sie allein können das Gute tragen. Denn ein rechtes Gutsein gibt es nicht ohne Kraft. Starke Menschen, an Herz und Charakter starke Menschen müssen Mittelpunkte werden, an die andere sich angliedern, Kraftzentren, um die die Schwächeren sich sammeln können. 1907

ANTI·BUSINESS CARD
Leonhard Ragaz, Die Bergpredigt Jesu Schaffet eine Welt der Gerechtigkeit des Reiches Gottes und die Menschen werden an Gott glauben.
Jesu Gleichnisse Zwei Brüder
Friede und Gerechtigkeit

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Das Ziel ist der Aufbau weltweiter Lebensgemeinschaften, welche wie in einer großen Familie eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig unterstützen und ergänzen.
Sie
bilden zugleich die Grundvoraussetzung für eine vollständige Autonomie vom jetzigen Wirtschaftssystem, die Unabhängigkeit vom Geld, dessen künftige Abschaffung sowie zur Realisierung weiterer Projekte, wie sie hier nur andeutungsweise beschrieben werden können – siehe auch: http://weltdesreisens.org/. Jene Gemeinschaften wiederum brauchen von Anfang an ein festes Fundament und eine klare Vision, wie wir sie beispielhaft in der christlichen Botschaft wiederfinden. Denn ohne den freien Zusammenschluss von Menschen und deren täglichen Praxis des Miteinanders und Füreinanders gibt es keinen Garten Eden, keine gesunde Ernährung, keine Zentren der Gesundheit und Erholung – welche immer auch in ein gesundes soziales, kulturelles & religiöses Umfeld eingebettet sein müssen –, keinen heilsamen Neuanfang für Familie und Arbeit, kein beziehungsreiches Zusammenwirken von Jung und Alt und keine Gerechtigkeit auf Erden.

Die Gemeinschaft ist mit einem Brot zu vergleichen: die Saatkörner werden ausgestreut über viele Äcker und Ländereien. Dann kommt die Zeit der Ernte. Und dann ist es nicht immer so, dass das Getreide nur von einem Acker zusammengebracht wird in der Kornkammer, sondern es ist oft so, dass das Getreide von vielen Äckern und Ländereien zu einem Brot zusammengebacken wird. So wird die Gemeinde aus vielen Völkern und Nationen,
aus vielen Standesschichten, Volksklassen und Weltanschauungen zusammengeführt und zusammengebacken zu einem Brot. EBERHARD ARNOLD Mehr zum Thema: Leben im Licht


Antoine de Saint-Exupery (Die Stadt in der Wüste): Wenn Du ein Schiff bauen willst,
so weise die Menschen nicht an, in den Wald zu gehen, Bäume zu suchen und Holz zu schlagen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen Meer.
Dies mag einer der Gründe sein, weshalb Jesus immer wieder in Gleichnissen und Bildern zu den Menschen sprach, sobald er vom Reich Gottes redete (s.Jesu Gleichnisse).

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkel am Feuer und sprach: In mir wütet ein Kampf!
Es ist eine Auseinandersetzung zwischen zwei Wölfen, die in meinem Herzen wohnen. Der eine Wolf ist böse, er besteht aus Wut, Eifersucht, Habgier, Groll und Lügen. Der andere Wolf ist gut, er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Demut und Mitgefühl. In jedem Menschen wütet der Kampf! Der Enkel dachte über die Worte nach und fragte dann: Welcher Wolf wird gewinnen? Der alte Indianer sagte: Der, den du fütterst.

»lch wage auch von Heiden Entlehntes göttlich zu nennen. Die Wahrheit stammt immer vom heiligen Geist, einerlei, wo und durch wen sie beigebracht wlrd!« Huldrych Zwingli

In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.
Augustinus von Hippo 354-430 römischer Philosoph und Kirchenlehrer

Ulrich Duchrow
Als zum Beispiel die 5000 Menschen um Jesu versammelt sind und Hunger bekommen, wollen die Jünger zum Markt gehen und einkaufen (Mk 6,30-44). Jesus fragt stattdessen: Was haben die Leute bei sich? Und als dies unter alle verteilt wird, reicht es.
Diese Geschichte hat symbolische Wirkung. Wenn die konkreten Menschen in einer Gemeinschaft ihre Möglichkeiten nutzen und von der Perspektive der Lebensnotwendigkeiten her zusammenarbeiten und teilen, bestehen mitten in einem von Eigentum, Geld und Markt sowie politischer Unterdrückung gekennzeichneten System alternative Möglichkeiten. Dabei werden die Menschen von Opfern zu Subjekten. Die Evangelien sind voll von solchen Geschichten, in denen Jesus Menschen ermächtigt, von Opfern zu Subjekten zu werden: „Dein Glaube hat dir geholfen“, sagt er zu ihnen. Die frühe Christenheit hat sich genau durch solche ermutigenden Zellen des Lebens im ganzen Römischen Reich ausgebreitet. Denn die unterdrückten und ausgebeuteten Menschen fühlten sich angezogen von diesen neuen Möglichkeiten des solidarischen Lebens. Ich nenne das Mission durch Attraktion (im Unterschied zu der späteren perversen Form von imperialer Ausbreitung des
Christentums).

Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt
verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art & Weise,
in der die Welt jemals verändert wurde. Margaret Mead.

Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein! Kurt Tucholsky

Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausergreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliches. Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik


Gerhard Polt – Toleranz

na, schnappatmung, lieber feierabendhumanist? TOLERANZ ZEIGEN? nö. ich MUSS gar nichts. zeit für ein kleines manifest. VIELLEICHT – bleibt ja was hängen. grundlegend für
die toleranz-debatte der moderne wurde immanuel kants konzeption der *freiheit des menschlichen willens* als oberstes prinzip der sittlichkeit sowie die etablierung der reli-
gionsfreiheit als menschenrecht. besonders letzteres führte dazu, dass sich der toleranz-begriff zunehmend verbreitete, auch für nichtreligiöse fragen herangezogen wurde und schließlich derart zum gemeinplatz degenerierte, dass ihn niemand anderes als schon
der olle goethe als überholt ansah: „toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende gesinnung sein: sie muss zur anerkennung führen. dulden heißt beleidigen.“ diese – eigentlich
absurde – forderung, das andere nicht bloß zu dulden, sondern letztlich zu akzeptieren
(um nur ja niemanden zu beleidigen), brachte dann erst die volle ambivalenz des toleranz-konzepts ans licht, das paradoxe: wie kann etwas geduldet oder gar akzeptiert werden,
das begründetermaßen abgelehnt wird?
wie kann ich kreuze in kindergärten tolerieren? wie kopftücher auf kinderköpfen? und so warf friedrich nietzsche in seiner „götzen-dämmerung“ die frage auf, wie jemand, der sich vornehmlich in der tugend der toleranz übe, denn noch ein RÜCKGRAT oder so etwas wie ein *intellektuelles gewissen* haben könne: „die toleranz gegen sich selbst gestattet mehrere überzeugungen: diese selbst leben verträglich beisammen – sie hüten sich, wie alle welt heute, sich zu kompromittieren.
womit kompromittiert man sich heute? wenn man konsequenz hat. wenn man in gerader linie geht. wenn man weniger als fünfdeutig ist. wenn man echt ist . . .“

und in der tat: die meisten von uns stehen heute derart unter toleranz- und akzeptanz-zwang, dass sie es angesichts dümmster meinungen, verwerflichster handlungen, menschenverachtender ideologie, elender religion, nationalismus, faschismus und schlichter dummheit bloß zu einem verkrampften, toleranten grinsen bringen. weil: das alles MUSS *man* ja tolerieren. NEE. MUSS MAN NICHT. also: das manifest für BERECHTIGTE intoleranz. richtig verstanden liebe linken: die basis des sozialismus bedeutet, ALLE menschen GLEICH zu behandeln. internationale solidarität – aber gesellschaftliche ächtung für asoziale: menschen, die auf kosten anderer leben. oder gar andere verletzen. respekt vor anderen menschen, vor dem individuum. eine klassenlose gesellschaft. vernunftorientiertes, freiheitliches denken. frieden, antikapitalismus, anti-neoliberalismus, globale (chancen-)
gleichheit aller menschen, kampf gegen ungerechte verhältnisse. produktionsmittel in die hände aller – nicht weniger, sich selbst bereichernder. kampf gegen ausbeutung: sowohl wirtschaftlich, im großen – wie auch zwischenmenschlich im kleinen. und nicht zuletzt eben: befreiung von angestaubten, archaischen traditionen und geschlechterrollen. kulturen, gruppen, steinzeitliche hinterwäldler, die diese werte verletzen – haben keinen anspruch auf respekt: keine toleranz für intoleranz. für berechtigte kritik braucht sich also niemand zu schämen. und sich schon gar nicht *intoleranz* vorwerfen lassen. im gegenteil, auch wenn es für unsere ohren obszön anmutet: DER GEBILDETE MENSCH HAT DIE PFLICHT, INTOLERANT ZU SEIN! NICOLAS GOMEZ DAVILA

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Dr.Hope am Grab ihres Vaters: Du hast gesagt, was wirklich zählt, muß man sich erkämpfen. Ich habe gekämpft Papa. Bald bin ich Ärztin.

Auf der Fortuna ihrem Schiff
Ist Er zu segeln im Begriff,
Die Weltkugel liegt vor Ihm offen,
Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.
Es treibt sich der Bürgersmann, träg und dumm,
Wie des Färbers Gaul, nur im Ring herum.
Schiller: Wallenstein

Christa Wolf am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz in Berlin „Ja: Die Sprache springt aus dem Ämter- und Zeitungsdeutsch heraus, in das sie eingewickelt war, und erinnert sich ihrer Gefühlswörter. Eines davon ist ·“Traum“. Also träumen wir mit hellwacher Vernunft: Stell dir vor, es ist Sozialismus, und keiner geht weg! Sehen aber die Bilder der immer noch Weggehenden, fragen uns: Was tun? Und hören als Echo die Antwort:
Was tun!“

Johann Gottfried Herder  Vom Geist des Christentums : Geist läßt sich weder schreiben noch malen, er lebt, er wirket. Auch vom Geist des Christentums sollte weniger geschrieben denn geübt werden, denn durchs Schreiben oder um Geschrieben zu werden ist das Christentum nicht gestiftet worden. Wer also jetzt noch den Mund fürs Christentum zu öffnen waget, der fasse sich kurz. Felix und Drusilla haben keine Zeit zum Lesen. (sinngemäß)

Joseph Ratzinger
Gott: Er ist sehr an den Rand gedrängt. Im politischen Leben scheint es fast unanständig geworden, von Gott zu reden – geradeso, als wäre es ein Angriff auf die Freiheit des Ungläubigen. Eine Gesellschaft, wo Gott absolut abwesend ist, zerstört sich selbst. Das haben wir in den großen totalitären Experimenten des letzten Jahrhunderts gesehen.
Die Kirche: Vielleicht müssen wir von den volkskirchlichen Ideen Abschied nehmen.
Möglicherweise steht uns eine anders geartete, neue Epoche der Kirchengeschichte bevor, in der das Christentum eher wieder im Senfkorn-Zeichen stehen wird, in scheinbar bedeutungslosen, geringen Gruppen, die aber doch intensiv gegen das Böse anleben und das Gute in die Welt hineintragen …
Die katholische Kirche hat immer noch eine Provokationsmacht, sie ist Stachel und Widerspruch, oder wie der heilige Paulus es ausdrückt, ist Skandalon, ist Stolperstein.

Gott ist da, wo er im Menschen erscheint, immer gleichbedeutend mit einfach menschlicher Sittlichkeit, mit Güte, Demut, Freiheit, Herzensreinheit, vor allem mit Selbstverleugnung. Und umgekehrt: wo diese da sind, da ist er, mag sein Name auch nicht genannt werden; wo sie aber nicht sind, da ist er nicht, mag auch sein Name von allen Wänden tönen. 1917

Die Bibel – Jesus, die Propheten und Apostel – wollen nicht eine Religion, wollen nicht das Christentum, sie wollen eine neue Welt, sie wollen die Herrschaft Gottes über alle Wirklichkeit. 1921

Ein Beispiel hab ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. Joh 13,15

Jesus Christus ist das Ende der Religion. 1917

Was Jesus will, ist ein aus Gott geborener Weltzustand, keine Religion. 1917

Bei Jesus ist gar keine besondere Zubereitung zur Frömmigkeit. Sein Leben mit dem Vater besitzt eine solche Selbstverständlichkeit, dass es gar nicht mehr besonders hervortritt. Darum ist es so natürlich, wie das tägliche Brot, wie der Sonnenschein und der Schlag des Herzens. Es gibt keine besondere religiöse Form mehr, weil alles Leben mit dem Vater gelebt wird. Die Religion wird aufgehoben, weil sie erfüllt ist. Nichts ist mehr besonders heilig, weil alles heilig ist. Gottes Wirklichkeit hebt die Religion auf. Das Religiöse ist das vollkommen Menschliche geworden. 1913

Es gilt nicht Religion, sondern Reich Gottes. Der Gott, den wir aus der Bibel und seiner lebendigen Wirklichkeit kennen, ist der Gott der Gerechtigkeit seines Reiches. Dort fordert er Dienst und dort ist er zu finden. Die Babelstürme von Theologie, Kirchenwesen und privater Erbauung aber werden so gut im Gericht stürzen, wie die Babelstürme der Welt. 1937

Gott will nicht eine heilige Institution, sondern ein lebendiges Volk, das Träger seines Willens ist, und dieser Wille soll mitten im Weltwesen geschehen. 1930

Die dem Reich Gottes adäquate Sozialform ist nicht die Institution der Kirche, sondern die Gemeinde, die sich als ganzheitliche Lebensgemeinschaft inmitten der Welt versteht und nicht bloß als sakraler Zusammenschluß um die beiden Elemente Kultus und Dogma. Reformiertes Erbe und anarchistischer Einfluß wirken hier zusammen. Die Gemeinde im engen Verständnis wird gebildet von Menschen, die sich freiwillig zu einer personalen Gemeinschaft zusammenfinden, um gemeinsame Lebens -und Nachfolgestrukturen aufzubauen. In diesem Sinne kann man nicht nur von einer Gemeinde sprechen, sondern von vielen kleinen, lokalen Gemeinden. Es geht in ihnen um die kreative, nachahmungsfreie Verwirklichung des biblischen Kommunismus auf der Basis der Gütergemeinschaft. Die Unterscheidung von Klerus und Laien oder von Theologen und Laien ist aufgehoben. Es existiert somit auch keine Hierarchie, überhaupt kein Amt als solches; die familiäre Überschaubarkeit der Gruppe ermöglicht indes die Entfaltung der vielfältigen Charismen. Die Gemeinde darf sich nicht nach außen abschließen, darf ihre Erfahrungen nicht exklusiv auf ihren Binnenraum beschränken. Sie darf nicht zur Sekte werden; ihr Arbeitsfeld ist die Welt. Damit gelangt man zum Gemeindeverständnis im weiten Sinne. Darunter versteht Ragaz alle Menschen, die über alle Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen hinweg dem Reich Gottes nachfolgen und damit an dessen Verwirklichung arbeiten. Ihre Verbindung besteht in der gemeinsamen Überzeugung und Lebenshaltung.

Das Ziel des Reiches Gottes ist, dass die W e l t Gemeinde werde. J e d e menschliche Gemeinschaft müsste Gemeinde sein: die Familie, das Volk, die Menschheit und alle Gemeinschaftsgebilde, die sich darin gestalten, wie die Genossenschaft, die Siedlung und so fort. Das ist die Linie der Fleischwerdung des Wortes. Es verschwände zuletzt die Gemeinde, weil alles Gemeinde wäre; es verschwände der Gottesdienst, weil alles Gottesdienst wäre; es verschwände das Sakrament, weil alle Verbindung von Geist und Materie Sakrament wäre. Das ist die Entwicklung, die auch das NeueTestament vor sich sieht, wenn es in der Offenbarung Johannis von der Gottesstadt heisst: „Und ich sah daselbst keinen Tempel; denn Gott der Herr, der Allherrscher, ist ihrTempel und das Lamm (d.h. Christus).“ Offenbarung Johannes 21,22 Dieses Ziel soll uns immer vor Augen sein. Aber da wir diesem Ziele noch ferne sind, sollte es nicht Bedürfnis, ja Notwendigkeit sein, dass die von Gott, von Christus, vom Reiche Ergriffenen sich zusammenfinden zur b e s o n d e r e n Gemeinde? Haben sie es nicht für ihren Kampf und ihre Arbeit nötig? Und noch mehr: Liegt solches Zusammengehören nicht schon im Wesen des Reiches Gottes, im Wesen des rechten Verhältnisses zu Gott?

wake up
proudon
no state
government



brecht
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Erstes Flugblatt der Weißen Rose, Juni 1942 Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique "regieren" zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvolisten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten?
Erstes Flugblatt der Weißen Rose, Juni 1942
Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique „regieren“ zu lassen. Ist es nicht so, daß sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmaß der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvolisten und jegliches Maß unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten?

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Louise Schneider ist mit ihrem Vandalismus zufrieden


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Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. Einstein


marx
jesus tempel

Totalitarian statists and cop defenders – same then and now.
Totalitarian statists and cop defenders – same then and now.

'I haven't left my house in days. I watch the news channels incessantly. All the news stories are about the election; All the commercials are for Viagra and Cialis. Election - erection - election - erection - - - either way we're getting fucked!' -- Bette Midler
‚I haven’t left my house in days. I watch the news channels incessantly. All the news stories are about the election; All the commercials are for Viagra and Cialis. Election – erection – election – erection – – – either way we’re getting fucked!‘ — Bette Midler




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government
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free society
life no trade
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"You assist an evil system most effectively by obeying its orders and decrees. An evil system never deserves such allegiance. Allegiance to it means partaking of the evil. A good person will resist an evil system with his or her whole soul." ~Mahatma Gandhi
„You assist an evil system most effectively by obeying its orders and decrees. An evil system never deserves such allegiance. Allegiance to it means partaking of the evil. A good person will resist an evil system with his or her whole soul.“ ~Mahatma Gandhi
Kapitalismus = Faschismus = Imperialismus = Krieg


Zitat_Orwell

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